Nachhaltigkeit geht uns alle an!


Was macht die Stadt Freiburg?

Beispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg

Die Freiburger Wirtschaftsförderung FWTM unterstützt die Freiburger Unternehmen bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Vereinbarkeit Familie und Beruf.

Die "OASE" - Zentrum für wohnungslose Menschen bietet persönliche Beratung, Information, soziale Hilfen, Leistungen des Jobcenters und stellt übergangsweise Wohnmöglichkeiten bereit.

Die Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH (f.q.b. gGmbH) hat als Auftrag die berufliche (Wieder-)Eingliederung langzeitarbeitsloser Bürger_innen in Freiburg. Zudem bietet sie präventive Maßnahmen für junge Menschen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die f.q.b. hält eine Vielfalt an Angeboten vor, die von einfacher Beschäftigung über den Erwerb eines Berufsabschlusses bis hin zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung reichen. Außerdem unterhält sie eine Naturkita, in der Kinder ab dem 3. Lebensjahr mit einem naturpädagogischen Konzept betreut und somit frühzeitig an nachhaltige Themen herangeführt werden.

Die Stadt Freiburg hat in den letzten Jahren die Quartiersarbeit ausgebaut. Quartiersarbeit will die Menschen in einem Stadtteil ermutigen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und greift Themen auf, die den Bewohner_innen wichtig sind.

Die Schuldnerberatung der Stadt unterstützt und berät Menschen im Transferleistungsbezug in finanziellen Notlagen.

Alle 2 Jahre wird von der Stadtverwaltung ein Aktionsplan Inklusion aufgestellt, um die UN- Behindertenrechtskonvention schrittweise umzusetzen.

Damit Veranstaltungen für alle Menschen offen sind, achtet die Stadt bei der Planung und Durchführung auf Barrierefreiheit. Die eingesetzten Piktogramme helfen, die angebotene Barrierefreiheit sofort zu erkennen.

Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Myriam Petzold

Ich möchte, dass unsere Kinder ihren Wert nicht an Geld oder Leistung festmachen sondern für ein gutes Miteinander eintreten.

Myriam Petzold
Illustratorin / Designerin
Vorstandsmitglied, Familienzentrum Klara e.V.

Wie setzen Sie sich mit Ihrer Einrichtung für mehr Nachhaltigkeit ein?
Bildung und Teilhabe
Wir bieten Familien einen guten Rahmen für menschliche Entwicklung, Sozialisation und Bildung. Unsere "Offenen Treffs" sind ein Beziehungsangebot und bieten die Chance, auf die aktuellen Bedürfnisse von Familien mit 0 bis 6jähringen Kindern einzugehen und Eltern von Anfang an bei ihren Aufgaben zu stärken. Die Familien in unserem Verein werden Teil eines Netzwerkes in dem sie Unterstützung und Begleitung in allen Phasen des Familienlebens erhalten und bieten können.
Zudem bieten wir mit unseren Angeboten wie den Familienflohmärkten, Spiele- und Büchertausch, sowie Regiokartenverleih Alternativen zu ständigem Konsum für Familien.
Alle zusammen gestalten wir die Angebote und engagieren uns für ein fürsorgliches Miteinander. Wir sind überzeugt, dass jede_r etwas beitragen kann – in der Familie, der Nachbarschaft, unserem Netzwerk, denn Familie ist jede_r!

Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Einrichtung in den kommenden Jahren meistern?
Noch mehr als bisher möchten wir zugewanderten Familien das Ankommen in Freiburg erleichtern.
Die laufende Anpassung unserer Angebote an die sich verändernden Lebensbedingungen von Familien ist und bleibt eine Herausforderung. Nachdem Familien immer weniger Zeit für gemeinsame Lernprozesse haben, verfolgen wir Überlegungen, für unsere Angebote ein „mobiles“ Konzept zu entwickeln.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Ausdauer und Engagement
Es braucht Ausdauer, um Menschen zu erreichen. Die wenigsten Veränderungen passieren in einem großen symbolischen Event, sie kommen und bleiben durch konstante Arbeit.
Menschen engagieren sich auch längerfristig in Prozessen, wenn sie die Möglichkeit haben, sie aktiv gestalten zu können und eigene Ideen einzubringen.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
Ich möchte unseren und allen Kindern auf der Welt eine Zukunft ermöglichen. Ich möchte, dass sie ihren Wert nicht an Geld oder Leistung festmachen sondern für ein gutes Miteinander eintreten.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Es ist hilfreich, nicht zu groß zu denken und zu glauben, direkt die ganze Welt retten zu müssen, sondern mit einer kleinen Sache zu beginnen, die einem persönlich am Herzen liegt.

www.familienzentrum-klara.de

Logo des ersten Handlungsfeldes: Teilhabe
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