Städtisches Leben „Am Frohnholz“

Menschen vor einem Café

Auf der Fläche des ersten Bebauungsplans sollen ca. 1.600 Wohnungen und Einzelhandel, Büro und Gewerbe sowie Schule, Kindertagesstätten, Gesundheitseinrichtungen usw. entstehen. Es gibt Bereiche mit innerstädtischem Charakter – vor allem die Stadtteilmitte – und Bereiche, in denen vorrangig gewohnt wird.

Einzelhandel und ähnliche Dienstleistungen werden auf den Bedarf des Stadtteils zugeschnitten, um benachbarte Stadtteilzentren nicht zu beeinträchtigen. Für den zentralen Platz sind geplant:

  • ein Lebensmitteldiscounter,
  • ein nicht großflächiger Biomarkt und
  • ein Drogeriemarkt.

Außerdem können entstehen:

  • Dienstleistungen wie Arztpraxen/Gesundheitszentrum oder Büros für freie Berufe,
  • Gastronomie (im Sportcampus eine Vereinsgaststätte mit Biergarten),
  • Freizeitgewerbe wie Fitness oder Tanzschule und
  • die sogenannte Meistermeile, eine „Urban Factory“ mit gestapeltem und daher besonders platzsparendem Gewerbe an der Endhaltestelle der Straßenbahn.

Städtisches Leben soll sich anfangs um den Quartiersplatz mit seiner Kita entwickeln, deshalb ist dieser Bereich als Urbanes Gebiet ausgewiesen. Hier lassen sich ein Markt abhalten und ein Geschäft, das regionale Produkte vermarktet, sowie ein Café und soziokulturelle Nutzungen unterbringen. Die Kita am Quartiersplatz wird durch drei weitere viergruppige integrierte Kitas ergänzt, die dezentral im Gebiet verteilt sind.

Alle erforderlichen Stellplätze für Autos liegen in Quartiersgaragen. Zudem gibt es zwei Hochgaragen, die nicht nur als Quartiersgaragen, sondern auch als P+R-Garage (an der Endhaltestelle der Stadtbahn) bzw. als Hochgarage für den Mundenhof dienen. Dort liegt auch die Energiezentrale für den neuen Stadtteil. Hier laufen die Wärmeversorgungsleitungen zusammen, stehen die Wärmepumpen für die klimaneutrale Versorgung mit lokalen erneuerbaren Wärmequellen aus Grundwasser und Abwasser. Die Elektrolyse von grünem Wasserstoff und die Nutzung der hierbei entstehenden Abwärme ist auf einem daneben liegenden Baufeld möglich.  

Der Bebauungsplan enthält Flächen für den ersten Abschnitt der Gemeinschaftsschule, einen integrierten Jugendtreff sowie für eine Sporthalle. Weitere Schulflächen liegen im folgenden zweiten Bebauungsplan. Parallel zum Schulcampus schließt südlich im Übergang zum Rieselfeld das Freiraumband des Sport- und Bewegungsparks an. Für den gesamten Schul- und Sportcampus ist ein architektonisch-freiraumplanerischer Wettbewerb vorgesehen.

Visualisierung: K9 Architekten