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Die Stadt Freiburg erhält für vier Projekte, für die sie Förderung beantragt hatte, die Zusage für Fördermittel in Höhe von 912.000 Euro vom Land Baden-Württemberg. Die entsprechenden Förderbescheide aus Stuttgart sind jetzt eingegangen.
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Grundwasser ist eine besonders wertvolle und eine endliche Ressource – gerade in Zeiten zunehmender Hitze und langer Trockenheit. Deshalb weist das Umweltschutzamt darauf hin, dass Grundwasser nicht beliebig entnommen werden darf. Bei wiederholten Kontrollen wurde festgestellt, dass auf mehreren Grundstücken Grundwasser ohne die erforderliche Anzeige beziehungsweise ohne die nötige Erlaubnis genutzt wird.
Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Um die B31a und den Verkehr vor herabfallenden Gegenständen zu schützen, wurde ein Netz über die Straße gespannt – dieses wird nun abgebaut. Dafür müssen die Fahrbahnen der B31a nördlich der Hermann-Zens-Brücke (auf Höhe des Umspannwerks) in der Nacht von Mittwoch, 26. August, auf Donnerstag, 27. August, von 1 bis 4 Uhr immer wieder kurzzeitig durch eine Ampel gesperrt werden.
Der städtische Vollzugsdienst hat von Montag, 10. August, bis Freitag, 15. August, verstärkt die Einhaltung der Vorschriften des neuen Landesnichtraucherschutzgesetzes kontrolliert. Dieses gilt seit dem 1. Juni und verbietet unter anderem das Rauchen an Straßenbahnhaltestellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf achtlos weggeworfenem Müll.
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – und schon hat man ein neues Fahrrad oder E-Bike. Wenn in Freiburg Fundsachen abgegeben werden und sich innerhalb der gesetzlichen Frist weder Eigentümer*in noch Finder*in meldet, können die Gegenstände öffentlich versteigert werden. Das Fundbüro bietet neben Fahrrädern auch weitere Fundsachen und Alltagsgegenstände online unter www.sonderauktionen.net an. Die Auktion läuft ab Donnerstag, 17. September, 18 Uhr durchgehend bis Sonntag, 27. September, ebenfalls 18 Uhr.
Die Jahnsporthalle in Zähringen hat schon epische Battles in unterschiedlichen Sportarten erlebt, z. B. im Handball mit der Alemannia Zähringen – und zuletzt immer häufiger mit dem Regen, der das Hallendach bestürmte. Nun wird die Halle umfassend saniert. Wie auch bei den übrigen Sommerbaustellen nutzt das städtische Immobilienmanagement (IMF) dafür die Ferienzeit, in der sich ja auch alle Hallensportarten im Ligabetrieb eine Pause gönnen. Die Sanierung begann im Mai, zum Ende der Handballsaison, und endet Anfang November. Ursprünglich war die Fertigstellung für Mitte September geplant; das hätte mit dem Ende der spielfreien Zeit im Handball korrespondiert, doch dann kam es aus gutem Grund zu einer Verschiebung (siehe unten).
Die Stadtentwässerung Freiburg erweitert und erneuert ab Montag, 24. August, den Mischwasserkanal in der Haslacher Straße in offener Bauweise. Daher ist die Straße bis Mitte Dezember in Teilabschnitten voll gesperrt. Für Räder, Busse und Kraftfahrzeuge sind Umleitungen ausgeschildert. Lediglich der Fußverkehr kann an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Die Arbeiten für die Erneuerung der östliche Tullastraße zwischen dem Kreisverkehr auf Höhe der Engesser Straße und der Kreuzung mit der Zähringer Straße starten. Das ist dringend notwendig, denn die Fahrbahn sowie die Geh- und Radwege sind stark beschädigt.
Mehr Solarstrom für Freiburg: Ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien ist zentral, damit Freiburg klimaneutral werden kann. Die Stadt unterstützt deshalb im Rahmen eines Projektes des Energieversorgers Badenova den Netzanschluss großer Photovoltaikanlagen. Die Förderung läuft über den Zukunftsfonds Klimaschutz. So hilft die Verwaltung dabei, große Solaranlagen wirtschaftlich möglich zu machen. Denn gerade die Kosten für den Anschluss ans Stromnetz können für Eigentümer*innen und Betreiber*innen eine große Hürde sein.
Am Montag, 7. September, beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit den Straßenbauarbeiten in der Lörracher Straße im Abschnitt zwischen der Wiesentalstraße und dem Schildackerweg. Der Straßenraum wird dabei neu aufgeteilt – zugunsten des Rad- und Fußverkehrs: Die Stadt baut die Radvorrangroute FR3 in diesem Abschnitt der Lörracher Straße auf einer Länge von rund 370 Metern aus.
Wer heute in der Wonnhalde unterwegs ist, wundert sich vielleicht über den Bagger, der da im Wald steht. Das hat einen guten Grund: Aktuell sanieren das Forstamt und das Umweltschutzamt gemeinsam den Wonnhaldeweiher. Dafür wird Schlamm und Abfall aus dem aufgrund der extremen Trockenheit und Hitze in den letzten Wochen fast ausgetrockneten Weihers entfernt. Insgesamt werden mehr als 400 Kubikmeter Schlamm aus dem in den 70er Jahren entstandenen Weihers gebaggert und der Gewässerboden so modelliert, dass Amphibien hier langfristig leben und laichen können. Nur durch die Sanierung kann das Amphibiengewässer erhalten werden.
Eigentlich sollten die Holzhauser Straße in Hochdorf und die St. Nikolauser Straße in Opfingen bereits im Juli saniert werden – wegen eines Materialfehlers hat sich der Einbau des Fahrbahnbelags jedoch verschoben. Die Holzhauser Straße ist demnach am Dienstag, 18. August, voll gesperrt, die St. Nikolauser Straße am Mittwoch, 19. August.
Wie lässt sich die Endhaltestelle an der Laßbergschleife in Waldsee künftig nutzen? Welche Perspektiven gibt es für das Bahnhofsareal? Mit diesen Fragen hat sich die Stadt in einer Machbarkeitsstudie beschäftigt, die sie am Montag, 7. September, um 17 Uhr an der Laßbergschleife vorstellt. In einem einstündigen Get-Together erfahren Interessierte, wie die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee künftig aussehen könnte. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Anschließend sind die Pläne und Visualisierungen noch bis Freitag, 25. September, im öffentlichen Raum ausgestellt und frei zugänglich.
Stadttauben sind ein weltweites Phänomen und Problem. Von Vancouver bis Sydney, von Peking bis Buenos Aires – kaum eine Stadt kommt ohne ihre Columbidae aus. Da jede Taube pro Jahr 4 bis 12 Kilo Kot hinterlässt und diverse Krankheiten übertragen kann, gehen viele Städte gegen große Taubenpopulationen vor. Selten im Sinne von Georg Kreisler („Tauben vergiften im Park“), oft aber durch betreute Taubenschläge, in denen die Vögel versorgt und die Eier brütender Paare durch Attrappen ausgetauscht werden.
Die Stadt Freiburg erneuert die Brücke über den Glasbach an der Kreuzung Schlüsselstraße / Hauptstraße in Herdern. Die Brücke muss neu gebaut werden, weil das bestehende Bauwerk in einem schlechten Zustand ist. Die Arbeiten beginnen am Montag, 24. August, und dauern rund acht Monate. Währenddessen sind die Schlüsselstraße und die Hauptstraße im Bereich der Brücke voll gesperrt.
In der Dietenbachaue müssen in der kommenden Woche vier Weiden gefällt werden. Die Bäume stehen nicht mehr sicher und stellen eine akute Gefahr dar. Da die Arbeiten während der Vogelbrutzeit stattfinden, ist eine Umweltbaubegleitung vor Ort. Diese stellt sicher, dass die naturschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten und mögliche Auswirkungen auf brütende Vögel minimiert werden.
In der Mattenstraße erneuert die Stadtentwässerung Freiburg ab Montag, 17. August, den Mischwasserkanal. Deshalb ist die Straße bis Freitag, 11. September, voll gesperrt. Autofahrer*innen werden über die parallel verlaufende Hummelstraße geleitet. Die Ausfahrt des Parkhauses des Montessori Zentrums bleibt frei.
Am Mittwoch, 12. August, und Donnerstag, 13. August, müssen auf der B31 im Bereich der Leo-Wohleb-Brücke Schadstellen beseitigt werden. Dafür muss der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Betroffen ist die Fahrtrichtung zur Autobahn. Die Arbeiten laufen in der verkehrsärmeren Zeit zwischen 9 und 15 Uhr.
Die Wanderausstellung „Sicher, oder?“ macht Halt im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek Freiburg (UB) und ist dort bis zum 15. September zu sehen. Die Ausstellung widmet sich den Themen Sicherheitsforschung, Krisenvorsorge und Katastrophenmanagement. Der Eintritt ist frei. Die offizielle Eröffnung findet am 12. August um 17 Uhr statt, hier spricht unter anderem Franziska Scheuble, die Leiterin des städtischen Amts für öffentliche Ordnung.
Breitere Gehwege, neue Radbügel und mehr Grün: Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) hat die Carl-Kistner-Straße erfolgreich umgestaltet. Die Wünsche der Bürgerschaft spielten dabei eine zentrale Rolle. Die Bauarbeiten liefen seit Ende Juni und wurden gestern im geplanten Zeitraum beendet. Auch die Kosten liegen im gesteckten Rahmen von rund 280.000 Euro.
Das Amt für Wohnraumentwicklung und Vermessung und das Forstamt haben gemeinsam die nicht mehr lesbare Windrose am Schauinsland ersetzt. Dabei wurden die Daten für die neue Platte auf dem Hausberg komplett überarbeitet und die Landmarken um die Freiburger Partnerstädte ergänzt. Man kann zwar nicht bis Wiwili oder Suwon schauen, aber es ist reizvoll zu sehen, in welche Himmelsrichtungen Freiburgs Partnerschaften reichen.
Ausmisten und gutes Tun: Die gemeinnützige Fahrradwerkstatt Schopf 5 des Amts für Migration und Integration benötigt dringend Nachschub an gebrauchten, aber noch fahrtüchtigen Fahrrädern. Die Vorräte sind nahezu aufgebraucht – doch die Nachfrage ungebrochen groß.
Nicht zu übersehen: Die Dreisam führt derzeit sehr wenig Wasser. Das gefährdet die Fische im Fluss. Daher erlässt die Stadt Freiburg eine Allgemeinverfügung zu ihrem Schutz. Diese gilt ab morgen dauerhaft und greift immer dann, wenn der Wasserstand der Dreisam am Pegel Ebnet unter 42 Zentimeter liegt. Dann ist das Betreten des Gewässerbetts der Dreisam – und damit auch das Baden – im Abschnitt zwischen der Oberaubrücke (Fabrikstraße) und der Leo-Wohleb-Brücke verboten. Das Verbot gilt sowohl für Menschen als auch für Haustiere.
In den vergangenen Tagen sind im Freiburger Stadtgebiet Plakate zum Thema Hitze aufgetaucht, die den Eindruck erwecken, von der Stadt Freiburg zu stammen. Sie verwenden unter anderem das Logo der Stadt sowie ein Bild von Oberbürgermeister Martin Horn. Die Stadtverwaltung stellt klar: Die Plakate stammen nicht von der Stadt Freiburg und wurden weder von ihr erstellt noch aufgehängt. Es handelt sich offenbar um eine politische Guerilla-Aktion.
Wer sein Kind in der Kita anmeldet, erwartet verlässliche Betreuungszeiten. Um Freiburger Eltern trotz des aktuellen Mangels eine Ganztagsbetreuung anbieten zu können, testet die Stadt seit April das Modell Spielzeitbetreuung nach dem Vorbild von Offenburg in drei städtischen Kitas.
Freiburg und seine ukrainische Partnerstadt Lviv bauen ihre enge Zusammenarbeit weiter aus. In den kommenden Tagen wird erneut eine Freiburger Delegation nach Lviv reisen. Gleichzeitig ist die Verdopplungsaktion der Stadt abgeschlossen. 2022 beschloss der Freiburger Gemeinderat, Spenden für Lviv bis zu einer Gesamtsumme von einer Million Euro aus städtischen Mitteln zu verdoppeln. Diese Summe wurde jetzt erreicht. Insgesamt sind sogar deutlich mehr als eine Million Euro geflossen. (Seit Beginn der russischen Vollinvasion wurden rund 2,4 Millionen Euro auf das städtische Hilfskonto gespendet. Zusammen mit der städtischen Verdopplung ergibt sich damit eine Unterstützung von rund 3,4 Millionen Euro.siehe Info am Ende)
Die durch den Klimawandel bedingte extreme Hitze und Trockenheit macht den Fischen in Freiburg zu schaffen. In allen Bächen herrscht extremes Niedrigwasser. Der Gewerbekanal wird aus der Dreisam gespeist und führt wegen des geringen Wasserstandes der Dreisam kein Wasser mehr. Die Fische bekommen in den verbleibenden Pfützen zu wenig Sauerstoff und ersticken. Daher fischt die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit einem beauftragten Fachbüro sowie ehrenamtlichen Helfer*innen vom Angelsportverein Freiburg seit heute Morgen Fische im Gewerbekanal ab, um sie in den Dietenbach zu setzen. Dieser führt aktuell noch ausreichend Wasser. Ziel ist es, möglichst viele Fische zu retten. Die Bergung gestaltet sich aber schwierig, da Schlamm die Sicht behindert und die Tiere sich in Verdolungen zurückziehen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass leider nicht alle Fische geborgen werden können.
Man schaut zu selten in den Himmel. Wer diesen Fehler beheben will, bekommt bald eine wunderbare Gelegenheit dafür: Die Sonnenfinsternis am Mittwoch, 12. August, ist das astronomische Highlight des Jahres. Bis zu 90 Prozent der Sonnenscheibe werden an diesem Abend vom Mond bedeckt. Das gab es in Freiburg zuletzt vor 27 Jahren.
Der letzte Gong ist verklungen, das letzte Pausenbrot verschlungen: Dieser Tage stürmen wieder Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit Karacho aus Freiburgs Schulen – und wenig später stürmen Handwerker und Fachleute des Immobilienmanagements (IMF) in die Schulen, mit langen Listen zum Abarbeiten. Es ist Zeit für die Sommerbaustellen.
Ab Sommer 2026 bekommt die östliche Tullastraße zwischen dem Kreisverkehr auf Höhe der Engesser Straße und der Kreuzung mit der Zähringer Straße eine umfassende Erneuerung. Das ist dringend notwendig, denn die Fahrbahn sowie die Geh- und Radwege sind stark beschädigt. Damit die Straße nicht mehrfach aufgerissen werden muss und die Belastungen für Anwohner*innen und Verkehr möglichst gering bleiben, stimmen Stadt und Versorgungsunternehmen ihre Arbeiten eng aufeinander ab. Mehrere Baustellen folgen kurz aufeinander: Nachdem Leitungen, Kanäle und das Fernwärmenetz im Untergrund saniert, erneuert und ausgebaut sind, gestaltet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) die Straße mit ihren Geh- und Radwegen und die Kreuzung neu. Die gesamte Baumaßnahme soll bis Herbst 2028 abgeschlossen sein und bringt Vollsperrungen mit sich.