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Gesamtstadt - Konzepte

Gegenstand gesamtstädtischer Konzepte sind die räumlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Gesamtentwicklungen der Stadt Freiburg. Aktuelle Herausforderungen sind die Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens in der kommunalen Planung, der Umgang mit dem demographischen Wandel und der Globalisierung, die klimagerechte Stadtentwicklung sowie die Etablierung einer umfassenden Beteiligungskultur (Governance) in Planungs- und Entscheidungsprozessen.

Wie soll sich die Stadt räumlich weiterentwickeln? Wo kann der dringend benötigte Wohnraum flächensparend geschaffen werden? Wo entstehen oder bleiben Freiräume und wie kann die Bau- und Wohnqualität in Freiburg erhalten bleiben? Diese Fragen sollen mit dem Perspektivplan beantwortet werden.

Häuserzeilen mit Dachausbauten

Wie viele Wohnungen können in Freiburg durch Dachaufstockung und Dachausbau entstehen? Wo können diese Wohnungen entstehen? Können dadurch in absehbarer Zeit zusätzliche, bezahlbare Wohnungen geschaffen werden? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die Potenzialanalyse für Dachausbau und Dachaufstockung. Gefördert wird dieses Projekt durch das Landesprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung".

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Wenn das Stadtplanungsamt städtebauliche Entwürfe und Konzepte für Quartiere oder Stadtteile erarbeitet, sind manchmal auch Immobilien oder Grundstücke privater Eigentümer_innen betroffen. Die Innenentwicklungsmanager greifen vorhandene Planungen auf und laden Eigentümer_innen zur Umsetzung und eventuellen Weiterentwicklung der Vorschläge ein.

Trinkwasserbrunnen am Platz der Alten Synagoge

Ein Fachkonzept - mit Auszeichnung

Der Klimawandel ist kein Phänomen der fernen Zukunft, sondern bereits heute spürbare Realität. Als Teil des Oberrheingrabens gehört die Stadt Freiburg zu einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Die zunehmenden stärkeren Hitzeperioden im Hochsommer belasten die Menschen in der Stadt.

Das Stadtplanungsamt und das Garten- und Tiefbauamt stellen momentan ein neues Konzept zur Entwicklung gärtnerischer Nutzungen in Freiburg auf. In Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro soll mit „Gärtnern in Freiburg“ eine Strategie entwickelt werden, welche die Anzahl und Vielfalt der gärtnerischen Angebote in der Stadt sichert und erhöht.

Seit 1992 steuert die Stadt die Ansiedlung von Einzelhandelsgeschäften über das Märkte- und Zentrenkonzept. Damit sollen vor allem zwei Ziele verfolgt werden: Die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs soll wohnortnah sichergestellt werden, und die Gewerbegebiete, deren Fläche in Freiburg ohnehin knapp ist, sollen für Industrie und Gewerbe reserviert werden. Verhindern wollten die Planer damit auch den "Ausverkauf" der Innenstadt.
Aktuell wird das Konzept unter Beteiligung der Öffentlichkeit überarbeitet.

Das Siedlungsflächenmonitoring dient der Überprüfung der im Flächennutzungsplan (FNP) 2020 angenommen Siedlungsflächenentwicklung. In vierjährigem Turnus berichtet die Verwaltung über die seit dem 01. Januar 2005 tatsächlich bebauten Flächen im Innen- und Außenbereich.

Ziel der Stadtentwicklung in Freiburg ist einen möglichst großen Anteil des zukünftig benötigten Wohnflächenbedarfs im Innenbereich zu realisieren („Innenentwicklung vor Außenentwicklung“). Kompakte Siedlungsstrukturen führen zu einer höheren Auslastung der vorhandenen sozialen und technischen sowie der Verkehrsinfrastruktur. Ein weiterer Vorteil liegt in kürzeren Wegen, was zu einer Entlastung von Verkehr und der Belebung des öffentlichen Raums führt.

Kontakt

Stadtplanungsamt

Abteilung Stadtentwicklung
Fehrenbachallee 12 Gebäude A
79106 Freiburg
Telefon 0761 201-4101
Fax 0761 201-4199

Baurechtsamt

Beratungszentrum Bauen und Energie
Fehrenbachallee 12 Gebäude A
79106 Freiburg
Telefon 0761 201-4390
Fax 0761 201-4399