2000 Quadratmeter für die Kunst
Morat-Hallen Freiburg

Aktuelle Ausschreibungen
Städtische Galerie: Bis 17. Mai sind Bewerbungen für eine Ausstellung in der Städtischen Galerie 2027 möglich.
Halle Nord: Bis 17. Mai sind Bewerbungen für eine Ausstellung 2027 in der Halle Nord in den Morat-Hallen möglich.
Regionale: Bis 31. Mai sind Bewerbungen für die Regionale 2027 möglich.
Atelier Mondial: Bis 21. Juni sind Bewerbungen für das Atelier Mondial Stipendien möglich.
Städtische Galerie
Erinnerungsschichten
Sandra Eades, Gisoo Kim, Lilly Lulay, Dalmonia Rogneam, Wenke Seemann
22. Mai bis 5. Juli 2026 | Eröffnung Donnerstag 21. Mai | 19 Uhr
Während der Begriff der Sedimentation ursprünglich aus der Geologie kommt, findet er heute auch in anderen Bereichen Anwendung. In uns Menschen gibt es, wie in der Natur auch, eine Vielzahl an Sedimenten – Schichten aus Erinnerungen und Ablagerungen von Momenten und Eindrücken zu inneren Landschaften. Sie formen uns, beeinflussen unsere Identität und bestimmen, wie wir in Zukunft Orte wahrnehmen. Die abgelagerten Erinnerungen sind dabei selbst sedimentär: Sie formen sich nicht nur aus einem Eindruck, sondern aus mehreren Sinneswahrnehmungen und (Wieder-)Erzählungen, immer beeinflusst von Emotionen. Aber wie lassen sich diese Erinnerungsschichten visualisieren?
Alle von den in der Ausstellung präsentierten Künstlerinnen beschäftigen sich mit der Fotografie als Medium der Erinnerung und beschäftigen sich mit Fragen wie: Wie schichtet sich die Erinnerung an einen Ort? Wie lagert sie sich in uns ab? Wie beeinflussen uns Orte? Wie erinnere ich mich an diese Orte – wie erinnern sich andere daran? Dabei transformieren sie die Fotografien – mit Nadel und Faden, mit Schere und Kleber oder mit Pinsel und Farbe – kombinieren sie mit weiteren Aufnahmen und schichten Medien und Momente um Erinnerungen und Vernetzungen von Personen und Orten zu visualisieren. Es entsteht eine neue, sedimentäre Technik, bei der die Fotografie – wie auch der visuelle Eindruck bei den Erinnerungen – nur eine von mehreren Schichten und Eindrücken ist.
Halle Nord

100 Jahre GEDOK / Häutungen
18. April bis 31. Mai 2026 | Eröffnung 17. April (19 Uhr)
In der Halle Nord feiert die Jubiläumsausstellung „Häutungen" 100 Jahre GEDOK, das älteste und größte europäische Netzwerk für Künstlerinnen, das 1926 von Ida Dehmel gegründet wurde. Die spartenübergreifende Ausstellung zeigt, wie sich künstlerische Positionen im Kampf um Gleichberechtigung stetig weiterentwickeln – gleich „Häutungen", die vor starrem Denken schützen. Begleitend zur Ausstellung ist ein spartenübergreifendes Programm geplant.
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