Veranstaltungen & Aktuelles

Neue Wege gehen - Wo unsere Agrikultur falsch lag und wie Permakultur helfen kann

Mittwoch, 3. April 2019, 18 Uhr, Katholische Akademie Freiburg


Vortrag mit Diskussion von Dipl. Geograph Stefan Schwarzer (Gemeinschaft Schloss Tempelhof, Kreßberg)  in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft

Moderne Landwirtschaft, Industrie und Finanzen übernutzen viele natürliche und gesellschaftliche Ressourcen. Von Nachhaltigkeit sind wir weit entfernt. Die Entdeckung und Entwicklung der Landwirtschaft hat uns zwar zu unglaublichen zivilisatorischen Höhenflügen gebracht - aber eben auch in die Schwierigkeiten, die uns jetzt herausfordern. Das ganzheitliche Gestaltungskonzept der Permakultur bietet eindrucksvolle Werkzeuge, um Nahrung, Energie und andere Lebensgrundlagen zu produzieren und gleichzeitig die Menschen und die übrige Natur zu schützen. Stefan Schwarzer ist für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen tätig und Co-Autor des Buches »Die Humusrevolution«. Er wird einen Einblick geben, warum unsere Kultur so grundlegend nicht-nachhaltig wurde, und ökologisch begründete Lösungen vorstellen, die helfen können, eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft zu entwickeln.

Information & Anmeldung (671,4 KB)

International Sister Cities Conference 2018 - Konferenzbericht jetzt online

Vom 22. bis 24. Oktober kamen erstmalig 11 der 12 Partnerstädte Freiburgs zu einer gemeinsamen Konferenz zusammen.

© Stadt Freiburg / Foto: Raach

Im Mittelpunkt der International Sister Cities Conference „ISC18“ stand die lokale Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen.
Diese Ziele wurden in der „Agenda 2030“ zusammengefasst und am 25. September 2015 auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung von der UN verabschiedet. Im Vordergrund der Freiburger Konferenz standen Vernetzung, Austausch und Zusammenarbeit der Partnerstädte zu den Themen der UN-Nachhaltigkeitsziele. In verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden erarbeiteten die teilnehmenden Bürgermeister und Experten gemeinsame Konzepte und Projektideen, welche im Anschluss gemeinsam realisiert werden sollen. Den Höhepunkt der Konferenz bildete die Unterzeichnung eines gemeinsamen Memorandums, der „Erklärung der Partnerstädte“. Darin verpflichteten sich alle teilnehmenden Städte zur Umsetzung der SDGs und den gemeinsam definierten Projekten.
Den vollständigen Konferenzbericht finden Sie hier (3,307 MB).

pdfKonferenzbericht (3,307 MB)

Bestandsaufnahme entwicklungspolitisches Engagement

In Zusammenarbeit mit dem Arnold-Bergstraesser-Institut hat die Stadt Freiburg eine Umfrage zu entwicklungspolitischem Engagement entwickelt. Diese richtet sich an alle örtlichen Vereine, NGOs und Institutionen, die sich in Freiburg und darüber hinaus engagieren. Durch die Umfrage sollen Bedarfe und Potentiale erkannt und Kooperationen gefördert werden, um das entwicklungspolitische Engagement insgesamt zu stärken. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Rahmen eines Netzwerktreffens im kommenden Jahr vorgestellt.

Hier geht es zur Umfrage.

Genehmigung für Wasserprojekt Wiwilí - Ministerium gibt 360.000 €

Im November wurde das beantragte NAKOPA-Projekt („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) mit der nicaraguanischen Partnerstadt Wiwilí offiziell durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Engagement Global genehmigt.

In den kommenden 3 Jahren werden damit Verbesserungen bei der sanitären Basisversorgung und beim Abwassermanagement in Wiwilí und den Einzugsgebieten ermöglicht. Ziel ist es, die Wasserversorgung für die breite Bevölkerung qualitativ und quantitativ zu verbessern. Während des Besuchs einer Delegation aus Wiwilí im Oktober wurde nochmals deutlich, welche große Bedeutung und Dringlichkeit das Projekt für die Bürgermeister und die dortige Bevölkerung hat.

Kontakt

Isabel Di Stasio
Telefon (07 61) 2 01-10 27
Fax (07 61) 2 01-10 98
Aufgaben:

Koordination Entwicklungspolitik