Stadtarchiv

Das Stadtarchiv Freiburg ist "Gedächtnis der Verwaltung" sowie zentrale Anlaufstelle für Forschungen zur Stadtgeschichte.

Es ist zuständig für die Sicherung und Erschließung der städtischen Überlieferung. Darüber hinaus verwahrt es auch nichtamtliche Archivalien, wie private Nachlässe oder Fotos. Die Bereitstellung der Dokumente für Interessierte, die Erforschung der Stadtgeschichte und die historische Bildungsarbeit, z.B. durch eigene Publikationen, Ausstellungen und Führungen vor allem für Schüler und Studenten, gehören zu seinen Aufgaben.

Aktuell:

Besuch des Lesesaals

Bitte beachten Sie, dass in Baden-Württemberg gegenwärtig die Alarmstufe II gilt.

Immunisierte Besucher_innen benötigen einen Impf- oder Genesenen-Nachweis (Impfnachweis in digital auslesbarer Form). Zusätzlich erforderlich ist ein negativer Testnachweis (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) – ausgenommen Personen mit Boosterimpfung oder Personen, deren Grundimmunisierung oder Genesung maximal 6 Monate her ist. Nicht-immunisierte Besucher_innen benötigen einen negativen PCR-Test. Zur Verifizierung der Nachweise legen Sie bitte ein Ausweisdokument vor.
 
Zu Dokumentationszwecken erheben wir bei einem Besuch Ihre persönlichen Kontaktdaten.

Der Lesesaal ist geöffnet Montag bis Donnerstag, jeweils von 10:00–16:00 Uhr.

Die Nutzung des Lesesaals ist aufgrund einzuhaltender Abstandsregelungen nur für maximal zeitgleich drei Personen möglich.

Für einen Besuch bitten wir um Voranmeldung mindestens einen Werktag im Voraus. Möglich ist die Reservierung einzelner oder mehrerer halber und/oder ganzer Nutzungstage: Sie können von 10:00–12:45 Uhr oder von 13:15–16:00 Uhr oder durchgängig von 10:00–16:00 Uhr reservieren.
Voranmeldungen sind ausschließlich telefonisch zu den Öffnungszeiten (Mo–Do von 10–16 Uhr) unter 0761/201-2701 oder per E-Mail an stadtarchiv@stadt.freiburg.de möglich.
 
Der Aufenthalt in der Kanzlei zu Beratungs- oder Recherchezwecken ist auf ein Minimum zu reduzieren. Wir bitten Sie, sich bei Beratungsbedarf vorab mit uns in Verbindung zu setzen; ggf. können wir Ihre Anfrage telefonisch oder schriftlich beantworten, und eine persönliche Nutzung ist nicht erforderlich. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Arbeitsgerät mit (elektronische Geräte, aber Bleistift und Papier)
 
Im gesamten öffentlichen Bereich des Stadtarchivs einschließlich des Lesesaals ist das durchgehende Tragen einer medizinischen Schutzmaske (OP-Maske) oder einer Atemschutzmaske (FFP2 oder KN95/N95) Pflicht. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen ist stets einzuhalten.
Vor Betreten von Kanzlei, Lesesaal und Garderobe sind die Hände zu waschen.
Für alle Personen mit typischen COVID-19-Symptomen gilt ein generelles Zutrittsverbot.

Vortragsreihe "Auf Jahr und Tag. Orte im mittelalterlichen Freiburg"

Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke und das Leben in einer Stadt, sondern auch ihre Topographie bis hin zu einzelnen Plätzen oder Gebäuden.
Die fünfte Vortragsreihe von „Auf Jahr und Tag“ widmet sich daher anhand von exemplarisch herausgegriffenen Orten – heute noch existierenden wie den verschwundenen – der räumlichen Struktur des mittelalterlichen Freiburg. Die Vorträge finden im 14-tägigen Rhythmus von Oktober 2021 bis März 2022, immer montags um 19.15 Uhr, als Hybridveranstaltung statt und wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum.

Das Vortragsprogramm finden Sie hier (595,3 KB).

Eine Kooperationsveranstaltung von: Alemannischem Institut Freiburg e.V., Breisgau-Geschichtsverein Schauinsland e.V., Hist. Seminar der Universität Freiburg, Abt. Landesgeschichte, Landesverein Badische Heimat e.V., Münsterbauverein Freiburg e.V. und Stadtarchiv Freiburg.

Achtung: Bis auf Weiteres finden die Vorträge coronabedingt ausschließlich online statt. Änderungen werden rechtzeitig über die Medien und die Homepage bekanntgegeben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Online-Zugangsdaten für Zoom (Meeting-ID: 825 7660 5183, Kenncode: Jahrestag)

Heimatschutzarchitektur vor Ort.

Joseph Schlippe als Leiter des Freiburger Hochbauamtes und Wiederaufbaubüros 1925-1951, unter Berücksichtigung der gleichzeitigen Entwicklung in Basel

Von Ralf Müller

(Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg i. Br. 45 / Alltag & Provinz 18 des AK Regionalgeschichte Freiburg e.V.)

Konzipiert als Teil der Lebensreformbewegungen ab etwa 1900, erlangte die Heimatschutzarchitektur in der Weimarer Republik und während der Zeit des Nationalsozialismus große praktische Relevanz. Nach 1945 war sie in Orten wie Freiburg im Breisgau für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Altstadt handlungsleitend.
Ihre Vertreter grenzten sich sowohl von der in ihren Augen dekadenten Formenvielfalt der Gründerzeit-Architektur als auch später vom ‚Neuen Bauen‘, verkörpert etwa durch das Bauhaus, ab. Neben ästhetischen Gesichtspunkten spielten dabei weltanschauliche Gründe eine Rolle. Häuser mit geneigten Dächern und schlicht gehaltenen Fassaden ohne allzu große Fenster, erbaut mit regional üblichen Materialien und unaufdringlich eingepasst in das Stadtbild oder die landschaftliche Umgebung – das waren einige ihrer zentralen Ideale, deren Umsetzbarkeit von wechselnden personellen und sachlichen Gegebenheiten abhing.
Zwischen 1919 und 1967 waren die Leiter des Hochbauamtes der Stadt Freiburg ausgewiesene Heimatschutzarchitekten. Die Studie analysiert diese Zusammenhänge und bettet sie in größere
politisch-gesellschaftliche Rahmenbedingungen ein. Zur Einordnung der Bedeutung der Erkenntnisse auch über Freiburg hinaus wird ferner die zeitlich parallele Entwicklung in Basel herangezogen, einer Stadt, die bei aller geographischen Nähe durch wesentliche Unterschiede zu Freiburg gekennzeichnet ist.

Das Buch ist im Stadtarchiv Freiburg (stadtarchiv@stadt.freiburg.de) oder im Buchhandel für 30,00 Euro erhältlich.
Weitere Informationen finden Sie hier (1,03 MB).

buochmeisterinne

Handschriften und Frühdrucke aus dem Dominikanerinnenkloster Adelhausen

Hg. von Martina Backes und Balázs J. Nemes


(Stadt und Geschichte. Neue Reihe des Stadtarchivs Freiburg i. Br. 24)

"buochmeisterin", so nannte man im Mittelalter jene Schwester, die im Frauenkloster für Anschaffung, Aufbewahrung und Ausleihe der Bücher zuständig war. Auch in den Dominikanerinnenklöstern Freiburgs, deren vornehmstes der im 13. Jahrhundert gegründete Konvent von Adelhausen war, spielten Bücher eine zentrale Rolle. Welche Arten von Büchern in Adelhausen und den befreundeten Dominikanerinnenklöstern vorhanden waren und wer ihre Anschaffung und Benützung im Frauenkonvent organisierte, zeigt die umfangreiche Begleitbroschüre zur gleichnamigen Ausstellung, die im Museum für Stadtgeschichte 2021 zu sehen war.

Die fast 300-seitige Publikation ist im Stadtarchiv Freiburg oder im Buchhandel für 12,00 Euro erhältlich.

Die Freiburger Stadtrechte des hohen Mittelalters (1120-1293) - Edition, Übersetzung, Einordnung

Hg. von Marita Blattmann, Jürgen Dendorfer, Mathias Kälble und Heinz Krieg

(Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg i. Br. 43)

Das Freiburger Stadtrecht spielt in der Forschung von jeher eine wichtige Rolle. Für keine andere deutsche Gründungsstadt des hohen Mittelalters lässt sich die frühe Rechtsentwicklung so detailliert nachvollziehen wie für Freiburg im Breisgau.

Ediert werden in dem Buch erstmals sämtliche Freiburger Stadtrechtstexte und stadtrechtsnahen
Urkunden von der Marktgründung 1120 bis zum deutschen Stadtrecht von 1293. Darunter auch die verlorenen, aber rekonstruierbaren Stadtrechtstexte der Zähringerzeit, die zu den ältesten Stadtrechtstexten im deutschsprachigen Raum gehören.

Eingeleitet wird der Band von einem Überblick über die Geschichte Freiburgs im 12. und 13. Jahrhundert und einem Beitrag, der die Spezifika der Freiburger Texte erläutert und sie in die Stadtrechtsentwicklung ihrer Zeit einordnet. Neuhochdeutsche Übersetzungen der lateinischen und mittelhochdeutschen Originale sollen die Edition auch einem breiteren Lesepublikum zugänglich machen.

Das Buch (Infoflyer (2,586 MB)) kann im Stadtarchiv für 30 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden (stadtarchiv@stadt.freiburg.de).

Recherche

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Kontakt

Stadtarchiv
Grünwälderstraße 15
79098 Freiburg
Telefon 0761 201-2701
Fax 0761 201-2799

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mit dem Auto:
Autobahn A 5, Ausfahrt Freiburg-Mitte, Richtung Innenstadt. Da beim Archiv keine Parkplätze vorhanden sind, möchten wir Sie bitten, dem Parkleitsystem zu folgen.

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10-16 Uhr
Freitag: geschlossen

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