Aktuelle Sitzungsberichte​

2021

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 07.06.2021

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 07.06.2021

Vorstellung der neuen Mitarbeiterinnen der Ortsverwaltung Hochdorf
Bereits im März hat Frau Piernot als Nachfolgerin von Frau Wendler die Aufgabenbereiche Haushalts- und Kassenwesen, sowie Friedhofswesen, Mooswaldhalle und Bürgerservice im Hochdorfer Rathaus übernommen. Sie war vorher beim Amt für Bürgerservice tätig. Frau Kampe ist die Nachfolgerin von Frau Hess und nimmt zukünftig die Aufgaben im Standesamt, Rentenangelegenheiten, Nachrichtenblatt und die Internetpflege wahr. Sie kommt als Quereinsteigerin aus der freien Wirtschaft. Derzeit erfolgt die umfangreiche Einarbeitung. Mit dem restlichen OV-Team freut sich Herr Hammer sehr, im Hochdorfer Rathaus wieder komplett zu sein.

„Green Industry Park Freiburg“ (GIP): Zwischenbilanz und Perspektiven
Herr Kron, Klimamanager beim Umweltschutzamt, informierte über bereits angelaufenen Projekte zur Reduktion der CO² Immissionen im Gewerbegebiet Nord sowie im Hochdorfer Gewerbegebiet. Weitere Projekte, insbesondere im Bereich Photovoltaik-Anlagen, CO2-reduzierte Mobilität sowie Wärme-/Kälteversorgung sollen folgen.
Von 200 Betrieben im Hochdorfer Gewerbegebiet würden sich bereits 20 aktiv beteiligen, was für den Anfang von Herrn Kron als zufriedenstellend beurteilt wurde. Allerdings wären durch das Pandemiegeschehen wenig persönliche Gespräche und Besuche in den Firmenmöglich gewesen, es hätten jedoch verschiedene Workshops stattgefunden.
Von den Gewerbetreibenden ORäte aus dem Gebiet wurde bemängelt, dass Anträge für Photovoltaik-Anlagen von der bnNETZE (als Partner der Initiative) eine zu lange Bearbeitungszeit benötigten. Weiter wurde angeregt, sich vermehrt vor Ort ein Bild des gesamten Gebietes zu machen und dort wohnende Gewerbetreibende stärker mit einzubinden.
Die vorliegende Drucksache wurde von den Ortschaftsräte_innen einstimmig zur Kenntnis genommen.

Ausscheiden von Herrn Ortschaftsrat Robert Mathis aus dem Ortschaftsrat Hochdorf
Seit dem Jahr 1998 gehört OR Mathis dem Gremium an und möchte nun aus persönlichen Gründen ausscheiden. Ein Ausscheiden ist lt. Gemeindeordnung Baden-Württemberg nur aus wichtigem Grund möglich.
Mit einer Enthaltung erkannten die Mitglieder des Ortschaftsrates den genannten wichtigen Grund an, als Nachfolgerin wird Frau Verena Ritthaler in der Sitzung am 12.07. verpflichtet und Herr Mathis offiziell verabschiedet.

Weitere Maßnahmenvorschläge für die Bewerbung für das Label „StadtGrün naturnah“
Dieses Thema wurde bereits in der letzten Sitzung des Gremiums behandelt, weitere Maßnahmenvorschläge wurden daraufhin angekündigt.
Nach kurzer Aussprache sollen dem Garten- und Tiefbauamt weitere Grünflächen zur ökologischen Aufwertung vorgeschlagen werden, dies sind u.a. verschiedene Böschungen, die mit Feldgehölzen bepflanzt werden könnten, aber auch Flächen innerorts wie unterhalb des Friedhofs oder am Ortseingang Hochdorfer Straße, die als Wiesennutzungen möglich wären.

Zukunft des Michael-Denzlinger-Hauses
Auf das Schreiben der Ortsverwaltung vom 02.02.2021 an Herrn Oberbürgermeister Horn sowie alle Gemeinderatsfraktionen, mit dem Beschluss der OR-Sitzung vom 18.01.2021 zu diesem Thema, ging am 07.05. eine Antwort bei der Ortsverwaltung ein.
OB Horn bedauert darin, dass derzeit leider kein finanzieller Spielraum vorhanden ist, um Projektmittel für dieses Vorhaben bereitzustellen. Ohne Projektmittel könne nach eigenen Grundsätzen auch keine Planungsrate zur Verfügung gestellt werden.
Im Antwortschreiben wird lediglich der bauliche Zustand des Michael-Denzlinger-Hauses thematisiert, nicht genannt wird das Rathaus, das nach einhelliger Meinung weder zukunfts- noch sanierungsfähig ist. Auch in Sachen Brandschutz und Barrierefreiheit bestehen hier erhebliche Mängel, für die weder der Ortsvorsteher noch die Ortschaftsratsmitglieder Verantwortung übernehmen. Eine Verbesserung des Zustands wird einstimmig gefordert und auch auf den Eingliederungsvertrag verwiesen, der die Errichtung eines Verwaltungsgebäudes für die örtliche Verwaltung vorsieht.
OV Hammer wird dies gegenüber Oberbürgermeister Horn und den Gemeinderatsfraktionen nochmals schriftlich darlegen.

Planung der 1250 Jahr Feierlichkeiten in Hochdorf
Nach dem Codex des Kloster Lorch fand Hochdorf im Jahr 772/773 erstmalig Erwähnung.
Somit kann Hochdorf im Jahr 2022/2023 sein 1250 jähriges Bestehen feiern, sowie 50 Jahre Eingliederung in die Stadt Freiburg, die Eingemeindung fand 1973 statt. Entsprechende Festivitäten werden allseits befürwortet.
Einstimmig sprechen sich die Gremiumsmitglieder dafür aus, alle Vereine und Institutionen des Ortes sowie Firmen des Hochdorfer Gewerbegebietes anzuschreiben und diese für die Beteiligung an den Planungen der Festlichkeiten anzuwerben und einzuladen. Seitens des Ortschaftsrates übernimmt der Kulturausschuss die Koordination. Ein Schwerpunkt bei den Feierlichkeiten könnte sein, dass die traditionell eingeführten Feste unter das Motto der 1250 Jahrfeier gestellt werden.

Hallenvergabe
Der Vergabe der Mooswaldhalle am 24.02. und 26.02.2022 für Fastnachtsveranstaltungen der Hochdorfer Narrenzunft Mooskrotten wird zugestimmt.

Verschiedenes
Derzeit werden bei der Stadt Freiburg die Richtlinien für die Vergabe von Erbbaugrundstücken überarbeitet. Das für eine Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse reservierte Grundstück wird im Erbbaurecht vergeben. Die Ausschreibung dazu kann erst nach Beendigung des Verfahrens im Frühjahr 2022 erfolgen, so die Auskunft des städt. Liegenschaftsamt auf Nachfrage von OV Hammer. Damit verzögern sich die Planungen für eine Senioreneinrichtung in Hochdorf weiter.

Im vergangenen November hatte sich der ORat für verkehrsberuhigende Maßnahmen im Ort ausgesprochen und hierfür Verfügungsmittel reserviert. Zusammen mit der Bürgerinitiative „Langsam und Leise“ hat der Verkehrsausschuss des Gremiums ein Konzept erarbeitet, wonach auf privaten wie auch auf öffentlichen Flächen „freundliche Hinweisschilder“ aufgestellt werden sollen. ORätin Baumann stellte verschiedene Schilder und Standorte vor.
Die Plakate zur Verkehrsberuhigung sollen nur bis zum Beginn der Partei-Plakatierung für die Bundestagswahl andauern. Evtl. könnte die Aktion zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

OV Hammer weist auf die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ hin und wird Hochdorf als Team „Hochdorf radelt“ melden. Weitere Infos gibt es unter https://www.stadtradeln.de/freiburg Der Ortschaftsrat und Ortsvorsteher laden zur Mitwirkung und Mitradeln ab 5. Juli ein.

Der Hochdorfer Waldhock soll dieses Jahr nicht wieder gänzlich entfallen und in einer „to go“ Variante (mit Vorbetstellung der Speisen und Getränken) stattfinden. Werbeflyer der GöV (Gemeinschaft der örtlichen Vereine) für den „Waldhock mal anders“ sollen demnächst an die Haushalte verteilt werden, so Herr Hammer.
Leider hat diese Art des Waldhocks nicht den ursprünglich geplanten Bezug zum Stadtjubiläum, somit können die seinerzeit gemeldeten und deren Finanzierung zugesagten Projekte (z.B. Beleuchtung des Waldhockgeländes) nicht verwirklicht werden.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 10.05.2021

Einwohner_innen Fragestunde
Von einer Bürgerin werden die in den Sommermonaten bepflanzten Blumenkästen an der Brücke Hochdorfer Straße als sichtbehindernd empfunden. V.a. Kinder, die den Zebrastreifen nutzen, würden zu spät gesehen werden. OV Hammer bedankte sich für diesen Hinweis und sagte Prüfung zu.
Weiter wurde der durch parkende KFZ schlecht einsehbare Kreuzungsbereich Hieberainle/Zur March angesprochen. Hier muss regelmäßig rückwärts rangiert werden um den Gegenverkehr durchzulassen.
Herr Hammer konnte hierzu berichten, dass dieser Bereich bereits mehrfach Thema einer Verkehrsschau war, eine befriedigende Lösung bisher aber noch nicht gefunden wurde.
 
Bewerbung für das Label „StadtGrün naturnah“Der per Videokonferenz zugeschaltete Hermann Heudorfer vom städt. Garten- und Tiefbauamt (GuT) erläuterte den Maßnahmenplan zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität im öffentlichen Grünbereich, mit dem sich die Stadt Freiburg für das Label „StadtGrün naturnah“ bewerben möchte.In Hochdorf sind hierzu folgende Maßnahmen geplant, die in einem gewünschten Ortstermin noch näher betrachtet werden sollen: Verschiedene Grünflächen beim Dorfbach und entlang der Bebelstraße sollen sich durch nur noch 2x jährlich stattfindende Mahd zur artenreichen Langgraswiese entwickeln. In der Nähe des Tunisees soll ein Bachlauf so entwickelt werden, dass die Ansiedlungsmöglichkeiten der Bachmuschel verbessert werden, im Gewann Schangen-Dierloch soll die Grabenpflege optimiert werden und weiter soll die Feuchtzone im Biotop „Riedmatt„ wieder hergestellt werden.Die Mitglieder des Ortschaftsrates stimmten der vorliegenden Drucksache einstimmig zu, möchten aber in der Juni-Sitzung des Gremiums noch weitere Maßnahmenvorschläge für Hochdorf erarbeiten und dem GuT nachträglich unterbreiten. Verfügungsmittel des OrtschaftsratesBeim alten Dorfplatz wurde durch die Erweiterung einer Baumscheibe ein neues Pflanzbeet geschaffen, beim Rathaus und am Ortseingang Hochdorfer Straße die in die Jahre gekommenen Anpflanzungen entfernt und diese Bereiche mit hochwertigem Substrat gefüllt. Hier werden Mitte Mai blühende Staudenbeete gepflanzt.Für diese Maßnahmen in Eigenleistung der Ortsverwaltung bewilligte der Ortschaftsrat durch einstimmigen Beschluss 2.000,- Euro aus seinem Etat.Genauso einstimmig befürwortet wurde die Unterstützung des Fördervereins der Mühlmattenschule aus dem Pandemiefond des Ortschaftsrates in Höhe 500,- Euro. Vorstellung von Frau Bürgermeisterin Buchheit, Dezernat II Die neue Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung, Frau Buchheit, absolvierte ihren Antrittsbesuch in Hochdorf zur fortgeschrittenen Stunde und stellte sich den Gremiumsmitgliedern vor. Die Wichtigkeit von Bildungsgerechtigkeit und Klimaschutz wurden dabei besonders betont.Fragen und Anregungen der Ortschaftsräte_innen zur Mühlmattenschule und der geplanten Erweiterung sowie der digitalen Ausstattung und Betreuung von Schulen wurden beantwortet und entgegen genommen. Die momentane Situation von Jugendlichen in Hochdorf, die auch mit zahlreichen Vandalismus Vorfällen verbunden ist und der Bitte um Unterstützung durch den kommunalen Sozialdienst oder die eines Streetworkers wurden von Frau Buchheit mitgenommen, aber auch die Abholzung von Bäumen wegen des Eschentriebsterbens wurde thematisiert. Aus Verschiedenes
Herr Hammer berichtete von der Ankündigung des Baurechtsamtes, das Bauvorhaben Ringstraße 7 mit zwei Doppelhäusern und insgesamt vier Stellplätzen für PKW zu genehmigen. Wegen der Kubatur der Gebäude und der Parksituation in der Ringstraße wurde dieses Bauvorhaben mehrfach vom Bauausschuss des Ortschaftsrates abgelehnt.
 
Aus der Verkehrsschau, die Anfang Mai stattfand, konnte OV Hammer von verschiedentlichen Maßnahmen berichten, die zur Verkehrssicherheit beitragen.
Weiter wurde bekannt gegeben, dass Herr Bürgermeister Haag eine Zählung der in Hochdorf durchfahrenden LKW angekündigt habe. Der ORat hatte das Thema der LKW-Durchfahrten in der März-Sitzung behandelt.
Auf ein Schreiben der Ortsverwaltung an zahlreiche Hersteller von Navigations-Software gingen aufschlussreiche Rückmeldungen ein. So komme es z.B. bei der Ausweisung von Brückenhöhen auf die Einstellung des genutzten Gerätes im LKW- bzw. PKW Modus an. Hingewiesen wurde auch darauf, dass nur aufgrund von rechtlichen Vorgaben die Durchfahrten von LKW eingeschränkt werden könnten.
 
Durch ein Gremiumsmitglied wurde auf die Situation des Einzelhandels in Hochdorf aufmerksam gemacht, die sich zukünftig im Lebensmittelbereich weiter verschlechtern könnte. In den vergangen Jahren fielen zahlreiche Einkaufmöglichkeiten weg, darunter ein Getränkemarkt, eine Drogerie, ein Discounter, eine Bäckereifiliale und auch die Sparkasse wurde genannt. Weitere könnten folgen, so die Befürchtung.
Herr Hammer betonte, dass das Gremium nur die Strukturen gestalten könne und lediglich das eingeschränkte Instrument des Baurechts zur Verfügung habe. Auch seien passende Grundstücke und mögliche Investoren derzeit nicht in Sicht.
Der Vorschlag die regionale Wirtschaftsförderung der Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe GmbH einzuladen fand allerseits Zustimmung.
 
Im Herbst 2022 beginnt das Jubiläum zum 1250 jährigen Bestehen Hochdorfs. In der nächsten Sitzung des Gremiums soll beraten werden, wie mit diesem Thema umgegangen werden soll. Die Gemeinschaft der örtlichen Vereine (GöV) befasst sich ebenfalls mit diesem Anlass sowie eine Initiative des Hochdorfer online-Bildungshauses.

Bericht aus der Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 12.04.2021


Einwohner_innen Fragestunde
Über die Ansiedlung eines Pizza-Lieferservice im Fuchswinkel 1 wurde erneut von einer weiteren Mieterin und einem Anwohner ihr Unmut kundgetan.
OV Hammer kann hierzu keine weitere Stellungnahme abgeben, die Nutzungsgenehmigung wurde vom Baurechtsamt (BRA) erteilt, der Bauausschuss hatte hierzu ein ablehnendes Veto abgegeben. Derzeit gebe es keine weitere Handhabe seitens des Ortschaftsrats. Auf weiterhin bestehende Unklarheiten hat der Ortschaftsrat keinen Einfluss und müssten gegebenenfalls privatrechtlich geklärt werden.
 
Öffnung des Hochdorfer Hallenbades

Die Information von Bürgermeister Breiter und eine Pressemitteilung über die angekündigte, pandemiebedingte Schließung des Hochdorfer Hallenbades bis zum Jahresende schlugen im Ort und bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates sprichwörtlich Wellen. Auf Einladung des Ortsvorstehers waren zur Sitzung der Geschäftsführer und der Betriebsleiter der Regio-Bäder GmbH sowie die Leiterin des städt. Sportreferats gekommen, um den Gremiumsmitgliedern die Gründe hierfür zu erläutern, Fragen zu beantworten und Anregungen für eine frühere Öffnung mitzunehmen.
Missbilligung fand vor allem der lange Zeitraum, in dem das Bad geschlossen bleiben soll, was sich jedoch als „unklare Definition“ herausstellte: Die derzeit geplante Schließung soll nur bis nach den Sommerferien andauern.
Im Moment dürfen lt. Pandemieverordnung des Landes nur der Spitzen- und Profisport die Hallenbäder nutzen, daher habe man sich für die Öffnung der am breitesten aufgestellten Hallenbäder entschieden. Zudem seien Personalengpässe zu erwarten, da der Pandemiebetrieb einen erhöhten Bedarf und die Einhaltung strikter Hygienevorgaben erfordere. Von den Gästen wurde ausdrücklich betont, dass eine Wiedereröffnung gewollt ist und eine dauerhafte Schließung nicht der Plan sei.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates forderten per einstimmigem Beschluss die rasche Öffnung des Bades, sobald es die Sicherheitsaspekte des Pandemiegeschehens zulassen. Weiter wird die personelle Unterstützung der örtl. DLRG angeboten und auch angeregt, dass nach erfolgter Öffnung die Winter- und Sommerschließzeiten reduziert werden könnten, um den Betrieb attraktiver zu machen.
 
Weiterführende Schule am Tuniberg, hier: Beteiligungsverfahren zur Schulart

In der vorliegenden Drucksache geht es um die Bereitstellung von einem Budget in Höhe von 30.000,- Euro, für einen Bürgerbeteiligungsprozess zur Festlegung der Schulart. Die Entscheidung ob ein Gymnasium oder eine Gemeinschaftsschule verwirklicht wird, soll in diesem Verfahren ausgelotet werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Annahme einer Spende

Der Verein Hochdorf PLUS möchte eine weitere Sitzbank auf dem Högebrunnenplatz finanzieren. Diese Spende wurde von den Gremiumsmitgliedern einstimmig angenommen. Nach Genehmigung durch den Hauptausschuss kann der entsprechende Geldbetrag überwiesen und die Ruhebank von der Ortsverwaltung erworben werden.
 
Aus Verschiedenes
 

- Vom BRA wurde der Bauantrag zur Errichtung einer temporären Containeranlage in der Blankreutestr. genehmigt.

- ORätin Baumann berichtet von den bereits fortgeschrittenen Entwürfen zur Erstellung von Hinweisschildern zur Verkehrsberuhigung. Diese sollen vordergründig auf privaten Grundstücken aber, nach Genehmigung durch die Verkehrsbehörde, auch an einzelnen Straßenlampen befestig werden.

- Ein weiteres digitales Verkehrsmessgerät wurde durch die Ortsverwaltung bestellt und soll bis Ende Mai einsatzbereit sein.

- Die Einweihung des Högebrunnenplatzes wurde auf September verschoben.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 22.03.2021

Sachstand LKW-Durchfahrten in Hochdorf und Benzhausen
Beschwerden aus der Bevölkerung über durch den Ort fahrende LKW, vielmals auch Glieder- und Sattelzüge, gibt es regelmäßig. Deshalb wurde dieses Thema auch schon mehrfach in den Sitzungen des ORates behandelt. Ein Bürger berichtete nun auch von hohen Sachschäden an Gebäuden und Grundstückseinfriedungen in den vergangenen Jahren, die im engen Steingrübleweg durch fehlgeleitete und steckengebliebene LKW verursacht wurden. Weiter werden auch Lärm und andere Verkehrsgefährdungen im Ort immer wieder beklagt.
Ortsvorsteher Hammer hat von der Verkehrsbehörde Antwort auf die Anfrage nach einem LKW-Durchfahrtverbot für Hochdorf und Benzhausen erhalten, die leider ernüchternd ist. Die Voraussetzung der Anordnung eines LKW-Fahrverbots wegen Lärm sei für Hochdorf nicht gegeben. Für den Schwerlastverkehr seien keine gesonderten Lärmmessungen vorgesehen, da diese rechtlich nicht relevant seien. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sei die Anordnung eines Durchfahrtsverbots derzeit nicht durchsetzbar. Es lägen keine Erkenntnisse vor, dass sich vermehrt Verkehrsunfälle unter der Beteiligung von LKW in Hochdorf oder Benzhausen ereigneten.
Mit einstimmigem Beschluss unterstreicht der Ortschaftsrat hier dennoch seinen Willen und die Forderung für Hochdorf und Benzhausen, ein LKW-Durchfahrtsverbot zu erwirken. Weiter sollen die Herstellerfirmen von Navigationssoftware erneut angeschrieben und mit den Speditionen im Hochdorfer Gewerbegebiet und den ansässigen Betreiben Gespräche geführt werden. Mit der Bürgerinitiative „langsam und leise“ möchte man Kontakt aufnehmen, zudem wird sich der Verkehrsausschuss des Gremiums dem Thema annehmen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates - Anschaffung eines Videokonferenzsystems

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung einen enormen Anschub gegeben, Videokonferenzen ersetzen heute viele persönliche Treffen und Sitzungen. Mit der Anschaffung eines Videokonferenzsystems könnten nicht nur Gremiumssitzungen live gestreamt, sondern auch die Bildungsarbeit vor Ort erweitert und ausgebaut werden, so Herr Hammer.
Grundsätzlich sollte hier mit der Zeit gegangen werden, so die überwiegende Meinung im Gremium. So sprachen sich die Mitglieder des Ortschaftsrates - bei zwei Enthaltungen - für die Anschaffung eines Videokonferenzsystems aus. Da für eine gute Übertragungsqualität eine passgenaue Einrichtung wichtig ist, möchten die Gremiumsmitglieder vor einem Kauf die Geräte testen.
 
Aus Verschiedenes

Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Carports in der Nimbergstraße 9
- Neubau eines Wohnhauses mit 2 Wohneinheiten in der Ringstr.
- Errichtung eines Großzeltes befristet auf zwei Jahre in der Blankreutestr. 18
- Neubau von zwei Betriebsleiterwohnungen in der Blankreutestr. 25
 
Die Frelo-Probestation soll am bisherigen Standort am alten Dorfplatz verbleiben und dort zu einer dauerhaften Frelo-Station umgewandelt werden.
 
Die Information von Bürgermeister Breiter und eine Pressemitteilung über die angekündigte Schließung des Hochdorfer Hallenbades bis zum Jahresende möchte der Ortschaftsrat so nicht hinnehmen. Zur nächsten Sitzung soll dieses Thema auf die Tagesordnung genommen und ein Vertreter der Regio-Bäder GmbH eingeladen werden.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 22.02.2021

Beteiligungshaushalt 2021/2022
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Herr OV Hammer Frau Bengert vom Dezernat III, die allen Anwesenden das Verfahren um den Beteiligungshaushalt erläuterte und den z.T. kritischen Fragen der Gremiumsmitglieder Rede und Antwort stand.
Das Verfahren gliedert sich in drei Teile: der repräsentativen Freiburg-Umfrage, die bereits im September vergangenen Jahres stattfand, der Beteiligung im Online-Forum und der Berichterstattung im Freiburger Amtsblatt und über die Online-Redaktion.
Herr Hammer bemerkte, dass im Online-Forum Innenstadtthemen verstärkt aufgegriffen wurden, da die hier vorhandenen Netzwerke wohl effektiver seien. Vorschläge aus den Ortschaften seien wenig eingegangen. Für Hochdorf kamen lediglich die Vorschläge einer Grillstelle/Aufenthaltsort für Jugendliche (40 Unterstützungen) und für die Entwicklung des Michael-Denzlinger-Hauses zu einem Bürger- und Rathaus (33 Unterstützungen).
Die Mitglieder des Ortschaftsrates sehen vor allem das Online-Forum skeptisch, weil dies doch eine gewisse Mitgestaltungsmöglichkeit erhoffen lässt. Die Erwartung der Umsetzung von Vorschlägen und Anregungen die unter die „Top Ten“ gelangt sind seien hoch.
Frau Bengert betonte die bewusste Wortwahl der Benennung des Verfahrens, welches die Bevölkerung lediglich zum Informieren, Mitreden und Vorschlag machen aufrufe. Alle eingegangenen Vorschläge werden dem Gemeinderat weiter geleitet und könnten damit im weiteren Verfahren der Haushaltsberatungen Beachtung finden.
Der Ortschaftsrat nahm die vorliegende Drucksache schließlich einstimmig zur Kenntnis.
 
Annahme einer Spende

Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Spende in Höhe von 2.000,- Euro zur Förderung der Hochdorfer Jugendarbeit, verbunden mit einem herzlichen Gruß an den Spender, per einstimmigem Beschluss dankend an. Diese Annahme der Spende muss zudem vom Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates genehmigt werden.
Der Kinder- und Jugendausschuss des Gremiums wird hierzu Verwendungsvorschläge erarbeiten.
 
Antrag des Elternbeirates der Kita Löwenzahn auf Übernahme der Kosten für die Anschaffung zweier Handdesinfektionsspender in Höhe von 200,- Euro

Von einer Mitbürgerin kam kurzfristig die Mitteilung, die beiden Desinfektionsspender finanzieren zu wollen. Die Mitglieder des Ortschaftsrates dankten dem Engagement der Spenderin recht herzlich, diese nimmt direkten Kontakt mit der Kita Löwenzahn auf.
Die einhellige Zustimmung der Annahme der Spende erfolgte unter der Voraussetzung, dass diese Anschaffungen dem Hygienekonzept der Stadt Freiburg (GMF) nicht entgegenstehen.
 
Antrag des Fördervereins der Mühlmattenschule auf Unterstützung zur Anschaffung von vier CO²-Ampeln für Klassenräume

Per einstimmigem Beschluss bewilligten die Mitglieder des Ortschaftsrates einen Zuschuss in Höhe von 400,- Euro zur Anschaffung von CO²-Ampeln, sofern die zur Verfügung stehenden (Landes-) Mittel nicht ausreichend sind.
Diese Ampeln dienen zur Messung des Kohlenstoffdioxidgehaltes (CO²) in Klassenzimmern und zeigen an, wenn gelüftet werden muss.

Aus Verschiedenes

Nach Mitteilung des Garten- und Tiefbauamtes sollen ab diesem Bewirtschaftungsjahr die Grünflächen entlang der Bebelstraße im Gewerbegebiet sowie eine zusätzliche Grünfläche beim öffentlichen Garten seltener gemäht werden. Dadurch soll die Voraussetzung geschaffen werden, dass sich hier naturnahe Wiesen mit Blumen entwickeln können.
 
Folgende Bauverfahren wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Nutzungsänderung für eine zusätzliche Wohnung in der Hochdorfer Str. 11
- Aufstellung von Lagercontainern in der Leinenweberstr. 18
- Nutzungsänderung in einen Pizza-Lieferservice im Fuchswinkel 1a
 
Die auf dem alten Dorfplatz probehalber eingerichtete Frelo-Station soll dauerhaft in Hochdorf verbleiben. Der endgültige Stationsstandort könne noch gemeinsam überprüft und ggf. final festgelegt werden, so die Mitteilung der VAG.
 
Der LKW-Verkehr durch Hochdorf wird regelmäßig im Gremium und auch in der Bevölkerung diskutiert. OV Hammer möchte in einer der nächsten Sitzungen das Thema um ein LKW Fahrverbot durch Hochdorf aufgreifen und erörtern.
 
Die Trafostationen nahe der Zufahrt zur Autobahnrastanlage sollen in naher Zukunft von einem Graffiti-Künstler neu gestaltet werden.
 
 
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.01.2021

Entwurf des Doppelhaushaltes 2021/2022, hier: Auszug für Ortsverwaltung Hochdorf (Teilhaushalt)
Der dem Gremium vorliegende Entwurf des Teilhaushalts für die Ortsverwaltung Hochdorf basiert grundsätzlich auf den Ansätzen des Jahres 2020. Von Seiten der Stadtkämmerei war es jedoch notwendig, eine pauschale Sachmittelkürzung in Höhe von 3% vorzunehmen, um der angespannten Haushaltslage gerecht zu werden. Die Verfügungsmittel des ORates sind hiervon jedoch nicht betroffen.Die Mitglieder des ORates nahmen den vorliegenden Entwurf des Doppelhaushaltes einstimmig zur Kenntnis.           Sachstand zur baulichen Entwicklung des Michael-Denzlinger-HausesIm Jahr 2019 wurde von Seiten der Stadt zugesagt, eine Planungsrate für das Michal-Denzlinger-Haus in den Doppelhaushalt für das Jahr 2022 einzustellen und Baukosten in die mittelfristige Finanzplanung mit aufzunehmen. Begründet mit der jetzigen Haushaltslage sind diese Mittel jedoch in allen Planungen entfallen.Die Mitglieder des Ortschaftsrates forderten per einstimmigen Beschluss, mit dem Bewusstsein der schwierigen Finanz- und Haushaltslage, dass die Planungsrate zumindest in der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2023/2024/2025 verbleibt.
Das Michael-Denzlinger-Haus ist seit langer Zeit sanierungsbedürftig und bedarf einer Überplanung damit Hochdorf ein Bürgerhaus für Kultur, Begegnung und Bildung erhält.  In dieses Bürgerhaus könnten die Funktionen des Rathauses integriert werden. Das jetzige Hochdorfer Rathausgebäude ist marode, darin sind sich alle städt. Führungsebenen und Gremien einig. Das Haus ist nicht mehr zukunfts- und sanierungsfähig, vor allem in Sachen Brandschutz und Barrierefreiheit. Bereits der frühere Ortsvorsteher Lang-Jakob sowie jetzt Herr OV Hammer lehnen jegliche Verantwortung für Schäden an Personen ab, die durch diese Mängel entstehen könnten.
ORätin Kniep berichtet, dass im Rahmen des Beteiligungshaushaltes bereits ein Link zur Unterstützung des Vorhabens eingerichtet wurde https://mitmachen.freiburg.de/stadtfreiburg/de/mapconsultation/54307/single/proposal/784
           Doppelhaushalt 2021/2022, hier: Änderungen von bestehenden GemeinderatsbeschlüssenDem Gremium lag hierzu eine umfängliche Streich-Liste vor, angehört wurde nur zum Thema der Schulkindbetreuung.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache mit dem Punkt der Aussetzung des weiteren Ausbaus der Schulkindbetreuung einstimmig zur Kenntnis. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass Familien künftig noch mehr auf die Schulkindbetreuung angewiesen sind. Durch die Aussetzung sind vor allem Familien ferner noch mehr betroffen und gefordert, die großen Belastungen aus der Corona-Pandemie auszugleichen.
 Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme zu gewerblich Zwecken im Feld „Südlicher Oberrhein“Ein Klimaschutzziel der Stadt Freiburg ist eine CO² freie Wärmeversorgung. Unsere Region am südlichen Oberrhein wäre ein sehr geeigneter Standort für die Gewinnung von Erdwärme, so Frau Wirtz vom städt. Umweltschutzamt.Die badenovaWärmeplus hat bereits einen Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuche von Erdwärme eingereicht, der Gemeinderat muss die Stellungnahme der Stadt Freiburg hierzu genehmigen.Gesucht wird ein potenzieller Standort für eine Tiefengeothermieanlage im Feld „Südlicher Oberrhein“ mit Bohrungen bis in 4.000 m Tiefe. Die Potenzial-Studie soll jetzt Möglichkeiten, Kosten und Risiken systematisch analysieren und erschließen.Da es große Unsicherheiten in der Bevölkerung zu diesem Thema gibt, ist eine umfassende Information und Beteiligung der Bürger erforderlich und vorgesehen.Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen die dazu vorliegende Druckvorlage einstimmig zur Kenntnis. Ergebnisse gesamtstädtisches FriedhofsentwicklungskonzeptIn den vergangenen Jahren hat sich das Bestattungsverhalten grundlegend verändert, es steigt die Nachfrage nach Urnen- und Baumbestattungen, Sargbestattungen nehmen weiter ab. Dieser Trend ist wohl auch langfristig zu prognostizieren, dadurch werden zukünftig geringere Flächenbedarfe erwartet.Für den Hochdorfer Friedhof  werden bis 2030 noch die bestehenden Flächenkapazitäten vollständig benötigt, danach sollen Flächen im westlichen Friedhofsteil nichtmehr neu belegt und als „Rückzugsflächen“ ausgewiesen werden.
Die dem Gremium vorliegende Drucksache wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
 Hallenvergabe
Trotz der im Moment noch sehr angespannten Corona-Lage blicken der Hochdorfer Musikverein und der Sportverein bereits zuversichtlich in die Zukunft und planen für 2021 folgende Veranstaltungen in der Mooswaldhalle:
03.10.2021 Freiluftkonzert
16.10.2021 100 jähriges Jubiläum des SVH
11.12.2021 Jahreskonzert
           

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 30.11.2020

Gremiensitzungen mit Videounterstützung
Aufgrund der gegenwärtigen Pandemie finden verschiedene Sitzungen der städt. Gremien bereits jetzt zusätzlich mit passiver Zuschaltmöglichkeit über Videokonferenz statt.Die Durchführung öffentlicher Sitzungen in Form von reinen Videokonferenzen birgt jedoch rechtliche Unklarheiten und Risiken. Deshalb haben Präsenzsitzungen nach wie vor Priorität. Ungeachtet dessen wird vorsorglich vom Haupt- und Personalamt die Änderung der Hauptsatzung vorgeschlagen, falls zukünftig Präsenzveranstaltungen aufgrund der Infektionslage nicht mehr umsetzbar sind.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-20/195 zur Kenntnis und stimmten der Änderung der Hauptsatzung zu.
Der Ortschaftsrat befürwortete den weiteren Ausbau digitaler Sitzungsmöglichkeiten und forderte die Vergabe von weiteren Lizenzen der Plattform für den digitalen Sitzungsbetrieb. Auch die Gruppierungen und Fraktionen des Ortschaftsrates sollen Lizenzen erhalten und ihre internen Sitzungen somit digital abhalten können.
           Annahme einer SpendeDie Bezuschussung der Anschaffung eines weiteren digitalen Verkehrsmessgerätes zum Zwecke der Unfallverhütung in Höhe von 1.500,- Euro wurde von einem anonym bleibenden Bürger in Aussicht gestellt. Per einstimmigem Beschluss wurde die Annahme der Spende befürwortet. Vergabe von Förderbeträgen zur Unterstützung örtlicher VereineDer Hochdorfer Ortschaftsrat hatte eine Fördersumme an Hochdorfer Vereine bereitgestellt, die Aufgrund der derzeitigen Pandemie von Einnahmeverlusten betroffen sind. Der einzelne Förderbetrag wurde auf max. 500,- Euro begrenzt. Die Vorberatung fand in der Kulturausschusssitzung am 23.11.2020 statt.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates sprachen sich einstimmig für die Empfehlung des Kulturausschusses aus, somit erhalten folgende Vereine jeweils eine Förderung in Höhe von 500,- Euro: Akkordeon Club Freiburg-Hochdorf e.V., Angelsportverein Hochdorf e.V., Chorvereinigung Hochdorf e.V., Just for Fun, Mooskrotten e.V., Musikverein Freiburg-Hochdorf e.V., SV Hochdorf e.V. Verfügungsmittel des Ortschaftsrates, Verwendung der Restmittel 2020Laut einstimmigen Beschluss des Ortschaftsrates sollen die noch offenen und nicht verplanten Mittel aus dem Jahr 2020 in Höhe von ca. 5.500,- u.a. für folgende Zwecke in das Jahr 2021 übertragen werden: Anschaffung eines Videosystems zur Übertragung verschiedener Sitzungen und Veranstaltungen, Anschaffung eines kleinen digitalen Messgerätes ohne Datenspeicher, Bepflanzung der Baumscheibe auf dem alten Dorfplatz, Bearbeitung von Buntsandsteinen als Sitzgelegenheiten. Aus VerschiedenesFolgender Bauantrag wurde vom Baurechtsamt genehmigt:
Pappelweg 5, Neubau von drei Dachgauben, Anbau eines Wintergartens, Anbau Westseite, Abbruch und Neubau einer Doppelgarage
 
Herr Hammer lobte die Aufstellung des Weihnachtsbaums auf dem Högebrunnenplatz als eine sehr gelungene Aktion der Freien Wähler Gruppierung und mit ehrenamtlicher Unterstützung von Hochdorfer Gewerbetreibender (Kranwagen und Hubsteiger). Der Baum kann nun in vollem Glanz auf dem neu gepflasterten Högebrunnenplatz erstrahlen. Damit die Fugen des Pflasters unbeschadet aushärten können findet der wöchentliche Markt frühestens wieder am 18.12. auf diesem Platz statt.
 
Für die Durchführung der Landtagswahl am 14.03.2021 sucht die Ortsverwaltung noch Beisitzer_innen für die Präsenz- und Briefwahlbezirke in Hochdorf. Weitere Infos hierzu finden Sie im Blättle Ausgabe KW 49.
 
             

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 04.11.2020

Maßnahmen zum Schutz des Stadtteils Freiburg-Hochdorf vor Starkregenereignissen
Nachdem Hochdorf in den Jahren 2016, 2018 und 2019 z.T. mehrfach von Starkregenereignissen in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist dieses Thema bei der Stadtverwaltung angekommen und aktiv in Bearbeitung.
Das Garten- und Tiefbauamt und das städt. Umweltschutzamt haben mittlerweile die topografische Lage Hochdorfs näher betrachtet und die Fließströme der Niederschläge auf der Gemarkung analysiert, die bei Starkregen für die Überflutungen und Verschlammung der Hochdorfer Straßen und der privaten Grundstücke verantwortlich sind. Grundlage dazu war auch eine wissenschaftliche Arbeit, die sich speziell mit der Hochdorfer Situation beschäftigt hat.
Eine erste Maßnahme zur zukünftigen Verbesserung der Situation, die bereits umgesetzt wurde, ist die Optimierung, d. h. vor allem die Vergrößerung der Regenwasserkanäle in der Hochdorfer Straße und in der Mooswaldstraße. In der Grünlandstraße sind diese Kanalbaumaßnahmen für das Jahr 2021 geplant. Auch in Benzhausen wurden die Regenwasserkanäle bereits erneuert.
Eine weitere bauliche Sicherungsmöglichkeit wäre, Schutzvorrichtungen durch Dämme bzw. Rückhaltebecken zu errichten, die allerdings mit einer Höhe von ca. 3m bis 5m das Ortsbild stark beeinträchtigen und auch in die Rechte der Grundstücksbesitzer eingreifen würden. Solch ein Rückhaltebecken könnte z.B. beim Ortsausgang Benzhauser Straße für einen verzögerten Ablauf von Hangwasser sorgen.
Zunächst sollen jedoch andere, als solch baulich umfangreiche Maßnahmen in Betracht gezogen werden. 
Deshalb ist auch die Landwirtschaftsbehörde im Gespräch mit den Landwirten, um einer weiteren Bodenerosion entgegen zu wirken. So könnten z.B. durch die Anlage von zusätzlichen Grünstreifen, der Ausbringung von Zwischensaaten oder durch ein Mulchsaatverfahren bei Starkregenereignisse Bodenabtragungen vermindert werden.
Fest steht, dass es eine hundertprozentige Sicherheit auch zukünftig nicht geben wird und die Haus- und Grundstücksbesitzer aufgefordert sind, selbst auch Maßnahmen zu ergreifen, die ihren Privatbesitz schützen. Hierzu gehören u.a. die Freihaltung der Straßenabläufe von Laub und Unrat oder zugewachsene Abläufe an die Entstörungsstelle der bnNETZE zu melden.
Über diese Ergebnisse wurden die ORäte_innen informiert. Die zuständigen Dienststellen werden weiterhin in intensivem Austausch stehen. Bevor massive bauliche Schutzmaßnahmen geplant werden, sollten alle anderen Möglichkeiten zur Gefahrenabwehr ausgeschöpft werden, soweit bestand Einigkeit. Angeregt wurde der Ausbau des Grabens entlang der Benzhauser Straße.
 
Flächennutzungsplan 2040 (FNP 2040) mit integriertem Landschaftsplan und Ergebnissen Gewerbeflächenentwicklungskonzept
Mit der Neuaufstellung des FNP 2040 erfolgt erstmalig die Erstellung eines Gewerbeflächenentwicklungskonzepts (GeFEK). So soll der zukünftige Gewerbeflächenbedarf abgeschätzt und ein gesamtstädtischer Handlungsrahmen erarbeitet werden.
Bei einem errechneten zusätzlichen Flächenbedarf von 110 HA wird für Freiburg bis zum Jahr 2040 ein Defizit von ca. 60-65 HA an Gewerbeflächen prognostiziert.
Der Hochdorfer Ortschaftsrat nahm die zu diesem Thema vorliegende Druckvorlage zustimmend zur Kenntnis, drängt jedoch auf eine flächensparende Gewerbeentwicklung durch Aufstockung oder Anbau bestehender Gebäude. Auch die Möglichkeiten von Flächentausch sollte nicht außer Acht gelassen und gefördert werden.
 
Neuverpachtung der Fließgewässer in Hochdorf sowie des Buckweihers
Der Pachtvertrag mit dem Hochdorfer Angelsportverein e.V. endet nach 12 Jahren zum 31.12.2020
Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des ORates für eine erneute Verpachtung an den Hochdorfer Verein aus. Der Pachtvertrag wird vom städt. Forstamt erstellt und abschließend von der Fischereibehörde genehmigt.
           
Sitzungstermine des Hochdorfer Ortschaftsrates für 2021
Die Sitzungen des Ortschaftsrats sollen an folgenden Tagen stattfinden:
18.01.2021, 22.02.2021, 22.03.2021, 12.04.2021, 10.05.2021, 07.06.2021,
12.07.2021, der Monat August ist voraussichtlich sitzungsfrei, 20.09.2021
18.10.2021, 08.11.2021, 06.12.2021
           
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Die durch Vandalismus zerstörte Glasscheibe des Fahrgastunterstandes in der Högestraße soll umgehen für 325,- Euro ersetzt werden.
2.000,- Euro werden für verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie ein zusätzliches Verkehrsmessgerät und Hinweistafeln verplant.
Für einen Jahresbetrag von ca. 60,- Euro kann die Ortsverwaltung eine zusätzliche Privatfläche zur Nutzung durch den Hochdorfer Wochenmarkt anmieten.
Alle Verwendungszwecke wurden einstimmig beschlossen.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Boardinghouses in der Leinenweberstraße
- Erster Nachtrag zur Baugenehmigung Blankreutestr., Fa. Amazon
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 12.10.2020

Schulentwicklungsbericht 2020
Den Gremiumsmitgliedern lag der mittlerweile sechste Schulentwicklungsbericht seit dem Jahr 2011 vor, in dem insbesondere die räumliche Situation aller Freiburger Schulen, deren Betreuungsangebote sowie die Entwicklung der Schulsozialarbeit dargestellt sind.
In der Mühlmattenschule sind die räumlichen Kapazitäten ausgereizt. Derzeit werden 211 Kinder in 11 Klassen versorgt und 144 Kinder besuchen die Schulkindbetreuung.
Die Mitglieder des Hochdorfer Ortschaftsrates nahmen den Schulentwicklungsbericht 2020 einstimmig zur Kenntnis. Wie im Bericht angekündigt, geht der Ortschaftsrat davon aus und fordert auch, dass die geplante und notwendige Erweiterung des Schulgebäudes kurzfristig noch vor dem Jahr 2024 in Angriff genommen wird. Dies sei zur Aufrechterhaltung des Unterrichts und für die Versorgung der Lehr- und Sozialkräfte sowie für die Schulkindbetreuung notwendig.
 
Kindertagesstättenbedarfsplanung
Frau Krüger vom Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI) berichtete in der Sitzung über die Versorgungsquote der U3- und Ü3 Kinder im gesamten Stadtgebiet und in Hochdorf. Durch eine zusätzliche Waldgruppe und den Erweiterungsbau der Kita Löwenzahn wird Hochdorf zukünftig voraussichtlich gut aufgestellt sein, derzeit seien nur zwei Kinder unversorgt. Allerdings könne man momentan noch nicht abschätzen, wie sich die Verschiebung des Stichtages zur Festlegung der Einschulung auf die Anzahl der notwendigen Betreuungsplätze auswirke.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen den Bericht der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis und dankten allen Beteiligten für den Ausbau der Waldgruppe der Kita Regenbogen und für den Anbau bei der Kita Löwenzahn.
 
Ergebnisse der Elternbefragung 2019
Die Mitglieder des Ortschatrates nahmen die vorliegende Informationsvorlage ebenso einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Zuletzt wurden im Jahr 2013 die Bedarfe der Eltern mit Kindern unter 3 Jahren erhoben. Die jetzt stattgefundene reine online-Erhebung wurde in Eigenregie des AKI durchgeführt und befragte die Eltern u.a. zu den Öffnungszeiten, den Betreuungsstunden, dem pädagogischen Konzept und zur Essensversorgung. Von 6.300 befragten Haushalten gab es eine Rücklaufquote von 36%. Die aktuellen Öffnungszeiten der Hochdorfer Kitas sind den Wünschen der Eltern angepasst.
 
Wechsel im Bauausschuss des Hochdorfer Ortschaftsrates
Mit einer Enthaltung wurde OR Markus Metzger als Nachfolger von OR Robert Mathis als Mitglied in den Bauausschuss gewählt.
Herr Mathis gehörte dem Bauausschuss seit dem Jahr 1999 an, OV Hammer dankte ihm für sein langes kontinuierliches Mitwirken.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Durch die gegenwärtige Pandemie wurden auch die Vereinsaktivitäten stark eingeschränkt. Öffentliche Veranstaltungen, die mit zur Finanzierung der Vereine dienen, mussten abgesagt werden. Die Mitglieder des Ortschaftsrates stellen deshalb einen Förderbetrag zur Unterstützung der gemeinnützig tätigen Hochdorfer Vereine in einer Gesamthöhe von 5.000,- Euro aus ihrem Etat zur Verfügung.
Die Hochdorfer Vereine werden zeitnah angeschrieben um sich für den Fond zu bewerben. Vor der 47. Kalenderwoche eingegangene Bewerbungen mit kurzer Beschreibung der finanziellen Situation werden im Kulturausschuss vor Jahresende beraten und die Höhe der einzelnen Zuwendungen entschieden. Die maximale Höhe soll im Einzelfall 500,- Euro nicht übersteigen. Politische Gruppierungen sollen von dem Verfahren ausgeschlossen sein. Mit 11 ja-Stimmen und einer 1 Enthaltung wurde dieses Verfahren beschlossen.
 
Einrichtung von frei zugänglichen e-Ladesäulen
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Informationen zu den in Hochdorf geplanten öffentlichen e-Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen in den Brunnmatten und in der Högestraße einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Die Firma Elektro Kury als zukünftiger Betreiber hat beim städt. Garten -und Tiefbauamt hierfür Anträge gestellt, vor der Genehmigung sollte der Ortschaftsrat darüber informiert werden. Diese Parkplätze mit den Ladesäulen dürfen dann allerdings nur noch zeitlich begrenzt zum beladen der e-Fahrzeuge genutzt werden.
 
Aus Verschiedenes:
- Zur öffentlichen Waldbegehung am 30.10.2020 um 16.00 Uhr, Treffpunkt Waldhockplatz wird nochmals herzlich eingeladen.
- Das Bauvorhaben zur Errichtung eines Boardinghouse in der Leinenweberstaße steht laut Baurechtsamt kurz vor der Genehmigung. Der Bauausschuss des Ortschaftsrates hatte sich hier dagegen ausgesprochen, u.a. weil das Betriebskonzept und dessen Nachhaltigkeit fraglich erscheinen.
- Herr Hammer gibt bekannt, dass der Högebrunnenplatz voraussichtlich ab dem 20. Oktober für die vorbereiteten Arbeiten gesperrt ist. Während der Bau- und Belagsarbeiten findet der Hochdorfer Wochenmarkt auf dem Vorplatz der Mooswaldhalle statt.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 21.09.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Von einer engagierten Person aus der Gruppe der Fahrradwerkstatt wird nach dem Planungsstand zum Umzug der Hütte auf das Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses gefragt. Herr Hammer konnte mitteilen, dass die Stiftungsverwaltung ihre Zustimmung bereits gegeben hat, sich das Gebäudemanagement aufgrund von Urlaub und Krankheit noch nicht geäußert habe. Er selbst rechne innerhalb der nächsten 14 Tage mit der Zustimmung.
 
Aufstellung des Flächennutzungsplans 2040 sowie des Landschaftsplans 2040
Der Flächennutzungsplan (FNP) bildet als vorbereitender Bauleitplan der Gemeinde gemeinsam mit dem Landschaftsplan (LP) die Grundlage für die räumlichen Nutzungsentscheidungen in der Stadt Freiburg. Er stellt die für das gesamte Stadtgebiet beabsichtige städtebauliche Entwicklung und die Art der Bodennutzung gemessen an den Bedürfnissen der Bevölkerung dar.
Der aktuell wirksame FNP 2020 ist aus dem Jahr 2006. In den vergangenen Jahren haben sich neue Entwicklungen und auch gravierende Änderungen ergeben, somit bedarf es nun einer umfassenden Neuaufstellung des FNP. Im Rahmen dessen muss auch der LP neu ausgerichtet werden, dieser dient der räumlichen Konkretisierung der Ziele und Grundsätze von Natur und Landschaft. Der Ortsvorsteher wies auf die Bedeutung des FNP auch für die weitere Entwicklung in Hochdorf hin.
Herr Oschwald vom Stadtplanungsamt erläuterte den Anwesenden die einzelnen Abläufe und Planungsschritte und die Beteiligungen von Behörden und der Öffentlichkeit. Bis 2023 sollen beide Planwerke fertiggestellt sein.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Druckvorlage einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
Green Industry Park Hochdorf
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Herr Hammer den Leiter des Umweltschutzamtes, Herrn Dr. von Zahn sowie den für Hochdorf zuständigen Klimaschutzmanager Herrn Kron.
Nach dem Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg soll die erfolgreiche Entwicklung des Gewerbegebiet Nords zum Green Industry Park auch auf weitere Gewerbegebiete übertragen werden. Das Hochdorfer Gewerbegebiet wurde als nächstes Projekt gewählt, auch aufgrund eines sehr engagierten Gewerbevereins und Ortsvorstehers. Ziel ist es, Gewerbetreibende bei ihren Ideen und Anstrengungen für den Klimaschutz zu unterstützen um CO² einzusparen und somit auch Betriebskosten zu senken.
Aus den Reihen des Gremiums wurde in diesem Zusammenhang nochmals der dringend notwendige Anschluss der Bebelstraße an den Autobahnzubringer Nord betont, der den Betrieben im Gewerbegebiet viele Umwege und gefahrene LKW-Kilometer ersparen und somit auch zu einem verminderten CO² Ausstoß beitragen würde.
 
Antrag der Bücherei St. Martin Hochdorf auf Bezuschussung für die Bereitstellung elektronischer Medien
Ab Oktober ist es möglich, Medien auch online bei der Hochdorfer Bücherei auszuleihen (www.bibkat.de/stm-hochdorf) und zwar über die Portale eBooks, eAudio und eMagazine. Die Startkosten hierzu sind erheblich, die Bücherei St. Martin bittet deshalb per Antrag um einen Zuschuss aus dem Etat des Ortschaftsrates in Höhe von 800,- Euro. Die Gremiumsmitglieder bewilligten den Betrag einstimmig.
 
Hallen- und sonst. Platzvergabe
Keine Einwendungen gab es bei der Vergabe der Mooswaldhalle für vier weitere Eigentümerversammlungen der Freiburger Stadtbau im September und Oktober.
Ebenso Zustimmung fand die Anfrage der evangelischen Kirche zur Nutzung des Waldfestplatzes für den Gottesdienst an Heilig Abend um 16.30 Uhr.
           
Nachgeschobener TOP: Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse
Bereits in der OR-Sitzung im Juli wurde unter „Verschiedenes“ bekannt gegeben, dass aufgrund der Intervention einer Nachbarschaft die Planungen ins Stocken geraten seien und nach Lösungen gesucht werde. Um alle gewünschten Funktionen der geplanten Einrichtung unterzubringen sind umfangreiche Befreiungen vom Bebauungsplan und hierzu die Einverständnis aller Angrenzer notwendig.
Jetzt wurde die Ortsverwaltung vom Projektentwickler darüber informiert, dass das Vorhaben nicht so wie geplant und vom Ortschaftsrat seinerzeit beschlossen realisiert werden kann. Mit neuen Plänen, die eine Zustimmung der Anwohner wahrscheinlicher mache, würde man sich bei einer Neuausschreibung des Grundstückes wieder bewerben.
Eine Überlegung geht nun dahin, ein zweites Grundstück ausfindig zu machen, um verschiede Fachbereiche der geplanten Einrichtung zu trennen, um so die gewünschte Tagespflege, Pflegestützpunkt, Pflegewohnen und betreutes Wohnen realisieren zu können.
Die Abfrage eines Meinungsbildes machte klar, dass die Mitglieder des Ortschaftsrates weiter an dem Grundstück in der Fuhrmannsgasse für eine Senioreneinrichtung festhalten und weitere Gespräche mit dem Amt für Liegenschaften und Wohnungswesen geführt werden sollen.
 
 
Aus Verschiedenes :
- Vom Baurechtsamt wurde ein Bauantrag in vereinfachten Verfahren zum Neubau eines Einfamilienhauses im Fuchswinkel genehmigt.
 
-Nach Mitteilung der Regio-Bäder GmbH soll das Hochdorfer Hallenbad ab 01.01.2021 wieder geöffnet werden. Dieser Zeitpunkt dürfe, so die Mitglieder des ORates, nicht weiter nach hinten verschoben werden.
 
- Viel Positives konnte Herr Hammer von den Verkehrsschauen in Hochdorf, Benzhausen und dem Gewerbegebiet berichten. Zahlreiche Anregungen zur Verkehrssicherheit innerhalb unserer Gemarkung, die nun auch vielerorts umgesetzt werden, kamen dazu aus der Bevölkerung.
 
- Ein Teil der Hecke außerhalb der unteren Friedhofsmauer ist wegen Art und Beschaffenheit schwer zu Pflegen und soll nach der Entfernung in den Wintermonaten im Frühjahr neu angepflanzt werden.
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.07.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Eine Frage zu den durchgeführten Mulcharbeiten entlang des Tennisplatzes und dem Pappelparkplatz wurde direkt vom Ortsvorsteher beantwortet. Die Ortsverwaltung verfügt nicht über entsprechende Gerätschaften deshalb wurden diese Arbeiten vom Garten und Tiefbauamt durchgeführt.
 
Ein Bürger regte an, per Artikel im Nachrichtenblatt Hundebesitzer_innen dazu anzuhalten, dass deren Vierbeiner ihre Notdurft nicht in Baumscheiben verrichten.
 
Eine weitere Frage wurde zu den Geschwindigkeitsmessungen gestellt, die von der Ortsverwaltung selbst durchgeführt werden, um u.a. die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Am aktuellen Standort in der Högestraße gibt es leider keine optimale Befestigungsmöglichkeit, dennoch sollen die Kraftfahrer auf ihre Fahrverhalten aufmerksam gemacht werden.
 
Bewohner und Nachbarn vom Haus Fuchswinkel 1 teilten ihre Sorge über die geplante Eröffnung eines Pizza Liefer- und Abholservice mit, der die Räumlichkeiten der ehemaligen Postagentur angemietet habe.
OV Hammer erläuterte kurz verschiedene Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren, die zu einem solchen Betrieb notwendig sind. Bisher sei die Ortsverwaltung lediglich von den Anwohnern über das Vorhaben in Kenntnis gesetzt worden.
 
Umzug der Fahrradwerkstatt von der Leinenweberstraße auf das Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses
Im Jahr 2016 wurde auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in der Leinenweberstraße von ehrenamtlichen Helfern eine Fahrradwerkstatt initiiert und aufgebaut, finanziert wurde diese durch verschiedene Spenden, u.a. auch durch einen Zuschuss des Ortschaftsrates.
Bis zum Jahresende wird die Containeranlage auf dem Grundstück im Gewerbegebiet wieder komplett zurückgebaut und an die FWT zur weiteren Verwendung übergeben, so die Planung.
Die Werkstatt-Holzhütte mit Vordach soll nun auf dem Gelände des Michael-Denzlinger-Hauses aufgebaut und einem neuen Träger zugeordnet werden.
Die anwesenden ehrenamtlichen Helfer möchten sich und ihr Können weiter hier vor Ort einbringen und erläuterten kurz ihr geplantes Konzept. Danach sollen Hilfesuchende aus Hochdorf und der näheren Umgebung ihre Fahrräder, aber auch Haushaltskleingeräte in einer „offenen Werkstatt“ selbst unter Anleitung reparieren können. Zunächst soll alle 14 Tage freitagnachmittags für 2-4 Stunden geöffnet werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates befürworteten mit einstimmigem Beschluss den Umzug der Werkstatt und das vorliegende Konzept. Weiter spricht der Ortschaftsrat dem Stiftungsrat der Michael-Denzlinger-Stiftung die Empfehlung aus, das Projekt in den Seniorentreff mit einzugliedern.
 
Verkehrsschau im September
Nach Bedarf werden in Hochdorf sog. Verkehrsschauen abgehalten, wo Vertreter der städt. Verkehrsbehörde, Ortsverwaltung und der Polizei verkehrliche Gefährdungsbereiche vor Ort begutachten und ggf. Maßnahmen zur Verkehrssicherung einleiten bzw. anordnen.
Corona bedingt fand die letzte Schau im Januar diesen Jahres statt, zwischenzeitlich gingen bei der Ortsverwaltung zahlreiche Hinweise und Anregungen, z.B. zur Verkehrsberuhigung (Rosenstraße und Seestraße), zusätzlichen Beschilderung (Chevilly-Larue-Weg) bzw. Anbringung von Sperrlinien, (Dauerparker im Seilerweg), Ausweisung zusätzlicher Parkmöglichkeiten (Brunnmatten) u.v.m., ein, die in einer Verkehrsschau im September abgearbeitet werden sollen.
Über die einzelnen Stellen und Gefahrenpunkte in Benzhausen (Holzhauser Straße), Hochdorf (Mooswaldstraße), dem Gewerbegebiet (Blankreutestraße) und dem Kleingartengelände Christ wurden die Ortschaftsräte_innen informiert.
 
Hallenvergabe
Per einstimmigen Beschluss nahmen die Mitglieder des Ortschaftsrates die Vergabe der Mooswaldhalle am 13.02.2021 für eine Fastnachtsveranstaltung der Mooskrotten und am 29.07.2020 für die Durchführung einer Wohnungseigentümerversammlung zustimmend zur Kenntnis.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Neubau eines Lagerplatzes in der Weißerlenstraße
- Anbau des Dachgeschosses in der Mooswaldstraße 12a
- Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Hochdorfer Str.8b
 
Vor zwei Jahren war Hochdorf durch einen Wasserrohrbruch mehrere Tage zeitweise von der Frischwasserversorgung abgeschnitten. Mittlerweile wurde die Notwasserversorgung (die Leitung führt über Marcher Gemarkung) ertüchtigt und die Wasserleitung in der Mooswaldstraße an zwei Punkten auf mögliche Schadstellen untersucht.
Das Ergebnis das nun vorliegt bescheinigt einen guten Leitungszustand, wobei dies aber nicht heiße, dass Lochfraß an einzelnen Stellen der Leitung ausgeschlossen werden kann. Somit wird aber kein dringender Bedarf einer Leitungserneuerung gesehen.
Eine damit verbundene und erhoffte weitergehende Sanierung des Fahrbahnbelags der Mooswaldstraße kann leider somit auch nicht in Aussicht gestellt werden.
 
In der letzten OR-Sitzung kam die Frage auf, ob die Spielgeräte der Flüchtlingsunterkunft nach deren Rückbau nicht im Gewerbegebiet verbleiben und von den dort wohnenden Kindern genutzt werden könnte.
Die Nachfrage bei den zuständigen Dienststellen der Stadtverwaltung ergab, dass es sich hierbei um eine private Spielfläche handle und in Gewerbegebieten keine öffentlichen Spielplätze vorgesehen seien. Die Spielgeräte würden nicht entsorgt werden sondern an anderen Standorten eine weitere Verwendung finden.
 
 
 
 
 
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 15.06.2020

3.+ 4. Gleis der Rheintalbahn, Planfeststellungsabschnitt 8.2, Beginn der OffenlageZu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte OV Hammer die Mitglieder des IGEL Vorstands Dr. Klaus Gumpp und Hanspeter Bätzler sowie die zahlreich in der Mooswaldhalle erschienenen Zuhörer_innen.Seit über 16 Jahren kämpfen die Vertreter_innen der Bürgerinitiative IGEL u.a. für mehr Lärmschutz beim Ausbau des 3.+ 4. Gleises der Rheintalbahn. Nach der ersten Offenlage der Bahnplanungen im Jahr 2009 wurden für den Hochdorf betreffenden Planabschnitt 8.2 über 50.000 Einwendung bei der Bahn eingelegt. Die Folge war eine Neuplanung der Strecke unter Beteiligung von Bund, Land, Kommunen und eines eigens hierfür gegründeten Projektbeirates bestehend aus Vertretern der Regionen und Bürgerinitiativen.Am 29.05.20 startete nun die erneute Offenlage des Planabschnitts 8.2 mit einem 32 Ordnern umfassendem Planwerk, Einwendungen hierzu sind bis Ende August möglich.Herr Gumpp erläuterte den gesamten Streckenabschnitt, insbesondere aber den Hochdorf betreffenden Bereich ab dem Tunisee. Der Schallschutz sei nun soweit ok, so der IGEL Vertreter.Nach Durchsicht der zahlreichen Ordner werden von der Bürgerinitiative u.a. noch die nachfolgenden Forderungen an die Bahn gestellt. Von den Mitgliedern des Hochdorfer Ortschaftsrates wurden diese Forderungen durch einstimmigen Beschluss voll unterstützt und weiter ergänzt: Keine Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen, sowie keine Nachtarbeit. Zufahrten zu Baustellen nur über Ostbereich oder neu eingerichtete Autobahn-Ausfahrten. Notwendige Sperrungen nur in verkehrsarmen Zeiten (Schulferien). Anbindung Bebelstr. an B 294 vorrangig, um LKW Verkehr aus dem Wohngebiet herauszuhalten. Neubau B 294 über Neubaustrecke vorrangig vor Umbau Seestr. der Verbindung von und nach Holzhausen. Schonung von FFH und Vogelschutzgebieten, möglichst keine Wald- und Forstwege nutzen. Kein Zugang von Westen zur Baustelle Hanfreezenbach. Anstieg vor Überführung Breisgau S-Bahn 11 %o, damit Absenkung der Neubaustrecke und Schallschutzmaßnahme, Begründung mit Landschaftsbild, Klima-Luftaustausch, Vogelflug. Zeitgleicher Ausbau BAB auf 6-Spuren, um doppelte Belastung der Bevölkerung zu vermeiden. Hochabsorbierende Ausführung der Schallschutzmaßnahme zur BAB Seite bis zur Breisgau S-Bahn. Auswirkung von Erschütterungen gehen bis 80m weit, daher zuvor evtl. Beweissicherung durchführen bei IP 01 Keine Einleitung von Schadstoffen in ruhende und Fließgewässer. Renaturierung der beiden Querungshilfen für Tiere am Hanfreezenbach und Durchgang Breisgau S-Bahn. Teilweise Freigabe der Parallelwege zur öffentlichen Nutzung. Erweiterung der Galerie-Westseite in Höhe der Raststätte. Die innerörtlichen Durchgangsstraßen wie Hochdorfer Str., Benzhauser Str. Mooswaldstraße und Straße zur March dürfen nicht als Bauzufahrtsstraßen genutzt werden.
 Mit einem herzlichen Dank von Ortsvorsteher Hammer und viel Applaus aller Anwesenden für ihren immensen ehrenamtlichen Einsatz im Kampf um Lärmschutz und mehr Lebensqualität wurden die IGEL Vertreter verabschiedet. In einer der nächsten Ausgaben von Hochdorf aktuell wird über die Einwendungsmöglichkeiten und - fristen zum Planabschnitt 8.2 informiert.Die BI IGEL wird auch dieses Mal wieder individuelle Beratungen anbieten, auch hierzu demnächst näheres in diesem Nachrichtenblatt. Weitere Information zum Streckenneubau gibt es auch auf der Internetseite: www.karlsruhe-basel.de . Diese Seite ist von der Bahn veröffentlicht und stellt sich positiv dar, doch die Seite enthält auch das ganze Material der Offenlegung, die im Detail nachgeschaut werden kann.  Neufassung der BekanntmachungssatzungMit einstimmigem Beschluss nahmen die Mitglieder des Ortschaftsrates die vorliegende Drucksache zustimmend zur Kenntnis.Öffentliche Bekanntmachungen wie z.B. in Wahlangelegenheiten gesetzlich vorgeschrieben, erfolgen weiterhin im Amtsblatt, das allen Einwohner_innen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich werden diese auch im Internet veröffentlicht.           

Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Weißerlenstr. 1, Planänderungen einer Treppenbaufirma
- Pappelweg, Erweiterung einer Garage zu einem Wohnhaus
 
In einer der nächsten Wochen wird auf dem alten Dorfplatz eine Frelo-Station mit fünf Fahrrädern installiert. Zunächst probeweise für ein halbes Jahr.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 18.05.2020  

Vorstellung der geänderten Planungen der 2. Hälfte des HögebrunnenplatzesWegen der Nutzung als Wochenmarkt ist der Gestaltungsfreiraum des Platzes eingeschränkt. Ein besonderes Augenmerk legt Herr Lemper, Flächenplaner beim städt. Garten- und Tiefbauamt, auf den Schutz der Wurzeln der bereits vorhandenen Bäume, damit sich diese weiter gut entwickeln und viel Schatten spenden können. Hier sei es wichtig, dass diese Bereiche nicht befahren werden. Deshalb sollen der Baum auf der östlichen Platzseite durch eine Rundbank geschützt und die drei auf der westlichen Seite  durch die Beibehaltung der wassergebundenen Oberfläche optisch abgesetzt werden.In der Frage der Belagswahl konnte man sich schnell auf Natursteinpflaster aus Granit einigen, das eingeschränkt barrierefrei ist. Der Standort für die Bodenhülse des Weihnachtsbaumes ist noch zu klären. Weiter bittet das Gremium darum, mit der Verwaltung des Hauses Fuhrmannsgasse 2-4 in Kontakt zu treten, um eine mögliche Mitnutzung des Streifens entlang des Cafés anzufragen. Dies würde den Marktbeschickern den Zugang zum Platz erleichtern.Mit einer Gegenstimme wurden die neuen Planungen sowie die o.g. Punkte vom Gremium beschlossen.           Freiburger Waldkonvention 2020Die Bewirtschaftungsziele der Stadt als Waldeigentümerin und die Festlegung der Waldfunktionen wurden erstmals im Jahr 2001 formuliert und werden seit dem alle 10 Jahre evaluiert und fortgeschrieben.Neben der Schutzfunktion, der Nutzfunktion, der Erholungs- und Sozialfunktion des Waldes wurde neu auch die Klimaschutzfunktion als gleichberechtige Ergänzung des Leitbilds des Freiburger Stadtwaldes mit aufgenommen. U.a. durch die Anpflanzung klimastabiler Baumarten soll eine dauerhafte Erhaltung des Waldes gesichert werden, so die Ausführungen von Frau Schmalfuß, Leiterin des Fortsamtes.Herr Krämer, der für Hochdorf zuständiger Revierförster, informierte darüber hinaus über das Eschensterben und die in diesem Zusammenhang bisher erfolgten Waldsicherungsmaßnahmen. 95% der Eschen seien betroffen und müssten gefällt werden, nur 1-2% des Bestandes gelten als stabil, das geschlagene Holz ließe sich gut vermarkten. Trotz der Entnahme der Eschen sei die Holzmenge insgesamt nicht zurückgegangen. Nachwachsende andere Baumarten hätten sogar zu einem leichten Plus der Gesamtholzmenge geführt.Die vorliegende Drucksache G-20/119 wurde vom Ortschaftsrat einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen.            Ausbau von GymnasienDie Schüler_innenzahlen in Freiburg steigen weiter stetig an, insbesondere die Gymnasien erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Bis zum Jahr 2031 werden 8 fehlende Klassenzüge prognostiziert. Von den Abgängern der Hochdorfer Mühlmattenschule (2 Züge) wechseln jährlich ca. 19-22 Kinder auf ein Gymnasium. Die Gemeinschaftsschule in March-Buchheim besuchen aktuell 59 Schüler.Neben der Erweiterung des Berthold-Gymnasiums und dem Bau einer Gemeinschaftsschule im neuen Stadtteil Dietenbach mit Gymnasialer Oberstufe soll ein zusätzliches Gymnasium am Tuniberg gebaut werden, der genaue Standort muss aber noch präzisiert werden.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-20/053 einstimmig zustimmend zur Kenntnis.Instandsetzung des Fahrgastunterstands in der HögestraßeDer Fahrgastunterstand in der Högestraße ist seit längerem in einem desolatem Zustand: das Dach ist undicht und die Seitenscheiben sind dem Vandalismus zum Opfer gefallen.Für die kostspielige Unterhaltung ist die Ortsverwaltung zuständig. Durch die Eigenleistung der Mitarbeiter der Ortsverwaltung und den Einsatz gebrauchter Glasscheiben konnten die veranschlagten Instandsetzungskosten auf ca. 1.400,- Euro reduziert werden. Einstimmig beschlossen die Gremiumsmitglieder diese Kosten aus den Verfügungsmitteln zu bestreiten.             Zuschuss-Antrag des SV Hochdorf zur Finanzierung des KunstrasenplatzesEbenso einstimmig beschlossen wurde die Zuwendung an den SV-Hochdorf in Höhe von 1.200,- Euro aus den Verfügungsmitteln, für die fällige Zinszahlung zur Finanzierung des Kunstrasenplatzes. Bezuschussung von neu angeschafften Blumenkästen mit BepflanzungBereits im Vergangenen Jahr hatte der Ortschaftsrat die Anschaffung neuer Blumenkästen mit Bepflanzung mit 10,- Euro pro Kasten bezuschusst. Dies soll nach einstimmigem Beschluss in diesem Jahr wiederholt werden, und zwar geltend für folgende Durchgangsstraßen: Hochdorfer Straße, Mooswaldstraße, Straße Zur March, Benzhauser Straße, Högestraße, Hieberainle, Seestr. und Holzhauser Straße.Insgesamt 500,- Euro wurden für diese Bepflanzungen bewilligt.           
Hallenvergabe
Wegen der Corona-Pandemie mussten sämtliche Jahreshauptversammlungen der Hochdorfer Vereine abgesagt werden. Aus Platzgründen sollen diese nun nach weiteren Lockerungen der Landesregierung in der Mooswaldhalle stattfinden.
           
Aus Verschiedenes:
 
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Seestr., Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport und Technikraum
- Blankreutestr.2, Umbau einer Logistikhalle der Fa. Amazon
- Blankreutestr. 6, Neubau einer Werkstatt
- Pappelweg 8, Erweiterung Wohnraum
- Weißerlenstr., Errichtung PKW-Parkierungsfläche
- Darriwald 17, Anbau Wintergarten und Neubau Carport
 
OV Hammer teilt mit, dass die Offenlage zum 3.+ 4. Gleis am 29.05. startet.
Herr Dr. Gumpp der BI IGEL wird deshalb zur nächsten OR-Sitzung eingeladen.
 
Die Schriftzüge der Gedenktafeln auf dem Vorplatz der St. Martinskirche wurden erneuert und sind wieder gut lesbar.
 
Auch Hochdorf erhält eine Frelo-Station zum Probebetrieb. 5 Fahrräder sollen von der VAG auf dem alten Dorfplatz stationiert werden.
 
Seit vergangener Woche verfügt das Hochdorfer Rathaus über frei zugängliches WLAN.
 
Die Stichstraße Pappelweg soll als verkehrsberuhigter Bereich gewidmet werden, nachdem die ASF hier immer wieder Probleme beim rückwärts Einfahren hatte. Danach sollen die PKW nun auf den Gehwegen parken dürfen und die Fußgänger die Straße nutzen. Dies erweitert den befahrbaren Bereich für die ASF. Alle Anwohner waren rechtzeitig informiert worden.

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 16.03.2020

Fast parallel zur Ankündigung von OB Horn, dass ab dem 17.03. alle Gremiumssitzungen der Stadt Freiburg ausfallen, fand die Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates – im Freien, mit ausreichendem Abstand zwischen allen Teilnehmern – noch statt.
 Vorstellung der Gesamtkonzeption Schulkindbetreuung an GrundschulenZu diesem TOP begrüßte Herr Hammer Herrn Maier vom Amt für Schule und Bildung, der zum wiederholten Mal in die Gremiumssitzung eingeladen war.In Hochdorf gibt es die Schulkindbetreuung bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 und sei, so OV Hammer, in gute Bahnen gelenkt. Für Hochdorf habe der Stadt-Caritasverband die Trägerschaft übernommen. Derzeit werden 140 Kinder betreut.Um alle angemeldeten Kinder aufnehmen zu können wurden zusätzlich drei Bauwagen angeschafft, die auf dem Schulgelände stehen. Aktuell können diese jedoch nur teilweise genutzt werden, weil die Möblierung noch nicht vollständig ist, es wurden nicht alle bestellten Möbel rechtzeitig geliefert, dennoch laufe der Betrieb.Die Stadt hat ein Gesamtrahmenprogramm erstellt. Für ihre Einrichtungen in eigener Trägerschaft wurde ein eigenes pädagogisches Konzept erarbeitet.Auch der Stadt-Caritasverband hat ein eigenes pädagogisches Konzept vorgelegt, das im Wesentlichen mit dem der Stadt identisch ist.
Der OR bat darum, dass nächstes Jahr um die gleiche Zeit vom Amt für Schule und Bildung eine Zwischenbilanz zur Schulkind-Betreuung, besonders im Blick auf die Nutzung der Bauwagen, vorgelegt wird. Dies wurde von Herr Maier zugesagt.
Insgesamt wurde die vorliegende Drucksache von den anwesenden O-Räte_innen zustimmen zur Kenntnis genommen.
 
           
Erhalt der Biodiversität in Freiburg mit Schwerpunkt auf Insekten und Vögel Von der vorliegenden Drucksache ist Hochdorf an zwei Stellen betroffen. Die geplante Definition des Gebiets Schangen-Dierloch als Naturschutzgebiet, steht laut Auskunft des Umweltschutzamtes, Herrn Schaich beim Regierungspräsidium kurz vor der abschließenden Genehmigung.
Die bereits vorgestellte und genehmigte Rodungs-Aktion von Sträuchern und Büschen am Waldrand zwischen dem Gelände des Angelvereins und dem Bach ist zum größten Teil abgeschlossen. Die Maßnahme dient dazu, die einst bestehende Biodiversität an Vögeln und Insekten, die früher in diesem Gebiet vorherrschte und durch den Wildwuchs verschwunden ist, wieder herzustellen.
Auch diese Druckvorlage wurde von den Gremiumsmitgliedern einstimmig zur Kenntnis genommen.  Vorstellung der geänderten Planungen der 2. Hälfte des HögebrunnenplatzesLeider hat der Referent wegen der Corona Krise die Teilnahme an der Sitzung abgesagt.
Laut telefonischer Auskunft ist geplant den Platz mit kleinteiligen Pflastersteinen zu belegen, die auch das Befahren des Platzes ermöglichen. Bei dem einzelnen Baum auf der rechten Seite (Richtung Café) soll eine Sitzbank montiert werden, damit auch Besucher des Platzes außerhalb des Betriebes dort Sitzgelegenheiten finden. Zudem soll so auch der Schutz des Wurzelwerks des Baums gewährleistet werden.
Nach einstimmigem Votum verschiebt der Ortschaftsrat eine Beschlussfassung zu diesem Thema bis zur nächsten „corona-freien“ Sitzung.
  Sauberkeit in der StadtZiel der vorliegenden Drucksache ist, das deutlich gestiegene Müllaufkommen in der Stadt zu reduzieren und die dafür nötigen finanziellen Mittel für verschiedene Maßnahmen bereit zu stellen, wie z.B. für den Einsatz von sog. „Sauberkeitsbotschafter“ oder einer weiteren Anschaffung von Abfallbehältern. Ebenso vorgesehen ist eine Öffentlichkeitskampagne mit einem Budget von 300.000,- Euro, was von den Räten kritisch gesehen wird.
Es wurde angeregt, die künftig erzielten Einnahmen aus den Bußgeldern für Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit zweckgebunden zur Verfügung zu stellen.
Den weiteren angegebenen Maßnahmen und Aufwendungen aus der Drucksache stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
 
 Gestaltung alter Dorfplatz - Möglicher Ersatz der Waschbetontröge Nach kurzer Diskussion ist sich das Gremium einig, dass die vorhandenen Blumentröge zunächst gereinigt werden und im Mai mit dem Sommerflor bepflanzt werden sollen. Jede/r Ortschaftsrät/in ist angehalten nach Anregungen für die Neuanschaffung von Blumentrögen zu schauen. 
 
Hallenvergabe
Es liegen keine Anträge vor. Herr Hammer wies darauf hin, dass die Mooswaldhalle geschlossen ist und damit auch alle kommerziellen Veranstaltungen abgesagt sind.
 
 
Aus Verschiedenes:
Die Überlegung in Hochdorf weitere Bänke, finanziert aus dem Jubiläums Budget zu erhalten, hat sich zerschlagen. Das Investitionsvolumen aller bei der Stadt beantragten 120 Bänke hätte 240.000 € ausgemacht. Diese Summe sei im Budget nicht enthalten, weshalb die Aktion nicht umgesetzt werde, so die Auskunft auf Nachfrage der Ortsverwaltung.
 
Beim geplanten Stadtjubiläum soll es am 12. Juli auf der Bühne beim Platz der Alten Synagoge eine Präsentation aller Ortschaften geben. Geplant sind ein Bühnenprogramm, bei dem auch der Hochdorfer Musikverein beteiligt ist,  sowie die Präsentation verschiedener gemeinsamer Themen in Zelt-Pavillons.
Bei den Veranstaltern von „Sea you“, gibt es Überlegungen, am Wochenende vor dem Festival eine weitere eintägige Veranstaltung in einem anderen Genre (Schlager, Pop) anzubieten. Außerdem gibt es Überlegungen, bereits am Freitagabend das große Zelt mit einer sogenannten Klangdusche zu bespielen.Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die Meinungsabfrage des Ortsvorstehers ohne grundsätzlichen Widerspruch zur Kenntnis. 
Vom Baurechtsamt genehmigt wurden die Bauanträge im Fliederweg für zwei Doppelhaushälften, der Bauantrag Ringstraße 7 (vier Doppelhaushälften) wurde vom Baurechtsamt, wie bereits vom Hochdorf Bauausschuss abgelehnt.
 
Lt. Mitteilung des Garten- und Tiefbauamtes sei man derzeit leider nicht in der Lage,  die geplante Neubepflanzung zwischen Dorfplatz und Tennisanlagedurchzuführen, eine Wiedervorlage für den Herbst sei geplant. Diese Mitteilung wurde von den Gremiumsmitgliedern als unbefriedigend zur Kenntnis genommen.
 

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 17.02.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Ein Bürger bemängelte zugesetzte Regenwasserrinnen im Bereich des Hallenvorplatzes/Kita Regenbogen. Das nicht ablaufende Regenwasser verursache bei Regenwetter große Pfützen.Herr Hammer verwies auf andere Rinnen in diesem Bereich, die durch Wurzeleinwüchse verstopft seien und sagte hier eine Überprüfung zu. Begrüßung und Vorstellung der neuen Hochdorfer Quartiersarbeiterin Seit 15.01. ist die auf 60% VZÄ aufgestockte Stelle der Hochdorfer Quartiersarbeit mit Frau Johanna Kostka neu besetzt. Auf die aktuellen Sprechzeiten wird regelmäßig auf der 2. Seite des Nachrichtenblatts hingewiesen.Für die Quartiersarbeit werden noch dringend passende Räume gesucht.Frau Kostka möchte für ganz Hochdorf ihre Unterstützung anbieten und nicht nur für einzelne Wohngebiete. Sie gibt u.a. die Familien Card und die Gelben Säcke aus und sieht sich als „Impulsgeberin“ zur Vernetzung der Hochdorfer_innen untereinander. Umbau einer Logistikhalle mit Büro- und Verwaltungsgebäude und Anbau eines Vordaches, Blankreutestr. 2, Fa. AmazonIn der Bauausschusssitzung am 04.11.2019 wurde dieser Bauantrag bereits behandelt. Wegen verschiedenen baulichen bzw. verkehrsplanerischen Bedenken erfolgte dort die einstimmige Ablehnung.In der aktuellen Sitzung des Ortschaftsrates wurde nun über ein überarbeitetes Baugesuch mit neuem Verkehrskonzept beraten, das ausführlich von den Beauftragten der Fa. Amazon vorgestellt und erläutert wurde. Nach ausgiebiger Diskussion konnten dem Baugesuch schließlich 11 der 13 anwesenden Ortschaftsräte_innen zustimmen. Zwei lehnten es ab.Zum positiven Beschluss gab es verschiedene schriftliche Anmerkungen (u.a. zur Dachbegrünung, zum sonn- und feiertags Betrieb und zur Fahrroute anliefernder und abfahrender LKW), die im Nachgang vom Baurechtsamt zu klären sind bzw. in der Baugenehmigung festgehalten werden sollen. Mittelanmeldungen für den Doppelhaushalt 2021/2022Nach einstimmigem Beschluss soll das Gebäudemanagement an die Einstellung bereits zugesagter Planungsraten für den kommenden Doppelhaushalt erinnert werden. Dies betrifft die Bauprojekte „Sanierung Mooswaldhalle“, „Sanierung des Michael-Denzlinger-Hauses mit Umzug der Ortsverwaltung“ und „Erweiterung der Mühlmattenschule“.Das Garten- und Tiefbauamt wird um die Einstellung von Mitteln für die Sanierung des desolaten Straßenbelages der Mooswaldstraße ab Fliederweg bis zum Ortsausgang gebeten sowie um die Überplanung und Realisierung der anderen Hälfte des Högebrunnenplatzes (auf der gegenüberliegenden Seite der Hochdorfer Straße). Neugestaltung des alten DorfplatzesDieser Tagesordnungspunkt wird ohne weitere Aussprache einvernehmlich in die Sitzung des Kulturausschusses des Gremiums am 09.03. vertagt. 
Hallenvergabe
Der Vergabe der Mooswaldhalle zur Veranstaltung eines Tattoo Events am 09. und 10.05.2020 stimmten die Gremiumsmitglieder einstimmig zu.
 
 
Aus Verschiedenes:
OV Hammer berichtete von einer Begehung, mit den direkten Anliegern, des für eine Senioreneinrichtung geplanten Grundstücks in der Fuhrmannsgasse.
Nach diversen Änderungen durch Projektentwickler und Architekt seien die Bedenken der meisten Nachbarn soweit ausgeräumt, so dass die Stellung einer Bauvoranfrage in Betracht gezogen werden kann.
 
Folgende Baugesuche wurden vom Baurechtsamt abgelehnt:
- Pappelweg 8 – Erweiterung von Wohnraum
- Pappelweg 5 – Neubau dreier Dachgauben und Anbau
Genehmigt wurden die Bauanträge:
- Steingrübleweg – Neubau Wohnhaus
- Am Retzgraben 50a – Abriss Schuppen/Neubau Garage
- Kita Regenbogen – Nutzungsänderung von Lager in Personalraum
- Fuhrmannsgasse – Neubau einer Doppelhaushälfte
 
Geschwindigkeitskontrollen durch den Gemeindevollzugsdienst ergaben in der Högestraße eine Beanstandungsquote von 6,5 % und in der Straße Zur March von 3,2 %. Die vorliegenden Ergebnisse weisen darauf hin, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Allgemeinen gut beachtet wird.
 
 
 
 
 
   

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates am 20.01.2020

Einwohner_innen Fragestunde
Ein Zuhörer fragte, ob bei den Feierlichkeiten zum 900. Geburtstag der Stadt Freiburg auch die Partnerstädte (hier: Chevilly-Larue) mit einbezogen werden. Hierzu verweist der Ortsvorsteher auf den geplanten gemeinsamen Auftritt aller Ortschaften am Sonntag 12. Juli vor dem Stadttheater. Darüber hinaus liegen der Ortsverwaltung keine Informationen zum Thema Partnerstädte vor, die OV wird bei der Projektgruppe nachfragen.
 
Vorstellung der planerischen Entwürfe zum 2. BA des Högebrunnenplatzes
Frau Herrmann-Burkart und Frau Buchmann vom städtischen Garten- und Tiefbauamt (GuT) präsentierten allen anwesenden die Planungen zur Platzgestaltung, die von den Gremiumsmitgliedern dankend zur Kenntnis genommen wurden. Der Platz hat eine zentrale Bedeutung für Hochdorf, der weitere Ausbau muss der vielfältigen Nutzung angemessen sein, stellt Ortsvorsteher Hammer fest. Die Umsetzung des 2. Bauabschnittes wird vom Ortschaftsrat schon seit langem gefordert, u. a. auch deshalb weil sich bei Regen der vorhandene Bodenbelag regelmäßig in eine Matschfläche verwandelt. Oberbürgermeister Horn und Bürgermeister von Kirchbach hatten die Finanzierung für diese Baumaßnahme im vergangenen Jahr fest zugesichert.
In die vorgelegten Entwürfe waren die Marktbeschicker noch nicht einbezogen. Deren Platzbedarfe werden nun erhoben und in die Planung aufgenommen. Deshalb wurde die unterbreitete Planung als voraussichtlich so nicht realisierbar angesehen. Eine Überarbeitung der Entwürfe mit Einbezug der Marktbeschicker wurde zugesagt.
Zum weiteren Vorgehen wurde vereinbart, dass das GuT die weiteren Planungen, auch zur Ausstattung des Platzes (z.B. Beschaffenheit des Pflasters: Beton oder Naturstein, Platzierung der Bodenhülse für den Weihnachtsbaum …), den Gremiumsmitgliedern vor der öffentlichen Ausschreibung der Arbeiten bis spätestens März 2020 vorlegt. Mit den Bauarbeiten soll dann im Herbst 2020 begonnen werden.
 
Hallenvergabe
Für eine Ausstellung zum Thema Urzeitgestalten und Dinosaurier an einem Wochenende im März 2020 in der Mooswaldhalle gaben die Mitglieder des Ortschaftsrates ihre Zustimmung.
 
Aus Verschiedenes:
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Fuhrmannsgasse 9a, Neubau Doppelhaushälfte
- Fuchswinkel 8a, Errichtung von Dachgauben
- Högestr. 90, Erweiterung 1- Familien- in 2-Familienwohnhaus
Zum 16. Januar wurde die auf 60% VZÄ aufgestockte Stelle der Hochdorfer Quartiersarbeit neu besetzt. Frau Kostka wird sich voraussichtlich in der nächsten OR-Sitzung vorstellen. Dringend gesucht werden noch passende Büroräume.
 
 

2019

Bericht aus der öffentlichen Sitzung des Hochdorfer Ortschaftsrates vom 02.12.2019

Einwohnerfragestunde
Aus den Reihen der Zuhörer_innen wurde nach dem Beginn der angekündigten Hochdorfer Kanalsanierungsarbeiten gefragt, die Halteverbotsschilder in der Mooswaldstraße stehen bereits seit Oktober.
OV Hammer gab zur Auskunft, dass der Baubeginn durch Verschiebung nun für Anfang Januar geplant sei und die Schilder wegen der Baustellenumleitung der VAG Linienbusse aufgestellt wurden.
 
Kalkulation der Friedhofsgebühren 2020/2021
Die vorliegende Druckvorlage zur Kalkulation der zukünftigen Friedhofsgebühren und der Fortschreibung der Finanzplanung des Eigenbetriebs Friedhöfe mit Bestattungsdienst wurde von den Mitgliedern des Ortschaftsrates einstimmig zustimmend zu Kenntnis genommen.
Der Eigenbetrieb ist durch die Vorgaben in der Gemeindeordnung B-W verpflichtet, die Gebühren so zu bemessen, dass diese kostendeckend sind. Einnahmen darüber hinaus (Überdeckung) sind innerhalb der folgenden fünf Jahre auszugleichen.
Festgestellt wurde, dass die Anzahl der Urnenbestattungen weiter anstieg, die Laufzeitverlängerung von Wahlgräbern jedoch stark rückläufig ist, sodass auf den Grabfeldern immer mehr Lücken entstehen die unterhalten werden müssen.
 
Verwaltung der Jagdgenossenschaft Freiburg
Die Jagdgenossenschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts deren Vorstand der Gemeinderat ist. Ihr gehören alle Eigentümer der im gemeinschaftlichen Jagdbezirk gelegenen Grundstücke an. Insgesamt sind dies in Freiburg ca. 4.600 Besitzer von Wald-, Wiesen- und Ackerflächen.
Bereits im Oktober wurde die neue Satzung der Jagdgenossenschaft Freiburg im Gemeinderat beschlossen, eine Anhörung der Ortschaften wurde jedoch versäumt und nun mit vorliegender Druckvorlage nachgeholt. Die Gremiumsmitglieder nahmen diese einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
 
3.+ 4. Gleis der Rheintalbahn
Eingeladen waren zu diesem TOP Herr Springer vom städt. Amt für Projektentwicklung und Stadterneuerung sowie Herr Gumpp von der Bürgerinitiative IGEL, die seit dem Jahr 2004 u.a. für mehr Lärmschutz beim geplanten Neu- und Ausbau der Rheintalbahn kämpfen.
Zunächst zeigt OV Hammer eine Visualisierung des Hochdorf betreffenden Planabschnittes 8.2 die unter https://www.karlsruhe-basel.de/freiburgschallstadt-pfa-8-2.html im Internet abrufbar ist.
Herr Springer erläuterte danach den Ablauf des kurz bevorstehenden Anhörungsverfahrens mit der vierwöchigen Offenlage der Pläne. Danach besteht die Möglichkeit von Betroffenen, so auch von der Stadt Freiburg, innerhalb von einer zwei wöchigen Frist Einspruch einzulegen. Einwendungen sollen u.a. zum Schallschutz, zu Umweltbelangen sowie zu Verkehr und zur Baustellenkonzeption abgegeben werden.
Die Mitglieder des Ortschaftsrates nahmen die vorliegende Drucksache G-19/244 einstimmig zustimmend zur Kenntnis.
Herr Gumpp erläuterte anschließend im Detail die für Hochdorf zu erwartenden massiven baulichen Maßnahmen und deren Auswirkungen während und nach der Bauphase. Diese soll, so die derzeitige Ausgangslage, im Jahr 2025 beginnen. Mit einer Fertigstellung des Planabschnitts 8.2 ist frühestens im Jahr 2032 zu rechnen.
 
Verfügungsmittel des Ortschaftsrates
Mit zwei Enthaltungen stimmten die Gremiumsmitglieder für eine Unterstützung der Droli-Band in Höhe von 1.500,- Euro. Das Geld soll für Busfahrten zu auswärtigen Auftrittsorte verwendet werden. Weitere 500,- Euro sollen dem Hochdorfer CarSharing  zugutekommen. Aus diesen Mitteln soll für 6 Monate die Grundgebühr für Neunutzer (insgesamt können so etwa 13-14 Neuverträge bezuschusst werden) bestritten werden.
 
Hallenvergabe
Einstimmig sprachen sich die OR-Mitglieder für die Vergabe der Mooswaldhalle für die Aufführung eines Kindermusicals durch den Musikverein am 12. und 13. Dezember 2020 aus.
 
Aus Verschiedenes
Auf die Forderung des Ortschaftsrates nach „Frelo“ – Stationen für Hochdorf (OR-Sitzung vom 14.10.) liegt nun die Antwort der VAG vor. Demnach werden die Hochdorfer Bedarfe auf eine Prioritätenliste gesetzt. Ob und wann eine Erweiterung des Stationennetzes möglich ist steht derzeit aber nicht fest.
 
Herr Hammer gab bekannt, dass in der nächsten OR-Sitzung die Planungen für die 2. Platzhälfte des Högebrunnenplatzes durch das Garten- und Tiefbauamt vorgestellt werden sollen.
 
Folgende Bauanträge wurden vom Baurechtsamt genehmigt:
- Erweiterung der Kita Löwenzahn
- Bauwagenprovisorium für die Schülerbetreuung an der Mühlmattenschule
- Änderung und Erweiterung einer Doppelhaushälfte von einem 1-Familien- in ein 2-Familienwohnhaus in der Högestraße (der Hochdorfer Bauausschuss hatte dieses Bauvorhaben wegen eines fehlenden Stellplatzes abgelehnt)
 
Mitte November hatte der mögliche Investor einer Senioreneinrichtung in der Fuhrmannsgasse die unmittelbaren Nachbarn zu einem Informationsgespräch eingeladen, in dem die Planungen vorgestellt und Änderungswünsche diskutiert wurden.
Im Januar soll ein neuer Gesprächstermin stattfinden, je nach Ausgang wird vom Investor danach entschieden, ob ein Bauantrag gestellt wird.
 
 

Archiv

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