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11 Klima und Energie

Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung sicherstellen und Energieeinsparungen fördern

Freiburger Nachhaltigkeitsziele im Handlungsfeld 11:
11.1 Senkung der Treibhausgas-Emissionen im Hinblick auf Klimaneutralität bis 2035
11.2 Deutliche Energieeinsparungen
11.3 Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung
11.4 Dekarbonisierung der Wärmeversorgung
11.5 Klimaschutz in der (Stadt-) Bauplanung
11.6 Fachkräfte für die Energiewende

Entsprechende Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen:

Nachhaltigkeit geht uns alle an!

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Was macht die Stadt Freiburg?

Umfassende Informationen zu Strategien und Projekten der Stadt Freiburg unter www.freiburg.de/bewegtBeispielhafter Ausschnitt aus Maßnahmen und Programmen der Stadt Freiburg:

  • Mit dem Förderprogramm "Klimafreundlich Wohnen" unterstützt die Stadt Freiburg private Hausbesitzer_innen mit finanziellen Zuschüssen bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden im Stadtgebiet.
  • Der Freiburger Klimapakt ist ein stadtweites Netzwerk für mehr Klimaschutz bei dem sich Firmen, Institutionen, Vereine und Initiativen zusammenschließen können.
  • Die Stadt Freiburg unterstützt im Projekt Unser Klimaquartier Zähringen Bürger*innen im Stadtteil Zähringen, die sich für den Klimaschutz engagieren und gemeinsam eine positive Vision erarbeiten möchten, wie eine klimaneutrale Stadt aussehen könnte. 
  • Der neue Stadtteil Dietenbach wird ein klimaneutraler und bunter Stadtteil für etwa 16.000 Menschen mit einem hohen Anteil an bezahlbaren Wohnungen. 
  • Einkommensschwache Haushalte erhalten einen kostenlosen Stromsparcheck. 
  • Das Projekt "Fifty-Fifty" schafft Anreize für Freiburger Schulen, ihren Energieverbrauch zu reduzieren. 50% der Einsparungen fließen direkt an die beteiligten Schulen.
  • Im Jahr 2018 wurde ein neues Klimaschutzkonzept erarbeitet. In einem einjährigen Beteiligungsprozess wurde ein neuer, mittelfristiger Masterplan erarbeitet, der in Zukunft als Richtschnur für alle Ämter und städtischen Tochtergesellschaften dient.
  • Die Stadt Freiburg verlangt beim Neubau von Gebäuden eine deutlich höhere Energieeffizienz als die bundesweiten Regelungen.

Die Stadt Freiburg unterstützt im Projekt Unser Klimaquartier Waldsee Bürger_innen im Stadtteil Waldsee, die sich für den Klimaschutz engagieren und gemeinsam erproben möchten, wie eine klimaneutrale Stadt aussehen könnte.

Engagiert für Nachhaltigkeit in Freiburg

Felix Hollerbach

Wir sind von intakten Beziehungen zu unserer Mitwelt und deren Kreisläufen abhängig.

Felix Hollerbach
Umweltpädagoge
Projektleiter Pädagogik, fesa e.V.

Wie setzen Sie sich mit Ihrer Organisation für mehr Nachhaltigkeit ein?
Der fesa e.V. setzt sich mit seinen Aktivitäten für eine sozial und –ökologisch gerechte Welt ein. Wir möchten zu klimaneutralen Lebensstilen anregen und befähigen. Dafür zählt für uns die Nutzung von 100% erneuerbaren und dezentral erzeugten Energien sowie eine deutliche Verringerung des Energiebedarfs. Darüber hinaus möchten wir auch in den Bereichen Ernährung, Mobilität und Konsum Klimabewusstsein schaffen.

Zur Verwirklichung dieser Ziele betreibt der fesa e.V. Aufklärung über den Klimawandel und dessen Folgen und Herausforderungen. Wir betreiben politische Bildungs- und Kampagnenarbeit, organisieren Veranstaltungen und vernetzen uns mit anderen Akteur_innen und Initiativen.

Alle Arbeit des fesa e.V. ist dabei von dem Leitbild geprägt, Lösungen statt Probleme zu vermitteln, um so zu einem aktiven und positiven Wandel beizutragen.

Welche Herausforderungen möchten Sie mit Ihrer Organisation in den kommenden Jahren meistern?
Für uns als kleiner Verein ist es immer eine Herausforderung langfristig stabile Strukturen in Form von Stellen, Projekten und Geldmitteln zu schaffen. Außerdem wollen wir unsere Bildungsarbeit personell und inhaltlich weiter ausbauen und uns noch enger mit den Freiburger Akteur_innen vernetzen.

Was haben Sie im Laufe der Zeit über nachhaltiges Handeln gelernt?
Wirklich nachhaltig zu handeln ist in unserem momentanen System noch unmöglich. Der persönliche Weg zu mehr Nachhaltigkeit ist ein langer und tiefgreifender Prozess. Aber er ist auch sehr spannend und ungemein bereichernd, denn nachhaltig zu handeln und zu leben macht glücklich.

Was motiviert Sie persönlich nachhaltig zu handeln?
In erster Linie ist das die Sorge um und die Empathie für meine Mitwelt, also die Natur und die Mitmenschen. Wir sind von intakten Beziehungen zu unserer Mitwelt und deren Kreisläufen abhängig. Nicht nachhaltiges Handeln ignoriert diese Beziehungen und Abhängigkeiten und zerstört so unsere Lebensgrundlage.

Was raten Sie Menschen, die gerne nachhaltiger handeln oder sich engagieren möchten, dies jedoch bisher nicht tun?
Kaum jemand schafft es, von heute auf morgen seine Gewohnheiten zu ändern. Nachhaltigkeit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Deswegen: Sucht euch Verbündete, setzt euch klare und realistische Ziele und fangt mit kleinen aber mutigen Schritten an. Und zwar jetzt!

www.fesa.de

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