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1 Teilhabe

Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben sicherstellen

Freiburger Nachhaltigkeitsziele im Handlungsfeld 1
1.1 Transparenter Zugang zu Informationen
1.2 Inklusive Stadt mit gleichberechtigtem Zugang
1.3 Chancengleichheit auf Führungsebene
1.4 Teilhabe an Entscheidungsfindungsprozessen
1.5 Gestaltende Bürgerschaft

Entsprechende Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Nachhaltigkeit geht uns alle an!


Was macht die Stadt Freiburg?

Beispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg

Mit dem Beteiligungshaushalt können Freiburger Bürger_innen ihr Wünsche und Ideen in die Haushaltsplanung einbringen.

Die Stadt Freiburg hat in den letzten Jahren die Quartiersarbeit ausgebaut. Quartiersarbeit will die Menschen in einem Stadtteil ermutigen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und greift Themen auf, die den Bewohner_innen wichtig sind.

Bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans 2040 bindet die Stadt interessierte Bürger_innen und Expert_innen ein, um die Rahmenbedingungen für das „Freiburg von übermorgen“ in einem Dialogprozess zu erarbeiten.

Das Freiburger Leitbild Migration und Integration beantwortet die Fragen "Was wollen wir in Bezug auf Integration gemeinsam erreichen?" und "Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln dabei leiten?".

Alle 2 Jahre wird von der Stadtverwaltung ein Aktionsplan Inklusion aufgestellt, um die UN- Behindertenrechtskonvention schrittweise umzusetzen.

Die Stadt Freiburg führt alle 2 Jahre eine repräsentative Freiburg-Umfrage durch, um ein umfassendes Meinungsbild der Bürger_innen zu erhalten. Die Ergebnisse fließen in kommunale Entscheidungsprozesse und Zielsetzungen mit ein.

Im Online-Beteiligungsportal der Stadt Freiburg können sich Freiburger Bürger_innen online beteiligen.

Die Stadt Freiburg bietet eine Raumdatenbank für Vereine an. Diese gibt einen Überblick über mögliche Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Sitzungen.

Damit Veranstaltungen für alle Menschen offen sind, achtet die Stadt bei der Planung und Durchführung auf Barrierefreiheit. Die eingesetzten Piktogramme helfen, die angebotene Barrierefreiheit sofort zu erkennen.

Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Sarah Baumgart, Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg

Gerade in der Gestaltung von sozialen Beziehungen und unserem direkten Umfeld können wir viel Nachhaltigkeit erreichen.

Sarah Baumgart
Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg


Wie setzen Sie sich mit Ihrer Institution für mehr Nachhaltigkeit ein?
Als kommunale Behindertenbeauftragte interessiert mich in erster Linie die soziale Nachhaltigkeit unseres Lebensumfeldes. Bauen wir unsere Wohnungen so, dass wir möglichst lange, auch im Alter, dort leben können? Gestalten wir den öffentlichen Raum so, dass alle sich sicher in ihm bewegen können? Verwenden wir Ressourcen so, dass sie allen Teilhabe ermöglichen? Ich berate und begleite die Stadt Freiburg auf ihrem Weg zu einer inklusiven Kommune, die allen nachhaltige Teilhabe ermöglicht.

Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Institution in den kommenden Jahren meistern?
Menschen mit Behinderungen beklagen den Mangel an barrierefreien Wohnungen. Diese werden auch von älteren Menschen benötigt. Wohnraum ist in Freiburg knapp. Wie können wir Wohnraum so gestalten, dass Menschen möglichst lange in ihm leben können? Die Wohnung ist ein erheblicher Faktor bei der Selbstbestimmung und Selbstständigkeit von Menschen. Wer hier nachhaltig denkt, vermeidet teure Umzugsketten und Umbauten.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Dass soziale Nachhaltigkeit mindestens genauso wichtig ist wie ökologische. Soziale Nachhaltigkeit geht ebenfalls verantwortungsvoll mit Ressourcen um. Ergebnis ist eine Gesellschaft für alle mit möglichst wenigen Sonderlösungen. Denn Sonderlösungen sind teuer und niemals nachhaltig. Wenn wir im Sinne des Universal Designs alle Bedürfnisse mitdenken, dann erreichen wir Teilhabe in einer nachhaltigen Gesellschaft.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
Die Erfahrungen der Bürger_innen in Freiburg, die sich an mich wenden. Und natürlich meine Position als kommunale Behindertenbeauftragte. Inklusiv und barrierefrei zu denken bedeutet immer auch Nachhaltigkeit.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Nehmen Sie eine konkrete Situation in Ihrem Umfeld in Augenschein. Ist der Verein, in dem Sie tätig sind, wirklich offen für alle? Kann jemand in der Nachbarschaft vielleicht Hilfe gebrauchen? Gerade in der Gestaltung von sozialen Beziehungen und unserem direkten Umfeld können wir viel Nachhaltigkeit erreichen.


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