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6 Mobilität

Stadtverträgliche Mobilität fördern, weniger Verkehrsbelastungen produzieren

Freiburger Nachhaltigkeitsziele im Handlungsfeld 6
6.1 Verminderung des motorisierten Individualverkehrs
6.2 Gesteigerte Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
6.3 Gesteigerte Nutzung des Fußwegenetzes
6.4 Steigerung des Radverkehrsanteils
6.5 Integriertes Mobilitätsmanagement und alternative Mobilitätsformen 

Entsprechende Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Fahrräder vor der UB

Was macht die Stadt Freiburg?

Beispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg

Die Freiburger Straßenbahn der VAG fährt mit Ökostrom.

Mit dem Frelo-Fahrradverleih bietet die Freiburger VAG Bürger_innen und Besucher_innen die Möglichkeit, auch ohne eigenes Rad mobil zu sein.

Auf den Rad-Vorrang-Routen am Dreisamufer und entlang der Güterbahnstrecke ist man mit dem Fahrrad fast ohne Ampeln schnell unterwegs.

Das "Radverkehrskonzept Freiburg 2020" hat zum Ziel, den Radverkehrsanteils auf über 30 Prozent zu steigern und gleichzeitig die Zahl der Fahrradunfälle zu reduzieren. Rund 150 Vorhaben sind hierfür geplant und werden Schritt für Schritt umgesetzt.

Seit April 2017 werden die Post-Transporte zwischen allen Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten, Wohnheimen sowie Stadtbibliotheken durch Fahrradkuriere durchgeführt.

Ende 2017 wurde ein verwaltungsinternes Car-Sharing an mehreren Standorten eingerichtet. Es werden weitestgehend reine Elektroautos eingesetzt und eine parallel aufgebaute interne Ladeinfrastruktur genutzt. Durch den Bezug von 100 % Ökostrom ist der Betrieb komplett CO2-neutral. Außerdem werden damit die gesamtstädtischen Ziele des Luftreinhalteplans (z.B. bei den Stickoxide) und des Lärmaktionsplans unterstützt. Durch die Nutzung einer modernen Corporate-Car-Sharing-Software werden für die jeweiligen Fahrbedarfe passgenaue Modelle bereitgestellt (z.B. Personenzahl, Reichweite).

Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Es macht mich schlicht und einfach glücklich nachhaltig zu sein, denn so bin ich ehrlich zu mir selbst.

Robert Schneider
promovierter Physiker mit Affinität zum Fahrrad
Gründer und erster Vorstand LastenVelo, Freiburg e.V.

Wie setzen Sie sich mit Ihrer Organisation für mehr Nachhaltigkeit ein?
Mit LastenVelo Freiburg ist uns ein niederschwelliges Angebot gelungen, Menschen Lastenfahrräder näher zu bringen. Wir haben in unseren kostenfreien Verleih 19 Lastenfahrräder integrieren können und wollen damit nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität nicht nur selbst leben, sondern vorleben. Unsere Räder sollen ein präsenter Teil im Stadtbild von Freiburg sein und dieses mit formen.
Wir arbeiten am Erhalt des Verleihs, am Ausbau der Flotte, wir wollen das Lastenrad in Freiburg immer präsenter machen und dem Autoverkehr so auch Platz streitig machen.

Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Organisation in den kommenden Jahren meistern?
Unsere Flotte soll komplett auf E-Antrieb erweitert werden. Jedes Rad soll eine Motorunterstützung mitbringen. Damit wollen wir Anfangshürden zur Nutzung abbauen. Ansonsten ist jeder Tag neu herausfordernd, wenn es darum geht die Probleme, die an den Rädern auftreten, schnell und effektiv zu beheben.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Nur weil andere Menschen nicht nachhaltig handeln heißt es nicht, dass ich das auch nicht tun sollte. Meine Nachhaltigkeit hat wahrscheinlich weder einen nennenswerten Einfluss auf den gesamten Durchschnitt und auch kaum Vorbildwirkung, aber ich fühle mich gut dabei.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
Nachhaltig zu handeln entspricht meinen eigenen Werten. Gleichberechtigung aller ist ein signifikanter Wesenszug von mir. Sich über die Konsequenzen seines Tun und Handelns Gedanken zu machen, ergibt sich dann von selbst. Es macht mich also schlicht und einfach glücklich nachhaltig zu sein, denn so bin ich ehrlich zu mir selbst.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Es muss nicht immer ein aufsehenerregendes Projekt sein. Man kann sich auch einfach selbst ein paar Fragen stellen: Muss es so viel Plastik bei mir zu Hause sein? Ist so ein Auto eigentlich sinnvoll, wenn es 23 h am Tag eigentlich nur im Weg herum steht? Der Rest ergibt sich...

www.lastenvelofreiburg.de

Nachhaltigkeit geht uns alle an!


Straßenbahn am Abend am Platz der ALten Synagoge
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