Logo des ersten Handlungsfelds:Konsum und Lebensweise

4 Konsum und Lebensweise

Verantwortungsbewussten Konsum und Lebensweise fördern und nachhaltige Verfahren in der Beschaffung sicherstellen

Freiburger Nachhaltigkeitsziele im Handlungsfeld 4
4.1 Nachhaltige und faire Beschaffung
4.2 Halbierte Nahrungsmittelverschwendung
4.3 Regionale Kreislaufwirtschaft der Lebensmittelversorgung
4.4 Sensibilisierung für bewusste Konsum- und Verhaltensweisen
4.5 Vermindertes Abfallaufkommen

Korrespondierende Sustainable Development Goals

Was macht die Stadt Freiburg?

Beispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg

Alle städtischen Gebäude beziehen Strom aus regenerativen Quellen.

Die Stadt betreibt verwaltungsinternes Car-Sharing mit 53 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Die gesamte PKW-Flottenausstattung der Stadtverwaltung besteht zu 75% aus Elektrofahrzeugen und der Rest aus modernen, treibstoffsparenden Verbrennungsmotoren.

Die Stadt Freiburg bietet bei allen öffentlichen Sitzungen ausschließlich Fairtrade-Kaffee an.

In Kindergärten und -tagesstätten, Mensen der Schulen und städtischen Kantinen wird zum großen Teil Mittagessen mit regionalen und ökologischen Lebensmitteln angeboten.

Beim Kauf von Spiel-, Bastel- und Beschäftigungsmaterial in Kindergärten und -tagesstätten wird auf Umweltfreundlichkeit geachtet (z. B. lösungsmittelfreie Klebstoffe und Kleister, Wachsstifte aus Bienenwachs, Holzspielzeug).

Druckerzeugnisse der Stadtverwaltung (z. B. Broschüren) werden grundsätzlich aus Recyclingpapier hergestellt.

Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Informieren Sie sich, was hinter den Produkten steckt, die Sie kaufen und konsumieren.

Reinhard Schneider
Landwirt, Dipl. -Ing. agr. (FH)
Sprecher, Ernährungsrat Freiburg & Region e.V.;
Betriebsleiter, Dachswanger Mühle

Wie setzen Sie sich mit Ihrer Organisation für mehr Nachhaltigkeit ein?
Ich bin einer von 13 Sprecher_innen im Ernährungsrat Freiburg & Region und bin auch im Themenkreis Außer-Haus-Verpflegung aktiv. Wir bringen alle Akteure entlang der Wertschöpfungskette zusammen. Gemeinsam arbeiten wir an Lösungen, geben Empfehlungen und stimmen Projekte ab.

Beruflich bin ich Landwirt auf einem BIOLAND-Betrieb. Wichtig ist uns eine vielfältige Fruchtfolge für einen gesunden Boden, resistente Sorten und die Reduktion von Lebensmittelabfällen.

Reinhard Schneider


Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Organisation in den kommenden Jahren meistern?
Im Ernährungsrat wollen wir lokal Strukturen für eine stärkere Versorgung mit nachhaltigen und aus der Region hergestellten Lebensmitteln schaffen. Wir möchten Rahmenbedingungen verbessern, Strukturen verändern und die Nachfrage nach diesen Produkten erhöhen. Zum Beispiel unterstützen wir den Aufbau eines „House of Food“ und andere regionale Vermarktungsmöglichkeiten und machen Betriebsführungen. Auf unserem Hof möchten wir mehr Hecken und Sträucher pflanzen, um so einen Rückzugsort für Insekten zu geben.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Der Anfang auf die Umstellung für nachhaltiges Handeln kann sehr "holprig" sein. Aber wenn eine Änderung erfolgt ist, ist es meistens effizient und zieht weite Kreise.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
Mich motiviert, weiter den Gedanken des ökologischen Landbaus auszubauen, da er positive Ergebnisse für die Umwelt bringt. Ich will 100% hinter dem stehen können was ich produziere und vermarkte.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Informieren Sie sich, was hinter den Produkten steckt, die Sie kaufen und konsumieren. Nehmen Sie Kontakt mit Betrieben in der Region auf, z.B. für Besichtigungen. Unterstützen Sie gezielt diese Unternehmen, welche sich für nachhaltiges Handeln engagieren durch positive Stimmungsmache und den Konsum dieser Produkte.

www.dachswangermuehle.de www.ernaehrungsrat-freiburg.de

Nachhaltigkeit geht uns alle an!


Logo des ersten Handlungsfeldes: Teilhabe
Logo des zweiten Handlungsfeldes: Lokales Management etablieren
Logo des dritten Handlunsgfeldes: Natürliche Gemeinschaftsgüter
Logo des ersten Handlungsfeldes: Konsum und Lebensweise
Logo des fünften Handlungsfeldes:Stadtentwicklung
Logo des 6. Handlunsgfeldes:Mobilität
Logo des 7 Handlungsfeldes
Logo Wirtschaft und Wissenschaft
Logo Soziale Gerechtigkeit
Logo 10 Lebenslanges Lernen
Logo Klima und Energie
Logo Kultur und Sport