Klimaschutz und Mobilität

Freiburg verfolgt schon seit Jahrzehnten das Ziel einer stadt- und umweltverträglichen Verkehrspolitik. Der vergleichsweise geringe Anteil der Wege, die die Freiburger Bürgerinnen und Bürger mit dem Auto zurücklegen, und die starke Nutzung von ÖPNV, Fahrrad und den eigenen Füßen zeigen, dass diese Verkehrspolitik im Verkehrsgeschehen in Freiburg Früchte trägt. Dennoch sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen in der kontinuierlich wachsenden Stadt nicht, so dass der Verkehrssektor insgesamt bislang keinen ausreichenden Beitrag zum Klimaschutz in Freiburg leistet.

Knotenpunkt Hauptbahnhof: In Sachen Klimaschutz müssen gerade die längeren Wege in die Region und damit der Ausbau des ÖPNV-Angebots über die Stadtgrenzen hinaus im Fokus stehen. (Foto: Stadt Freiburg P. Seeger)

Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat ein Strategiepapier „Klimaschutz und Mobilität“ verabschiedet, das künftig als strategische Grundlage für die Weiterentwicklung der Verkehrspolitik und Verkehrsplanung in Freiburg dienen soll. Das Strategiepapier knüpft am Klimaschutzkonzept der Stadt Freiburg vom April 2019 an und formuliert weiterführende Handlungsempfehlungen für mehr Klimaschutz in der Freiburger Verkehrspolitik und Verkehrsplanung.

Erarbeitet wurde das Papier unter der Verantwortung des Garten- und Tiefbauamtes durch den Berliner Stadt- und Verkehrsplaner Burkhard Horn in Verbindung mit Analysen zum Mobilitätsgeschehen in Freiburg durch das Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas, Robert Follmer). Das Strategiepapier mit den der Analysen zum Mobilitätsgeschehen im Anhang finden Sie hier (3,262 MB), die dem Gemeinderatsbeschluss zu Grunde liegende Drucksache hier.
 

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Strategiepapier Titel