Nachhaltigkeitsmanagement

Aktuelles

04. Oktober 2022

Das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit ist gestartet

Das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit ist eine neue Initiative und offene Plattform zur Förderung von Nachhaltigkeitsengagement in Deutschland. Ziel ist es auf bestehendem Engagement aufzubauen, dieses sichtbar zu machen und zu skalieren. Am 26. September 2022 ist das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit offiziell bei der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit einer Betaversion der Webplattform gestartet. Die Webplattform soll Organisationen und ihren Aktivitäten Sichtbarkeit und einen Ort zum Vernetzen bieten. Mit der Zeit wird es weitere Möglichkeiten zum Mitmachen geben. Auf Veranstaltungen können Köpfe zusammengesteckt, Ideen ausgetauscht und Allianzen für Morgen geschmiedet werden. Darüber hinaus werden Gemeinschaftsziele, Aktionswochen, Auszeichnungen und Innovationswettbewerbe folgen. Weitere Informationen zu den geplanten Aktivitäten gibt es auf dieser Seite . Das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit ist eine Initiative von Bund und Ländern und wird vom Rat für Nachhaltige Entwicklung koordiniert. Beschlossen haben es Altbundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident:innen der Länder im Jahr 2019. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundeskanzleramts aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags finanziert. Die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) sind zentraler Partner für die regionale Einführung und Umsetzung des Gemeinschaftswerks Nachhaltigkeit. Zusätzlich kooperiert das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit mit vielen weiteren Kartierungsprojekten, die auf lokaler Ebene oder mit thematischem Bezug bereits viel Vorarbeit geleistet haben. Akteurinnen und Akteure, die eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben sind herzlich eingeladen sich beim Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit anzumelden und teilzunehmen: www.gemeinschaftswerk-nachhaltigkeit.de

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28. Juli 2022

Freiburg nachhaltig erleben: Startschuss für die 17Ziele Rallye Freiburg

​​​​​​​Die 17Ziele Rallye Freiburg macht die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ab sofort spielerisch erlebbar. An 17 Stationen können Besucherinnen und Besucher Aufgaben lösen, kreativ werden und mehr über Nachhaltigkeit in all ihren Facetten erfahren. Die 17Ziele Rallye Freiburg ist bis Oktober 2023 per App nutzbar. www.17ziele.app Über steile Klippen balancieren und Ungleichheiten überwinden, das Handy mit nachhaltiger Energie aus Muskelkraft laden oder Tauben als Zeichen für den Frieden steigen lassen. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung lassen sich ab dem 28. Juli – pünktlich zum Beginn der Sommerferien – mit der 17Ziele Rallye in Freiburg erleben. Über das gesamte Stadtgebiet hinweg sind 17 Stationen installiert, die mithilfe einer App gefunden und gespielt werden. Jede Station widmet sich einem der sogenannten Sustainable Development Goals (SDG) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Für jedes dieser Nachhaltigkeitsziele gilt es Aufgaben zu erfüllen, die direkt vor Ort oder in der App gemeistert werden. Auch Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn hat bereits einige Stationen erprobt: „Mithilfe der 17Ziele Rallye Freiburg werden Nachhaltigkeitsthemen auf eine leichte und spielerische Weise greifbar. Während ich an einigen Stationen mein Wissen testen und ausbauen kann, erfahre ich an anderen, was ich ganz konkret in Freiburg tun kann. Zum Beispiel am FairTeiler in der StuSie oder am Bienenfutterautomat der Ökostation. Und ganz nebenbei lernen die Spielerinnen und Spieler auch noch Freiburg besser kennen.“   Die 17Ziele Rallye kann mithilfe verschiedener Routen in Etappen eingeteilt werden. So gibt es eine Altstadt-Tour, eine Innenstadt-Tour, eine Seepark-Tour und die 17Ziele-Tour mit allen Stationen zur Auswahl. Die Rallye und ihre Stationen bleiben bis Oktober 2023 bestehen und per App nutzbar. Initiiert hat die Aktion das Projekt #17Ziele von Engagement Global und gemeinsam mit der Freiburger Verkehrs AG (VAG) und der Stadt Freiburg umgesetzt. Die SDGs der Vereinten Nationen reichen von der Armutsbekämpfung über Geschlechtergerechtigkeit über Frieden bis hin zum Klimaschutz. „Der Krieg in der Ukraine oder der bedrohliche Klimawandel, der immer greifbarer wird, halten uns gerade jetzt vor Augen, wie wichtig die Nachhaltigkeitsziele sind”, erklärt VAG-Vorstand Oliver Benz und freut sich über die Kooperation mit der Stadt und Engagement Global. Sein Vorstandskollege Stephan Bartosch ergänzt: „Als kommunales Unternehmen sind wir den Nachhaltigkeitszielen der Stadt Freiburg und der Vereinten Nationen verpflichtet. Zu den anstehenden Sommerferien ist die Stadtrallye eine tolle Möglichkeit, Freiburg aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen und sich mit den regionalen und globalen Herausforderungen unserer Zeit auseinanderzusetzen.” Den Startschuss für die 17Ziele Rallye gaben nun die Projektverantwortlichen von Engagement Global (Christian Maria Mäntele), Stadt Freiburg (Peter Rinker) und Freiburger Verkehrs AG (Jens Dierolf) bei einem Vor-Ort-Termin. Hinweise für Nutzerinnen und Nutzer: Insgesamt gibt es vier verschiedene Rundtouren mit Stationen, an denen die verschiedenen Nachhaltigkeitsziele vorgestellt werden. Der Einstieg ist an jeder Station über einen QR-Code möglich. Die Teilnehmenden benötigen ein – gut geladenes – Smartphone mit Internetzugang. Eine browserbasierte App (erreichbar unter der URL: 17ziele.app ) leitet die Teilnehmenden von Station zu Station. Die Strecke zwischen den Stationen lässt sich meistens zu Fuß zurücklegen. In einigen Fällen empfiehlt sich die Nutzung von Bus, Bahn oder Frelo. Entsprechende Hinweise zur Erreichbarkeit der nächsten Station finden sich in der App. Die Nutzung ist kostenlos und zeitunabhängig möglich. Diese vier Rundtouren gibt es: Innenstadttour: SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen) – SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) – SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) – SDG 4 (Hochwertige Bildung) - SDG 10 (Weniger Ungleichheiten) – SDG 13 – (Maßnahmen zum Klimaschutz) Seepark-Tour: SDG 2 (Kein Hunger) - SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) - SDG 15 (Leben an Land) - SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie) – SDG 5 (Geschlechtergleichheit) – SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) Untere Altstadttour (barrierearm): SDG 1 (Keine Armut) - SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen) - SDG 14 (Leben unter Wasser) - SDG 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) - SDG 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) Große Runde: Diese umfasst alle 17 oben aufgeführten Stationen.   Zu den Projektpartnern: Engagement Global ist ein Service für Entwicklungsinitiativen, der zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement unterstützt sowie Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben berät und diese finanziell fördert. www.engagement-global.de Die Stadt Freiburg setzt sich seit vielen Jahren für die Umsetzung globaler Nachhaltigkeitsziele auf der lokalen Ebene ein. Sie hat sich bereits 2009 eigene Nachhaltigkeitsziele gegeben, hat ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement, das den Gesamtprozess zu Erreichung der Ziele koordiniert und berichtet regelmäßig in einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung über den Stand der Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern der Nachhaltigkeit. www.freiburg.de/nachhaltigkeitsmanagement Die Freiburger Verkehrs AG ist das Nahverkehrsunternehmen in Freiburg. Jeden Tag zählt die VAG als Mobilitätsdienstleisterin fast so viele Fahrgäste, wie Freiburg Einwohnende hat. Eine dichte Taktfolge und ein schnelles Stadtbahnsystem, das mit den Buslinien sinnvoll vernetzt ist, bilden den Grundstein für einen öffentlichen Nahverkehr, der ein attraktives und nachhaltiges Mobilitätsangebot darstellt. www.vag-freiburg.de

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22. Juni 2022

Session im Rahmen der Freiburger Digitaltage: Smart Sustainable Cities, aber WIE?

Die zunehmende Urbanisierung in Verbindung mit dem steigenden Bevölkerungswachstum schafft eine Vielzahl von technischen, sozialen, ökonomischen Herausforderungen, welche die ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit von Städten betreffen. Während die Städte Zentren wirtschaftlicher Entwicklung und sozialen Wohlstands darstellen, sind sie ebenso verantwortlich für einen erheblichen Ressourcenverbrauch.   Abhilfe sollen die Entwicklung von „Smart Sustainable Cities“ schaffen. Doch was steckt wirklich hinter dem Begriff und wie wird eine intelligente Stadt eigentlich nachhaltig? Wer ist für die Gestaltung bzw. Entwicklung einer Smart Sustainable City verantwortlich?   Welche Erfolgsfaktoren bzw. Indikatoren sind für die Entwicklung von Smart Sustainable Cities entscheidend? Welche Handlungsempfehlungen brauchen die jeweiligen Stakeholder? Diese und viele weitere Fragen werden in einer entspannten Dialogrunde diskutiert. Moderiert wird die Session von David Gelantia (seit Mai 2021 für die Begleitforschung für das Freiburger Smart-City-Projekt zuständig) und Sebastian Backhaus, dem Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements. Datum: 23.06.2022 Uhrzeit: 16:30 - 17:30 Uhr Ort: Lokhalle Freiburg, Raum Play Die Session ist Teil des Projekts DATEN:RAUM:FREIBURG . Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen der „Modellprojekte Smart Cities“. Weitere Informationen zum Termin und Anmeldemöglichkeit auf dieser Seite .

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Kontakt

Persönliches Referat des Oberbürgermeisters
Nachhaltigkeitsmanagement Freiburg
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg
Tel. +49 761 201-1070
nachhaltigkeits­management@stadt.freiburg.de

Sebastian Backhaus
Leitung Nachhaltigkeitsmanagement
Tel. +49 761 201-1070
sebastian.backhaus@stadt.freiburg.de

Susanne Assfalg
Nachhaltigkeitsmanagerin
Tel. +49 761 201-1071
susanne.assfalg@stadt.freiburg.de

Peter Rinker
Nachhaltigkeitsmanager
Tel. +49 761 201-1072
peter.rinker@stadt.freiburg.de

Clemens Heidenreich
Projektleiter Fördermittelmanagement
Tel. +49 761 201-1073
clemens.heidenreich@stadt.freiburg.de

Carlotta Stark
Studentische Hilfskraft
Tel. +49 761 201-1075
carlotta.stark@stadt.freiburg.de