Kooperationen

Sicheres Freiburg e. V.​

Der 2002 gegründete Verein "Sicheres Freiburg" ist der operative Arm der Kriminalprävention und hat sich der Kriminalitätsverhütung verschrieben. Sicheres Freiburg e. V. fördert Projekte im Bereich der Gewalt- und Graffitprävention, hilft bei Sachbeschädigungen von Graffiti, bietet Kurse zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung an und ist in vielen Feldern, in denen es um eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls geht, aktiv.

Gemeinsam mit dem kommunalen Suchtbeauftragten und der Koordinationsstelle kommunale Alkoholpolitik werden die Koordinationsratssitzungen vor – und nachbereitet. Im Freiburger Aktionskreis Suchtprophylaxe (AKS) werden folgende Themen bearbeitet: Kinder, Schule, Betriebe, Straßenverkehr, Sucht im Alter.

Auch mit PräRIE, dem Kooperationsprojekt zur Alkohol- und Gewaltprävention des Arbeitskreises Suchthilfe und der Stadt Freiburg (Koordinationsstelle Kommunale Alkoholpolitik), gibt es eine sehr gute Vernetzung.

Sicherheitspartnerschaft

Logo "Sicher dabei"

Im Rahmen der Partnerschaft "Sicherer Alltag", die zwischen der Stadt Freiburg und dem Land Baden-Württemberg geschlossen wurde, begleitet die Kriminalprävention aktuelle Prozesse und bringt sich aktiv in die Projektarbeit ein. Durch die Mitarbeit in der Sicherheitspartnerschaft werden zudem präventive und repressive Maßnahmen miteinander abgestimmt und verbunden. Die Partner verfolgen im Schulterschluss konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der objektiven Sicherheit und des Sicherheitsempfindens. Dramatische Gewaltstraftaten in Stadt und Region erforderten sowohl eine stärkere Verzahnung der kommunalen Präventions- und Sicherheitsarbeit als auch eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium auf unterschiedlichsten Ebenen.

Stelle zur Gleichberechtigung der Frau

Zur Verbesserung der Sicherheit von Frauen und der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt arbeitet die Kriminalprävention eng mit der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, der Interessensvertretung aller Mädchen und Frauen in Freiburg, zusammen. Das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die so genannte Istanbul-Konvention, trat in Deutschland im Februar 2018 in Kraft und stärkt den Schutz von Frauen und Mädchen. Aufgrund dieses Menschenrechtsabkommens, mit dem umfangreiche Maßnahmen zur Prävention und Sanktionierung von Gewalt und zum Gewaltschutz einhergehen, ist die Zusammenarbeit nochmals intensiviert worden.

Zusammenarbeit mit anderen Städten

Die Kriminalprävention ist bundes- und europaweit gut vernetzt mit anderen Städten, die ähnliche Problemlagen haben. Das deutsche Städtenetzwerk und die Mitgliedschaft beim deutsch-europäischen Forum für urbane Sicherheit ermöglichen einen kontinuierlichen und wertvollen Austausch der Fachstellen untereinander.

Netzwerk Kommunales Konfliktmanagement

Auch im Bereich des Konfliktmanagements ist ein überregionaler interdisziplinärer Austausch für unsere Kommune wichtig und hilfreich. Die kommunale Kriminalprävention sowie der Leiter des Vollzugsdienstes der Polizeibehörde Freiburg arbeiten mit derzeit 11 weiteren Kommunen aus ganz Deutschland im "Netzwerk Kommunales Konfliktmanagement im öffentlichen Raum" zusammen. Es ist ein Zusammenschluss aus Verwaltung, Streetwork, wissenschaftlichen Beratenden und Institutionen, die in Kommunen Konflikte im öffentlichen Raum bearbeiten.

Man trifft sich einmal im Jahr, um sich auszutauschen und auszuarbeiten, wie Konflikte und Irritationen zwischen Nutzerinnen und Nutzern bearbeitet und mit möglichst kommunikativen, dialogischen Mitteln gelöst werden können. Gastgeber war auch beim 2. Netzwerktreffen am 07.11.2019 die Fachstelle AKIM (Allparteiliches Konfliktmanagement in München) im Sozialreferat der Landeshauptstadt München (www.muenchen.de/akim) FAZIT des Austausches: Soziale Angebote und ordnungsrechtliches Eingreifen müssen im öffentlichen Raum zusammenarbeiten. Es gilt die Formel: Sozial = sicher!

Netzwerk Kommunales Konfliktmanagement

Angebote zur Gewaltprävention

Hier finden Sie eine Übersicht über Beratungs- und  Unterstützungsangebote, die Ihnen dabei helfen, Gewalt vorzubeugen, in Notfallsituationen angemessen zu reagieren und Konflikte möglichst konstruktiv zu lösen. Auch zum Opferschutz finden Sie Kontakte, die Ihnen den Zugang zu weiterführenden Informationen ermöglichen.

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Diskriminierungen können direkt beim Antidiskriminierungsbüro Freiburg gemeldet werden:

Kontakt

Kommunale Kriminalprävention
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon 0761 201-4880
Fax 0761 201-3113

Kampagne für mehr Sicherheit

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Anlaufstellen
Gewaltprävention und Opferschutz
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