Ausländerbehörde

*** Informationen zum Brexit finden Sie hier. ***

Die Ausländerbehörde besteht aus dem Fachservice Ausländerrecht (Service Schalter), der Sachbearbeitung und dem Fachteam Ausländerrecht und ist zuständig für Fragen rund um Einreise (Visa), Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis.

Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten:

Montag 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
Dienstag 13:00 Uhr - 16:00 Uhr
Mittwoch 7:30 Uhr - 17:30 Uhr
Donnerstag 7:30 Uhr - 12:30 Uhr
Freitag 7:30 Uhr - 12:30 Uhr

Kontaktmöglichkeiten

ACHTUNG: Aufgrund der aktuellen Lage kann es kurzfristig zu eingeschränkten Terminmöglichkeiten kommen (nähere Infos hierzu können Sie unten bei "Aktuelle Informationen" finden).

Unser Servicetelefon (0761/ 201-6470) erreichen Sie während den oben genannten Öffnungszeiten.

Sie erreichen uns außerdem per E-Mail:
Allgemeine Anfragen: Auslaenderbehoerde@stadt.freiburg.de
Terminanfragen: ABH-Termine@stadt.freiburg.de

Für Großkunden, Sozialarbeiter_innen, karitative Einrichtungen und städtische Einrichtungen/Ämter besteht die Möglichkeit der Onlineterminierung (mit Passwortschutz).

Leistungen, Formulare und Informationsmaterial

Alle Leistungen sowie Formulare und Informationsmaterialien der Ausländerbehörde Freiburg finden Sie unter https://www.freiburg.de/pb/-/205348/auslaenderbehoerde/oe6031437

Fachservice Ausländerrecht

Der Fachservice Ausländerrecht dient als erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Ausländerrecht. Ergänzt wird der Fachservice Ausländerrecht durch unser Service-Telefon, an dem Sie unser Team gerne berät.

Bitte vereinbaren Sie für alle Leistungen einen Termin zur Vorsprache an unserem Service-Schalter. Termine können Sie entweder telefonisch unter 0761/201-6470, per E-Mail unter
ABH-Termine@stadt.freiburg.de oder in Notfällen direkt am Empfang in der Berliner Allee vereinbaren.
 
Für die Vorsprache mit Termin ist Folgendes zu beachten:

  1. Nehmen Sie Ihren Termin bitte alleine wahr. Bitte bringen Sie nur Begleitpersonen (Kinder, Ehepartner, Dolmetschende etc.) mit, wenn unbedingt erforderlich.
  2. Sollten Sie sich nicht gesund fühlen oder Symptome wie Fieber oder Grippe haben oder gar unter Quarantäne stehen, bitten wir darum, den Termin abzusagen. Gleiches gilt für evtl. Begleitpersonen.

Falls Sie den Termin aus den unter Nummer 2 genannten Gründen absagen oder weil Sie sich mit der aktuellen Situation nicht wohl fühlen bzw. kein Risiko eingehen möchten, können wir Ihnen eine Terminverschiebung per E-Mail anbieten.

Aktuelle Informationen

Corona: Wichtige Informationen zu Ihrem Termin bei der Ausländerbehörde

Aufgrund des aktuellen Lockdowns ist der Betrieb des Service-Schalters der Ausländerbehörde Freiburg seit 16.12.2020 wieder eingeschränkt. Falls Sie dringend einen Termin brauchen, können Sie sich per Mail unter ABH-Termine@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761/201-6470 melden. Persönliche Termine sind bis auf Weiteres nur sehr eingeschränkt möglich.
 
Wenn Sie einen Termin bei uns in der Berliner Allee 1 haben, ist Folgendes wichtig:
 
- Kommen Sie bitte falls möglich alleine.
 
- Sollten Sie sich nicht gesund fühlen, Fieber oder Grippe haben oder unter Quarantäne stehen, sagen Sie bitte den Termin ab.
 
- Falls Sie den Termin absagen müssen, können wir Ihnen einen neuen Termin per E-Mail anbieten.
 
Wegen der vielen Anträge, E-Mails und Telefonanfragen kann die Bearbeitung länger dauern als normalerweise. Wir bitten Sie daher, auf Nachfragen zu verzichten, Ihre Anfrage kann dadurch nicht schneller bearbeitet werden.
 
Wichtig:
Wenn Sie eine Fiktionsbescheinigung haben, bleibt diese auch nach dem Ablaufdatum gültig. Auch die Arbeitserlaubnis gilt weiterhin.
Damit wir Ihre Duldung verlängern können, senden Sie uns bitte Ihre aktuelle Duldung per Post oder werfen Sie diese in einem Umschlag in den Briefkasten in der Berliner Allee 1 ein. Sie bekommen dann ein Termin, um Ihre Duldung abholen zu können.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Informationen für britische Staatsangehörige zum BREXIT

1.) Allgemeine Informationen zum BEXIT

Zum 31.12.2020 endete der Übergangszeitraum, wonach das Vereinigte Königreich weiterhin wie Mitgliedstaat der EU behandelt wurde.
Für die Zeit nach dem Ablauf des Übergangszeitraums hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ausführliche Informationen auf ihrer Homepage sowohl in deutscher als auch englischer Sprache bereitgestellt:

Deutsch: www.bmi.bund.de/brexit-info
Englisch: www.bmi.bund.de/brexit-info-en

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
germany.iom.int/en/UKNSFproject

Informationen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Beschäftigung britischer Staatsangehöriger und ihren Familienangehörigen ab dem 01.01.2021:


2.) Informationen zur Vorgehensweise bei der ABH der Stadt Freiburg

a) Anzeige des Aufenthaltes bei der Stadt Freiburg

Nach Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 benötigen britische Staatsangehörige und deren Familienangehörige ein Aufenthaltsdokument, das den rechtmäßigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt.

Nach dem Austrittsabkommen ist es erforderlich, dass der Aufenthalt von britischen Staatsangehörigen, die sich bis zum 31. Dezember 2020 rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben, bis spätestens zum 30. Juni 2021 gegenüber der zuständigen Ausländerbehörde anzuzeigen ist. Dies gilt nicht für Personen, die bereits im Besitz einer sogenannten Daueraufenthaltskarte sind.

Hierzu ist das folgende Formular zur Aufenthaltsanzeige vollständig auszufüllen:


Der ausgefüllten Aufenthaltsanzeige ist eine Kopie des gültigen Nationalpasses sowie ggf. Kopien der Nationalpässe vorhandener Familienangehöriger beizulegen. Des Weiteren ist ein Nachweis über den Wohnort zum 31.12.2020 im Bundesgebiet beizufügen. Dieser Nachweis kann u.a. durch Lohnabrechnungen (bestenfalls Dezember 2020), Steuerbescheide, Kontoauszüge, Studienbescheinigung etc. erfolgen. Die Aufenthaltsanzeige samt den beizufügenden Unterlagen sind bis spätestens zum 30. Juni 2021 an die Ausländerbehörde Freiburg zu übermitteln. Die Übermittlung kann ab dem 01.01.2021 per Mail an auslaenderbehoerde@stadt.freiburg.de, per Fax an 0761/201-6495 oder auf dem Postweg erfolgen.
Sofern die weitere Kommunikation per Mail erfolgen darf, sollte die folgende Einwilligungserklärung der Anzeige ausgefüllt beigefügt werden:


b) Bescheinigung nach Aufenthaltsanzeige

Nach Eingang der Aufenthaltsanzeige wird den britischen Staatsangehörigen und deren Familienangehörigen eine Bescheinigung über die Aufenthaltsanzeige ausgestellt und postalisch oder per Mail übermittelt. Eine weitere Antragstellung oder eine persönliche Vorsprache ist hierfür nicht notwendig. Die Bescheinigung über die Aufenthaltsanzeige wird mit dem Zusatz versehen, dass die Ausübung einer Erwerbstätigkeit erlaubt ist. Dies dient zur Wahrung der Rechte abgeleitet aus dem Austrittsabkommen. Die Bescheinigung kann bei Bedarf als Nachweis auch dem Arbeitgeber vorgelegt werden.
Nach Eingang der Aufenthaltsanzeige wird, sofern vorab keine weiteren Unterlagen benötigt werden, ein Termin vergeben. Im Rahmen der Terminvergabe erfolgen dann gegebenenfalls weitere Informationen zu den benötigten Unterlagen und Nachweisen, welche zum Termin mitzuführen sind.

Nach der Aufenthaltsanzeige ist somit zunächst nichts weiter zu veranlassen. Es wird daher auch gebeten, grundsätzlich von Sachstandsanfragen abzusehen.

Wichtige Information: Bis zur Ausstellung der Bescheinigung über die Aufenthaltsanzeige gilt der Aufenthalt britischer Staatsangehöriger und deren Familienangehöriger auf Grundlage des Austrittsabkommens auch nach Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 weiterhin als erlaubt, wenn sich dieser Personenkreis bis zum Ablauf der Übergangsfrist rechtmäßig in der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten hat. Der Aufenthalt ist auch dann weiterhin erlaubt, wenn die betroffenen Personen nach Ablauf der Frist zur Aufenthaltsanzeige am 30. Juni 2021 noch nicht im Besitz eines Aufenthaltsdokumentes‐GB sind.

c) Anstehende Reisen

Mit der Aufenthaltsanzeige wird eine Bescheinigung ausgestellt, welche mit dem Zusatz „Person is allowed to return to Germany“ versehen wird, sodass es bei den Grenzkontrollen grundsätzlich keine Probleme geben sollte.

Allerdings wäre bei einer Grenzkontrolle keinesfalls die Folge, dass die Einreise von britischen Staatsangehörigen, welche grundsätzlich unter das Freizügigkeitsabkommen fallen und noch kein Aufenthaltsdokument besitzen, verweigert wird. Sollten bei den Grenzbeamten Zweifel aufkommen, ob ein britischer Staatsangehöriger vom Freizügigkeitsabkommen begünstigt ist, würde der Reisepass gegebenenfalls gestempelt werden, was keine Konsequenzen auf das im Bundesgebiet ggf. zustehende Aufenthaltsrecht hätte.

Sollte demnächst eine Reise beabsichtigt sein, wäre es ggf. trotzdem empfehlenswert, die Reiseabsichten bereits mit der Aufenthaltsanzeige der Ausländerbehörde mitzuteilen. In einigen Fällen könnte hier ggf. eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt werden.

d) Bisherige Inhaber von Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten

Die bisher ausgestellten Daueraufenthaltskarten von britischen Staatsangehörigen, sowie die bisher erteilten Aufenthaltskarten von Familienangehörigen von britischen Staatsangehörigen bleiben bis zum 31. Dezember 2021 gültig.

Erst danach ist ein Wechsel der Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten notwendig. Ein bereits bescheinigtes Daueraufenthaltsrecht wird dann auf dem Aufenthaltsdokument‐GB mit dem Zusatz „Daueraufenthalt“ versehen.

Es ist beabsichtigt, diesen Personenkreis im Laufe des Jahres 2021 anzuschreiben und einen Termin zu vergeben, um einen Wechsel der Dokumente vorzunehmen, damit bis 31. Dezember 2021 alle bisherigen Inhaber von Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten am 1. Januar 2022 im Besitz des dann notwendigen Aufenthaltsdokuments‐GB sind.

Bei Familienangehörigen von britischen Staatsangehörigen wird darum gebeten, dass diese Personen ebenfalls bei der Aufenhaltsanzeige aufgeführt werden. Ansonsten ist für diesen Personenkreis zunächst nichts zu veranlassen. Die Ausländerbehörde Freiburg setzt sich im Laufe des Jahres 2021 automatisch mit den betroffenen Personen in Verbindung.

e) Daueraufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen

Ein Daueraufenthalt nach dem Austrittsabkommen wird nach einem ständigen und rechtmäßigen Aufenthalt von fünf Jahren begründet. Ein vorliegender Daueraufenthalt nach dem Austrittsabkommen wird im auszustellenden Aufenthaltsdokument‐GB mit dem Zusatz „Daueraufenthalt“ versehen.

Das Daueraufenthaltsrecht nach dem Austrittsabkommen erlischt erst bei einer Abwesenheit vom Bundesgebiet von über fünf Jahren.

Damit ein Daueraufenthaltsrecht bescheinigt werden kann, müsste entweder nachgewiesen werden, dass der britische Staatsangehörige bzw. ein britischer Familienangehöriger 5 Jahre lang im Bundesgebiet erwerbstätig war (kurze Unterbrechungen können unschädlich sein). Dies könnte ggf. durch folgende Unterlagen nachgewiesen werden: Rentenversicherungsverlauf, Lohnabrechnung(en), Bestätigung durch Arbeitgeber. Eine weitere Möglichkeit wäre, wenn sich der britische Staatsangehörige durchgehend mit ausreichenden Existenzmitteln (kein Bezug von Sozialleistungen) und ausreichendem Krankenversicherungsschutz im Bundesgebiet aufgehalten hat.
 
Sofern ein Daueraufenthaltsrecht bescheinigt werden soll, können entsprechende Unterlagen zusammen mit der Aufenthaltsanzeige eingereicht werden. Bei Personen die sich bereits länger als 5 Jahre im Bundesgebiet aufhalten, würde allerdings gegebenenfalls auch eine Nachfrage durch die Ausländerbehörde erfolgen und mitgeteilt werden, welche Unterlagen zur Prüfung benötigt werden.

Kontakt

Ausländerbehörde
Berliner Allee 1
79114 Freiburg
Telefon 0761 201-6470
Fax 0761 201-6495

Wenn Sie uns telefonisch nicht erreichen können, nutzen Sie bitte unser Kontakt-Formular.

Zuständigkeiten

Zuständig für die Bearbeitung des Antrags ist:
  • bei Wohnort in Freiburg: die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsabteilung der Stadt Freiburg
  • bei Wohnort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: die Ausländerbehörde/Fachgruppe Ordnungsrecht und Staatsbürgerschaft des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald
  • bei Wohnort im Ausland: die Deutsche Auslandsvertretung/Bundesverwaltungsamt