Aktuelle Sitzungsberichte​

2022

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftrates am 19.09.2022

Einwohner_innen Fragestunde
Eine Anwohnerin aus dem Hieberainle sieht die VAG Haltestelle „Zum Roten Stein“ (nahe der Einmündung in die Straße Zur March) mit den dort regelmäßig pausierenden Bussen als sehr unübersichtlich und als Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer. Es wird vorgeschlagen, die Pausen an der Wendestelle im oberen Bereich der Benzhauser Straße durchzuführen.
Herr Hammer wird dieses Anliegen an die VAG weiterleiten, betont jedoch, dass in ganz Hochdorf neu angelegte Parkbuchten den Verkehr entschleunigen sollen, was auch durch die pausierenden Busse erreicht werde. An unübersichtlichen Stellen hätten alle Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit entsprechend anzupassen.
 
Hochdorfer Friedhof, Zustand des Glockenturms nach Schadensfeststellung

Wie bereits im Nachrichtenblatt berichtet, wurde der Glockenturm auf dem Hochdorfer Friedhof wegen massiven Schäden an der Holzkonstruktion im Juli aus Sicherheitsgründen stillgelegt. Lt. nun vorliegendem Gutachten, das in der Sitzung vom zuständigen Mitarbeiter der Eigenbetriebs Friedhöfe (EBF) vorgestellt wurde, ist der Schadensumfang so hoch, dass die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Eine Sanierung scheint aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll. 1989 wurde der Glockenturm durch Spendengelder der Hochdorfer Bürger_innen und Mittel des Ortschaftsrates mitfinanziert.
Die Martinsglocke wurde bereits abgehängt und eingelagert. Das Glockengeläut an Bestattungen wird derzeit digital über die Lautsprecheranlage eingespielt.
Per einstimmigem Beschluss stimmte der Ortschaftsrat dem unumgänglichen Rückbau des maroden Glockenturms zu. Weiter forderte er den EBF auf, Kostenvoranschläge für ein neues Bauwerk einzuholen. Gleichzeitig soll ein Meinungsbild der Bürgerschaft (z.B. durch eine Umfrage im Nachrichtenblatt) das Erfordernis einer solchen Einrichtung ermitteln. Der Ortschaftsrat soll ebenso Ideen entwickeln.
Im Frühjahr/Sommer 2023 sollen die Ergebnisse vorliegen, um ein weiteres Vorgehen zu beraten.
  
Heizen ohne Gas und Öl in Hochdorf, hier:
Geplante Infoveranstaltung unter Schirmherrschaft des ORates und Ortsvorstehers
Angesichts mangelnder Energielieferungen in Europa fragen sich viele Menschen, wie es mit der Wärme- und Heizsituation in Zukunft weiter gehen kann.
Dieses Thema wurde auch beim Bürgergespräch „OB vor Ort“ im Juli aufgegriffen.
Ein Hochdorfer Bürger hat nun angeboten, hierzu eine Veranstaltung Vorort zu initiieren, in der z.B. über die Möglichkeit der Einrichtung eines Nahwärmenetzes informiert wird. Sachkundige Referenten sollen hierzu die Hochdorfer Bürger_innen informieren und die Strategien der bnNETZE und der Stadt Freiburg vorstellen.
Um die Bedeutung einer solchen Veranstaltung zum Thema „Heizen ohne Gas und Öl in Hochdorf“ zu verdeutlichen hat der Hochdorfer ORat einstimmig beschlossen, dieses Vorhaben zu unterstützen und hier als Veranstalter aufzutreten. Ein Termin sowie der Veranstaltungsort werden zeitnah bekannt gegeben.

Klimamobilitätsplan Freiburg 2030
In den vergangenen Jahren ist der Verkehrssektor zunehmend in den Fokus des Klimaschutzes gerückt. Um die städtischen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen ist es dringend notwendig die klimawirksamen Emissionen im Verkehrssektor in den nächsten Jahren stark zu verringern, was mit dem Instrument des Klimamobilitätsplans (KMP) erreicht werden soll. Die Umsetzung der Maßnahmen ist mit finanziellen Anreizen verbunden und können bis zu 75% gefördert werden. Freiburg ist eine von fünf Pilot-Kommunen für den KMP in Baden-Württemberg.
Vom zuständigen Mitarbeiter der städt. Stabstelle Mobilität wurden den Anwesenden die Vorgehensweise und verschiedene Maßnahmen vorgestellt (wie z.B. „Initiative Tempo 30“, „Verbesserung der Ladeinfrastruktur“ und „Verringerung der Attraktivität privater PKW) um die gesteckten Ziele zur erreichen. Die vorliegende Druckvorlage wurde ausführlich erläutert und von den Gremiumsmitgliedern schließlich einstimmig zur Kenntnis genommen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Mit 100,- Euro bezuschusst der Ortschaftsrat neue Werbeschilder für den Hochdorfer Wochenmarkt, die an den Ortseingängen und auf dem Högebrunnenplatz aufgestellt werden sollen.
    
Aus Verschiedenes:
Der Bauantrag zur Errichtung einer Unterkunft für Geflüchtete in der Leineweberstraße wurde vom Baurechtsamt genehmigt.
 
OV Hammer gab bekannt, dass seit August in Hochdorf ein zweites Car-Sharing-Fahrzeug stationiert und einsatzbereit ist.
 
Vom 20.09. bis zum 06.10.2022 können unter www.mitmachen.freiburg.de alle Hochdorfer_innen ihre Vorschläge zum städt. Haushalt einbringen.
Die Plattform des Beteiligungshaushaltes biete eine gute Möglichkeit die Wünsche und Bedarfe der Hochdorfer_innen publik zu machen und zu bewerben, so Herr Hammer, der sich auf viele Beiträge aus der Einwohnerschaft freut.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.07.2022


Einwohner_innen Fragestunde
Ein Benzhauser Bürger beschwerte sich über den Lärm und die Parkzustände in Benzhausen während des Sea-You Festivals. Ortsvorsteher Hammer berichtete über weitere bei ihm eingegangenen Beschwerden, die Hinweise und Anregungen hieraus werden bei den Planungen eines nächsten Events mit einfließen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
hier: Angebote für externe Brandschutzgutachten für das Hochdorfer Rathaus

Die geforderte Sanierung des Michael-Denzlinger-Hauses (MDH) ist eng verknüpft mit dem bemängelten baulichen (z.B. Barrierefreiheit) und brandschutztechnischen (z.B. Fluchtweg) Zustand des Hochdorfer Rathauses. Gedanklich ist vorgesehen, dass die Ortsverwaltung einmal im MDH unterkommen soll.
Um dem Vorhaben nochmals Nachdruck zu geben, wurden die Fraktionen des Gemeinderats von den ORat-Gruppierungen und der Ortsverwaltung im Frühjahr angeschrieben und um Unterstützung der Baumaßnahme gebeten. Ebenso beauftragte der ORat die Verwaltung, Angebote für ein externes Brandschutzgutachten für das Hochdorfer Rathaus einzuholen. Diese liegen nun vor, die Preisspanne liegt zwischen etwa 3.500,- und 5.200,- Euro.
 
Parallel hierzu wurde vom Ortsvorsteher der Oberbürgermeister vom geplanten Vorhaben informiert und darum gebeten, sachkundigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu benennen, die in der Sitzung des Ortschaftsrates Auskunft geben können.
So wurden Vertreter_innen des Gebäudemanagements (GMF) und des Baurechtsamtes (BRA) eingeladen, die allen Anwesenden offene Fragen der Genehmigung zur Umnutzung des ehemaligen Kindergartens zum Verwaltungsgebäude (Rathaus) und zum Brandschutz beantworteten. Auch ein sachkundiger Einwohner gab aus seiner Sicht eine Stellungnahme zu den Mängeln des Brandschutzes ab.
 
So wurde erläutert, dass die Aktenlage aus den 70er Jahren lückenhaft und eine Genehmigung darin nicht enthalten sei. Man könne jedoch aber zumindest von einem materiellen Bestandschutz ausgehen. Zum Brandschutz wurde erläutert, dass das Gebäude nicht als Sondergebäude klassifiziert sei und deshalb auch nicht turnusmäßigen Brandverhütungsschauen unterliege.
Ein nach heutiger Sicht und Stand der Technik erstelltes Verwaltungsgebäude würde sicher anders aussehen, so die Behördenvertreter, man ist sich jedoch sicher, dass eine nachträgliche Genehmigung möglich wäre. Eine Gefahr für Leib und Leben bestehe in keiner Weise, zumal es sich hier um kein „Schlaf-Gebäude“ handle
Eingeräumt wurden Mängel beim 1. Fluchtweg, der nicht über die erforderliche Höhe verfügt, über eine gewendelte Holztreppe führt und zudem nach innen zu öffnenden Ausgangs-Fluchttüren hat. Der 2. Fluchtweg aus dem Obergeschoss sei über das Anleitern der Feuerwehr gewährleistet.
Alle Brandverhütungsvorschriften seien ausreichend eingehalten.
 
Ein beauftragter externer Gutachter würde ein Brandschutzkonzept erstellen, das schließlich aber auch vom Baurechtsamt geprüft werde. Hier stellt sich zudem die Frage, ob es zu den Aufgaben des Ortschaftsrates gehört und er dazu befugt ist, aus seinen Verfügungsmitteln ein Gutachten über ein städtisches Gebäude in Auftrag zu geben. Dies müsse ggf. vom Regierungspräsidium geprüft werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Ausführungen des GMF und BRA schließlich einstimmig zur Kenntnis. Weitere Beschlüsse zu diesem Thema wurden nicht gefasst.
 
Nutzung der Mooswaldhalle innerhalb der Schulferien

Seit geraumer Zeit ermöglicht die Sportstättenverwaltung der Stadt Freiburg (GMF) den Sportvereinen, unter gewissen Voraussetzungen die städt. Schulsportstätten auch in den Ferien zu nutzen.
Dies hat die Ortverwaltung Hochdorf zum Anlass genommen, auch für die Mooswaldhalle diese Möglichkeit zu prüfen und ab dem Schuljahr 2022/2023 zu ermöglichen.
Folgende Regelungen sind zunächst in einem Testlauf vorgesehen:
-     Schriftliche Antragstellung durch den Verein bis spätestens drei Wochen vor dem jeweiligen Ferienbeginn für die beabsichtigte Nutzungszeiten und -dauer.
-     Antragsberechtigt sind ausschließlich Hochdorfer Vereine.
-     Da es sich um eine Sporthalle handelt haben bei der Terminvergabe Sportvereine erste Priorität.
-     Es dürfen keine Bau- oder Sanierungsmaßnahmen, Grundreinigungen oder Ferienbetreuungen im Rahmen der Schulkindbetreuung im gewünschten Zeitrahmen stattfinden.
-     Eine Nutzung nach 20 Uhr wird wie auch sonst üblich in Rechnung gestellt.
-     Je nach Nutzung werden Reinigungskosten vom GMF in Rechnung gestellt.
-     Die Ortverwaltung hat nach wie vor die Möglichkeit, die Halle während der Ferien auch an externe Nutzer (wie z.B. für Eigentümerversammlungen o.ä.) zu vermieten.
 
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die von der Verwaltung vorgeschlagenen Regelungen einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
                
Aus Verschiedenes:
-     Seit Mai ist auch das Hochdorfer Hallenbad an die Firmenfitness „Hansefit“ angeschlossen.
-     Vom Baurechtsamt genehmigt wurde der Bauantrag in der Weißerlenstr. 11 zur Verbesserung des Brandschutzes, verbunden mit kleineren inneren Umbauten.
-     Herr Hammer gab bekannt, dass für die November-Sitzung des Gemeinderates das Thema „Planfeststellungsbeschluss für den Anschluss Bebelstraße an die B294 (Hochdorf)“ mit aufgenommen wurde.
-     Der Ortsverwaltung liegt der Entwurf für das RadNETZplus des Garten- und Tiefbauamtes vor. In diesem Zusammenhang sollen auch die Rad-Verbindungen in die Ortschaften und außen liegenden Stadtteile verbessert werden. Das Radkonzept 2020 hat weiter Bestand. Die Umsetzung wird mit hoher Priorität vorangetrieben, ein Zeitrahmen aber noch ungenannt.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.06.2022


Vorstellung eines externen Gutachtens zu Starkregenereignissen in Hochdorf und Benzhausen und zur Vermeidung von Bodenerosion
Um die Hochdorfer Gemarkung vor den Folgen von Starkregenereignissen besser zu schützen wurde in den vergangenen Jahren bereits die Kanalisation in der Hochdorfer-, Benzhauser- und Mooswaldstraße ausgebaut.
Weitere mögliche bauliche Schutzmaßnahmen wie z.B. Rückhaltebecken und Schutzwalle wurden im vergangenen Jahr vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) dem Gremium vorgestellt, diese würden jedoch einen massiven Eingriff in das Landschaftsbild und in die Natur bedeuten. Somit fanden diese keine Zustimmung und wurden deshalb zurückgestellt.
Mit dem Gutachten wurden nun vor allen die Möglichkeiten zur flächenhaften Rückhaltung von Niederschlagswasser und der Reduzierung der Erosion des Ackerbodens geprüft die eine deutliche Verbesserung bringen sollen. Der Fokus liegt hier auf der Bodenerosion und dem Wasserabfluss von den landwirtschaftlichen Flächen, die durch andere Bewirtschaftungsarten wie z.B. durch Mulchsaat, dem Anbau von Zwischenfrüchten oder Grün-, Blüh- oder Heckenstreifen verringert werden kann. Hierzu sind für den Herbst Gespräche mit den Landwirten geplant.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Ausführungen des Vertreters des GuT mit einer Enthaltung zustimmend zur Kenntnis und erwarten nach der Information der Landwirte zum Ende des Jahres einen weiteren Bericht.
    
 
Umsetzungsstand der Neuausrichtung der Quartiersarbeit
Mit der Neuausrichtung der Quartiersarbeit in Freiburg im Jahr 2018 wurde dem Stadtteil Hochdorf eine Stelle mit 60% VZÄ zugesprochen, um einen umfangreichen Aufgabenkatalog mit zahlreichen Zielen anzugehen. Nach einer EU-weiten Ausschreibung erhielt für Hochdorf der Stadt-Caritasverband e.V. als Träger den Zuschlag.
Leitziel der Quartiersarbeit ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich mit ihrem Stadtteil identifizieren, sich vernetzen und sich in ihrem Quartier engagieren. Aber auch die Beratung, Begleitung und Unterstützung von Hilfesuchenden ist Frau Huber, die seit einem Jahr die Quartiersarbeit in Hochdorf begleitet, sehr wichtig.
Die Quartiersarbeit in Freiburg wird von der städt. Geschäftsstelle (KQM) koordiniert, die auch die Arbeit vor Ort unterstützt. Um die gute Zusammenarbeit mit Fachkräften, Träger und Koordinationsstelle zu unterstützen, beabsichtigt die KQM bspw. Quartiersräte als Vertretungsgremium zu implementieren.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Neuausrichtung der Quartiersarbeit gerne und einstimmig zur Kenntnis, gleichzeitig forderten sie eine Ausweitung auf Ortsebene und durchaus auch auf Stadtebene. So sind entsprechende Haushaltsmittel bereitzustellen, ebenso ist eine Kontinuität in der Stellenbesetzung und eine Vertretungsregelung wichtig.
    
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2022/2023
Seit der Fertigstellung des Anbaus der Kita Löwenzahn im vergangenen Jahr hat sich die Versorgungssituation in Hochdorf für Kita-Kinder nachhaltig verbessert, so OV Hammer. Nach vorliegender Drucksache des Amts für Kinder-, Jugend- und Familie und den Ausführungen der zuständigen Mitarbeiterin sind die derzeitigen Versorgungsquoten der Hochdorfer Kinder im Ü3 und U3 nahezu erreicht und konstant. Lediglich ein Kind sei im Juni noch auf der Warteliste gewesen. Durch den Zuzug von Flüchtlingen könnte der Bedarf jedoch auch in Hochdorf steigen.
Der Fachkräftemangel sei auch in Freiburg ein Thema, man versuche dem hier u.a. mit strukturellen Maßnahmen entgegen zu wirken, doch ginge dem Betreuungspersonal langsam „die Puste aus“, so Frau Krüger. Es sei nicht immer möglich den Ganztagsbetrieb aufrecht zu erhalten.
Die Gremiumsmitglieder nahmen die Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2022/2023 einstimmig zustimmend zur Kenntnis und bedankten sich ausdrücklich bei den Mitarbeitenden der Hochdorfer Einrichtungen für die gute Arbeit, auch während der Pandemiezeit.
    
    
Aus Verschiedenes
 
Aus der letzten Verkehrsschau konnte Herr Hammer berichten, dass in der Grünland- und in der Benzhauser Straße weitere Parkmarkierungen aufgebracht werden und im Darriwald ein persönlicher Behindertenparkplatz eingerichtet wird.
 
Der Nachtrag zum Bauantrag Riedmatten 4 zur Errichtung eines Pultdaches und der Änderung der Innenaufteilung wurde vom Baurechtsamt genehmigt.
 
Entlang des Apfelpfades Ortsausgangs Richtung Gemarkung Christ werden vom Verein Hochdorf PLUS Hinweistafeln zu den alten Apfelsorten installiert.
 
OV Hammer lädt herzlich zum Besuch des Waldhocks ein, insbesondere zum Fassanstich am Freitag, dem Neubürgerrundgang am Samstag sowie zum ökumenischen Gottesdienst am Sonntag.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 02.05.2022

Wiederaufbau der Gemeinschaftsunterkunft Leinenweberstraße
Dieser Punkt wurde aus aktuellem Anlass kurzfristig auf die Tagesordnung genommen. Zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine hatte der Oberbürgermeister per Eilentscheidung am 13.04. den Kauf von Wohncontainern zum Wiederaufbau der Hochdorfer Gemeinschaftsunterkunft veranlasst. Diese außerplanmäßige Aufwendung und weitere Ausgaben für zusätzliche Leistungen wie z.B. einer Photovoltaik- und Holzpellet-Anlage müssen nun vom Gemeinderat genehmigt werden, hierzu war auch der Hochdorfer Ortschaftsrat anzuhören. Insgesamt soll ein Betrag von rd. 6,4 Mio. € investiert werden. Es wird erwartet, dass diese Kosten vom Land ausgeglichen werden.
Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen die Drucksache G-22/120 zum Wiederaufbau der Gemeinschaftsunterkunft in der Leinenweberstraße einstimmig zustimmend zur Kenntnis. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen und gefordert, dass im weiteren Verlauf der Baumaßnahme und Einrichtung der Wohnanlage besonders zu beachten ist, dass die soziale Belange, insbesondere Kita und Schule, Freizeitmöglichkeiten und (verkehrliche) Infrastruktur (ÖPNV, Parkplätze) in enger Abstimmung mit dem ORat zu erfolgen hat.
Dies ist die klare Forderung des ORates, insbesondere auch im Hinblick auf die Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie.
Gleichzeitig betonte der ORat, dass im Ort selbst große Bedarfe bestehen für Familien mit Kindern (z.B. Spielplatz- und Hallenbadsituation) und gleichzeitig auch im Blick auf die Kultur- und Vereinsarbeit (Michael-Denzlinger-Haus).
Der ORat begrüßte die Einrichtung der Wohnanlage für ukrainische Flüchtlinge und fordert eine Auswertung der Arbeit in der Wohnlage am Ende von vier Jahren, um nach fünf Jahren den Betrieb, im Blick auf ukrainische Flüchtlinge, evtl. einstellen zu können.
Weiter fordert der ORat die Stadtverwaltung auf, noch vor den Sommerferien für die Anwohnerschaft eine Infoveranstaltung durchzuführen.
 
Planung der Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2023
OV Hammer präsentierte die bisherige Arbeit und Ergebnisse des Festkomitees:
Das vorgestellte Signet greift die Farben des Hochdorfer Wappens auf, das Motto soll „Hochdorf 1250 Jahre - vielfältig und verbunden“ lauten. Ein erster Programmentwurf steht. Bisher vorhandene Feste und Feiern des Orts sollen aufgegriffen und durch weitere Highlights wie z.B. einer SWR3-Party ergänzt werden. Der Wirtschaftsplan mit einem Volumen von rd. 40.000,- wurde erläutert.
Die Mitglieder des ORates nahmen den Vortrag des Ortsvorstehers und die Vorlage des Projektteams zu den Jubiläen im Jahr 2023 einstimmig zustimmend zur Kenntnis, sowie das Signet, die vorläufige Programmplanung und die Finanzierung. Der ORat legt Wert darauf, dass der traditionelle Seniorennachmittag an Dreikönig, zu dem die Michael-Denzlinger-Stiftung einlädt und der ORat bewirtet, stattfinden wird.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates dankten der Stadt Freiburg für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 15.000,- Euro.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Die Mitglieder des Ortschaftsrates unterstützen durch einstimmigen Beschluss die anteilige Finanzierung der Mühlmattenschule an einer FSJ-Stelle für das Schuljahr 2022/2023 in Höhe von 735,- Euro.
Die Stelle wurde der Schule in Kooperation mit dem SV-Hochdorf bewilligt.
 
Information zu den neu installierten Geschwindigkeitsanzeigetafeln an den Hochdorfer Ortseingängen

Seit kurzem hängen die zum großen Teil über Spenden finanzierten Anzeigetafeln an den Ortseingängen in der Holzhauser Straße, Hochdorfer Straße, Mooswaldstraße, in der Straße Zur March und im Hieberainle.
Mit diesen Standorten werden nun zunächst ein halbes Jahr lang Erfahrungen gesammelt. Durch die vorgegebene Nutzung der bereits vorhandenen Beleuchtungsmasten sind die möglichen Standorte sehr begrenzt.
Die Anzeigetafeln sollen neben einer neu geplanten Plakataktion der BI „Langsam & Leise“ zur Entschleunigung des Hochdorfer Verkehrs beitragen und an die Tempo 30 Zone erinnern.             
 
Hallenvergabe

Nichts zu entgegnen hatte der ORat der Veranstaltung eines Tattoo Events am 16.07. und am 17.07.2022 sowie zur „Fasnet pur“ Party der Narrenzunft Mooskrotten am 18.02.2023 in der Mooswaldhalle.
    
Aus Verschiedenes
Das Stadtteilgespräch unter dem Titel „OB Vorort“ in Hochdorf ist für Mittwoch, den 27.07. in der Mooswaldhalle geplant. Die Uhrzeit für den Beginn des öffentlichen Bürgergesprächs wird noch bekannt gegeben.
 
Zum Sachstand der Hochdorfer Seniorenanlage kann OV Hammer berichten, dass der Gemeinderat das neue Verfahren zur Erbpachtvergabe im Geschosswohnungsbau verabschiedet hat. Mit dem Ausschreibungsverfahren ist nun demnächst zu rechnen.
 
Regelmäßiger Hundekot auf dem Gehweg der Benzhauser Str. aber auch entlang des Tennisplatzes und Richtung Wald erregten die Gemüter der Gremiumsmitglieder. Die Verwaltung wurde gebeten, einen entsprechenden Artikel in Hochdorf aktuell zu veröffentlichen.
Verschiedene Hinterlassenschaften von LKW-Fahrer sorgen im Gewerbegebiet ebenso für Unmut. Da auch hier ein Bußgeldtatbestand vorliegt rät OV Hammer dazu, bei entsprechenden Vorfällten die Tel. 110 zu wählen, der Polizeiposten West würde dann kommen.
 
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 28.03.2022


Wiederaufbau der Flüchtlingsunterkunft in der Leinenweberstraße
OV Hammer begrüßte zunächst Frau Niethammer, Leiterin des Amts für Migration und Integration (AMI) die zur Sitzung eingeladen war und führte kurz in das Thema um den Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen für Hochdorf ein.
Erst im Februar 2021 wurden die in der Leinenweberstraße platzierten Container abgebaut, da der Mietvertrag und die befristete Baugenehmigung abgelaufen waren. Durch die vielen Flüchtenden aus der Ukraine wird auch in Freiburg wieder zusätzlicher Wohnraum benötigt. Frau Niethammer berichtete, dass dieser neue Flüchtlingsstrom ganz anders zu begleiten sei als der im Jahr 2015/2016.  Viele Ukrainer_innen würden übergangsweise auch privat unterkommen, was für andere Bevölkerungszuströme bisher durch strenge Auflagen ausgeschlossen war.
In der Leinenweberstraße ist bis September/Oktober 2022 der Aufbau einer neuen Container-Wohnanlage geplant, die infrastrukturellen Einrichtungen sind weitestgehend noch erhalten und können weiter genutzt werden. Die neuen Container sollen wieder gemietet und zunächst für 5 Jahre befristet aufgebaut werden.
Weiter berichtete Frau Niethammer über den Ablauf der umfangreichen Registrierung der Geflüchteten, angefangen mit der Corona-Testung, der polizeilichen Anmeldung und Beantragung der Fiktionsbescheinigung bis hin zum medizinischen Screening. Für Registrierungstermine gebe es Wartezeiten von derzeit etwa zwei Wochen, da die dortigen Mitarbeitenden diese Aufgaben zusätzlich übernehmen. Zur Frage aus dem Gremium nach Unterstützungs- und Hilfsangeboten wurde auf die städt. Internetseite „Ukraine-Hilfe“ verwiesen. Zudem wurde betont, dass Sachspenden derzeit genug vorhanden seien.
Durch einstimmigen Beschluss bekräftigten die Gremiumsmitglieder ihre Bereitschaft, die Errichtung der neuen Gemeinschaftsunterkunft zu begleiten und zu unterstützen.
 
Anschluss der Bebelstraße an die Bundesstraße 294/BAB-Auffahrt Freiburg Nord
Als Jahrzehnte lange Odyssee bezeichnete OV Hammer das Bestreben um den Bau des Anschluss der Bebelstraße an die B294, um Hochdorf und Benzhausen von dem aus dem Hochdorfer Gewerbegebiet  zu- und abfließenden PKW- und LKW-Verkehr zu entlasten.
Der Ausbau der Bebelstraße ist im Eingemeindungsvertrag verankert sowie im Rahmen des Bebauungssplan „Industriezone Hochdorf“ rechtlich gesichert. Seit dem Jahr 1983 fordert der Hochdorfer ORat diesen neuen Straßenbau nachdrücklich, dessen Planung und Umsetzung aber zuletzt wegen der Bauplanungen zum 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn ruhte. Im Rahmen der online-Konsultation des Bahnprojektes wurde nun bekannt, dass die Bahn dieses Projekt nicht im Zusammenhang mit ihren eigenen Bauplänen sieht und deshalb dessen Finanzierung ablehnt.
Nach vorliegender Stellungnahme von Baubürgermeister Prof. Dr. Haag sah die Stadt bisher jedoch hier die Bahn in der Pflicht und hat deshalb keine Haushaltsmittel für den Bau vorgesehen und eingestellt.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates forderten per einstimmigen Beschluss die Aufstellung eines Ergänzungshaushaltes, in dem die sofortige Aufnahme der Planungen zum Anschluss Bebelstraße aufgenommen wird, noch vor Beginn der Bauarbeiten der Bahn.
 
Sanierung und Weiterentwicklung des Michael-Denzlinger-Hauses
Die Gruppierungen des ORates haben ihre entsprechende Gemeinderatsfraktion in dieser Sache um Unterstützung gebeten, Herr Hammer fragte nach deren Reaktionen.
Da diese Maßnahme auch im Zusammenhang mit der Unterbringung der örtl. Verwaltung steht, soll im weiteren Vorgehen nochmals verstärkt Augenmerk auf die fehlende Barrierefreiheit und den bemängelten Brandschutz im Hochdorfer Rathaus gelegt werden.
Per einstimmigem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt, Recherchen über die Möglichkeiten und Kosten der Erstellung eines externen Gutachtens zum Brandschutz einzuholen.
 
Hochdorfer Hallenbad
OV Hammer informierte über die von der Regio-Bäder GmbH übermittelten Besucherzahlen  des Hochdorfer Hallenbades von Nov. 2021 bis Febr. 2022. Durchschnittlich konnten pro Monat fast 2.000 Besucher (Öffentlichkeit, Schulen und Vereine) gezählt werden.
Im Gremium herrscht nach wie vor große Unzufriedenheit über die lange Schließzeit in den Sommerferien.
Mit einstimmigen Beschluss lehnten die Mitglieder des Ortschaftsrates generelle Schließzeiten des Hochdorfer Hallenbades ab. Für Revisionsarbeiten ist der kürzest mögliche Zeitraum anzusetzen. Weiter sollen Hallenbadbetreiber aus dem Umland zu einem gemeinsamen Austausch im Hinblick auf den zeitlichen Aufwand bei Revisionsarbeiten eingeladen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Hinsichtlich der Anzahl der Familien in Hochdorf mit Kindern unter 18 Jahren (Platz Nr. 6 von 41 im Stadtbezirksatlas 2021) im Verhältnis zu Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Hochdorf (Platz Nr. 32 von 41 im Stadtbezirksatlas 2021) eine große Differenz besteht. Dieses Missverhältnis kann durch den Betrieb des Hallenbades, vor allen Dingen auch durch den Sommer hindurch, gemindert werden.
Insbesondere in den Ferienzeiten wo kein Schul- bzw. Vereinsschwimmen stattfindet sollen die Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit ausgeweitet werden.
Außerdem müsse die Kommunikation mit dem ORat weiter verbessert werden.
    
 
 
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 07.03.2022


Einwohner_innen Fragestunde
Eine Bürgerin fragt, ob im derzeit laufenden Verfahren zum 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn noch Einspruchsmöglichkeiten bestehen. Ortsvorsteher Hammer gab hier zur Auskunft, dass keine neuen Argumente mehr eingebracht werden könnten und in der Online-Konsultation auch nur die bereits vorgebrachten Einwendungen abgearbeitet werden. Vgl. hierzu auch Hochdorf aktuell vom 18.02.2022 ersichtlich über https://www.freiburg.de/pb/207712.html
Eine Visualisierung der Neubaustrecke zwischen Freiburg und Schallstadt (PfA 8.2) kann bei youtube.com unter dem Titel Großbauprojekt Karlsruhe-Basel abgerufen werden.
 
Online-Konsultation im PfA 8.2 der Rheintalbahn im laufenden Anhörungsverfahren
hier: Evtl. Ergänzung der Stellungnahme der Stadt Freiburg als Träger öffentlicher Belange

Im Rahmen der Offenlage zum o.g. Planfeststellungsabschnitt wurden in der ORat-Sitzung am 15.06.2020 zahlreiche Forderungen vorgebracht, die dann in die gesamt städt. Stellungnahme mit eingeflossen sind. Jetzt liegt die Erwiderung der Bahn vor. Hier galt es zu prüfen, ob die Hochdorfer Anliegen richtig aufgenommen wurden. Wegen der knappen Zeitschiene hatte der OV mit Beteiligung der BI IGEL die ergänzende Stellungnahme der Stadt. Freiburg bereits durchgearbeitet.
Der Hochdorfer ORat nahm die Ausführungen zur Konsultation einstimmig zur Kenntnis und befürwortete die durch den Ortsvorsteher abgegebene ergänzende Stellungnahme. Punkte die vom OV beanstandet wurden sind insbesondere unpräzise Formulierungen zum Lärmschutz (absorbierende Reflexionschutzwand), die ablehnende Haltung der Bahn zum Bau des direkten Anschlusses der Bebelstraße an Bundesstraße 294 / BAB-Auffahrt Nord und die möglichen Zufahrten bzw. Umleitungen durch den Ort während der Bauphase.
Der Ortsvorsteher kündigte an, dass das Thema Anschluss Bebelstraße in einer nächsten Sitzung Tagesordnungspunkt der OR-Sitzung sein soll.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Jeweils mit einstimmigen Beschluss unterstützen die Gremiumsmitglieder eine Reise der B1-Junioren-Mannschaft des SV Hochdorf nach Chevilly-Larue mit 800,- Euro und eine neue Plakataktion der Bürgerinitiative „langsam & leise“ zur Verkehrsberuhigung in Hochdorf mit 200,- Euro.
 
Aktion „Hochdorf putzt sich raus“ am 26.03.2022
OV Hammer stellte kurz die o.g. Aktion vor, die um 10 Uhr am genannten Samstag im Garten des Denzlinger-Hauses beginnen soll. Herzlich eingeladen zum Mitmachen sind alle Hochdorfer_innen (wie auch Privatpersonen und Firmen aus dem Gewerbegebiet!), die ortsansässigen Vereine und auch die Gruppierungen des Ortschaftsrates. Weitere Informationen hierzu sind bei der Quartiersarbeit, Frau Huber erhältlich.
Bereits am 05.03. fand eine interne Bachputzede des Angelsportvereins Hochdorf e.V. statt, bei der zahlreicher Müll und Unrat u.a. aus den Hochdorfer Gewässern „gefischt“ wurde.
                
Aus Verschiedenes
Vom 21.03. bis 29.04. wird von Hugstetten her kommend, über die Straße Zur March, alter Dorfplatz, Mooswaldstraße und bis in den Seilerweg hinein, Glasfaser im Auftrag der Fa. Vodafone verlegt.
 
Beschwerden über die unzulässige Befahrung der privaten Zufahrt der Raststätte Schauinsland, um zur Autobahn zu gelangen, werden zum Anlass genommen, in naher Zukunft weitere Verkehrskontrollen anzufordern.
 
Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Hochdorfer Str. 28, Neubau eines Einfamilienwohnhauses
- Fuchswinkel, Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses (trotz ablehnender Haltung des Hochdorfer Bauausschusses)
- Mooswaldstr. 21a, Umbau Scheune zur Wohnung
 
Ergebnisse durchgeführter Verkehrsschauen:
- In der Fuhrmannsgasse werden Piktogramme (Verkehrsberuhigte Zone) aufgebracht, die verstärkt auf das zu fahrende Schritttempo aufmerksam machen sollen.
- Beim P&M Platz in Benzhausen soll der nach Bauarbeiten noch fehlende Zaun wieder angebracht werden, um so den Schleichverkehr Richtung Holzhauser Str. zu unterbinden. Ein schmaler Durchgang für Fußgänger und Radfahrer soll offen bleiben. Weiter sollen an dieser Stelle 5 Fahrradabstellbügel installiert werden.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 14.02.2022

Ergebnis der Zählung des LKW-Aufkommens in Hochdorf und Vorstellung möglicher Verkehrsmaßnahmen
Die in der März-Sitzung 2021 vom Ortschaftsrat geforderte Verkehrszählung in Hochdorf, insbesondere der von LKW, ist mittlerweile beim Anwesen Holzhauser Str. 1 durchgeführt worden. Die Zählung ergab insgesamt durchschnittlich 2.242 Fahrzeuge pro Tag, darunter 108 LKW die durch Hochdorf fahren und 106 Gelenkbusse.
Dies ergibt einen prozentualen Anteil an LKW von 4%, was für eine Kreisstraße kein unüblicher Wert sei, so Frau Beck, Leiterin der Verkehrsbehörde. Vorgeschlagen wird von Seite der Fachbehörde nun, dass bestehende Wegweiser wie folgt geändert werden: Fahrzeuge die an der Anschlussstelle Freiburg-Nord die Autobahn verlassen, erhalten dann an der Einmündung B 294 bzw. L 187 nur noch die linksweisende Route über das Industriegebiet Nord angezeigt. Die bisherige rechtsweisende Route zum Gewerbegebiet Hochdorf mit Höhenbeschränkung von 3,80m soll ersatzlos wegfallen.
Erneute Messungen sollen nach einer Testphase von 6 Monaten an gleicher Stelle sowie in der Hochdorfer Straße, am Ortsausgang den Effekt dieser Maßnahmen aufzeigen.
Vom Ortschaftrat wurde dieser Vorschlag einstimmig beschlossen, weiterhin halten sich die Gremiumsmitglieder jedoch vor, auch im Hinblick auf den Ausbau des 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn ein generelles LKW Durchfahrtsverbot für Hochdorf zu fordern.
 
Klimaschutzkonzept Green Industry Park Hochdorf
Bereits zum dritten Mal war Herr Kron vom städt. Umweltschutzamt zum o.g. Thema anwesend und erläuterte allen Anwesenden diesmal das erarbeitete Teilkonzept für das Gewerbe- und Industriegebiet Hochdorf. Hauptziel ist es u.a., den zukünftigen Energieverbrauch und den Ressourceneinsatz zu vermindern.
Herr Kron informierte über verschiedene Analysen, die Hauptemissionen und die CO² Bilanz des Gebietes sowie über weitreichende Handlungspotenziale und zahlreiche mögliche Maßnahmen. Die Hochdorfer Gewerbetreibenden sollen in den nächsten Jahren hierzu umfassend informiert, beraten und begleitet werden.
Ein großes Potenzial wird in der Nutzung der 100.000m² vorhandenen Dachflächen für Photo-Voltaik-Anlagen gesehen. Bisher werden hier lediglich 18.000m² für diesen Zweck genutzt.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende  Drucksache einstimmig und zustimmend zur Kenntnis.
 
Hochdorfer Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2023 - Information zum aktuellen Planungsstand
Im letzten Mitteilungsblatt wurde das Projektteam zu den Hochdorf-Jubiläen bereits vorgestellt, OV Hammer präsentierte nun die aktuellen Planungen der Festivitäten, die nächstes Jahr mit dem Neujahrsempfang eingeleitet werden sollen.
Viele Ideen wurden bereits den 8 Themenbereichen zugeordnet. So können sich nun Vereine aber sehr gerne auch engagierte Einwohner_innen passgenau mit einbringen. Bisher regelmäßig stattfindende Feste wie z. B. der Waldhock sollen unter dem Motto des Jubiläums durchgeführt werden. Weitere große Veranstaltungen wie ein Konzert mit den Musikern der Partnergemeinde Chevilly-Larue, aber auch zahlreiche kleinere Events über das Jahr verteilt sind geplant. Alle Fest-Aktivitäten sollen mit einem Signet (Logo) und dem Motto beworben werden.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Ortschaftsrat die Förderung neu gepflanzter Obstbäume aus seinen Verfügungsmitteln beschlossen. Die Nachfrage ist erfreulich groß, die bereit gestellten 600,- Euro sind bereits fast aufgebraucht. Per einstimmigem Beschluss wurde das Budget nun um weitere 600,- Euro aufgestockt.
    
Aus Verschiedenes
 

· Vom Baurechtsamt wurde die Nutzungsänderung eines Büros zu einer pathologischen Praxis ohne Besucherverkehr in der Weißerlenstraße genehmigt.
 
· In den letzten Jahren sind Teile des Naturschutzgebietes Mühlmatten  durch Weidegebüsch zugewachsen. Das Umweltschutzamt plant in kürze, diese wieder zu entfernen.

· Neben der Frelo-Verleihstelle am alten Dorfplatz wird in Kürze eine Reparaturstation installiert mit verschiedenem Werkzeug und einer Luftpumpe.
 
· Das Planfeststellungsverfahren im Planschnitt 8.2 des 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn wird mit einer Online-Konsultation fortgeführt. Die Online-Konsultation ersetzt den bereits angekündigten Erörterungstermin, neue Einwendungen sind hier jedoch nicht mehr möglich.
Wer sich im Rahmen des Verfahrens geäußert hat oder durch das Vorhaben betroffen ist und sich an der Online-Konsultation beteiligen will, erhält auf Nachfrage unter der E-Mail-Adresse Rheintalbahn-PfA8.2@rpf.bwl.de den Link zu der Plattform und das Passwort.
Einwendende haben die Gelegenheit, sich zu der Erwiderung des Vorhabenträgers bis einschließlich Dienstag, den 15.03.2022 schriftlich beim Regierungspräsidium Freiburg, Referat 24, Kaiser-Joseph-Str. 167, 79098 Freiburg oder elektronisch über o.g. zu äußern.
Weitere Informationen zum Verfahren und zur Planung können im Internet unter https://rp.baden-wurttemberg.de/rpf unter der Rubrik „Aktuelles“ bzw. auf der Seite https://rp.baden-wurttemberg.de/rpf/abt2/ref24/planfeststellung unter der Rubrik „Eisenbahnen“ abgerufen werden.
 
· Für den Ausbau der Rheintalbahn werden demnächst weitere Erkundungsbohrungen durch die DB Netz AG notwendig. Nach Mitteilung des Umweltschutzamtes werden diese bis zu einer Tiefe von 10 - 20m durchgeführt, ein Antrag zur Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis liegt vor.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 17.01.2022



Kurzer Jahresrückblick auf 2021
Ortsvorsteher Hammer kann trotz der noch immer vorherrschenden pandemischen Lage, die mit Einschränkungen für alle verbunden ist, auch auf zahlreiche positive Entwicklungen im vergangenen Jahr sowie auf vielfältige Aktionen und Aktivitäten im Ort zurückblicken. Themen, die Herr Hammer weiter ausführte, waren die Pandemie, der Verkehr in Hochdorf, verschiedene Baumaßnahmen, die Arbeit des Ortschaftsrates und der Ortsverwaltung. Ein kurzer Ausblick ins Jahr 2022 führt weitere große Themengebiete an, die im Blick bleiben sollen. Herr Hammer dankte abschließend allen für den und im Ort aktiven Menschen.
 
Sachstandsbericht Kommunales Artenschutzkonzept (ASK)
Vor über 10 Jahren wurde in Freiburg ein solches Konzept erstellt und über deren Umsetzung nun in regelmäßigen Abständen berichtet. Das ASK ist unterteilt in die vier Module Offenland, Gewässer, Wald und Stadt und beinhaltet zahlreiche Maßnahmen zum kommunalen Artenschutz.
Der Bachmuschel, die im Hochdorfer „Krebsenbächle“ beim Tunisee lebt, gilt ein besonderes Augenmerk, sie gilt im Landkreis als fast ausgestorben. Seit dem Jahr 2018 wurde der Bach nun strukturell aufgewertet, um die Lebensbedingungen der Muschel zu verbessern.
Die zu diesem Thema vorliegende Drucksache wurde einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen.
 
Aktionsplan Biodiversität der Stadt Freiburg - Sachstand
Auf das dramatisch voranschreitende Artensterben bei Insekten hat die Stadtverwaltung im Jahr 2018 reagiert und verschiedene Ziele zum Artenschutz formuliert und einen Maßnahmenkatalog erstellt. Allerdings zeigen nun neue Studien, dass das Artensterben fast ungebremst weiter geht. Deshalb hält die Stadt Freiburg weiter an den bisherigen Planungen fest und wird diese aktualisieren. So wurden verschiedene Schutzgebiete definiert in denen Flächen und Strukturen entstanden sind damit sich vielfältiges Leben ansiedeln und entwickeln kann.
In Hochdorf ist ein neues Naturschutzgebiet kurz vor der endgültigen Genehmigung. Seltene Tiere und Pflanzen erhalten einen Schutzraum, Grünland wurde aufgewertet und es gibt Vereinbarungen mit Landwirten zum Pestizidverzicht.
Auch diese Druckvorlage wurde einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen.
 
Stellungnahme der Stadt Freiburg i. Br. zum Entwurf der Ausweisung des geplanten Naturschutzgebietes „Schangen- Dierloch“
Das neu geplante Naturschutzgebiet wurde bereits in der Septembersitzung des Ortschaftsrates von Vertreterinnen des Regierungspräsidiums umfänglich vorgestellt, im Dezember 2021 waren die Planungen in der Offenlage und im Hochdorfer Rathaus einsehbar.
Im weiteren Verfahren ist die Stadt Freiburg nun aufgefordert zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen. Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen diese einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
    
Zustimmung zur Aufforstung von Teilflächen von städtischen Grundstücke auf  Hochdorfer Gemarkung
Der Beschluss zu diesem Thema wurde im elektronischen Umlaufverfahren gefasst, Ortsvorsteher Hammer gab bekannt, dass die Gremiumsmitglieder diesen einstimmig gefasst haben. Es wurde zustimmend zur Kenntnis genommen, dass auf der Gemarkung Hochdorf durch das Forstamt im Vorgriff auf den Ausbau der Rheintalbahn verschiedene Flächen aufgeforstet werden sollen.
 
Doppelhaushaltsplanverfahren 2023/2024 – Wünsche und Anregungen des Ortschaftsrates
Die Mitglieder des Ortschaftsrates wünschen per einstimmigem Beschluss Haushaltmittel für folgende Maßnahmen in das laufende Haushaltsplanverfahren mit aufzunehmen, die Fachämter werden hiervon unterrichtet:
- Sanierung des Michael-Denzlinger-Hauses
- Sanierung der Mooswalhalle und deren Vorplatz
- Errichtung eines Streethockey- und Skaterplatzes
- Weitergehende Sanierung des Straßenbelags der Mooswaldstraße bis hin zur Högestraße
 
Aus Verschiedenes
- Vom 15.07. bis 17.07. soll auf dem Tuniseegelände wieder die Veranstaltung Sea-You stattfinden.
- Folgendes Bauvorhaben wurde vom Baurechtsamt genehmigt: Parkplatzanlage in der Weißerlenstraße mit Pförtnerhaus, WCs, Teeküche, Raucherunterstand und Fahrradschuppen.
 
      

2021

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 6.12.2021

Hallenbad Hochdorf - Gespräch und Austausch mit Vertreter_in der beteiligten Dienststellen
Die Kommunikationspolitik der Regio-Bäder GmbH und des Sportreferats wurde in den vergangenen Monaten mehrfach als unzureichend bezeichnet. Wichtige Informationen wurden nicht weitergeleitet oder blieben aus. Dies war nun erneut zum Anlass genommen worden um  deren Vertrer_in in die Sitzung einzuladen und im Gespräch die Erwartungen des Ortschaftsrates dazulegen. U.a. wurden diese wie folgt festgehalten:
- Die derzeit geltenden Öffnungszeiten des Bades sind nicht starr und können dem Bedarf angepasst werden.
- Über die kommenden Schließzeiten wird der Ortschaftsrat Ende des 1. Quartals 2022 informiert. Gefordert wird, dass diese Zeiten (in den Sommer- und Winterferien) deutlich reduziert werden, jedoch unter Berücksichtigung technischer Belange (Revisionsarbeiten).
- Die Personalsituation bei der Regio-Bäder GmbH wird als gut bezeichnet, auch im Hinblick der Aus- und Weiterbildung. Somit besteht hier eine entsprechende Erwartungshaltung.
- Kooperationsmöglichkeiten mit der DLRG sollten geprüft und bei vorhandenen Personal-
engpässen auch die Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wie z.B. Gundelfingen in Erwägung gezogen werden.
-Über technische Probleme, die den Badebetrieb beeinträchtigen soll die Ortsverwaltung kurzfristig informiert werden.
- Die Besucherzahlen sollen dem Gremium mitgeteilt werden, intern soll zudem abgestimmt werden, welche wirtschaftlichen Zahlen/Ergebnisse dargelegt werden können.
- Als gut funktionierend hat der Ortsvorsteher bereits die Übermittlung des Belegungsplans bezeichnet.
- Bei Kampagnen der Öffentlichkeitsarbeit wird ebenso um zeitnahe Informationen gebeten, weiter wird auch auf Werbemöglichkeiten im Hochdorfer Nachrichtenblatt hingewiesen.
-Die Firmenfitnesskooperation „Hanse-Fit“ soll erneut angeworben werden.

Vom Betriebsleiter der Regio-Bäder GmbH, Herr Bockelmann wurde nochmals betont, dass alle Beteiligten in einem Boot sitzen und man bisherige Versäumnisse sehr bedauere. Es bestehe kein Interesse, kleine Hallenbäder zu schließen.
 
Eigenbetrieb Friedhöfe mit Bestattungsdienst - u.a. Kalkulation der Friedhofsgebühren 2022/2023 und Änderung der Friedhofssatzung
Das Kommunalabgabengesetz schreibt vor, dass Gebühren höchstens so bemessen sein dürfen, dass die Gesamtkosten gedeckt werden. Deshalb ist in regelmäßigen Abständen eine Überprüfung und neue Kalkulation der Friedhofsgebühren notwendig. Diese ergab eine teilweise Unterdeckung in den Bereichen Erd- und Urnenbestattung sowie bei der Grabnutzung, die nun ausgeglichen wird.
Ohne weitere Stellungnahme hat der Hochdorfer Ortschaftsrat die vorliegende Drucksache mit den Gebührenerhöhungen von durchschnittlich 10% einstimmig zur Kenntnis genommen.
 
Herr Hammer gab für den Hochdorfer Friedhof bekannt, dass der langjährige Totengräber Hans Zahn seine Tätigkeit aus Altersgründen zum Jahreswechsel beendet und dringend ein Nachfolger sowie zwei neue Sargträger gesucht werden.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Die Einrichtung des neuen Nistplatzes auf dem Kirchendach durch Baumkletterer soll mit 1.000,- Euro bezuschusst werden. Die restlichen Mittel können ins Folgejahr übertragen werden, um daraus eine Rücklage für die Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahr 2023 zu bilden.
 
Annahme einer Spende
Der Annahme einer Spende in Form eines gepflanzten Baumes (Vogelkirsche) stimmten die Ortschaftsratsmitglieder einstimmig zu.
           
Hallenvergabe
Einer Vermietung der Mooswaldhalle für folgende Veranstaltungen wurde zugestimmt:
- 08.02. – 16.02.2022 öff. Erörterungstermin zum 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn (in diesem Zeitraum kann die Halle nicht zu Sportzwecken genutzt werden) => nach neuster Information findet diese Veranstaltung online statt. Der genaue Termin dazu wird noch gekannt gegeben.
- 19.02.2022 Musik- und Tanzveranstaltung Albanischer Kulturverein
- 12.03.2022 Musik- und Tanzveranstaltung Albanischer Kulturverein
            
Aus Verschiedenes
Aufgrund der Corona-Pandemie werden der Seniorennachmittag an Dreikönig (06.01.) sowie der Neujahrsempfang der Ortsverwaltung (14.01.) abgesagt.
Vor allem die unumgängliche Absage des Seniorennachmittags wird sehr bedauert und ein Nachholtermin im ersten Halbjahr 2022 angestrebt.
 
ORat Schey berichtet von dem Besuch in der Partnerstadt Chevilly-Larue anlässlich des dortigen Cäcilien-Festes im November.
Für das Hochdorfer Jubiläumsjahr 2023 haben sich bereits die Bürgermeisterin der Partnergemeinde sowie der dortige Musikverein angesagt.
 
Aus dem Bauausschuss
Nach Mitteilung des Baurechtsamts wird der Bauantrag im Fuchswinkel zur Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses mit 5 Wohneinheiten genehmigt. Eine weitere Prüfung ergab die Zulässigkeit, somit habe der Antragsteller ein Anspruch auf Erteilung der Genehmigung.
Der Bauausschuss hatte sich gegen das Baugesuch ausgesprochen, aufgrund mangelnder Einfügung in die Umgebungsbebauung, der Anzahl der geplanten Wohneinheiten sowie der dortigen Verkehrs- und Straßenverhältnisse.
 
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 8.11.2021


Hochdorfer Hallenbad, hier: Kooperation mit den beteiligten Dienststellen
In der Oktober Sitzung schloss sich der Hochdorfer Ortschaftsrat einstimmig einer Petition zur Wiedereröffnung des Hochdorfer Hallenbades an. Diese wurde am 22.10. Herrn Oberbürgermeister Martin Horn persönlich übergeben. Daraufhin habe, so Ortsvorsteher Hammer, ein Gespräch mit Beteiligung der Regio-Bäder GmbH, dem Sportreferat und dem OB Büro stattgefunden mit der Erkenntnis, dass in Sachen Kommunikation etliches schief gelaufen sei. In einem Brief wurde Herr Bürgermeister Breiter zudem um die Beantwortung verschiedener offener Fragen gebeten. Für die nächste Sitzung des Ortschaftsrates ist bereits eine sachkundige Person der Stadtverwaltung eingeladen, das Gremium wünscht sich ebenso die Anwesenheit von BGM Breiter.
Herr Hammer erläuterte weiter den seit Montag geltenden Belegungsplan des Hallenbades, der mehr Zeit für Kurse und Vereinssport beinhaltet, allerdings leider zulasten der öffentlichen Schwimmzeiten, was allseits bemängelt wurde. Auch die Begründung der Schließzeiten in den Ferien schien fragwürdig und gab Anlass für Kritik.
Wegen der anhaltenden Pandemie kann der Spielnachmittag für Kinder derzeit noch nicht stattfinden, stattdessen sei normaler Badebetrieb, so Herr Hammer.
 
Änderung der Verwaltungsgebührensatzung: Neukalkulation der Verwaltungsgebühren
Die städtischen Verwaltungsgebühren sollen analog des Landesgebührengesetzes in regelmäßigem Turnus nach jeweils ca. 2 Jahren überprüft, ggf. neu kalkuliert und der allgemeinen Kostenentwicklungen angepasst werden.
Von der Ortsverwaltung Hochdorf sind diese Gebühren für Verwaltungsleistungen nach der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Freiburg gleichermaßen zu erheben. Neu hinzugekommen ist hier der Gebührentatbestand des zusätzlichen Aufwands für die Trauungen im Kastaniengarten. Diese werden ab 2022 mit einer Gebühr in Höhe von 54,40 Euro belegt.
Die vorliegende Drucksache zu diesem Thema wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
 
Annahme einer Spende zur Bezuschussung der Anschaffung weiterer digitaler Verkehrsmessungs- und Anzeigegeräte zum Zwecke der Unfallverhütung in Höhe von 4.000,- Euro
Einstimmig, hoch erfreut und mit Dank an den großzügigen Spender wurde die Annahme der finanziellen Zuwendung von allen Gremiumsmitglieder befürwortet.
Die Spende reduziert den Mitteleinsatz des Ortschaftsrates zur Anschaffung der in der letzten Sitzung beschlossenen vier neuen Verkehrsmess- und Anzeigegeräte.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates, hier: Anschaffung von Lichtequipment für das Waldhockgelände
Ebenso einstimmig beschlossen wurde eine Bezuschussung der Anschaffung von Halogenscheinwerfer der GöV (Gemeinschaft örtlicher Vereine), Federführend ist hier die Freiwillige Feuerwehr, in Höhe von 2.500,- Euro. Die Scheinwerfer sollen während des Waldhocks, in den Bäumen installiert, für eine noch stimmungsvollere Atmosphäre sorgen.
Auch in der letzten Sitzung des Jahres im Dezember soll über die Verwendung der restlichen Verfügungsmittel betraten werden. Über einen Antrag der Storchenfreunde e.V. zur finanziellen Unterstützung der Montage des neuen  Nistplatzes  auf dem Kirchendach wird dann entschieden.
 
Aus Verschiedenes
Folgende Baumfällungsarbeiten wurden von städt. Garten- und Tiefbauamt auf Hochdorfer Gemarkung für den Winter 2021/2022 angekündigt: in den Riedmatten und im Hieberainle verschiedene Blutpflaumen wegen Faulstellen und Bruchgefahr, in der Markwalstraße beim Bahnübergang eine mehrstämmige Erle, deren Teilstämme abgestorben sind.
 
Ortsvorsteher wies darauf hin, dass der neue Hochdorf/Benzhausen-Kalender erschienen ist. Für eine Mindestspende von 10 Euro wird er im Rathaus und auf dem Wochenmarkt abgegeben. Der Ortsvorsteher bedankte sich ausdrücklich bei den Machern des Kalenders sowie auch bei der „Apfel-Kombo“ die auch in diesem Jahr wieder ehrenamtlich Hochdorfer Apfelsaft produziert hat. Den Apfelsaft im 5-Liter-Kanister kann man im Rathaus ebenfalls bekommen.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.10.2021


 
Erkenntnisse aus den Vermarktungskonzepten städtischer Wohnbauflächen und mögliche Optimierungen – Anhörung des Ortschaftsrates -
Aus den Reihen des Gemeinderates wurde die Stadtverwaltung gebeteten, ihre Erkenntnisse aus den bestehenden Vermarktungskonzepten für städtische Wohnbauflächen darzustellen.
Herr Härig vom Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen war zu dieser Sitzung in den Hochdorfer Ortschaftsrat eingeladen und erläuterte allen Anwesenden die städt. Liegenschaftspolitik mit den bereits vorhandenen Vermarktungskonzepten. Diese sollen eine nutzer- und zielorientierte Vergabe der städtischen Grundstücke und die Umsetzung städtebaulicher Ziele sichern, die nicht Inhalt eines Bebauungsplanes sind.
Wurden vor Jahren städt. Grundstücke noch zum Höchstgebot verkauft, ist mittlerweile dazu übergegangen worden, adressaten- und nutzerorientiert zu vermarkten, auch um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
In Hochdorf, so ist aus der vorliegenden Drucksache zu entnehmen, wurden Grundstücke im Baugebiet Fuhrmannsgasse seinerzeit zu Festpreisen an Familien mit Kindern veräußert. Seit 2018 werden Grundstücke nur noch in Erbpacht abgegeben. So soll auch das für eine Senioreneinrichtung reservierte Grundstück in der Fuhrmannsgasse entsprechend ausgeschrieben werden. Die Richtlinien für diese Vergabe sollen im Frühjahr formuliert sein. Der Ortschaftsrat wünscht, ausdrücklich bei der Konzepterstellung und Ausschreibung beteiligt zu werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die zu diesem Thema vorliegende Drucksache einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Wiedereröffnung des Hochdorfer Hallenbades und zukünftige Schließzeiten
Nachdem die Gremiumsmitglieder in der Aprilsitzung darum gebeten hatten, zukünftig mit der Regio-Bäder GmbH und dem Sportreferat in regelmäßigem Austausch zu bleiben, ist die Verärgerung des Ortsvorstehers und des Ortschaftsrates inzwischen groß. Die Kommunikationspolitik beider Institutionen wurde als unzureichend bezeichnet.
Selbst auf Nachfrage der Ortsverwaltung blieben wichtige Rückmeldungen aus, Informationen über eine mögliche Wiedereröffnung erfahre man aus der Presse und seien nicht nachvollziehbar, so der Ortsvorsteher. Im Frühling wurde eine Wiedereröffnung des Bades nach den Sommerferien in Aussicht gestellt, diese verzögert sich nun wohl bis mindestens Anfang November.
Mittlerweile wurde eine sogenannte Bürgerpetition ins Leben gerufen, die eine sofortige Öffnung des Bades und die Abschaffung der Ferienschließzeiten fordert. Diese hat bereits rd. 700 Unterstützer, auch die Gremiumsmitglieder schlossen sich dieser Petition an.
Weiter wurde einstimmig beschlossen, dass zu der nächsten Sitzung des Ortschaftsrates  Vertreter des städt. Sportreferates und der Regio-Bäder GmbH eingeladen werden sollen. Zudem wird der Ortschaftsrat beim Rechtsamt eine Überprüfung der Vertragstreue der Stadt Freiburg in Bezug auf den Eingemeindungsvertrag beantragen, der Betrieb des Hallenbades  wird als eine städtische Pflichtaufgabe in diesem Zusammenhang gesehen. Insofern ist die Ortsverwaltung auch in die Prozesse und Abläufe beim Betrieb des Hallenbades mit einzubeziehen, so der Ortsvorsteher.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates

Noch immer wird in Hochdorf oftmals zu schnell gefahren, das belegen die regelmäßig durchgeführten Verkehrsmessungen.
Der Hochdorfer Ortschaftsrat beschließt deshalb einstimmig, für die Anschaffung von vier weiteren Geschwindigkeitsmessgeräten mit Smiley-Anzeige und Solarmodul 12.000,- Euro bereit zu stellen. Diese sollen dauerhaft an den Ortseingängen von Hochdorf und Benzhausen platziert werden und so die Lenker_innen von KFZ auf das gefahrene Tempo hinweisen.
Weiter soll die Verkehrsbehörde aufgefordert werden, in Hochdorf häufiger Radarüberwachungen vorzunehmen.
 
Ebenso einstimmig wurde die finanzielle Unterstützung folgender Anschaffungen beschlossen:
 
- Taschenlampen für die Hochdorfer Nachtwanderer in Höhe von 100,- Euro,
- Anschaffung weiterer Wildkameras für die Überwachung der Waldwagen der Kita-Regenbogen in Höhe von 500,- Euro zum Schutz vor Vandalismus,
- 300,- Euro als Zuschuss für die GöV (vertreten durch die Chorvereinigung) zur Bewachung der Waldbühne per Wildkamera, zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl.
         
Sitzungstermine des Hochdorfer Ortschaftsrates  für 2022
Die Sitzungstermine wurden von der Verwaltung festgelegt und den Mitgliedern des ORates bekannt gegeben, diese finden 2022 wie folgt statt:
17.01.2022, 14.02.2022, 07.03.2022, 28.03.2022, 02.05.2022, 20.06.2022, 18.07.2022, im August wird nach Bedarf am 08.08. eine BA-Sitzung eingeschoben, 19.09.2022, 10.10.2022, 07.11.2022, 28.11.2022
         
Aus Verschiedenes:
Das Baurechtsamt hat nun schriftlich mitgeteilt, dass nach Prüfung des Votums des Hochdorfer Bauausschusses sowie den erhobenen Einwendungen gegen das Bauvorhaben Ringstr. 7 ein Anspruch des Antragstellers auf Erteilung der Baugenehmigung besteht. Auch von den beteiligten Fachbehörden wurden keine Einwände erhoben. Die Baugenehmigung wird somit erteilt.
 
Die für den Herbst im Gremium angedachte Vorstellung des Gutachtens zu Starkregenereignissen, das vom städt. Garten- und Tiefbauamt in Auftrag gegeben wurde, erweist sich als erheblich komplexer und zeitintensiver als zunächst angenommen. Die Vorstellung des Ergebnisses muss deshalb verschoben werden, so die Information des Fachamtes.
 
Der Sitzungstermin der Stiftungsräte der Michael-Denzlinger-Stiftung wird für den 25.11.2021 bekannt gegeben.
 
Die öffentliche Erörterung der Einwendungen zum Planabschnitt 8.2 des 3. + 4. Gleis der Rheintalbahn sollen im 1. Quartal 2022 stattfinden.
 
Das erste Treffen der Projektgruppe „Runder Tisch Hochdorf zum Entwicklungspotential innerörtlicher Standorte für gesellschaftliche Bedarfe“ (u.a. zur Zukunft des Michael-Denzlingerhaus und Hochdorfer Rathaus) soll am 22.11. stattfinden. Teilnehmen werden einzelne Mitglieder der Hochdorfer ORat-Gruppierungen und der Ortsvorsteher sowie Vertreter_innen des Gebäudemanagements und das Stadtplanungsamts.
 
 
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.09.2021

Vorstellung des geplanten Schutzgebietes "Schangen-Dierloch"
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Herr Hammer zwei Mitarbeiterinnen des Regierungspräsidiums Freiburg, die alle Anwesenden über die Schutzziele, die zukünftige Nutzung und das rechtliche Verfahren des geplanten Naturschutzgebietes informierten, dessen Ausweisung seit den 1990er Jahren mehr oder weniger intensiv vorangetrieben wurde.
In dem weitläufigen Gebiet zwischen Hanfreezenbach und Eichelbuckdeponie sollen insbesondere artenreiche Wiesen und das dort vorkommende Reservoir an seltenen Insektenarten geschützt werden. Eine Ackerbewirtschaftung kann unter Einhaltung bestimmter Vorgaben weiterhin betrieben werden.
Gelobt werden die intakten Verhältnisse in dem 131 ha großen Gebiet, wo ca. 25 Libellen-, 193 seltene Nachtfalter- und 40 Schmetterlingsarten beheimatet sind.
Die Ausweisung als Naturschutzgebiet leistet ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der gesteckten Biodiversitätsziele der Stadt Freiburg.
                    
Allgemeine Lage der wirtschaftlichen Infrastruktur Hochdorfs, Benzhausen und des Gewebegebietes, insbesondre von Handel und Gastronomie
Im Frühjahr wurde von Ortschaftsratsmitgliedern die Befürchtung ausgesprochen, dass sich die Situation des Einzelhandels in Hochdorf verschlechtern könnte, es wurden Gerüchte über verschiedene Geschäftsschließungen angeführt.
Daraufhin suchte Ortsvorsteher Hammer den Kontakt mit der FWTM (Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe GmbH) um die aktuelle Lage Hochdorfs einschätzen zu lassen und Impulse für die Weiterentwicklung zu erhalten. Herr Stoffel, seit 30 Jahren bei der Abt. Wirtschaftsförderung der FWTM, konnte zunächst Entwarnung geben und zahlreiche vorhandene Einzelhandels- und Gewerbebetriebe in Hochdorf aufzählen, diese gilt es zu stärken und zu unterstützen. Allerdings wandle sich der traditionelle Handel wie auch Post- und Bankbetrieb und ginge zurück. Die Möglichkeit der Ansiedlung eines Discounters wird derzeit als schwierig gesehen, es fehle ein passendes Grundstück. Herr Stoffel sagte der Ortschaft seine Unterstützung zu sowie die Übermittlung statistischer Daten zu Kaufkraft und Angebot in Hochdorf.
         
Zukunft des Michael-Denzlinger-Hauses und des Hochdorfer Rathauses
Zuletzt in der OR-Sitzung am 07.06. war dieses Thema vom Gremium behandelt worden. Daraufhin hatte Ortsvorsteher Hammer dem Herrn Oberbürgermeister sowie den Gemeinderatsfraktionen schriftlich nochmals die derzeitige Situation des Rathauses um dessen Brandschutz und der Barrierefreiheit dargelegt. Die Ertüchtigung des Rathauses könne jedoch nur im Zusammenhang mit der Sanierung des Michael-Denzlinger-Haus zu einen Bürger- und Kulturhauses mit Unterbringung der Verwaltung gesehen werden, so Herr Hammer. Hierfür fehlen derzeit jedoch Planungs- und Projektmittel.
Um die Arbeit der Gremien und der beteiligten Organe glaubwürdig zu halten, wurde vom Ortsvorsteher die Einberufung eines „Runden Tisches“ vorgeschlagen, auch um den Entwicklungsprozess weiter zu führen und Konzepte griffbereit zu haben, wenn Finanzmittel in Aussicht stehen.
Dieser Vorschlag wurde von OB Horn aufgegriffen. Ein erstes Treffen mit den beteiligten Ämtern soll im November stattfinden.
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Ortschaftsrates dafür aus, eine Projektgruppe zu initiieren um auch intern mögliche Konzepte zu erarbeiten. Weiter soll nochmals schriftlich die Situation der Fluchttüren, der gewendelten Holztreppe und die fehlende Barrierefreiheit im Hochdorfer Rathaus dargelegt werden.
         
Fördermöglichkeiten neu gepflanzter Obstbäume
Von einem Gremiumsmitglied wurde festgestellt, dass auf Hochdorfer Gemarkung zunehmend nur noch alter Obstbaumbestand vorhanden ist, eine Verjüngung des Bestands und zusätzliche Neuanpflanzungen wären wünschenswert.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates beschlossen einstimmig, die Anpflanzung neuer Obstbäumen aus den eigenen Mitteln zu bezuschussen. Pro Landwirt/Haushalt können bis zu 5 Baumpflanzungen gefördert werden, der einzelne Baum mit bis zu 30,- Euro.
Näheres zum Ablauf der Erstattung wird in einem der nächsten Nachrichtenblätter bekannt gegeben.
Weitere Fördermöglichkeiten zu der Anlage von Streuobstwiesen gibt es auch über die Landschaftspflegerichtlinie. Zusätzliche Informationen zum Artenschutz und Fördermöglichkeiten der Stadt Freiburg gibt es unter folgendem Link: https://www.freiburg.de/pb/1673581.html
 
Hallenvergabe
Der Vergabe der Mooswaldhalle für eine Dinosaurier-Ausstellung am 16./17. Oktober und für ein Tattoo-Event am 6./7.11. wurde zugestimmt.
          
Aus Verschiedenes:
Das Baurechtsamt hat den Antrag auf Erweiterung der Tennishalle um einen weiteren Platz genehmigt.
 
Der Seniorennachmittag an Dreikönig soll 2022 wie gewohnt am 06.01. in der Mooswaldhalle stattfinden. Der Termin für den Neujahrsempfang wird auf den 14.01. festgelegt, ein Veranstaltungsort ist noch nicht definiert.
 
ORätin Reich berichtet, dass die ehemaligen Räumlichkeiten der Bücherei St. Martin in der Pfarrscheuer der Hochdorfer Quartiersarbeit zur Nutzung angeboten werden sollen.
 
Erneut wurde die Verkehrssituation in Hochdorf angesprochen, es wird weiterhin vielmals zu schnell gefahren. Es wurde angeregt, die städt. Verkehrsbehörde in eine Sitzung einzuladen um verschiedene Gefahrenstellen und mögliche Maßnahmen zu erörtern. OV Hammer regt an, alle Ortseingänge mit einfachen Smiley Anzeigen auszustatten.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 12.07.2021

Einwohner_innen Fragestunde
Der stellvertretende Vorstand des Fördervereins der Mühlmattenschule Herr Henkel bedankte sich für die Zuwendung des Ortschaftsrates aus dem Pandemie-Fond. Die 500,- Euro wurden für die Anschaffung weiterer CO² Ampel verwendet.
 
Verabschiedung von Ortschaftsrat Robert Mathis
Seit dem Jahr 1998 gehörte Herr Mathis der Gruppierung der Freien Wähler im Hochdorfer Ortschaftsrat an und war langjähriges Mitglied im Bauausschuss. Bereits im Jahr 2018 wurde er mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ortsvorsteher Hammer würdigte sein Wirken und Engagement für Hochdorf und die Einwohnerschaft sowie seine Bodenständigkeit, Meinungsstärke und Zuverlässigkeit. Als Dank überreichte ihm der Ortsvorsteher eine Urkunde des Oberbürgermeisters, das silberne Stadtsiegel der Stadt Freiburg und ein Buchgeschenk.
         
Verpflichtung von Frau Verena Ritthaler als Ortschaftsrätin
Mit der Verpflichtung durch Herrn Ortsvorsteher Hammer gehört Frau Ritthaler ab sofort dem Gremium an und rückt für den scheidenden Herrn Mathis nach. Frau Ritthaler lebt seit 1993 im Ort, mittlerweile mit Ehemann und zwei Kindern. Durch sie verjüngt sich das Gremium nicht nur, sondern Fokussiert sich noch stärker und auf kinder-, jugend- und familienbezogene Themen.   
         
Neubesetzung der Ausschüsse des Hochdorfer Ortschaftsrates
Die Änderung der Zusammensetzung im Ortschaftsrat wirkt sich auch auf die Besetzung der Ausschüsse aus. Per einstimmigem Beschluss wird Frau Ritthaler jeweils stellvertretendes Mitglied im Umwelt- und Verkehrsausschuss sowie im Kinder- und Jugendausschuss.
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2021/2022
In ihrem jährlichen Bericht stellte Frau Krüger vom Amt für Kinder, Jugend und Familie die Entwicklung der Betreuungssituation in der Stadt Freiburg und für Hochdorf dar. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Betreuungsangebot in der Stadt Freiburg und auch in Hochdorf weiter gewachsen. Durch die Verlegung des Einschulungsstichtags sei der Bedarf jedoch insgesamt noch weiter gestiegen.
In Hochdorf stehen mittlerweile in 16 Gruppen (in städt. Einrichtungen und von freien Trägern) 76 U3 und 188 Ü3 Betreuungsplätze zur Verfügung.
Trotz des Anbaus bei der Kita-Löwenzahn, der nach den Sommerferien mit zwei neuen U3 und einer neuen Ü3 Gruppe an den Start geht, sind für das neue Kindergartenjahres alle vorhandenen Plätze vergeben. Insgesamt 4 Kinder (darunter zwei Zuzüge) stehen noch auf der Vormerkliste. Die Prognose für Hochdorf sei tendenziell konstant und bedarfsdeckend, so Frau Krüger.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Vorliegende Druckvorlage zu diesem Thema einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Vorstellung der neuen Hochdorfer Quartiersarbeiterin
Frau Christine Huber hat zum 07.06. als Nachfolgerin von Johanna Kostka ihre neue Stelle in Hochdorf angetreten und das Büro im Michael-Denzlinger-Haus bezogen. Noch immer wird jedoch nach optimalen aber auch finanzierbaren Räumlichkeiten gesucht, deshalb wird ein Teil der Sprechzeit auch weiter im Kinder- und Jugendhaus angeboten. Träger der Quartiersarbeit im Auftrag der Stadt Freiburg ist der Caritasverband Stadt Freiburg e.V.
Frau Huber ist 38 Jahre alt und hat zwei Kinder und war zuletzt beim Caritasverband im Bereich „Alter und soziale Dienste“ im Einsatz. Nun freut sie sich darauf die Hochdorfer_innen kennen zu lernen und als „Brückenbauerin“ unterwegs zu sein. Die Sprechzeiten der Quartiersarbeit sind im Nachrichtenblatt auf Seite 2 nachzulesen.
 
Hallenvergabe
Der Nutzung der Mooswaldhalle für die Veranstaltung einer Eigentümerversammlung der Freiburger Stadtbau, der Jahreshauptversammlung des Schwarzwaldvereins Freiburg-Hohbühl e.V. und einer Tanzveranstaltung des albanischen Kulturvereins e.V. wurde nichts entgegen gebracht.
 
Aus Verschiedenes
 

Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Bauvoranfrage Seestr. zum Neubau von zwei Einfamilienhäusern
- Weißerlenstr. 21a, Neubau von Vordach an einer bestehenden Halle
 
Herr Hammer gibt bekannt, dass für die nächste Sitzung im September Vertreter der FWTM eingeladen seien sowie das Projekt Naturschutzgebiet Schangen/Dierloch vorgestellt werde.
 
ORat Metzger schlägt vor, zum Erhalt von Streuobstwiesen die Pflanzung von Hochstamm-Obstbäumen zu bezuschussen. Dieses Thema soll in einer der nächsten Sitzungen aufgegriffen werden.
 
Die noch mobile Abtrennung des Fußgängerbereichs auf der Straße „Zu den Mühlmatten“ wird dauerhaft befestigt, sobald der Bedarf der Breite für alle Nutzungen (z.B. Winterdienst und Pflegearbeiten) feststeht.
 

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 07.06.2021

Vorstellung der neuen Mitarbeiterinnen der Ortsverwaltung Hochdorf
Bereits im März hat Frau Piernot als Nachfolgerin von Frau Wendler die Aufgabenbereiche Haushalts- und Kassenwesen, sowie Friedhofswesen, Mooswaldhalle und Bürgerservice im Hochdorfer Rathaus übernommen. Sie war vorher beim Amt für Bürgerservice tätig. Frau Kampe ist die Nachfolgerin von Frau Hess und nimmt zukünftig die Aufgaben im Standesamt, Rentenangelegenheiten, Nachrichtenblatt und die Internetpflege wahr. Sie kommt als Quereinsteigerin aus der freien Wirtschaft. Derzeit erfolgt die umfangreiche Einarbeitung. Mit dem restlichen OV-Team freut sich Herr Hammer sehr, im Hochdorfer Rathaus wieder komplett zu sein.

„Green Industry Park Freiburg“ (GIP): Zwischenbilanz und Perspektiven
Herr Kron, Klimamanager beim Umweltschutzamt, informierte über bereits angelaufenen Projekte zur Reduktion der CO² Immissionen im Gewerbegebiet Nord sowie im Hochdorfer Gewerbegebiet. Weitere Projekte, insbesondere im Bereich Photovoltaik-Anlagen, CO2-reduzierte Mobilität sowie Wärme-/Kälteversorgung sollen folgen.
Von 200 Betrieben im Hochdorfer Gewerbegebiet würden sich bereits 20 aktiv beteiligen, was für den Anfang von Herrn Kron als zufriedenstellend beurteilt wurde. Allerdings wären durch das Pandemiegeschehen wenig persönliche Gespräche und Besuche in den Firmenmöglich gewesen, es hätten jedoch verschiedene Workshops stattgefunden.
Von den Gewerbetreibenden ORäte aus dem Gebiet wurde bemängelt, dass Anträge für Photovoltaik-Anlagen von der bnNETZE (als Partner der Initiative) eine zu lange Bearbeitungszeit benötigten. Weiter wurde angeregt, sich vermehrt vor Ort ein Bild des gesamten Gebietes zu machen und dort wohnende Gewerbetreibende stärker mit einzubinden.
Die vorliegende Drucksache wurde von den Ortschaftsräte_innen einstimmig zur Kenntnis genommen.

Ausscheiden von Herrn Ortschaftsrat Robert Mathis aus dem Ortschaftsrat Hochdorf
Seit dem Jahr 1998 gehört OR Mathis dem Gremium an und möchte nun aus persönlichen Gründen ausscheiden. Ein Ausscheiden ist lt. Gemeindeordnung Baden-Württemberg nur aus wichtigem Grund möglich.
Mit einer Enthaltung erkannten die Mitglieder des Ortschaftsrates den genannten wichtigen Grund an, als Nachfolgerin wird Frau Verena Ritthaler in der Sitzung am 12.07. verpflichtet und Herr Mathis offiziell verabschiedet.

Weitere Maßnahmenvorschläge für die Bewerbung für das Label „StadtGrün naturnah“
Dieses Thema wurde bereits in der letzten Sitzung des Gremiums behandelt, weitere Maßnahmenvorschläge wurden daraufhin angekündigt.
Nach kurzer Aussprache sollen dem Garten- und Tiefbauamt weitere Grünflächen zur ökologischen Aufwertung vorgeschlagen werden, dies sind u.a. verschiedene Böschungen, die mit Feldgehölzen bepflanzt werden könnten, aber auch Flächen innerorts wie unterhalb des Friedhofs oder am Ortseingang Hochdorfer Straße, die als Wiesennutzungen möglich wären.

Zukunft des Michael-Denzlinger-Hauses
Auf das Schreiben der Ortsverwaltung vom 02.02.2021 an Herrn Oberbürgermeister Horn sowie alle Gemeinderatsfraktionen, mit dem Beschluss der OR-Sitzung vom 18.01.2021 zu diesem Thema, ging am 07.05. eine Antwort bei der Ortsverwaltung ein.
OB Horn bedauert darin, dass derzeit leider kein finanzieller Spielraum vorhanden ist, um Projektmittel für dieses Vorhaben bereitzustellen. Ohne Projektmittel könne nach eigenen Grundsätzen auch keine Planungsrate zur Verfügung gestellt werden.
Im Antwortschreiben wird lediglich der bauliche Zustand des Michael-Denzlinger-Hauses thematisiert, nicht genannt wird das Rathaus, das nach einhelliger Meinung weder zukunfts- noch sanierungsfähig ist. Auch in Sachen Brandschutz und Barrierefreiheit bestehen hier erhebliche Mängel, für die weder der Ortsvorsteher noch die Ortschaftsratsmitglieder Verantwortung übernehmen. Eine Verbesserung des Zustands wird einstimmig gefordert und auch auf den Eingliederungsvertrag verwiesen, der die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes für die örtliche Verwaltung vorsieht.
OV Hammer wird dies gegenüber Oberbürgermeister Horn und den Gemeinderatsfraktionen nochmals schriftlich darlegen.

Planung der 1250 Jahr Feierlichkeiten in Hochdorf
Nach dem Codex des Kloster Lorch fand Hochdorf im Jahr 772/773 erstmalig Erwähnung.
Somit kann Hochdorf im Jahr 2022/2023 sein 1250 jähriges Bestehen feiern, sowie 50 Jahre Eingliederung in die Stadt Freiburg, die Eingemeindung fand 1973 statt. Entsprechende Festivitäten werden allseits befürwortet.
Einstimmig sprechen sich die Gremiumsmitglieder dafür aus, alle Vereine und Institutionen des Ortes sowie Firmen des Hochdorfer Gewerbegebietes anzuschreiben und diese für die Beteiligung an den Planungen der Festlichkeiten anzuwerben und einzuladen. Seitens des Ortschaftsrates übernimmt der Kulturausschuss die Koordination. Ein Schwerpunkt bei den Feierlichkeiten könnte sein, dass die traditionell eingeführten Feste unter das Motto der 1250 Jahrfeier gestellt werden.

Hallenvergabe
Der Vergabe der Mooswaldhalle am 24.02. und 26.02.2022 für Fastnachtsveranstaltungen der Hochdorfer Narrenzunft Mooskrotten wird zugestimmt.

Verschiedenes
Derzeit werden bei der Stadt Freiburg die Richtlinien für die Vergabe von Erbbaugrundstücken überarbeitet. Das für eine Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse reservierte Grundstück wird im Erbbaurecht vergeben. Die Ausschreibung dazu kann erst nach Beendigung des Verfahrens im Frühjahr 2022 erfolgen, so die Auskunft des städt. Liegenschaftsamt auf Nachfrage von OV Hammer. Damit verzögern sich die Planungen für eine Senioreneinrichtung in Hochdorf weiter.

Im vergangenen November hatte sich der ORat für verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ort ausgesprochen und hierfür Verfügungsmittel reserviert. Zusammen mit der Bürgerinitiative „Langsam und Leise“ hat der Verkehrsausschuss des Gremiums ein Konzept erarbeitet, wonach auf privaten wie auch auf öffentlichen Flächen „freundliche Hinweisschilder“ aufgestellt werden sollen. ORätin Baumann stellte verschiedene Schilder und Standorte vor.
Die Plakate zur Verkehrsberuhigung sollen nur bis zum Beginn der Partei-Plakatierung für die Bundestagswahl andauern. Evtl. könnte die Aktion zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

OV Hammer weist auf die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ hin und wird Hochdorf als Team „Hochdorf radelt“ melden. Weitere Infos gibt es unter https://www.stadtradeln.de/freiburg Der Ortschaftsrat und Ortsvorsteher laden zur Mitwirkung und Mitradeln ab 5. Juli ein.

Der Hochdorfer Waldhock soll dieses Jahr nicht wieder gänzlich entfallen und in einer „to go“ Variante (mit Vorbetstellung der Speisen und Getränken) stattfinden. Werbeflyer der GöV (Gemeinschaft der örtlichen Vereine) für den „Waldhock mal anders“ sollen demnächst an die Haushalte verteilt werden, so Herr Hammer.
Leider hat diese Art des Waldhocks nicht den ursprünglich geplanten Bezug zum Stadtjubiläum, somit können die seinerzeit gemeldeten und deren Finanzierung zugesagten Projekte (z.B. Beleuchtung des Waldhockgeländes) nicht verwirklicht werden.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 10.05.2021

Einwohner_innen Fragestunde
Von einer Bürgerin werden die in den Sommermonaten bepflanzten Blumenkästen an der Brücke Hochdorfer Straße als sichtbehindernd empfunden. V.a. Kinder, die den Zebrastreifen nutzen, würden zu spät gesehen werden. OV Hammer bedankte sich für diesen Hinweis und sagte Prüfung zu.
Weiter wurde der durch parkende KFZ schlecht einsehbare Kreuzungsbereich Hieberainle/Zur March angesprochen. Hier muss regelmäßig rückwärts rangiert werden um den Gegenverkehr durchzulassen.
Herr Hammer konnte hierzu berichten, dass dieser Bereich bereits mehrfach Thema einer Verkehrsschau war, eine befriedigende Lösung bisher aber noch nicht gefunden wurde.
 
Bewerbung für das Label „StadtGrün naturnah“Der per Videokonferenz zugeschaltete Hermann Heudorfer vom städt. Garten- und Tiefbauamt (GuT) erläuterte den Maßnahmenplan zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität im öffentlichen Grünbereich, mit dem sich die Stadt Freiburg für das Label „StadtGrün naturnah“ bewerben möchte.In Hochdorf sind hierzu folgende Maßnahmen geplant, die in einem gewünschten Ortstermin noch näher betrachtet werden sollen: Verschiedene Grünflächen beim Dorfbach und entlang der Bebelstraße sollen sich durch nur noch 2x jährlich stattfindende Mahd zur artenreichen Langgraswiese entwickeln. In der Nähe des Tunisees soll ein Bachlauf so entwickelt werden, dass die Ansiedlungsmöglichkeiten der Bachmuschel verbessert werden, im Gewann Schangen-Dierloch soll die Grabenpflege optimiert werden und weiter soll die Feuchtzone im Biotop „Riedmatt„ wieder hergestellt werden.Die Mitglieder des Ortschaftsrates stimmten der vorliegenden Drucksache einstimmig zu, möchten aber in der Juni-Sitzung des Gremiums noch weitere Maßnahmenvorschläge für Hochdorf erarbeiten und dem GuT nachträglich unterbreiten. Verfügungsmittel des OrtschaftsratesBeim alten Dorfplatz wurde durch die Erweiterung einer Baumscheibe ein neues Pflanzbeet geschaffen, beim Rathaus und am Ortseingang Hochdorfer Straße die in die Jahre gekommenen Anpflanzungen entfernt und diese Bereiche mit hochwertigem Substrat gefüllt. Hier werden Mitte Mai blühende Staudenbeete gepflanzt.Für diese Maßnahmen in Eigenleistung der Ortsverwaltung bewilligte der Ortschaftsrat durch einstimmigen Beschluss 2.000,- Euro aus seinem Etat.Genauso einstimmig befürwortet wurde die Unterstützung des Fördervereins der Mühlmattenschule aus dem Pandemiefond des Ortschaftsrates in Höhe 500,- Euro. Vorstellung von Frau Bürgermeisterin Buchheit, Dezernat II Die neue Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung, Frau Buchheit, absolvierte ihren Antrittsbesuch in Hochdorf zur fortgeschrittenen Stunde und stellte sich den Gremiumsmitgliedern vor. Die Wichtigkeit von Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz wurden dabei besonders betont.Fragen und Anregungen der Ortschaftsräte_innen zur Mühlmattenschule und der geplanten Erweiterung sowie der digitalen Ausstattung und Betreuung von Schulen wurden beantwortet und entgegen genommen. Die momentane Situation von Jugendlichen in Hochdorf, die auch mit zahlreichen Vandalismus Vorfällen verbunden ist und der Bitte um Unterstützung durch den kommunalen Sozialdienst oder die eines Streetworkers wurden von Frau Buchheit mitgenommen, aber auch die Abholzung von Bäumen wegen des Eschentriebsterbens wurde thematisiert. Aus Verschiedenes
Herr Hammer berichtete von der Ankündigung des Baurechtsamtes, das Bauvorhaben Ringstraße 7 mit zwei Doppelhäusern und insgesamt vier Stellplätzen für PKW zu genehmigen. Wegen der Kubatur der Gebäude und der Parksituation in der Ringstraße wurde dieses Bauvorhaben mehrfach vom Bauausschuss des Ortschaftsrates abgelehnt.
 
Aus der Verkehrsschau, die Anfang Mai stattfand, konnte OV Hammer von verschiedentlichen Maßnahmen berichten, die zur Verkehrssicherheit beitragen.
Weiter wurde bekannt gegeben, dass Herr Bürgermeister Haag eine Zählung der in Hochdorf durchfahrenden LKW angekündigt habe. Der ORat hatte das Thema der LKW-Durchfahrten in der März-Sitzung behandelt.
Auf ein Schreiben der Ortsverwaltung an zahlreiche Hersteller von Navigations-Software gingen aufschlussreiche Rückmeldungen ein. So komme es z.B. bei der Ausweisung von Brückenhöhen auf die Einstellung des genutzten Gerätes im LKW- bzw. PKW Modus an. Hingewiesen wurde auch darauf, dass nur aufgrund von rechtlichen Vorgaben die Durchfahrten von LKW eingeschränkt werden könnten.
 
Durch ein Gremiumsmitglied wurde auf die Situation des Einzelhandels in Hochdorf aufmerksam gemacht, die sich zukünftig im Lebensmittelbereich weiter verschlechtern könnte. In den vergangen Jahren fielen zahlreiche Einkaufmöglichkeiten weg, darunter ein Getränkemarkt, eine Drogerie, ein Discounter, eine Bäckereifiliale und auch die Sparkasse wurde genannt. Weitere könnten folgen, so die Befürchtung.
Herr Hammer betonte, dass das Gremium nur die Strukturen gestalten könne und lediglich das eingeschränkte Instrument des Baurechts zur Verfügung habe. Auch seien passende Grundstücke und mögliche Investoren derzeit nicht in Sicht.
Der Vorschlag die regionale Wirtschaftsförderung der Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe GmbH einzuladen fand allerseits Zustimmung.
 
Im Herbst 2022 beginnt das Jubiläum zum 1250 jährigen Bestehen Hochdorfs. In der nächsten Sitzung des Gremiums soll beraten werden, wie mit diesem Thema umgegangen werden soll. Die Gemeinschaft der örtlichen Vereine (GöV) befasst sich ebenfalls mit diesem Anlass sowie eine Initiative des Hochdorfer online-Bildungshauses.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 12.04.2021

Einwohner_innen Fragestunde
Über die Ansiedlung eines Pizza-Lieferservice im Fuchswinkel 1 wurde erneut von einer weiteren Mieterin und einem Anwohner ihr Unmut kundgetan.
OV Hammer kann hierzu keine weitere Stellungnahme abgeben, die Nutzungsgenehmigung wurde vom Baurechtsamt (BRA) erteilt, der Bauausschuss hatte hierzu ein ablehnendes Veto abgegeben. Derzeit gebe es keine weitere Handhabe seitens des Ortschaftsrats. Auf weiterhin bestehende Unklarheiten hat der Ortschaftsrat keinen Einfluss und müssten gegebenenfalls privatrechtlich geklärt werden.
 
Öffnung des Hochdorfer Hallenbades

Die Information von Bürgermeister Breiter und eine Pressemitteilung über die angekündigte, pandemiebedingte Schließung des Hochdorfer Hallenbades bis zum Jahresende schlugen im Ort und bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates sprichwörtlich Wellen. Auf Einladung des Ortsvorstehers waren zur Sitzung der Geschäftsführer und der Betriebsleiter der Regio-Bäder GmbH sowie die Leiterin des städt. Sportreferats gekommen, um den Gremiumsmitgliedern die Gründe hierfür zu erläutern, Fragen zu beantworten und Anregungen für eine frühere Öffnung mitzunehmen.
Missbilligung fand vor allem der lange Zeitraum, in dem das Bad geschlossen bleiben soll, was sich jedoch als „unklare Definition“ herausstellte: Die derzeit geplante Schließung soll nur bis nach den Sommerferien andauern.
Im Moment dürfen lt. Pandemieverordnung des Landes nur der Spitzen- und Profisport die Hallenbäder nutzen, daher habe man sich für die Öffnung der am breitesten aufgestellten Hallenbäder entschieden. Zudem seien Personalengpässe zu erwarten, da der Pandemiebetrieb einen erhöhten Bedarf und die Einhaltung strikter Hygienevorgaben erfordere. Von den Gästen wurde ausdrücklich betont, dass eine Wiedereröffnung gewollt ist und eine dauerhafte Schließung nicht der Plan sei.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates forderten per einstimmigem Beschluss die rasche Öffnung des Bades, sobald es die Sicherheitsaspekte des Pandemiegeschehens zulassen. Weiter wird die personelle Unterstützung der örtl. DLRG angeboten und auch angeregt, dass nach erfolgter Öffnung die Winter- und Sommerschließzeiten reduziert werden könnten, um den Betrieb attraktiver zu machen.
 
Weiterführende Schule am Tuniberg, hier: Beteiligungsverfahren zur Schulart

In der vorliegenden Drucksache geht es um die Bereitstellung von einem Budget in Höhe von 30.000,- Euro, für einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Festlegung der Schulart. Die Entscheidung ob ein Gymnasium oder eine Gemeinschaftsschule verwirklicht wird, soll in diesem Verfahren ausgelotet werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Annahme einer Spende

Der Verein Hochdorf PLUS möchte eine weitere Sitzbank auf dem Högebrunnenplatz finanzieren. Diese Spende wurde von den Gremiumsmitgliedern einstimmig angenommen. Nach Genehmigung durch den Hauptausschuss kann der entsprechende Geldbetrag überwiesen und die Ruhebank von der Ortsverwaltung erworben werden.
 
Aus Verschiedenes
 

- Vom BRA wurde der Bauantrag zur Errichtung einer temporären Containeranlage in der Blankreutestr. genehmigt.

- ORätin Baumann berichtet von den bereits fortgeschrittenen Entwürfen zur Erstellung von Hinweisschildern zur Verkehrsberuhigung. Diese sollen vordergründig auf privaten Grundstücken aber, nach Genehmigung durch die Verkehrsbehörde, auch an einzelnen Straßenlampen befestig werden.

- Ein weiteres digitales Verkehrsmessgerät wurde durch die Ortsverwaltung bestellt und soll bis Ende Mai einsatzbereit sein.

- Die Einweihung des Högebrunnenplatzes wurde auf September verschoben.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 22.03.2021

Sachstand LKW-Durchfahrten in Hochdorf und Benzhausen
Beschwerden aus der Bevölkerung über durch den Ort fahrende LKW, vielmals auch Glieder- und Sattelzüge, gibt es regelmäßig. Deshalb wurde dieses Thema auch schon mehrfach in den Sitzungen des ORates behandelt. Ein Bürger berichtete nun auch von hohen Sachschäden an Gebäuden und Grundstückseinfriedungen in den vergangenen Jahren, die im engen Steingrübleweg durch fehlgeleitete und steckengebliebene LKW verursacht wurden. Weiter werden auch Lärm und andere Verkehrsgefährdungen im Ort immer wieder beklagt.
Ortsvorsteher Hammer hat von der Verkehrsbehörde Antwort auf die Anfrage nach einem LKW-Durchfahrtverbot für Hochdorf und Benzhausen erhalten, die leider ernüchternd ist. Die Voraussetzung der Anordnung eines LKW-Fahrverbots wegen Lärm sei für Hochdorf nicht gegeben. Für den Schwerlastverkehr seien keine gesonderten Lärmmessungen vorgesehen, da diese rechtlich nicht relevant seien. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sei die Anordnung eines Durchfahrtsverbots derzeit nicht durchsetzbar. Es lägen keine Erkenntnisse vor, dass sich vermehrt Verkehrsunfälle unter der Beteiligung von LKW in Hochdorf oder Benzhausen ereigneten.
Mit einstimmigem Beschluss unterstreicht der Ortschaftsrat hier dennoch seinen Willen und die Forderung für Hochdorf und Benzhausen, ein LKW-Durchfahrtsverbot zu erwirken. Weiter sollen die Herstellerfirmen von Navigationssoftware erneut angeschrieben und mit den Speditionen im Hochdorfer Gewerbegebiet und den ansässigen Betreiben Gespräche geführt werden. Mit der Bürgerinitiative „langsam und leise“ möchte man Kontakt aufnehmen, zudem wird sich der Verkehrsausschuss des Gremiums dem Thema annehmen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates - Anschaffung eines Videokonferenzsystems

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung einen enormen Anschub gegeben, Videokonferenzen ersetzen heute viele persönliche Treffen und Sitzungen. Mit der Anschaffung eines Videokonferenzsystems könnten nicht nur Gremiumssitzungen live gestreamt, sondern auch die Bildungsarbeit vor Ort erweitert und ausgebaut werden, so Herr Hammer.
Grundsätzlich sollte hier mit der Zeit gegangen werden, so die überwiegende Meinung im Gremium. So sprachen sich die Mitglieder des Ortschaftsrates - bei zwei Enthaltungen - für die Anschaffung eines Videokonferenzsystems aus. Da für eine gute Übertragungsqualität eine passgenaue Einrichtung wichtig ist, möchten die Gremiumsmitglieder vor einem Kauf die Geräte testen.
 
Aus Verschiedenes

Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Carports in der Nimbergstraße 9
- Neubau eines Wohnhauses mit 2 Wohneinheiten in der Ringstr.
- Errichtung eines Großzeltes befristet auf zwei Jahre in der Blankreutestr. 18
- Neubau von zwei Betriebsleiterwohnungen in der Blankreutestr. 25
 
Die Frelo-Probestation soll am bisherigen Standort am alten Dorfplatz verbleiben und dort zu einer dauerhaften Frelo-Station umgewandelt werden.
 
Die Information von Bürgermeister Breiter und eine Pressemitteilung über die angekündigte Schließung des Hochdorfer Hallenbades bis zum Jahresende möchte der Ortschaftsrat so nicht hinnehmen. Zur nächsten Sitzung soll dieses Thema auf die Tagesordnung genommen und ein Vertreter der Regio-Bäder GmbH eingeladen werden.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 22.02.2021

Beteiligungshaushalt 2021/2022
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Herr OV Hammer Frau Bengert vom Dezernat III, die allen Anwesenden das Verfahren um den Beteiligungshaushalt erläuterte und den z.T. kritischen Fragen der Gremiumsmitglieder Rede und Antwort stand.
Das Verfahren gliedert sich in drei Teile: der repräsentativen Freiburg-Umfrage, die bereits im September vergangenen Jahres stattfand, der Beteiligung im Online-Forum und der Berichterstattung im Freiburger Amtsblatt und über die Online-Redaktion.
Herr Hammer bemerkte, dass im Online-Forum Innenstadtthemen verstärkt aufgegriffen wurden, da die hier vorhandenen Netzwerke wohl effektiver seien. Vorschläge aus den Ortschaften seien wenig eingegangen. Für Hochdorf kamen lediglich die Vorschläge einer Grillstelle/Aufenthaltsort für Jugendliche (40 Unterstützungen) und für die Entwicklung des Michael-Denzlinger-Hauses zu einem Bürger- und Rathaus (33 Unterstützungen).
Die Mitglieder des Ortschaftsrates sehen vor allem das Online-Forum skeptisch, weil dies doch eine gewisse Mitgestaltungsmöglichkeit erhoffen lässt. Die Erwartung der Umsetzung von Vorschlägen und Anregungen die unter die „Top Ten“ gelangt sind seien hoch.
Frau Bengert betonte die bewusste Wortwahl der Benennung des Verfahrens, welches die Bevölkerung lediglich zum Informieren, Mitreden und Vorschlag machen aufrufe. Alle eingegangenen Vorschläge werden dem Gemeinderat weiter geleitet und könnten damit im weiteren Verfahren der Haushaltsberatungen Beachtung finden.
Der Ortschaftsrat nahm die vorliegende Drucksache schließlich einstimmig zur Kenntnis.
 
Annahme einer Spende

Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Spende in Höhe von 2.000,- Euro zur Förderung der Hochdorfer Jugendarbeit, verbunden mit einem herzlichen Gruß an den Spender, per einstimmigem Beschluss dankend an. Diese Annahme der Spende muss zudem vom Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates genehmigt werden.
Der Kinder- und Jugendausschuss des Gremiums wird hierzu Verwendungsvorschläge erarbeiten.
 
Antrag des Elternbeirates der Kita Löwenzahn auf Übernahme der Kosten für die Anschaffung zweier Handdesinfektionsspender in Höhe von 200,- Euro

Von einer Mitbürgerin kam kurzfristig die Mitteilung, die beiden Desinfektionsspender finanzieren zu wollen. Die Mitglieder des Ortschaftsrates dankten dem Engagement der Spenderin recht herzlich, diese nimmt direkten Kontakt mit der Kita Löwenzahn auf.
Die einhellige Zustimmung der Annahme der Spende erfolgte unter der Voraussetzung, dass diese Anschaffungen dem Hygienekonzept der Stadt Freiburg (GMF) nicht entgegenstehen.
 
Antrag des Fördervereins der Mühlmattenschule auf Unterstützung zur Anschaffung von vier CO²-Ampeln für Klassenräume

Per einstimmigem Beschluss bewilligten die Mitglieder des Ortschaftsrates einen Zuschuss in Höhe von 400,- Euro zur Anschaffung von CO²-Ampeln, sofern die zur Verfügung stehenden (Landes-) Mittel nicht ausreichend sind.
Diese Ampeln dienen zur Messung des Kohlenstoffdioxidgehaltes (CO²) in Klassenzimmern und zeigen an, wenn gelüftet werden muss.

Aus Verschiedenes

Nach Mitteilung des Garten- und Tiefbauamtes sollen ab diesem Bewirtschaftungsjahr die Grünflächen entlang der Bebelstraße im Gewerbegebiet sowie eine zusätzliche Grünfläche beim öffentlichen Garten seltener gemäht werden. Dadurch soll die Voraussetzung geschaffen werden, dass sich hier naturnahe Wiesen mit Blumen entwickeln können.
 
Folgende Bauverfahren wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Nutzungsänderung für eine zusätzliche Wohnung in der Hochdorfer Str. 11
- Aufstellung von Lagercontainern in der Leinenweberstr. 18
- Nutzungsänderung in einen Pizza-Lieferservice im Fuchswinkel 1a
 
Die auf dem alten Dorfplatz probehalber eingerichtete Frelo-Station soll dauerhaft in Hochdorf verbleiben. Der endgültige Stationsstandort könne noch gemeinsam überprüft und ggf. final festgelegt werden, so die Mitteilung der VAG.
 
Der LKW-Verkehr durch Hochdorf wird regelmäßig im Gremium und auch in der Bevölkerung diskutiert. OV Hammer möchte in einer der nächsten Sitzungen das Thema um ein LKW Fahrverbot durch Hochdorf aufgreifen und erörtern.
 
Die Trafostationen nahe der Zufahrt zur Autobahnrastanlage sollen in naher Zukunft von einem Graffiti-Künstler neu gestaltet werden.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.01.2021

Entwurf des Doppelhaushaltes 2021/2022, hier: Auszug für Ortsverwaltung Hochdorf (Teilhaushalt)
Der dem Gremium vorliegende Entwurf des Teilhaushalts für die Ortsverwaltung Hochdorf basiert grundsätzlich auf den Ansätzen des Jahres 2020. Von Seiten der Stadtkämmerei war es jedoch notwendig, eine pauschale Sachmittelkürzung in Höhe von 3% vorzunehmen, um der angespannten Haushaltslage gerecht zu werden. Die Verfügungsmittel des ORates sind hiervon jedoch nicht betroffen.Die Mitglieder des ORates nahmen den vorliegenden Entwurf des Doppelhaushaltes einstimmig zur Kenntnis.           Sachstand zur baulichen Entwicklung des Michael-Denzlinger-HausesIm Jahr 2019 wurde von Seiten der Stadt zugesagt, eine Planungsrate für das Michal-Denzlinger-Haus in den Doppelhaushalt für das Jahr 2022 einzustellen und Baukosten in die mittelfristige Finanzplanung mit aufzunehmen. Begründet mit der jetzigen Haushaltslage sind diese Mittel jedoch in allen Planungen entfallen.Die Mitglieder des Ortschaftsrates forderten per einstimmigen Beschluss, mit dem Bewusstsein der schwierigen Finanz- und Haushaltslage, dass die Planungsrate zumindest in der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2023/2024/2025 verbleibt.
Das Michael-Denzlinger-Haus ist seit langer Zeit sanierungsbedürftig und bedarf einer Überplanung damit Hochdorf ein Bürgerhaus für Kultur, Begegnung und Bildung erhält.  In dieses Bürgerhaus könnten die Funktionen des Rathauses integriert werden. Das jetzige Hochdorfer Rathausgebäude ist marode, darin sind sich alle städt. Führungsebenen und Gremien einig. Das Haus ist nicht mehr zukunfts- und sanierungsfähig, vor allem in Sachen Brandschutz und Barrierefreiheit. Bereits der frühere Ortsvorsteher Lang-Jakob sowie jetzt Herr OV Hammer lehnen jegliche Verantwortung für Schäden an Personen ab, die durch diese Mängel entstehen könnten.
ORätin Kniep berichtet, dass im Rahmen des Beteiligungshaushaltes bereits ein Link zur Unterstützung des Vorhabens eingerichtet wurde https://mitmachen.freiburg.de/stadtfreiburg/de/mapconsultation/54307/single/proposal/784
           Doppelhaushalt 2021/2022, hier: Änderungen von bestehenden GemeinderatsbeschlüssenDem Gremium lag hierzu eine umfängliche Streich-Liste vor, angehört wurde nur zum Thema der Schulkindbetreuung.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache mit dem Punkt der Aussetzung des weiteren Ausbaus der Schulkindbetreuung einstimmig zur Kenntnis. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Familien künftig noch mehr auf die Schulkindbetreuung angewiesen sind. Durch die Aussetzung sind vor allem Familien ferner noch mehr betroffen und gefordert, die großen Belastungen aus der Corona-Pandemie auszugleichen.
 Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme zu gewerblich Zwecken im Feld „Südlicher Oberrhein“Ein Klimaschutzziel der Stadt Freiburg ist eine CO² freie Wärmeversorgung. Unsere Region am südlichen Oberrhein wäre ein sehr geeigneter Standort für die Gewinnung von Erdwärme, so Frau Wirtz vom städt. Umweltschutzamt.Die badenovaWärmeplus hat bereits einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuche von Erdwärme eingereicht, der Gemeinderat muss die Stellungnahme der Stadt Freiburg hierzu genehmigen.Gesucht wird ein potenzieller Standort für eine Tiefengeothermieanlage im Feld „Südlicher Oberrhein“ mit Bohrungen bis in 4.000 m Tiefe. Die Potenzial-Studie soll jetzt Möglichkeiten, Kosten und Risiken systematisch analysieren und erschließen.Da es große Unsicherheiten in der Bevölkerung zu diesem Thema gibt, ist eine umfassende Information und Beteiligung der Bürger erforderlich und vorgesehen.Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen die dazu vorliegende Druckvorlage einstimmig zur Kenntnis. Ergebnisse gesamtstädtisches FriedhofsentwicklungskonzeptIn den vergangenen Jahren hat sich das Bestattungsverhalten grundlegend verändert, es steigt die Nachfrage nach Urnen- und Baumbestattungen, Sargbestattungen nehmen weiter ab. Dieser Trend ist wohl auch langfristig zu prognostizieren, dadurch werden zukünftig geringere Flächenbedarfe erwartet.Für den Hochdorfer Friedhof  werden bis 2030 noch die bestehenden Flächenkapazitäten vollständig benötigt, danach sollen Flächen im westlichen Friedhofsteil nichtmehr neu belegt und als „Rückzugsflächen“ ausgewiesen werden.
Die dem Gremium vorliegende Drucksache wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
 Hallenvergabe
Trotz der im Moment noch sehr angespannten Corona-Lage blicken der Hochdorfer Musikverein und der Sportverein bereits zuversichtlich in die Zukunft und planen für 2021 folgende Veranstaltungen in der Mooswaldhalle:
03.10.2021 Freiluftkonzert
16.10.2021 100 jähriges Jubiläum des SVH
11.12.2021 Jahreskonzert
           

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 30.11.2020

Gremiensitzungen mit Videounterstützung
Aufgrund der gegenwärtigen Pandemie finden verschiedene Sitzungen der städt. Gremien bereits jetzt zusätzlich mit passiver Zuschaltmöglichkeit über Videokonferenz statt.
Die Durchführung öffentlicher Sitzungen in Form von reinen Videokonferenzen birgt jedoch rechtliche Unklarheiten und Risiken. Deshalb haben Präsenzsitzungen nach wie vor Priorität. Ungeachtet dessen wird vorsorglich vom Haupt- und Personalamt die Änderung der Hauptsatzung vorgeschlagen, falls zukünftig Präsenzveranstaltungen aufgrund der Infektionslage nicht mehr umsetzbar sind.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-20/195 zur Kenntnis und stimmten der Änderung der Hauptsatzung zu.
Der Ortschaftsrat befürwortete den weiteren Ausbau digitaler Sitzungsmöglichkeiten und forderte die Vergabe von weiteren Lizenzen der Plattform für den digitalen Sitzungsbetrieb. Auch die Gruppierungen und Fraktionen des Ortschaftsrates sollen Lizenzen erhalten und ihre internen Sitzungen somit digital abhalten können.
           
Annahme einer Spende
Die Bezuschussung der Anschaffung eines weiteren digitalen Verkehrsmessgerätes zum Zwecke der Unfallverhütung in Höhe von 1.500,- Euro wurde von einem anonym bleibenden Bürger in Aussicht gestellt. Per einstimmigem Beschluss wurde die Annahme der Spende befürwortet.
 
Vergabe von Förderbeträgen zur Unterstützung örtlicher Vereine
Der Hochdorfer Ortschaftsrat hatte eine Fördersumme an Hochdorfer Vereine bereitgestellt, die Aufgrund der derzeitigen Pandemie von Einnahmeverlusten betroffen sind. Der einzelne Förderbetrag wurde auf max. 500,- Euro begrenzt. Die Vorberatung fand in der Kulturausschusssitzung am 23.11.2020 statt.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates sprachen sich einstimmig für die Empfehlung des Kulturausschusses aus, somit erhalten folgende Vereine jeweils eine Förderung in Höhe von 500,- Euro: Akkordeon Club Freiburg-Hochdorf e.V., Angelsportverein Hochdorf e.V., Chorvereinigung Hochdorf e.V., Just for Fun, Mooskrotten e.V., Musikverein Freiburg-Hochdorf e.V., SV Hochdorf e.V.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates, Verwendung der Restmittel 2020
Laut einstimmigen Beschluss des Ortschaftsrates sollen die noch offenen und nicht verplanten Mittel aus dem Jahr 2020 in Höhe von ca. 5.500,- u.a. für folgende Zwecke in das Jahr 2021 übertragen werden: Anschaffung eines Videosystems zur Übertragung verschiedener Sitzungen und Veranstaltungen, Anschaffung eines kleinen digitalen Messgerätes ohne Datenspeicher, Bepflanzung der Baumscheibe auf dem alten Dorfplatz, Bearbeitung von Buntsandsteinen als Sitzgelegenheiten.
 
Aus Verschiedenes
Folgender Bauantrag wurde vom Baurechtsamt genehmigt:
Pappelweg 5, Neubau von drei Dachgauben, Anbau eines Wintergartens, Anbau Westseite, Abbruch und Neubau einer Doppelgarage
 
Herr Hammer lobte die Aufstellung des Weihnachtsbaums auf dem Högebrunnenplatz als eine sehr gelungene Aktion der Freien Wähler Gruppierung und mit ehrenamtlicher Unterstützung von Hochdorfer Gewerbetreibender (Kranwagen und Hubsteiger). Der Baum kann nun in vollem Glanz auf dem neu gepflasterten Högebrunnenplatz erstrahlen. Damit die Fugen des Pflasters unbeschadet aushärten können findet der wöchentliche Markt frühestens wieder am 18.12. auf diesem Platz statt.
 
Für die Durchführung der Landtagswahl am 14.03.2021 sucht die Ortsverwaltung noch Beisitzer_innen für die Präsenz- und Briefwahlbezirke in Hochdorf. Weitere Infos hierzu finden Sie im Blättle Ausgabe KW 49.          

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 04.11.2020

Maßnahmen zum Schutz des Stadtteils Freiburg-Hochdorf vor Starkregenereignissen
Nachdem Hochdorf in den Jahren 2016, 2018 und 2019 z.T. mehrfach von Starkregenereignissen in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist dieses Thema bei der Stadtverwaltung angekommen und aktiv in Bearbeitung.
Das Garten- und Tiefbauamt und das städt. Umweltschutzamt haben mittlerweile die topografische Lage Hochdorfs näher betrachtet und die Fließströme der Niederschläge auf der Gemarkung analysiert, die bei Starkregen für die Überflutungen und Verschlammung der Hochdorfer Straßen und der privaten Grundstücke verantwortlich sind. Grundlage dazu war auch eine wissenschaftliche Arbeit, die sich speziell mit der Hochdorfer Situation beschäftigt hat.
Eine erste Maßnahme zur zukünftigen Verbesserung der Situation, die bereits umgesetzt wurde, ist die Optimierung, d. h. vor allem die Vergrößerung der Regenwasserkanäle in der Hochdorfer Straße und in der Mooswaldstraße. In der Grünlandstraße sind diese Kanalbaumaßnahmen für das Jahr 2021 geplant. Auch in Benzhausen wurden die Regenwasserkanäle bereits erneuert.
Eine weitere bauliche Sicherungsmöglichkeit wäre, Schutzvorrichtungen durch Dämme bzw. Rückhaltebecken zu errichten, die allerdings mit einer Höhe von ca. 3m bis 5m das Ortsbild stark beeinträchtigen und auch in die Rechte der Grundstücksbesitzer eingreifen würden. Solch ein Rückhaltebecken könnte z.B. beim Ortsausgang Benzhauser Straße für einen verzögerten Ablauf von Hangwasser sorgen.
Zunächst sollen jedoch andere, als solch baulich umfangreiche Maßnahmen in Betracht gezogen werden. 
Deshalb ist auch die Landwirtschaftsbehörde im Gespräch mit den Landwirten, um einer weiteren Bodenerosion entgegen zu wirken. So könnten z.B. durch die Anlage von zusätzlichen Grünstreifen, der Ausbringung von Zwischensaaten oder durch ein Mulchsaatverfahren bei Starkregenereignisse Bodenabtragungen vermindert werden.
Fest steht, dass es eine hundertprozentige Sicherheit auch zukünftig nicht geben wird und die Haus- und Grundstücksbesitzer aufgefordert sind, selbst auch Maßnahmen zu ergreifen, die ihren Privatbesitz schützen. Hierzu gehören u.a. die Freihaltung der Straßenabläufe von Laub und Unrat oder zugewachsene Abläufe an die Entstörungsstelle der bnNETZE zu melden.
Über diese Ergebnisse wurden die ORäte_innen informiert. Die zuständigen Dienststellen werden weiterhin in intensivem Austausch stehen. Bevor massive bauliche Schutzmaßnahmen geplant werden, sollten alle anderen Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr ausgeschöpft werden, soweit bestand Einigkeit. Angeregt wurde der Ausbau des Grabens entlang der Benzhauser Straße.
 
Flächennutzungsplan 2040 (FNP 2040) mit integriertem Landschaftsplan und Ergebnissen Gewerbeflächenentwicklungskonzept
Mit der Neuaufstellung des FNP 2040 erfolgt erstmalig die Erstellung eines Gewerbeflächenentwicklungskonzepts (GeFEK). So soll der zukünftige Gewerbeflächenbedarf abgeschätzt und ein gesamtstädtischer Handlungsrahmen erarbeitet werden.
Bei einem errechneten zusätzlichen Flächenbedarf von 110 HA wird für Freiburg bis zum Jahr 2040 ein Defizit von ca. 60-65 HA an Gewerbeflächen prognostiziert.
Der Hochdorfer Ortschaftsrat nahm die zu diesem Thema vorliegende Druckvorlage zustimmend zur Kenntnis, drängt jedoch auf eine flächensparende Gewerbeentwicklung durch Aufstockung oder Anbau bestehender Gebäude. Auch die Möglichkeiten von Flächentausch sollte nicht außer Acht gelassen und gefördert werden.
 
Neuverpachtung der Fließgewässer in Hochdorf sowie des Buckweihers
Der Pachtvertrag mit dem Hochdorfer Angelsportverein e.V. endet nach 12 Jahren zum 31.12.2020
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des ORates für eine erneute Verpachtung an den Hochdorfer Verein aus. Der Pachtvertrag wird vom städt. Forstamt erstellt und abschließend von der Fischereibehörde genehmigt.
           
Sitzungstermine des Hochdorfer Ortschaftsrates für 2021
Die Sitzungen des Ortschaftsrats sollen an folgenden Tagen stattfinden:
18.01.2021, 22.02.2021, 22.03.2021, 12.04.2021, 10.05.2021, 07.06.2021,
12.07.2021, der Monat August ist voraussichtlich sitzungsfrei, 20.09.2021
18.10.2021, 08.11.2021, 06.12.2021
           
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Die durch Vandalismus zerstörte Glasscheibe des Fahrgastunterstandes in der Högestraße soll umgehen für 325,- Euro ersetzt werden.
2.000,- Euro werden für verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie ein zusätzliches Verkehrsmessgerät und Hinweistafeln verplant.
Für einen Jahresbetrag von ca. 60,- Euro kann die Ortsverwaltung eine zusätzliche Privatfläche zur Nutzung durch den Hochdorfer Wochenmarkt anmieten.
Alle Verwendungszwecke wurden einstimmig beschlossen.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Boardinghouses in der Leinenweberstraße
- Erster Nachtrag zur Baugenehmigung Blankreutestr., Fa. Amazon
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 12.10.2020

Schulentwicklungsbericht 2020
Den Gremiumsmitgliedern lag der mittlerweile sechste Schulentwicklungsbericht seit dem Jahr 2011 vor, in dem insbesondere die räumliche Situation aller Freiburger Schulen, deren Betreuungsangebote sowie die Entwicklung der Schulsozialarbeit dargestellt sind.
In der Mühlmattenschule sind die räumlichen Kapazitäten ausgereizt. Derzeit werden 211 Kinder in 11 Klassen versorgt und 144 Kinder besuchen die Schulkindbetreuung.
Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen den Schulentwicklungsbericht 2020 einstimmig zur Kenntnis. Wie im Bericht angekündigt, geht der Ortschaftsrat davon aus und fordert auch, dass die geplante und notwendige Erweiterung des Schulgebäudes kurzfristig noch vor dem Jahr 2024 in Angriff genommen wird. Dies sei zur Aufrechterhaltung des Unterrichts und für die Versorgung der Lehr- und Sozialkräfte sowie für die Schulkindbetreuung notwendig.
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung
Frau Krüger vom Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI) berichtete in der Sitzung über die Versorgungsquote der U3- und Ü3 Kinder im gesamten Stadtgebiet und in Hochdorf. Durch eine zusätzliche Waldgruppe und den Erweiterungsbau der Kita Löwenzahn wird Hochdorf zukünftig voraussichtlich gut aufgestellt sein, derzeit seien nur zwei Kinder unversorgt. Allerdings könne man momentan noch nicht abschätzen, wie sich die Verschiebung des Stichtages zur Festlegung der Einschulung auf die Anzahl der notwendigen Betreuungsplätze auswirke.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und dankten allen Beteiligten für den Ausbau der Waldgruppe der Kita Regenbogen und für den Anbau bei der Kita Löwenzahn.
 
Ergebnisse der Elternbefragung 2019
Die Mitglieder des Ortschatrates nahmen die vorliegende Informationsvorlage ebenso einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Zuletzt wurden im Jahr 2013 die Bedarfe der Eltern mit Kindern unter 3 Jahren erhoben. Die jetzt stattgefundene reine online-Erhebung wurde in Eigenregie des AKI durchgeführt und befragte die Eltern u.a. zu den Öffnungszeiten, den Betreuungsstunden, dem pädagogischen Konzept und zur Essensversorgung. Von 6.300 befragten Haushalten gab es eine Rücklaufquote von 36%. Die aktuellen Öffnungszeiten der Hochdorfer Kitas sind den Wünschen der Eltern angepasst.
 
Wechsel im Bauausschuss des Hochdorfer Ortschaftsrates
Mit einer Enthaltung wurde OR Markus Metzger als Nachfolger von OR Robert Mathis als Mitglied in den Bauausschuss gewählt.
Herr Mathis gehörte dem Bauausschuss seit dem Jahr 1999 an, OV Hammer dankte ihm für sein langes kontinuierliches Mitwirken.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Durch die gegenwärtige Pandemie wurden auch die Vereinsaktivitäten stark eingeschränkt. Öffentliche Veranstaltungen, die mit zur Finanzierung der Vereine dienen, mussten abgesagt werden. Die Mitglieder des Ortschaftsrates stellen deshalb einen Förderbetrag zur Unterstützung der gemeinnützig tätigen Hochdorfer Vereine in einer Gesamthöhe von 5.000,- Euro aus ihrem Etat zur Verfügung.
Die Hochdorfer Vereine werden zeitnah angeschrieben um sich für den Fond zu bewerben. Vor der 47. Kalenderwoche eingegangene Bewerbungen mit kurzer Beschreibung der finanziellen Situation werden im Kulturausschuss vor Jahresende beraten und die Höhe der einzelnen Zuwendungen entschieden. Die maximale Höhe soll im Einzelfall 500,- Euro nicht übersteigen. Politische Gruppierungen sollen von dem Verfahren ausgeschlossen sein. Mit 11 ja-Stimmen und einer 1 Enthaltung wurde dieses Verfahren beschlossen.
 
Einrichtung von frei zugänglichen e-Ladesäulen
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Informationen zu den in Hochdorf geplanten öffentlichen e-Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen in den Brunnmatten und in der Högestraße einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Die Firma Elektro Kury als zukünftiger Betreiber hat beim städt. Garten -und Tiefbauamt hierfür Anträge gestellt, vor der Genehmigung sollte der Ortschaftsrat darüber informiert werden. Diese Parkplätze mit den Ladesäulen dürfen dann allerdings nur noch zeitlich begrenzt zum beladen der e-Fahrzeuge genutzt werden.
 
Aus Verschiedenes:
- Zur öffentlichen Waldbegehung am 30.10.2020 um 16.00 Uhr, Treffpunkt Waldhockplatz wird nochmals herzlich eingeladen.
- Das Bauvorhaben zur Errichtung eines Boardinghouse in der Leinenweberstaße steht laut Baurechtsamt kurz vor der Genehmigung. Der Bauausschuss des Ortschaftsrates hatte sich hier dagegen ausgesprochen, u.a. weil das Betriebskonzept und dessen Nachhaltigkeit fraglich erscheinen.
- Herr Hammer gibt bekannt, dass der Högebrunnenplatz voraussichtlich ab dem 20. Oktober für die vorbereiteten Arbeiten gesperrt ist. Während der Bau- und Belagsarbeiten findet der Hochdorfer Wochenmarkt auf dem Vorplatz der Mooswaldhalle statt.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 21.09.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Von einer engagierten Person aus der Gruppe der Fahrradwerkstatt wird nach dem Planungsstand zum Umzug der Hütte auf das Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses gefragt. Herr Hammer konnte mitteilen, dass die Stiftungsverwaltung ihre Zustimmung bereits gegeben hat, sich das Gebäudemanagement aufgrund von Urlaub und Krankheit noch nicht geäußert habe. Er selbst rechne innerhalb der nächsten 14 Tage mit der Zustimmung.
 
Aufstellung des Flächennutzungsplans 2040 sowie des Landschaftsplans 2040
Der Flächennutzungsplan (FNP) bildet als vorbereitender Bauleitplan der Gemeinde gemeinsam mit dem Landschaftsplan (LP) die Grundlage für die räumlichen Nutzungsentscheidungen in der Stadt Freiburg. Er stellt die für das gesamte Stadtgebiet beabsichtige städtebauliche Entwicklung und die Art der Bodennutzung gemessen an den Bedürfnissen der Bevölkerung dar.
Der aktuell wirksame FNP 2020 ist aus dem Jahr 2006. In den vergangenen Jahren haben sich neue Entwicklungen und auch gravierende Änderungen ergeben, somit bedarf es nun einer umfassenden Neuaufstellung des FNP. Im Rahmen dessen muss auch der LP neu ausgerichtet werden, dieser dient der räumlichen Konkretisierung der Ziele und Grundsätze von Natur und Landschaft. Der Ortsvorsteher wies auf die Bedeutung des FNP auch für die weitere Entwicklung in Hochdorf hin.
Herr Oschwald vom Stadtplanungsamt erläuterte den Anwesenden die einzelnen Abläufe und Planungsschritte und die Beteiligungen von Behörden und der Öffentlichkeit. Bis 2023 sollen beide Planwerke fertiggestellt sein.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Druckvorlage einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Green Industry Park Hochdorf
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Herr Hammer den Leiter des Umweltschutzamtes, Herrn Dr. von Zahn sowie den für Hochdorf zuständigen Klimaschutzmanager Herrn Kron.
Nach dem Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg soll die erfolgreiche Entwicklung des Gewerbegebiet Nords zum Green Industry Park auch auf weitere Gewerbegebiete übertragen werden. Das Hochdorfer Gewerbegebiet wurde als nächstes Projekt gewählt, auch aufgrund eines sehr engagierten Gewerbevereins und Ortsvorstehers. Ziel ist es, Gewerbetreibende bei ihren Ideen und Anstrengungen für den Klimaschutz zu unterstützen um CO² einzusparen und somit auch Betriebskosten zu senken.
Aus den Reihen des Gremiums wurde in diesem Zusammenhang nochmals der dringend notwendige Anschluss der Bebelstraße an den Autobahnzubringer Nord betont, der den Betrieben im Gewerbegebiet viele Umwege und gefahrene LKW-Kilometer ersparen und somit auch zu einem verminderten CO² Ausstoß beitragen würde.
 
Antrag der Bücherei St. Martin Hochdorf auf Bezuschussung für die Bereitstellung elektronischer Medien
Ab Oktober ist es möglich, Medien auch online bei der Hochdorfer Bücherei auszuleihen (www.bibkat.de/stm-hochdorf) und zwar über die Portale eBooks, eAudio und eMagazine. Die Startkosten hierzu sind erheblich, die Bücherei St. Martin bittet deshalb per Antrag um einen Zuschuss aus dem Etat des Ortschaftsrates in Höhe von 800,- Euro. Die Gremiumsmitglieder bewilligten den Betrag einstimmig.
 
Hallen- und sonst. Platzvergabe
Keine Einwendungen gab es bei der Vergabe der Mooswaldhalle für vier weitere Eigentümerversammlungen der Freiburger Stadtbau im September und Oktober.
Ebenso Zustimmung fand die Anfrage der evangelischen Kirche zur Nutzung des Waldfestplatzes für den Gottesdienst an Heilig Abend um 16.30 Uhr.
           
Nachgeschobener TOP: Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse
Bereits in der OR-Sitzung im Juli wurde unter „Verschiedenes“ bekannt gegeben, dass aufgrund der Intervention einer Nachbarschaft die Planungen ins Stocken geraten seien und nach Lösungen gesucht werde. Um alle gewünschten Funktionen der geplanten Einrichtung unterzubringen sind umfangreiche Befreiungen vom Bebauungsplan und hierzu die Einverständnis aller Angrenzer notwendig.
Jetzt wurde die Ortsverwaltung vom Projektentwickler darüber informiert, dass das Vorhaben nicht so wie geplant und vom Ortschaftsrat seinerzeit beschlossen realisiert werden kann. Mit neuen Plänen, die eine Zustimmung der Anwohner wahrscheinlicher mache, würde man sich bei einer Neuausschreibung des Grundstückes wieder bewerben.
Eine Überlegung geht nun dahin, ein zweites Grundstück ausfindig zu machen, um verschiede Fachbereiche der geplanten Einrichtung zu trennen, um so die gewünschte Tagespflege, Pflegestützpunkt, Pflegewohnen und betreutes Wohnen realisieren zu können.
Die Abfrage eines Meinungsbildes machte klar, dass die Mitglieder des Ortschaftsrates weiter an dem Grundstück in der Fuhrmannsgasse für eine Senioreneinrichtung festhalten und weitere Gespräche mit dem Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen geführt werden sollen.
 
 
Aus Verschiedenes :
- Vom Baurechtsamt wurde ein Bauantrag in vereinfachten Verfahren zum Neubau eines Einfamilienhauses im Fuchswinkel genehmigt.
 
-Nach Mitteilung der Regio-Bäder GmbH soll das Hochdorfer Hallenbad ab 01.01.2021 wieder geöffnet werden. Dieser Zeitpunkt dürfe, so die Mitglieder des ORates, nicht weiter nach hinten verschoben werden.
 
- Viel Positives konnte Herr Hammer von den Verkehrsschauen in Hochdorf, Benzhausen und dem Gewerbegebiet berichten. Zahlreiche Anregungen zur Verkehrssicherheit innerhalb unserer Gemarkung, die nun auch vielerorts umgesetzt werden, kamen dazu aus der Bevölkerung.
 
- Ein Teil der Hecke außerhalb der unteren Friedhofsmauer ist wegen Art und Beschaffenheit schwer zu Pflegen und soll nach der Entfernung in den Wintermonaten im Frühjahr neu angepflanzt werden.
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.07.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Eine Frage zu den durchgeführten Mulcharbeiten entlang des Tennisplatzes und dem Pappelparkplatz wurde direkt vom Ortsvorsteher beantwortet. Die Ortsverwaltung verfügt nicht über entsprechende Gerätschaften deshalb wurden diese Arbeiten vom Garten und Tiefbauamt durchgeführt.
 
Ein Bürger regte an, per Artikel im Nachrichtenblatt Hundebesitzer_innen dazu anzuhalten, dass deren Vierbeiner ihre Notdurft nicht in Baumscheiben verrichten.
 
Eine weitere Frage wurde zu den Geschwindigkeitsmessungen gestellt, die von der Ortsverwaltung selbst durchgeführt werden, um u.a. die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Am aktuellen Standort in der Högestraße gibt es leider keine optimale Befestigungsmöglichkeit, dennoch sollen die Kraftfahrer auf ihre Fahrverhalten aufmerksam gemacht werden.
 
Bewohner und Nachbarn vom Haus Fuchswinkel 1 teilten ihre Sorge über die geplante Eröffnung eines Pizza Liefer- und Abholservice mit, der die Räumlichkeiten der ehemaligen Postagentur angemietet habe.
OV Hammer erläuterte kurz verschiedene Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren, die zu einem solchen Betrieb notwendig sind. Bisher sei die Ortsverwaltung lediglich von den Anwohnern über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt worden.
 
Umzug der Fahrradwerkstatt von der Leinenweberstraße auf das Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses
Im Jahr 2016 wurde auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in der Leinenweberstraße von ehrenamtlichen Helfern eine Fahrradwerkstatt initiiert und aufgebaut, finanziert wurde diese durch verschiedene Spenden, u.a. auch durch einen Zuschuss des Ortschaftsrates.
Bis zum Jahresende wird die Containeranlage auf dem Grundstück im Gewerbegebiet wieder komplett zurückgebaut und an die FWT zur weiteren Verwendung übergeben, so die Planung.
Die Werkstatt-Holzhütte mit Vordach soll nun auf dem Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses aufgebaut und einem neuen Träger zugeordnet werden.
Die anwesenden ehrenamtlichen Helfer möchten sich und ihr Können weiter hier vor Ort einbringen und erläuterten kurz ihr geplantes Konzept. Danach sollen Hilfesuchende aus Hochdorf und der näheren Umgebung ihre Fahrräder, aber auch Haushaltskleingeräte in einer „offenen Werkstatt“ selbst unter Anleitung reparieren können. Zunächst soll alle 14 Tage freitagnachmittags für 2-4 Stunden geöffnet werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates befürworteten mit einstimmigem Beschluss den Umzug der Werkstatt und das vorliegende Konzept. Weiter spricht der Ortschaftsrat dem Stiftungsrat der Michael-Denzlinger-Stiftung die Empfehlung aus, das Projekt in den Seniorentreff mit einzugliedern.
 
Verkehrsschau im September
Nach Bedarf werden in Hochdorf sog. Verkehrsschauen abgehalten, wo Vertreter der städt. Verkehrsbehörde, Ortsverwaltung und der Polizei verkehrliche Gefährdungsbereiche vor Ort begutachten und ggf. Maßnahmen zur Verkehrssicherung einleiten bzw. anordnen.
Corona bedingt fand die letzte Schau im Januar diesen Jahres statt, zwischenzeitlich gingen bei der Ortsverwaltung zahlreiche Hinweise und Anregungen, z.B. zur Verkehrsberuhigung (Rosenstraße und Seestraße), zusätzlichen Beschilderung (Chevilly-Larue-Weg) bzw. Anbringung von Sperrlinien, (Dauerparker im Seilerweg), Ausweisung zusätzlicher Parkmöglichkeiten (Brunnmatten) u.v.m., ein, die in einer Verkehrsschau im September abgearbeitet werden sollen.
Über die einzelnen Stellen und Gefahrenpunkte in Benzhausen (Holzhauser Straße), Hochdorf (Mooswaldstraße), dem Gewerbegebiet (Blankreutestraße) und dem Kleingartengelände Christ wurden die Ortschaftsräte_innen informiert.
 
Hallenvergabe
Per einstimmigen Beschluss nahmen die Mitglieder des Ortschaftsrates die Vergabe der Mooswaldhalle am 13.02.2021 für eine Fastnachtsveranstaltung der Mooskrotten und am 29.07.2020 für die Durchführung einer Wohnungseigentümerversammlung zustimmend zur Kenntnis.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Lagerplatzes in der Weißerlenstraße
- Anbau des Dachgeschosses in der Mooswaldstraße 12a
- Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Hochdorfer Str.8b
 
Vor zwei Jahren war Hochdorf durch einen Wasserrohrbruch mehrere Tage zeitweise von der Frischwasserversorgung abgeschnitten. Mittlerweile wurde die Notwasserversorgung (die Leitung führt über Marcher Gemarkung) ertüchtigt und die Wasserleitung in der Mooswaldstraße an zwei Punkten auf mögliche Schadstellen untersucht.
Das Ergebnis das nun vorliegt bescheinigt einen guten Leitungszustand, wobei dies aber nicht heiße, dass Lochfraß an einzelnen Stellen der Leitung ausgeschlossen werden kann. Somit wird aber kein dringender Bedarf einer Leitungserneuerung gesehen.
Eine damit verbundene und erhoffte weitergehende Sanierung des Fahrbahnbelags der Mooswaldstraße kann leider somit auch nicht in Aussicht gestellt werden.
 
In der letzten OR-Sitzung kam die Frage auf, ob die Spielgeräte der Flüchtlingsunterkunft nach deren Rückbau nicht im Gewerbegebiet verbleiben und von den dort wohnenden Kindern genutzt werden könnte.
Die Nachfrage bei den zuständigen Dienststellen der Stadtverwaltung ergab, dass es sich hierbei um eine private Spielfläche handle und in Gewerbegebieten keine öffentlichen Spielplätze vorgesehen seien. Die Spielgeräte würden nicht entsorgt werden sondern an anderen Standorten eine weitere Verwendung finden.
 
 
 
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 15.06.2020

3.+ 4. Gleis der Rheintalbahn, Planfeststellungsabschnitt 8.2, Beginn der OffenlageZu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte OV Hammer die Mitglieder des IGEL Vorstands Dr. Klaus Gumpp und Hanspeter Bätzler sowie die zahlreich in der Mooswaldhalle erschienenen Zuhörer_innen.Seit über 16 Jahren kämpfen die Vertreter_innen der Bürgerinitiative IGEL u.a. für mehr Lärmschutz beim Ausbau des 3.+ 4. Gleises der Rheintalbahn. Nach der ersten Offenlage der Bahnplanungen im Jahr 2009 wurden für den Hochdorf betreffenden Planabschnitt 8.2 über 50.000 Einwendung bei der Bahn eingelegt. Die Folge war eine Neuplanung der Strecke unter Beteiligung von Bund, Land, Kommunen und eines eigens hierfür gegründeten Projektbeirates bestehend aus Vertretern der Regionen und Bürgerinitiativen.Am 29.05.20 startete nun die erneute Offenlage des Planabschnitts 8.2 mit einem 32 Ordnern umfassendem Planwerk, Einwendungen hierzu sind bis Ende August möglich.Herr Gumpp erläuterte den gesamten Streckenabschnitt, insbesondere aber den Hochdorf betreffenden Bereich ab dem Tunisee. Der Schallschutz sei nun soweit ok, so der IGEL Vertreter.Nach Durchsicht der zahlreichen Ordner werden von der Bürgerinitiative u.a. noch die nachfolgenden Forderungen an die Bahn gestellt. Von den Mitgliedern des Hochdorfer Ortschaftsrates wurden diese Forderungen durch einstimmigen Beschluss voll unterstützt und weiter ergänzt: Keine Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen, sowie keine Nachtarbeit. Zufahrten zu Baustellen nur über Ostbereich oder neu eingerichtete Autobahn-Ausfahrten. Notwendige Sperrungen nur in verkehrsarmen Zeiten (Schulferien). Anbindung Bebelstr. an B 294 vorrangig, um LKW Verkehr aus dem Wohngebiet herauszuhalten. Neubau B 294 über Neubaustrecke vorrangig vor Umbau Seestr. der Verbindung von und nach Holzhausen. Schonung von FFH und Vogelschutzgebieten, möglichst keine Wald- und Forstwege nutzen. Kein Zugang von Westen zur Baustelle Hanfreezenbach. Anstieg vor Überführung Breisgau S-Bahn 11 %o, damit Absenkung der Neubaustrecke und Schallschutzmaßnahme, Begründung mit Landschaftsbild, Klima-Luftaustausch, Vogelflug. Zeitgleicher Ausbau BAB auf 6-Spuren, um doppelte Belastung der Bevölkerung zu vermeiden. Hochabsorbierende Ausführung der Schallschutzmaßnahme zur BAB Seite bis zur Breisgau S-Bahn. Auswirkung von Erschütterungen gehen bis 80m weit, daher zuvor evtl. Beweissicherung durchführen bei IP 01 Keine Einleitung von Schadstoffen in ruhende und Fließgewässer. Renaturierung der beiden Querungshilfen für Tiere am Hanfreezenbach und Durchgang Breisgau S-Bahn. Teilweise Freigabe der Parallelwege zur öffentlichen Nutzung. Erweiterung der Galerie-Westseite in Höhe der Raststätte. Die innerörtlichen Durchgangsstraßen wie Hochdorfer Str., Benzhauser Str. Mooswaldstraße und Straße zur March dürfen nicht als Bauzufahrtsstraßen genutzt werden.
 Mit einem herzlichen Dank von Ortsvorsteher Hammer und viel Applaus aller Anwesenden für ihren immensen ehrenamtlichen Einsatz im Kampf um Lärmschutz und mehr Lebensqualität wurden die IGEL Vertreter verabschiedet. In einer der nächsten Ausgaben von Hochdorf aktuell wird über die Einwendungsmöglichkeiten und - fristen zum Planabschnitt 8.2 informiert.Die BI IGEL wird auch dieses Mal wieder individuelle Beratungen anbieten, auch hierzu demnächst näheres in diesem Nachrichtenblatt. Weitere Information zum Streckenneubau gibt es auch auf der Internetseite: www.karlsruhe-basel.de . Diese Seite ist von der Bahn veröffentlicht und stellt sich positiv dar, doch die Seite enthält auch das ganze Material der Offenlegung, die im Detail nachgeschaut werden kann.  Neufassung der BekanntmachungssatzungMit einstimmigem Beschluss nahmen die Mitglieder des Ortschaftsrates die vorliegende Drucksache zustimmend zur Kenntnis.Öffentliche Bekanntmachungen wie z.B. in Wahlangelegenheiten gesetzlich vorgeschrieben, erfolgen weiterhin im Amtsblatt, das allen Einwohner_innen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich werden diese auch im Internet veröffentlicht.           

Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Weißerlenstr. 1, Planänderungen einer Treppenbaufirma
- Pappelweg, Erweiterung einer Garage zu einem Wohnhaus
 
In einer der nächsten Wochen wird auf dem alten Dorfplatz eine Frelo-Station mit fünf Fahrrädern installiert. Zunächst probeweise für ein halbes Jahr.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.05.2020  

Vorstellung der geänderten Planungen der 2. Hälfte des HögebrunnenplatzesWegen der Nutzung als Wochenmarkt ist der Gestaltungsfreiraum des Platzes eingeschränkt. Ein besonderes Augenmerk legt Herr Lemper, Flächenplaner beim städt. Garten- und Tiefbauamt, auf den Schutz der Wurzeln der bereits vorhandenen Bäume, damit sich diese weiter gut entwickeln und viel Schatten spenden können. Hier sei es wichtig, dass diese Bereiche nicht befahren werden. Deshalb sollen der Baum auf der östlichen Platzseite durch eine Rundbank geschützt und die drei auf der westlichen Seite  durch die Beibehaltung der wassergebundenen Oberfläche optisch abgesetzt werden.In der Frage der Belagswahl konnte man sich schnell auf Natursteinpflaster aus Granit einigen, das eingeschränkt barrierefrei ist. Der Standort für die Bodenhülse des Weihnachtsbaumes ist noch zu klären. Weiter bittet das Gremium darum, mit der Verwaltung des Hauses Fuhrmannsgasse 2-4 in Kontakt zu treten, um eine mögliche Mitnutzung des Streifens entlang des Cafés anzufragen. Dies würde den Marktbeschickern den Zugang zum Platz erleichtern.Mit einer Gegenstimme wurden die neuen Planungen sowie die o.g. Punkte vom Gremium beschlossen.           Freiburger Waldkonvention 2020Die Bewirtschaftungsziele der Stadt als Waldeigentümerin und die Festlegung der Waldfunktionen wurden erstmals im Jahr 2001 formuliert und werden seit dem alle 10 Jahre evaluiert und fortgeschrieben.Neben der Schutzfunktion, der Nutzfunktion, der Erholungs- und Sozialfunktion des Waldes wurde neu auch die Klimaschutzfunktion als gleichberechtige Ergänzung des Leitbilds des Freiburger Stadtwaldes mit aufgenommen. U.a. durch die Anpflanzung klimastabiler Baumarten soll eine dauerhafte Erhaltung des Waldes gesichert werden, so die Ausführungen von Frau Schmalfuß, Leiterin des Fortsamtes.Herr Krämer, der für Hochdorf zuständiger Revierförster, informierte darüber hinaus über das Eschensterben und die in diesem Zusammenhang bisher erfolgten Waldsicherungsmaßnahmen. 95% der Eschen seien betroffen und müssten gefällt werden, nur 1-2% des Bestandes gelten als stabil, das geschlagene Holz ließe sich gut vermarkten. Trotz der Entnahme der Eschen sei die Holzmenge insgesamt nicht zurückgegangen. Nachwachsende andere Baumarten hätten sogar zu einem leichten Plus der Gesamtholzmenge geführt.Die vorliegende Drucksache G-20/119 wurde vom Ortschaftsrat einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen.            Ausbau von GymnasienDie Schüler_innenzahlen in Freiburg steigen weiter stetig an, insbesondere die Gymnasien erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Bis zum Jahr 2031 werden 8 fehlende Klassenzüge prognostiziert. Von den Abgängern der Hochdorfer Mühlmattenschule (2 Züge) wechseln jährlich ca. 19-22 Kinder auf ein Gymnasium. Die Gemeinschaftsschule in March-Buchheim besuchen aktuell 59 Schüler.Neben der Erweiterung des Berthold-Gymnasiums und dem Bau einer Gemeinschaftsschule im neuen Stadtteil Dietenbach mit Gymnasialer Oberstufe soll ein zusätzliches Gymnasium am Tuniberg gebaut werden, der genaue Standort muss aber noch präzisiert werden.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-20/053 einstimmig zustimmend zur Kenntnis.Instandsetzung des Fahrgastunterstands in der HögestraßeDer Fahrgastunterstand in der Högestraße ist seit längerem in einem desolatem Zustand: das Dach ist undicht und die Seitenscheiben sind dem Vandalismus zum Opfer gefallen.Für die kostspielige Unterhaltung ist die Ortsverwaltung zuständig. Durch die Eigenleistung der Mitarbeiter der Ortsverwaltung und den Einsatz gebrauchter Glasscheiben konnten die veranschlagten Instandsetzungskosten auf ca. 1.400,- Euro reduziert werden. Einstimmig beschlossen die Gremiumsmitglieder diese Kosten aus den Verfügungsmitteln zu bestreiten.             Zuschuss-Antrag des SV Hochdorf zur Finanzierung des KunstrasenplatzesEbenso einstimmig beschlossen wurde die Zuwendung an den SV-Hochdorf in Höhe von 1.200,- Euro aus den Verfügungsmitteln, für die fällige Zinszahlung zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes. Bezuschussung von neu angeschafften Blumenkästen mit BepflanzungBereits im Vergangenen Jahr hatte der Ortschaftsrat die Anschaffung neuer Blumenkästen mit Bepflanzung mit 10,- Euro pro Kasten bezuschusst. Dies soll nach einstimmigem Beschluss in diesem Jahr wiederholt werden, und zwar geltend für folgende Durchgangsstraßen: Hochdorfer Straße, Mooswaldstraße, Straße Zur March, Benzhauser Straße, Högestraße, Hieberainle, Seestr. und Holzhauser Straße.Insgesamt 500,- Euro wurden für diese Bepflanzungen bewilligt.           
Hallenvergabe
Wegen der Corona-Pandemie mussten sämtliche Jahreshauptversammlungen der Hochdorfer Vereine abgesagt werden. Aus Platzgründen sollen diese nun nach weiteren Lockerungen der Landesregierung in der Mooswaldhalle stattfinden.
           
Aus Verschiedenes:
 
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Seestr., Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport und Technikraum
- Blankreutestr.2, Umbau einer Logistikhalle der Fa. Amazon
- Blankreutestr. 6, Neubau einer Werkstatt
- Pappelweg 8, Erweiterung Wohnraum
- Weißerlenstr., Errichtung PKW-Parkierungsfläche
- Darriwald 17, Anbau Wintergarten und Neubau Carport
 
OV Hammer teilt mit, dass die Offenlage zum 3.+ 4. Gleis am 29.05. startet.
Herr Dr. Gumpp der BI IGEL wird deshalb zur nächsten OR-Sitzung eingeladen.
 
Die Schriftzüge der Gedenktafeln auf dem Vorplatz der St. Martinskirche wurden erneuert und sind wieder gut lesbar.
 
Auch Hochdorf erhält eine Frelo-Station zum Probebetrieb. 5 Fahrräder sollen von der VAG auf dem alten Dorfplatz stationiert werden.
 
Seit vergangener Woche verfügt das Hochdorfer Rathaus über frei zugängliches WLAN.
 
Die Stichstraße Pappelweg soll als verkehrsberuhigter Bereich gewidmet werden, nachdem die ASF hier immer wieder Probleme beim rückwärts Einfahren hatte. Danach sollen die PKW nun auf den Gehwegen parken dürfen und die Fußgänger die Straße nutzen. Dies erweitert den befahrbaren Bereich für die ASF. Alle Anwohner waren rechtzeitig informiert worden.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 16.03.2020

Fast parallel zur Ankündigung von OB Horn, dass ab dem 17.03. alle Gremiumssitzungen der Stadt Freiburg ausfallen, fand die Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates – im Freien, mit ausreichendem Abstand zwischen allen Teilnehmern – noch statt.
 Vorstellung der Gesamtkonzeption Schulkindbetreuung an GrundschulenZu diesem TOP begrüßte Herr Hammer Herrn Maier vom Amt für Schule und Bildung, der zum wiederholten Mal in die Gremiumssitzung eingeladen war.In Hochdorf gibt es die Schulkindbetreuung bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 und sei, so OV Hammer, in gute Bahnen gelenkt. Für Hochdorf habe der Stadt-Caritasverband die Trägerschaft übernommen. Derzeit werden 140 Kinder betreut.Um alle angemeldeten Kinder aufnehmen zu können wurden zusätzlich drei Bauwagen angeschafft, die auf dem Schulgelände stehen. Aktuell können diese jedoch nur teilweise genutzt werden, weil die Möblierung noch nicht vollständig ist, es wurden nicht alle bestellten Möbel rechtzeitig geliefert, dennoch laufe der Betrieb.Die Stadt hat ein Gesamtrahmenprogramm erstellt. Für ihre Einrichtungen in eigener Trägerschaft wurde ein eigenes pädagogisches Konzept erarbeitet.Auch der Stadt-Caritasverband hat ein eigenes pädagogisches Konzept vorgelegt, das im Wesentlichen mit dem der Stadt identisch ist.
Der OR bat darum, dass nächstes Jahr um die gleiche Zeit vom Amt für Schule und Bildung eine Zwischenbilanz zur Schulkind-Betreuung, besonders im Blick auf die Nutzung der Bauwagen, vorgelegt wird. Dies wurde von Herr Maier zugesagt.
Insgesamt wurde die vorliegende Drucksache von den anwesenden O-Räte_innen zustimmen zur Kenntnis genommen.
 
           
Erhalt der Biodiversität in Freiburg mit Schwerpunkt auf Insekten und Vögel Von der vorliegenden Drucksache ist Hochdorf an zwei Stellen betroffen. Die geplante Definition des Gebiets Schangen-Dierloch als Naturschutzgebiet, steht laut Auskunft des Umweltschutzamtes, Herrn Schaich beim Regierungspräsidium kurz vor der abschließenden Genehmigung.
Die bereits vorgestellte und genehmigte Rodungs-Aktion von Sträuchern und Büschen am Waldrand zwischen dem Gelände des Angelvereins und dem Bach ist zum größten Teil abgeschlossen. Die Maßnahme dient dazu, die einst bestehende Biodiversität an Vögeln und Insekten, die früher in diesem Gebiet vorherrschte und durch den Wildwuchs verschwunden ist, wieder herzustellen.
Auch diese Druckvorlage wurde von den Gremiumsmitgliedern einstimmig zur Kenntnis genommen.  Vorstellung der geänderten Planungen der 2. Hälfte des HögebrunnenplatzesLeider hat der Referent wegen der Corona Krise die Teilnahme an der Sitzung abgesagt.
Laut telefonischer Auskunft ist geplant den Platz mit kleinteiligen Pflastersteinen zu belegen, die auch das Befahren des Platzes ermöglichen. Bei dem einzelnen Baum auf der rechten Seite (Richtung Café) soll eine Sitzbank montiert werden, damit auch Besucher des Platzes außerhalb des Betriebes dort Sitzgelegenheiten finden. Zudem soll so auch der Schutz des Wurzelwerks des Baums gewährleistet werden.
Nach einstimmigem Votum verschiebt der Ortschaftsrat eine Beschlussfassung zu diesem Thema bis zur nächsten „corona-freien“ Sitzung.
  Sauberkeit in der StadtZiel der vorliegenden Drucksache ist, das deutlich gestiegene Müllaufkommen in der Stadt zu reduzieren und die dafür nötigen finanziellen Mittel für verschiedene Maßnahmen bereit zu stellen, wie z.B. für den Einsatz von sog. „Sauberkeitsbotschafter“ oder einer weiteren Anschaffung von Abfallbehältern. Ebenso vorgesehen ist eine Öffentlichkeitskampagne mit einem Budget von 300.000,- Euro, was von den Räten kritisch gesehen wird.
Es wurde angeregt, die künftig erzielten Einnahmen aus den Bußgeldern für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zweckgebunden zur Verfügung zu stellen.
Den weiteren angegebenen Maßnahmen und Aufwendungen aus der Drucksache stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
 
 Gestaltung alter Dorfplatz - Möglicher Ersatz der Waschbetontröge Nach kurzer Diskussion ist sich das Gremium einig, dass die vorhandenen Blumentröge zunächst gereinigt werden und im Mai mit dem Sommerflor bepflanzt werden sollen. Jede/r Ortschaftsrät/in ist angehalten nach Anregungen für die Neuanschaffung von Blumentrögen zu schauen. 
 
Hallenvergabe
Es liegen keine Anträge vor. Herr Hammer wies darauf hin, dass die Mooswaldhalle geschlossen ist und damit auch alle kommerziellen Veranstaltungen abgesagt sind.
 
 
Aus Verschiedenes:
Die Überlegung in Hochdorf weitere Bänke, finanziert aus dem Jubiläums Budget zu erhalten, hat sich zerschlagen. Das Investitionsvolumen aller bei der Stadt beantragten 120 Bänke hätte 240.000 € ausgemacht. Diese Summe sei im Budget nicht enthalten, weshalb die Aktion nicht umgesetzt werde, so die Auskunft auf Nachfrage der Ortsverwaltung.
 
Beim geplanten Stadtjubiläum soll es am 12. Juli auf der Bühne beim Platz der Alten Synagoge eine Präsentation aller Ortschaften geben. Geplant sind ein Bühnenprogramm, bei dem auch der Hochdorfer Musikverein beteiligt ist,  sowie die Präsentation verschiedener gemeinsamer Themen in Zelt-Pavillons.
Bei den Veranstaltern von „Sea you“, gibt es Überlegungen, am Wochenende vor dem Festival eine weitere eintägige Veranstaltung in einem anderen Genre (Schlager, Pop) anzubieten. Außerdem gibt es Überlegungen, bereits am Freitagabend das große Zelt mit einer sogenannten Klangdusche zu bespielen.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Meinungsabfrage des Ortsvorstehers ohne grundsätzlichen Widerspruch zur Kenntnis. 
Vom Baurechtsamt genehmigt wurden die Bauanträge im Fliederweg für zwei Doppelhaushälften, der Bauantrag Ringstraße 7 (vier Doppelhaushälften) wurde vom Baurechtsamt, wie bereits vom Hochdorf Bauausschuss abgelehnt.
 
Lt. Mitteilung des Garten- und Tiefbauamtes sei man derzeit leider nicht in der Lage,  die geplante Neubepflanzung zwischen Dorfplatz und Tennisanlagedurchzuführen, eine Wiedervorlage für den Herbst sei geplant. Diese Mitteilung wurde von den Gremiumsmitgliedern als unbefriedigend zur Kenntnis genommen.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 17.02.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Ein Bürger bemängelte zugesetzte Regenwasserrinnen im Bereich des Hallenvorplatzes/Kita Regenbogen. Das nicht ablaufende Regenwasser verursache bei Regenwetter große Pfützen.Herr Hammer verwies auf andere Rinnen in diesem Bereich, die durch Wurzeleinwüchse verstopft seien und sagte hier eine Überprüfung zu. Begrüßung und Vorstellung der neuen Hochdorfer Quartiersarbeiterin Seit 15.01. ist die auf 60% VZÄ aufgestockte Stelle der Hochdorfer Quartiersarbeit mit Frau Johanna Kostka neu besetzt. Auf die aktuellen Sprechzeiten wird regelmäßig auf der 2. Seite des Nachrichtenblatts hingewiesen.Für die Quartiersarbeit werden noch dringend passende Räume gesucht.Frau Kostka möchte für ganz Hochdorf ihre Unterstützung anbieten und nicht nur für einzelne Wohngebiete. Sie gibt u.a. die Familien Card und die Gelben Säcke aus und sieht sich als „Impulsgeberin“ zur Vernetzung der Hochdorfer_innen untereinander. Umbau einer Logistikhalle mit Büro- und Verwaltungsgebäude und Anbau eines Vordaches, Blankreutestr. 2, Fa. AmazonIn der Bauausschusssitzung am 04.11.2019 wurde dieser Bauantrag bereits behandelt. Wegen verschiedenen baulichen bzw. verkehrsplanerischen Bedenken erfolgte dort die einstimmige Ablehnung.In der aktuellen Sitzung des Ortschaftsrates wurde nun über ein überarbeitetes Baugesuch mit neuem Verkehrskonzept beraten, das ausführlich von den Beauftragten der Fa. Amazon vorgestellt und erläutert wurde. Nach ausgiebiger Diskussion konnten dem Baugesuch schließlich 11 der 13 anwesenden Ortschaftsräte_innen zustimmen. Zwei lehnten es ab.Zum positiven Beschluss gab es verschiedene schriftliche Anmerkungen (u.a. zur Dachbegrünung, zum sonn- und feiertags Betrieb und zur Fahrroute anliefernder und abfahrender LKW), die im Nachgang vom Baurechtsamt zu klären sind bzw. in der Baugenehmigung festgehalten werden sollen. Mittelanmeldungen für den Doppelhaushalt 2021/2022Nach einstimmigem Beschluss soll das Gebäudemanagement an die Einstellung bereits zugesagter Planungsraten für den kommenden Doppelhaushalt erinnert werden. Dies betrifft die Bauprojekte „Sanierung Mooswaldhalle“, „Sanierung des Michael-Denzlinger-Hauses mit Umzug der Ortsverwaltung“ und „Erweiterung der Mühlmattenschule“.Das Garten- und Tiefbauamt wird um die Einstellung von Mitteln für die Sanierung des desolaten Straßenbelages der Mooswaldstraße ab Fliederweg bis zum Ortsausgang gebeten sowie um die Überplanung und Realisierung der anderen Hälfte des Högebrunnenplatzes (auf der gegenüberliegenden Seite der Hochdorfer Straße). Neugestaltung des alten DorfplatzesDieser Tagesordnungspunkt wird ohne weitere Aussprache einvernehmlich in die Sitzung des Kulturausschusses des Gremiums am 09.03. vertagt. 
Hallenvergabe
Der Vergabe der Mooswaldhalle zur Veranstaltung eines Tattoo Events am 09. und 10.05.2020 stimmten die Gremiumsmitglieder einstimmig zu.
 
 
Aus Verschiedenes:
OV Hammer berichtete von einer Begehung, mit den direkten Anliegern, des für eine Senioreneinrichtung geplanten Grundstücks in der Fuhrmannsgasse.
Nach diversen Änderungen durch Projektentwickler und Architekt seien die Bedenken der meisten Nachbarn soweit ausgeräumt, so dass die Stellung einer Bauvoranfrage in Betracht gezogen werden kann.
 
Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt abgelehnt:
- Pappelweg 8 – Erweiterung von Wohnraum
- Pappelweg 5 – Neubau dreier Dachgauben und Anbau
Genehmigt wurden die Bauanträge:
- Steingrübleweg – Neubau Wohnhaus
- Am Retzgraben 50a – Abriss Schuppen/Neubau Garage
- Kita Regenbogen – Nutzungsänderung von Lager in Personalraum
- Fuhrmannsgasse – Neubau einer Doppelhaushälfte
 
Geschwindigkeitskontrollen durch den Gemeindevollzugsdienst ergaben in der Högestraße eine Beanstandungsquote von 6,5 % und in der Straße Zur March von 3,2 %. Die vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Allgemeinen gut beachtet wird.
 
 
 
 
 
   

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.01.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Ein Zuhörer fragte, ob bei den Feierlichkeiten zum 900. Geburtstag der Stadt Freiburg auch die Partnerstädte (hier: Chevilly-Larue) mit einbezogen werden. Hierzu verweist der Ortsvorsteher auf den geplanten gemeinsamen Auftritt aller Ortschaften am Sonntag 12. Juli vor dem Stadttheater. Darüber hinaus liegen der Ortsverwaltung keine Informationen zum Thema Partnerstädte vor, die OV wird bei der Projektgruppe nachfragen.
 
Vorstellung der planerischen Entwürfe zum 2. BA des Högebrunnenplatzes
Frau Herrmann-Burkart und Frau Buchmann vom städtischen Garten- und Tiefbauamt (GuT) präsentierten allen anwesenden die Planungen zur Platzgestaltung, die von den Gremiumsmitgliedern dankend zur Kenntnis genommen wurden. Der Platz hat eine zentrale Bedeutung für Hochdorf, der weitere Ausbau muss der vielfältigen Nutzung angemessen sein, stellt Ortsvorsteher Hammer fest. Die Umsetzung des 2. Bauabschnittes wird vom Ortschaftsrat schon seit langem gefordert, u. a. auch deshalb weil sich bei Regen der vorhandene Bodenbelag regelmäßig in eine Matschfläche verwandelt. Oberbürgermeister Horn und Bürgermeister von Kirchbach hatten die Finanzierung für diese Baumaßnahme im vergangenen Jahr fest zugesichert.
In die vorgelegten Entwürfe waren die Marktbeschicker noch nicht einbezogen. Deren Platzbedarfe werden nun erhoben und in die Planung aufgenommen. Deshalb wurde die unterbreitete Planung als voraussichtlich so nicht realisierbar angesehen. Eine Überarbeitung der Entwürfe mit Einbezug der Marktbeschicker wurde zugesagt.
Zum weiteren Vorgehen wurde vereinbart, dass das GuT die weiteren Planungen, auch zur Ausstattung des Platzes (z.B. Beschaffenheit des Pflasters: Beton oder Naturstein, Platzierung der Bodenhülse für den Weihnachtsbaum …), den Gremiumsmitgliedern vor der öffentlichen Ausschreibung der Arbeiten bis spätestens März 2020 vorlegt. Mit den Bauarbeiten soll dann im Herbst 2020 begonnen werden.
 
Hallenvergabe
Für eine Ausstellung zum Thema Urzeitgestalten und Dinosaurier an einem Wochenende im März 2020 in der Mooswaldhalle gaben die Mitglieder des Ortschaftsrates ihre Zustimmung.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Fuhrmannsgasse 9a, Neubau Doppelhaushälfte
- Fuchswinkel 8a, Errichtung von Dachgauben
- Högestr. 90, Erweiterung 1- Familien- in 2-Familienwohnhaus
Zum 16. Januar wurde die auf 60% VZÄ aufgestockte Stelle der Hochdorfer Quartiersarbeit neu besetzt. Frau Kostka wird sich voraussichtlich in der nächsten OR-Sitzung vorstellen. Dringend gesucht werden noch passende Büroräume.
 
 

2019

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates vom 02.12.2019

Einwohnerfragestunde
Aus den Reihen der Zuhörer_innen wurde nach dem Beginn der angekündigten Hochdorfer Kanalsanierungsarbeiten gefragt, die Halteverbotsschilder in der Mooswaldstraße stehen bereits seit Oktober.
OV Hammer gab zur Auskunft, dass der Baubeginn durch Verschiebung nun für Anfang Januar geplant sei und die Schilder wegen der Baustellenumleitung der VAG Linienbusse aufgestellt wurden.
 
Kalkulation der Friedhofsgebühren 2020/2021
Die vorliegende Druckvorlage zur Kalkulation der zukünftigen Friedhofsgebühren und der Fortschreibung der Finanzplanung des Eigenbetriebs Friedhöfe mit Bestattungsdienst wurde von den Mitgliedern des Ortschaftsrates einstimmig zustimmend zu Kenntnis genommen.
Der Eigenbetrieb ist durch die Vorgaben in der Gemeindeordnung B-W verpflichtet, die Gebühren so zu bemessen, dass diese kostendeckend sind. Einnahmen darüber hinaus (Überdeckung) sind innerhalb der folgenden fünf Jahre auszugleichen.
Festgestellt wurde, dass die Anzahl der Urnenbestattungen weiter anstieg, die Laufzeitverlängerung von Wahlgräbern jedoch stark rückläufig ist, sodass auf den Grabfeldern immer mehr Lücken entstehen die unterhalten werden müssen.
 
Verwaltung der Jagdgenossenschaft Freiburg
Die Jagdgenossenschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts deren Vorstand der Gemeinderat ist. Ihr gehören alle Eigentümer der im gemeinschaftlichen Jagdbezirk gelegenen Grundstücke an. Insgesamt sind dies in Freiburg ca. 4.600 Besitzer von Wald-, Wiesen- und Ackerflächen.
Bereits im Oktober wurde die neue Satzung der Jagdgenossenschaft Freiburg im Gemeinderat beschlossen, eine Anhörung der Ortschaften wurde jedoch versäumt und nun mit vorliegender Druckvorlage nachgeholt. Die Gremiumsmitglieder nahmen diese einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
3.+ 4. Gleis der Rheintalbahn
Eingeladen waren zu diesem TOP Herr Springer vom städt. Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung sowie Herr Gumpp von der Bürgerinitiative IGEL, die seit dem Jahr 2004 u.a. für mehr Lärmschutz beim geplanten Neu- und Ausbau der Rheintalbahn kämpfen.
Zunächst zeigt OV Hammer eine Visualisierung des Hochdorf betreffenden Planabschnittes 8.2 die unter https://www.karlsruhe-basel.de/freiburgschallstadt-pfa-8-2.html im Internet abrufbar ist.
Herr Springer erläuterte danach den Ablauf des kurz bevorstehenden Anhörungsverfahrens mit der vierwöchigen Offenlage der Pläne. Danach besteht die Möglichkeit von Betroffenen, so auch von der Stadt Freiburg, innerhalb von einer zwei wöchigen Frist Einspruch einzulegen. Einwendungen sollen u.a. zum Schallschutz, zu Umweltbelangen sowie zu Verkehr und zur Baustellenkonzeption abgegeben werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-19/244 einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Herr Gumpp erläuterte anschließend im Detail die für Hochdorf zu erwartenden massiven baulichen Maßnahmen und deren Auswirkungen während und nach der Bauphase. Diese soll, so die derzeitige Ausgangslage, im Jahr 2025 beginnen. Mit einer Fertigstellung des Planabschnitts 8.2 ist frühestens im Jahr 2032 zu rechnen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Mit zwei Enthaltungen stimmten die Gremiumsmitglieder für eine Unterstützung der Droli-Band in Höhe von 1.500,- Euro. Das Geld soll für Busfahrten zu auswärtigen Auftrittsorte verwendet werden. Weitere 500,- Euro sollen dem Hochdorfer CarSharing  zugutekommen. Aus diesen Mitteln soll für 6 Monate die Grundgebühr für Neunutzer (insgesamt können so etwa 13-14 Neuverträge bezuschusst werden) bestritten werden.
 
Hallenvergabe
Einstimmig sprachen sich die OR-Mitglieder für die Vergabe der Mooswaldhalle für die Aufführung eines Kindermusicals durch den Musikverein am 12. und 13. Dezember 2020 aus.
 
Aus Verschiedenes
Auf die Forderung des Ortschaftsrates nach „Frelo“ – Stationen für Hochdorf (OR-Sitzung vom 14.10.) liegt nun die Antwort der VAG vor. Demnach werden die Hochdorfer Bedarfe auf eine Prioritätenliste gesetzt. Ob und wann eine Erweiterung des Stationennetzes möglich ist steht derzeit aber nicht fest.
 
Herr Hammer gab bekannt, dass in der nächsten OR-Sitzung die Planungen für die 2. Platzhälfte des Högebrunnenplatzes durch das Garten- und Tiefbauamt vorgestellt werden sollen.
 
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Erweiterung der Kita Löwenzahn
- Bauwagenprovisorium für die Schülerbetreuung an der Mühlmattenschule
- Änderung und Erweiterung einer Doppelhaushälfte von einem 1-Familien- in ein 2-Familienwohnhaus in der Högestraße (der Hochdorfer Bauausschuss hatte dieses Bauvorhaben wegen eines fehlenden Stellplatzes abgelehnt)
 
Mitte November hatte der mögliche Investor einer Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse die unmittelbaren Nachbarn zu einem Informationsgespräch eingeladen, in dem die Planungen vorgestellt und Änderungswünsche diskutiert wurden.
Im Januar soll ein neuer Gesprächstermin stattfinden, je nach Ausgang wird vom Investor danach entschieden, ob ein Bauantrag gestellt wird.
 
 

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