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Morat-Hallen Freiburg

Ausstellungsansicht von "Following – some kind of same – π". Auf dem hellen Galerieboden sind zahlreiche kleine keramische Skulpturen in organischen Formen und gedeckten Farben (Ocker, Grau, Rosa, Gelb) frei verteilt. An den weißen Wänden hängen kleinformatige Gemälde mit grafischen Motiven.

Foto: Marc Doradzillo

Städtische Galerie

Plakat zur Ausstellung "Following - some kind of same - TT

Following – some kind of same – π

7. Februar bis 15. März 2026 | Eröffnung 6. Februar (19 Uhr)

Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe untersuchen das Serielle als künstlerisches Prinzip. Tanja Goetzmanns keramische Hüllen verhandeln Variationen zwischen Funktion, Form und Materialität. Tim Bohlenders Malereien erzeugen durch Spiegelungen, minimale Abweichungen und kleine Störungen seiner grafischen Elemente immer wieder Ungewohntes. Nozomi Tanabes geschnitzte Gesichtsfragmente reflektieren in ihren Wiederholungen Geschichte und Gesellschaft sehr grundlegend als etwas, das über Nachahmung und Adaption funktioniert.
Die drei künstlerischen Positionen – Keramik, Malerei und Holzrelief – erzeugen im Dialog spannungsreiche Übergänge zwischen Fläche, Volumen und Geste. Das serielle Arbeiten wird dabei nicht als bloße Wiederholung verstanden, sondern als poetisch-analytisches Verfahren, das Ordnung schafft und sie zugleich unterläuft.

Halle Nord

Plakat zur Ausstellung Fields of Un/rest

Fields of Un/rest

7. Februar bis 29. März 2026 | Eröffnung 6. Februar (19 Uhr)

Die mittlerweile in Berlin lebenden Künstler*innen – Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin sowie die Kuratorin Sharleena Rosing – fragen: Was bedeutet es, in einer von Krisen geprägten Gegenwart Kunst zu produzieren?
Der Titel reflektiert das Spannungsfeld zwischen Rückzug und Reaktion, zwischen dem Bedürfnis nach Ruhe und äußerer Unruhe. Die Ausstellung untersucht, wie sich gesellschaftliche Umstände im künstlerischen Werk manifestieren, ohne dabei tagespolitisch zu agieren.
Die Künstler*innen arbeiten mit Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Sound und entwickeln teils neue, raumbezogene Arbeiten. Ihre Werke beschäftigen sich mit Materialität, Identität, Körperlichkeit, sowie mit den Bedingungen von öffentlichem Raum und zeitgenössischer Existenz.

Öffnungszeiten

Do/Fr 16 - 19 Uhr
Sa/So 11 - 17 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Adresse

Lörracher Straße 31
79115 Freiburg

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Von der Innenstadt mit der Straßenbahn Nr. 5 in Richtung Rieselfeld, Haltestelle "Pressehaus", von dort neun Gehminuten.

Barrierefreiheit

Für die Morat-Hallen ist eine Rampe für Rollstuhlfahrer*innen geplant. 

Übergangsweise ist ein Zugang zu den Kunsträumen leider nur über die hinteren Notausgänge möglich. Bitte melden Sie sich bei Bedarf während der Öffnungszeiten unter 0761/ 58 53 94 57. Eine Aufsicht wird Sie dann begleiten.

Ein Dank

Kauf und Umbau der MORAT-Hallen wurde ermöglicht Dank der großzügigen Spende der Freiburger Mäzenin Gertraud Hurrle.

Die Städtische Galerie in den Morat-Hallen wird zudem gefördert von:

Kontakt

Kulturamt
Münsterplatz 30
79098 Freiburg
Telefon +49 761 2012101
Fax +49 761 2012199
Herr Samuel Dangel
Telefon +49 761 2012113

Aufgaben: Bildende Kunst, Städtische Galerie