Kulturlabor Freiburg

Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland bekennt sich die öffentliche Hand zur Förderung von Kunst und Kultur; dies besonders auf kommunaler Ebene. Kunst und Kultur sollen hierdurch in ihrer Entfaltung, Vielfalt und Qualität gesichert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Kunst und Kultur spielen für die Attraktivität und Wahrnehmung einer Stadt eine wesentliche Rolle. 
Im Laufe der Zeit entwickelten Kommunen und Länder Kulturkonzepte, um inhaltliche Grundsätze zu etablieren und um der Vielzahl an Aufgaben eine Planungsebene und Priorisierung zu geben. Die Kulturverwaltung hat hierbei die Aufgabe Kunst- und Kulturförderung qualitativ tragfähig für kommende Aufgaben aufzustellen; dies inhaltlich und genauso in der praktischen und formalen Handhabung.

Die Kulturverwaltung Freiburg stellt sich erneut dieser Aufgabe und möchte zusammen mit der Kulturszene die kommunale Kulturförderung nach zukünftigen Fragen und Bedarfen neu justieren. Eine zukunftsfähige nachhaltige Entwicklung im Sinne der Künste wird verfolgt.

Der Beteiligungsprozess

Der partizipative Prozess hierzu orientiert sich deutlich an der kulturellen Praxis. Der Teilnehmendenkreis aus Künstler_innen, Kulturschaffenden, Kulturengagierten, Kulturverwaltung und weiteren Akteuren wird in drei Handlungsfeldern agieren. Diese drei Handlungsfelder - Diskursraum, Experimente und Kulturkodex - sind mit einander eng verbunden und bilden das Kulturlabor Freiburg.

Im Diskursraum sollen kulturpolitisch relevante Themen in entsprechenden Veranstaltungsforen behandelt werden.
Unter Experimente ist das Ausprobieren in der Planung und Durchführung von modifizierten künstlerischen Formaten und Veranstaltungen, neuen Schwerpunkten in der Kreation, Distribution und Präsentation von Kunst und Kultur zu verstehen. Den inhaltlichen Rahmen zu den Experimenten setzt der Diskursraum.
Die Ergebnisse aus den Handlungsfeldern Diskursraum und Experimente legen die Basis für den Kulturkodex. Der neue Kodex (=Schriftstück) wird kulturpolitische Grundsätze und förderpolitische Maßnahmen beinhalten, welche den verbindlichen Rahmen für Förderer und Geförderte, sprich für Kulturschaffende, Verwaltung und Politik, legen wird.
 

Das Ziel

Der neue Kodex soll eine nachhaltige Kunst- und Kulturförderung mit branchenspezifischen Grundsätzen und einer praxisorientierten Handhabung für den geförderten Kultursektor in Freiburg festhalten.

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Veranstaltungen

Förderer

Kontakt

Frau Clementine Herzog
Telefon 0761 201-2112
Aufgaben

Kulturplanung, Interkulturelle Kunst und Kultur

Sprechzeiten:
Mo. bis Do. ganztags