klonglabore

Klong Schriftzug auf farbigen Kreisen

Das Freiburger Kindermusikfestival klong schafft in Freiburger Schulen vom 11. - 15. Juli eine Woche lang Raum zum musikalischen Experimentieren – die klonglabore. Professionelle Musiker_innen kommen in die Klasse, um mit den Schüler_innen täglich 4 Schulstunden auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen und deren musikalischen Erlebnis- und Erfahrungshorizont zu erweitern. Vorbedingungen gibt es (fast) keine – nur Neugierde und Abenteuerlust nebst einem gewissen Durchhaltevermögen sollten die Schüler_innen im Gepäck haben. Einblicke in die klonglabore geben die Schüler_innen vor großem Publikum beim Finale.

Das kleine Geräusch

Ziel des Labors ist es, den Kindern zunächst „die Ohren zu öffnen“, ihr Hören zu sensibilisieren und in Anlehnung an die Idee der musique concrète das Geräusch als Element musikalischen Gestaltens vorzustellen. Im zweiten Schritt kombinieren die Schüler_innen selbst gesammeltes Geräuschmaterial mit weiteren Elementen wie Klängen von einfachen Instrumenten und einem kurzen, selbst entwickelten Plot zu einem Hörspiel. Das Ergebnis soll im Laufe der Woche aufgenommen und zusätzlich als Live-Hörspiel beim Klong-Finale im Theater Freiburg präsentiert werden.
Für die Produktion ist eine Zusammenarbeit mit der Hörspielredaktion und dem Produktionsstudio des Lernradios „88,4“ der PH Freiburg geplant: Studierende der Medienpädagogik bringen in Planungs-Besprechungen ihre Expertise in der Herstellung von Hörspielgeräuschen und in der Live-Hörspiel-Redaktion ein und begleiten die Audio-Produktion.

Musiker_innen: Nina Amon & Isabel Stegner, professionelle Musikerinnen und Musikvermittlerinnen

Musikalische Voraussetzungen: keine

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: Wir freuen uns, wenn die Lehrkraft sich als Teil der Gruppe begreift. Je nach Situation bringt sie sich mit eigenen kreativen Impulsen ein. Sie unterstützt das Funktionieren des Labors, indem sie ihr Wissen in Bezug auf die Gruppe einbringt und nötigenfalls organisatorisch mitwirkt.

Ausstattung und Technik vor Ort: 
Möglichkeit zur Gruppenarbeit (mindestens ein zusätzlicher Raum), einfaches Orff-Instrumentarium wäre schön

Zeit: Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 3 & 4

Kostenbeitrag: 190 € / Klasse.

Musikalische Roomtour

Wo begegnet mir in meinem Alltag überall Musik, wenn ich nur genau hinhöre?
 
Wir erarbeiten eine Tour durch das Haus indem wir versuchen jedes Zimmer klanglich darzustellen. Was hören wir dort? Welche Gegenstände gibt es dort? Welche Geräusche lassen sich mit diesen Gegenständen erzeugen?

Um die Klangkomposition anzuleiten überlegen wir uns in der Gruppe Zeichen, mit denen bestimmte Klangparameter (Lautstärke, Höhe des Klanges, Geschwindigkeit, etc.) kommuniziert werden können (vgl. Soundpainting). Diese Zeichensprache darf sich in der Gruppenarbeit weiterentwickeln, um auf die bestimmten Instrumente der einzelnen Zimmer besser eingehen zu können.

In jeder Gruppe wird eine Klangkomposition erarbeitet, die sich in einem Spannungsbogen entwickelt, der zu dem Zimmer passt. Dies wird durch ein Kind in der entwickelten Zeichensprache angeleitet, welches die Rolle des Dirigenten oder der Dirigentin übernimmt. Das Ziel ist es eine Gesamtkomposition zu entwerfen, bei der das Publikum durch die einzelnen Räume geführt wird und diese musikalisch erleben darf.

Musiker_innen: Eva Anzieher & Tobias Jäck, Master-Studierende an der Musikhochschule Freiburg

Musikalische Voraussetzungen: keine

Ausstattung vor Ort: viel Platz für die Gruppenarbeit

Zeit: Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale

Altersstufe: Klasse 5 & 6

Kostenbeitrag: 190 € / Orchester.

Geräuschmacherei/Hörspiellabor

Die Kinder erfinden eine Geschichte, welche sie selber aufnehmen und vertonen. Dabei werden verschiedene Techniken der „Geräuschmacherei“ gelernt, erfunden und ausprobiert. Jede Unterrichtseinheit beginnt mit einem Körper- und Stimm-Warm-Up. Danach werden Klänge gesammelt, ausprobiert, nachgeahmt, mit Stimme, Bodypercussion, Alltagsobjekten sowie elementaren Musikinstrumenten.
Parallel wird eine kleine Geschichte dazu gemeinsam erfunden und geschrieben und die Kinder lernen, wie Musik zu Sprache und Sprache zu Musik wird.
Die Geschichte und dazu passende Geräusche werden in kurzen Ausschnitten aufgenommen und gleich angehört. Die Kinder lernen, sich gegenseitig mit einem Mikrofon aufzunehmen.
Das Ergebnis ist ein fertiges Hörspiel, welches geprobt und beim klong Finale im Theater live aufgeführt wird.

Musiker_innen: Marie Schmit, Cellistin & Musikpädagogin, Mara Genschel, Musikwissenschaftlerin, Schriftstellerin & Performerin

Musikalische Voraussetzungen: keine

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: freundliche Kooperation, Offenheit

Ausstattung vor Ort: viel Raum zum Bewegen

Zeit: Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 1 - 6

Trash Plash

Im Fokus des Klonglabors “Trash Plash” soll das Erstellen von Klangskulpturen aus recycelten Materialien, wie z.B. Plastik- und Glasflaschen, Folien, Bücher und andere Dinge, die auf der Straße gefunden werden können, stehen. Diese Skulpturen sollen musikalisch genutzt werden, gleichzeitig dienen sie als Requisiten und Bühnenbild. Zur Klangverstärkung werden Kontaktmikrophone eingesetzt, außerdem wird es möglich sein, Klänge mit einer Loop-Station aufzunehmen und diese wieder abzuspielen. Gemeinsam üben wir einfache und komplexere Rhythmen.
Insbesondere das gemeinsame Experimentieren und Improvisieren im Fokus stehen: welche Klänge und Klangspektren lassen sich auf den unterschiedlichen Objekten/ Materialien erzeugen? Wie kann ich Klänge verstärken? Welche Klänge ergänzen sich? Welche Dynamiken bietet die Klangskulptur?
In spielerischer Herangehensweise bewegen wir uns von der Improvisation hin zur Gestaltung. Gemeinsam mit den Kindern legen wir musikalische Abfolgen fest und suchen nach einer szenischen Darstellung der Musik, sodass neben dem Üben von musikalischen Parametern auch die Bühnenpräsenz und das Körperbewusstsein geschult werden. Wir sind an einem prozessorientierten Arbeiten interessiert; die Aufführung im Theater begreifen wir als Werkstattbühne.

Musiker_innen: Lara Süß, Performance-/ Improvisations-Künstlerin, Sängerin & Kunstvermittlerin & Ludociva Bizzarri, Schlagzeugerin, Performerin & Musikpädagogin

Musikalische Voraussetzungen: keine außer Neugier & Experimentierfreude

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: Neugier, Bereitschaft zum Mitmachen, Kooperationsbereitschaft, Unterstützung bei Kleingruppenarbeit

Ausstattung und Technik vor Ort: großer Bewegungsraum + (wenn möglich 2-3) weitere Räume für Kleingruppenarbeit, Soundanlage

Zeit:Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 5 & 6

Kostenbeitrag: 190 € / Klasse.

Stimmlabor

Hier soll es für die Schüler_innen darum gehen, ihre eigene Stimme spielerisch zu entdecken. Damit ist jedoch nicht nur die Sing- und Sprechstimme gemeint, sondern vielmehr die eigene Art sich künstlerisch/musikalisch auszudrücken – egal ob wir singen, sprechen, tanzen oder ein Instrument spielen.

Dem Inneren Ausdruck zu verleihen gibt uns die Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu treten und kann uns in unserer Persönlichkeitsentwicklung bestärken. Unser Ziel ist es daher, die Kinder für die Wahrnehmung ihrer eigenen Stimmung zu sensibilisieren und mit ihnen Methoden zu erarbeiten, wie sie ihrer Stimmung künstlerisch/musikalisch Ausdruck verleihen können.

Unser pädagogisches Vorgehen ist stark von den Prinzipien der Elementaren Musik- und Tanzpädagogik geprägt: Spielorientiert, experimentell, kreativ, prozessorientiert, intermedial, körperorientiert, beziehungsorientiert und offen.

Die im Klonglabor erarbeiteten Inhalte sollen in Form einer künstlerisch/musikalischen Performance präsentiert werden.

Musikerinnen: Magdalene Gööck & Maximilian Bischofberger, professionelle Musiker_innen und Musikvermittler_innen

Musikalische Voraussetzungen: keine

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: Wir stellen uns vor, unsere Labor-Idee selbstständig künstlerisch und pädagogisch umzusetzen. Dabei wünschen wir uns eine ansprechbare Lehrkraft, die gerne mehr oder weniger in den Arbeitsprozess involviert sein kann.

Ausstattung und Technik vor Ort: möglichst viel Platz und viel Licht, Fundus an Instrumenten, z.B. Orff-Instrumente, Musikabspielgerät, Mal- und Bastelutensilien

Zeit:Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 1 - 6

Kostenbeitrag: 190 € pro Klasse.

Kreativ mit Bass

Wir möchten mit den Kindern Stücke erarbeiten und diese aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten: sie auf dem Kontrabass spielen, singen, zu ihnen tanzen, malen und schreiben. Dadurch kann jedes Kind seinen eigenen Zugang zur Musik unterschiedlicher Stilrichtungen finden und seine Fantasie spielen lassen. Wir möchten auf diese Weise kreative Prozesse anregen, den Kindern ihren eigenen Raum geben und Offenheit für verschiedene Kunstrichtungen fördern.
Zu Beginn liegt das Hauptaugenmerk unseres Labors auf dem Erlernen grundlegender Spieltechniken auf dem Kontrabass. Auf diese Weise lernen die Kinder innerhalb kürzester Zeit, Stücke unterschiedlicher Stilrichtungen zu begleiten; ein typischer Vorteil unseres Instruments. Wir werden eine Vorauswahl an Stücken aus Klassik, Jazz, Pop, und Volksliedern treffen und gemeinsam mit den Schüler*innen im Laufe des Projektes entscheiden, welche wir gemeinsam genauer erforschen. Neben dem Begleiten werden sie lernen, die Melodien zu singen, passende Bewegungen zu finden und frei dazu zu malen oder zu schreiben.
Als Ziel gilt es, dass eine Kontrabass-Gruppe (mit wechselnden Kindern) die anderen begleitet, die singen und/oder tanzen. In der Abschluss-Performance sollen außerdem die Bilder gezeigt und Geschichten gelesen werden, die in der Woche entstanden sind.

Musiker_innen: Anna Stelzner & Hans Greve, Kontrabassist_innen, Studierende der Musikhochschule mit viel Erfahrung im Bereich Musikvermittlung

Musikalische Voraussetzungen: keine

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: 
Wir wünschen uns, dass sowohl wir als auch die Lehrkraft an den kreativen Prozessen teilhaben. Wir werden alle singen, malen und uns bewegen. Unterstützung bei Gruppenarbeit.

Ausstattung vor Ort:  Platz & ggfs. Organisation von zusätzlichen Kontrabässen (5 kindgerechte Kontrabässe können voraussichtlich selbst mitgebracht werden)

Zeit: Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 1 - 4

Kostenbeitrag: 190 € / Klasse.

Horcht nur hin, die Welt will mit uns musizieren! - eine Vertonung der eigenen Hörlandschaft

Durch eine geführte Hörübung werden die vielfältigen Klänge unserer Umgebung zu einer ganz eigenen „Hörlandschaft“. Klänge die sich wiederholen, andauern oder vielleicht nur einmal erklingen werden sortiert, sowie auch Klänge der Natur, des Menschen oder der Technik. Ein akustisches „Lexikon der Umgebungsklänge“ ist das Resultat, womit in der Gruppe auf Perkussionsinstrumenten, Alltagsgegenständen oder mit dem eigenen Körper lebendig und vielfältig improvisiert wird. Nach einer ausführlichen Experimentier- und Ausprobierphase rundet eine kurze, lockere Gruppenpeformance den Workshop ab.

Musiker: Nicholas Reed, freischaffender Schlagzeuger & Dirigent sowie Dozent für Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik, Freiburg

Musikalische Voraussetzungen: keine

Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der Lehrkraft: Anwesenheit

Ausstattung und Technik vor Ort: Ein Klassenzimmer genügt.

Zeit:Montag bis Freitag, 4 Schulstunden täglich zwischen 9-13 Uhr, Samstag Generalprobe (ca. 60 min.), Sonntag Auftritt beim Finale.

Altersstufe: Klasse 5 & 6

Kostenbeitrag: 190 € / Klasse.

© Kulturamt Freiburg 2018
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