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7 Resiliente Gesellschaft

Eine widerstandsfähige Gesellschaft fördern

Freiburger Nachhaltigkeitsziele im Handlungsfeld 7
7.1 Adaption an den Klimawandel
7.2 Schutz der Bevölkerung
7.3 Gesundheitsvorsorgende Infrastruktur
7.4 Wahrung der öffentlichen Sicherheit
7.5 Gesundheitliche Belange in der öffentlichen Planung

Entsprechende Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Was macht die Stadt Freiburg?

Beispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg

Mit dem psychosozialen Krisentelefon bietet die Stadt eine eigene Hotline für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an.

Mit dem Projekt „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ fördert die Stadt die Integration von Müttern mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt.

Für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen hat die Stadt an mehreren Orten speziell ausgerüstete "Toiletten für alle" installiert. Das sind barrierefreie Toiletten mit Zusatzausstattung, wie z.B. Deckenlifter.

Mit dem Ausbau des Hochwasserrückhaltebeckens auf der Breitmatte sowie dem Bau eines neuen Beckens im Bohrertal reduziert die Stadt die Gefahr von Hochwasser im Stadtgebiet.

Durch gezielte Verschattung von Straßenzügen und Gehwegen verringert die Stadt die thermische Belastung durch die direkte Sonneneinstrahlung am Tag und die indirekte Belastung durch Wärmespeicherung in der Nacht.

Die Stadt Freiburg hat ein gesamtstädtisches Klimaanpassungskonzept mit Maßnahmen für den planerischen Umgang mit der zunehmenden Hitzebelastung erstellt.

Freiburg hat als eine der ersten Städte 2019 eine Stelle als Kllimaanpassungsmanager_in eingerichtet

Mit dem Klima- und Artenschutzmanifest weist der Gemeinderat diesen Themen höchste Priorität ein. Alle Entscheidungen des Gemeinderats sollen künftig hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Klima und die biologische Vielfalt überprüft werden.

Nachhaltigkeit geht uns alle an!


Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Sabine Wenk

Jeder auch noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Sabine Wenk
engagierter Vorruhestand bei der Deutschen Post AG
Ehrenamtliche Mitarbeiterin, DRK Kleiderladen "Mode im Quartier"

Wie setzen Sie sich mit Ihrer Organisation für mehr Nachhaltigkeit ein?
Der DRK-Kleiderladen hat sich zum Ziel gesetzt, Secondhandmode zu erschwinglichen Preisen für Jedermann und -frau anzubieten. Damit wird zum einen Menschen mit kleinem Geldbeutel die Gelegenheit gegeben, sich für wenig Geld mit qualitativ hochwertiger und modischer Kleidung auszustatten, zum anderen nachhaltiges Einkaufen ermöglicht.
Die angebotene Kleidung stammt ausschließlich aus Kleiderspenden. Damit tragen wir dazu bei, dass der Nachhaltigkeitsgedanke sich auch beim Kleiderkauf immer stärker durchsetzt. Viele Kund_innen, die uns Kleider spenden, kaufen dann auch wieder bei uns ein, obwohl sie bisher mit Secondhandware keine Erfahrung hatten. Damit können wir einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten, der Wegwerfmentalität etwas entgegenzusetzen.
Konkret heißt das, dass wir in unserem Team aus hauptsächlich Ehrenamtlichen und zwei Festangestellten während der Öffnungszeiten Kleiderspenden annehmen, Kleidung sortieren, Kundschaft bedienen und damit auch eine Plattform zum sozialen Miteinander im Stadtviertel bieten.

Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Organisation in den kommenden Jahren meistern?
Unser Ziel ist es, den Secondhandladen noch einem breiteren Publikum bekannt zu machen und Vorbehalte gegenüber dem Kauf von Secondhandware weiter abzubauen. Außerdem möchten wir das ehrenamtliche Engagement in unserem Team ausweiten mit weiterhin besonderem Augenmerk auf Menschen aus Beschäftigungsmaßnahmen des Arbeitsamts, mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder zur Ableistung von Sozialstunden Verpflichtete.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Konsumdenken und Wegwerfmentalität sind leider immer noch sehr stark in der Gesellschaft vertreten. Nachhaltiges Handeln definiert sich daher meines Erachtens nur über eigenes Handeln. Das fängt beim Fortbewegungsmittel an und endet beim Lebensmitteleinkauf. Man sollte und muss sich immer fragen, wie man dabei auf die Umwelt einwirkt.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
Da ich Kinder habe, fällt mir hier die Antwort leicht. Ich möchte, dass unsere Erde und die Natur auch in 50 oder 100 Jahren für unsere Nachkommen erhalten und erlebbar bleiben.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Bei sich selbst anfangen. Jeder auch noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. „Nutze ich Auto oder Fahrrad/öffentlichen Nahverkehr; kaufe ich Neuware oder schaue ich mich im Secondhandladen um; welche Lebensmittel kaufe ich ein (müssen es Erdbeeren im Winter sein?)“

www.drk-freiburg.de/MIQ

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