Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Freiburg ist "Gedächtnis der Verwaltung" sowie zentrale Anlaufstelle für Forschungen zur Stadtgeschichte.

Es ist zuständig für die Sicherung und Erschließung der städtischen Überlieferung. Darüber hinaus verwahrt es auch nichtamtliche Archivalien, wie private Nachlässe oder Fotos. Die Bereitstellung der Dokumente für Interessierte, die Erforschung der Stadtgeschichte und die historische Bildungsarbeit, z.B. durch eigene Publikationen, Ausstellungen und Führungen vor allem für Schüler und Studenten, gehören zu seinen Aufgaben.




Aktuell:

Buchvorstellung "Auf Jahr und Tag. Leben in Freiburg in der Neuzeit"

Wie lebten die Menschen in Freiburg in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts? Antworten gibt der neue Band »Auf Jahr und Tag – Leben in Freiburg in der Neuzeit«. Darin erzählen neun Autoren die Vergangenheit anhand von Lebensgeschichten einzelner Personen. Beispielhaft stehen dabei die Glasmaler Gitschmann, Helmle und Geiges, die Nonne und Schulgründerin Euphemia Dorer, der Verleger Bartholomä Herder, der Politiker Carl von Rotteck und die Dermatologin Bertha Ottenstein.
Das thematische Spektrum der Beiträge beleuchtet Architektur, Kunst, Kirche, Schulwesen, Wissenschaft, Wohlfahrtspflege und den Widerstand im Nationalsozialismus. Damit gibt das Buch einen umfassenden Einblick in die ereignisreichen letzten 500 Jahre Freiburger Stadtgeschichte.

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg in Kooperation mit dem Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland, dem Alemannischen Institut Freiburg, der Universität Freiburg, Hist. Seminar, Abt. Landesgeschichte, der Badischen Heimat und dem Freiburger Münsterbauverein.

Donnerstag, den 5. Dezember 2019, 18.15 Uhr
Parler-Saal Münsterbauverein, Schoferstr. 4, Freiburg


Subskiption bis 5. Dezember 2019! (Bestellformular (661,7 KB))

Studio-Ausstellung "60 Jahre Städtepartnerschaft Freiburg - Besançon"

Das Stadtarchiv Freiburg zeigt ab dem 25. November eine kleine Studio-Ausstellung zum Thema „60 Jahre Städtepartnerschaft Freiburg – Besançon. Exponate sind unter anderem die Städtepartnerschaftsurkunde von 1959, Objekte zum deutsch-französischen Frontkämpfertreffen 1937, Gastgeschenke, die Ehrenbürgerurkunde der Stadt Besançon, Fotos von gegenseitigen Treffen sowie Objekte vom "Carnaval Besançon".

Die Ausstellung ist geöffnet am Montag, Dienstag und Donnerstag,
jeweils von 10 bis 16 Uhr, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr. Am Freitag, an
Wochenenden und Feiertagen ist geschlossen.

Nähere Infos finden Sie auf den Internetseiten der Stadt Freiburg, Facebook oder Twitter.

Neuerscheinung "Freiburg und der Kolonialismus. Vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus""

Wie tief waren die Stadt Freiburg und ihre Bürgerschaft in die deutsche Kolonialgeschichte verstrickt? Und welche Bedeutung besaß der Kolonialismus für die Freiburgerinnen und Freiburger? Die Studie kommt zum Ergebnis: In allen sozialen Milieus war koloniales Gedankengut verankert: Sowohl im bürgerlich-nationalen wie im katholischen als auch im Arbeiter-Milieu dachten die meisten Menschen kolonial. Über alle politischen Gräben hinweg teilten sie die Überzeugung von einer zivilisatorischen Überlegenheit der Deutschen gegenüber den kolonisierten Bevölkerungen. Nationale und koloniale Vereine trommelten für die Errichtung neuer Kolonien und verteidigten die brutale Niederschlagung von Widerständen.
 
Zahlreiche Gesellschaften und wissenschaftliche Vortragsserien widmeten sich kolonialen Themen, ein Völkerkundemuseum wurde eingerichtet, und die Lokalpresse berichtete ausführlich von den Kolonialkriegen, wo auch Freiburger Soldaten in die Kämpfe verwickelt waren. Das Interesse und Engagement für die Kolonien überdauerte auch das Ende der deutschen Kolonialherrschaft (1918). In der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus war der Kolonialrevisionismus in Freiburg besonders stark, wie sich auch bei der Reichskolonialtagung 1935 in Freiburg zeigte – dem lokalen Höhepunkt der Kolonialbegeisterung.
 
Die Studie ist im Buchhandel oder direkt beim Stadtarchiv Freiburg, Grünwälderstraße 15, 79098 Freiburg, Telefon: 0761/201-2701, oder per E-Mail unter stadtarchiv@stadt.freiburg.de erhältlich. Sie kostet 24,50 Euro.

"Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit"

Begleitbroschüre zur Ausstellung kostenfrei erhältlich

Vor 800 Jahren, 1218, starb mit Bertold V. der letzte Herzog von Zähringen. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich bis heute um dieses Geschlecht, das am Ober- und Hochrhein sowie in Burgund seinen Machtbereich hatte und dessen Vertreter für etwa 150 Jahre zu den einflussreichsten Reichsfürsten zählten. Unter dem Motto „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ war die u.a. vom Stadtarchiv Freiburg i. Br. konzipierte Wanderausstellung vom 10. Dezember 2018 bis zum 1. Februar 2019 in der Meckelhalle des Sparkassen-FinanzZentrums zu sehen. Die Termine der weiteren Stationen finden Sie auf der Internetseite www.diezaehringer.eu.

Die reich bebilderte, 60-seitige Begleitbroschüre ist kostenfrei im Sparkassen-Finanzzentrum oder im Stadtarchiv Freiburg erhältlich (ggf. zzgl. Versandkosten).

Recherche

Suche in den bisher erfassten Beständen des Stadtarchivs:
Hinweis: Eine Trunkierung und somit größere Ausweitung des Suchraums ist mit dem Stern-Operator (*) sowohl am Anfang als auch am Ende des Suchwortes möglich.

Kontakt

Stadtarchiv
Grünwälderstraße 15
79098 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-27 01
Fax (07 61) 2 01-27 99

Anfahrtsbeschreibung

mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit allen Straßenbahnlinien in Richtung Innenstadt, Haltestelle "Bertoldsbrunnen"

mit dem Auto:
Autobahn A 5, Ausfahrt Freiburg-Mitte, Richtung Innenstadt. Da beim Archiv keine Parkplätze vorhanden sind, möchten wir Sie bitten, dem Parkleitsystem zu folgen.

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag Donnerstag:
10-16 Uhr
Mittwoch: 10-18 Uhr
Freitag: geschlossen

Aushebezeiten für Archivalien an allen Öffnungstagen um 10.30 und 12.30 Uhr.

Bereitstellung von Akten und Literatur aus den Außenmagazinen müssen bis spätestens Montag 12 Uhr eingegangen sein und stehen dann ab Mittwoch 10 Uhr zur Benutzung bereit.
Übersicht Bestände Außenmagazin (255,7 KB)