Biotopverbund und Biotopvernetzung

Um der Isolation von Tier- und Pflanzenarten entgegen zu wirken, hat das Umweltschutzamt schon 1993 begonnen, für die intensiv genutzten Rebberge des Tunibergs und die Feldflur zwischen Tuniberg und Mooswald Biotopverbundkonzepte zu entwickeln. Ziel dieser Konzepte ist, vorhandene Strukturen als Beitrag zur Artenvielfalt in einen räumlichen und funktionalen Verbund zu bringen, zu ergänzen und zu vernetzen.

Im Jahr 2002 wurden die Biotopverbundkonzepte um ein weiteres Konzept mit Schwerpunkt "Offenhaltung einer Mindestflur" für die Schwarzwaldtäler des Stadtkreises erstellt. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Offenhaltung und dem Schutz eines attraktiven Landschaftsbildes, das durch die Aufgabe der Grünlandwirtschaft im Schwarzwald bedroht ist.

Die Biotopverbundkonzepte enthalten einen ausführlichen Maßnahmenkatalog. Mit ihren Vorschlägen zur Umsetzung richten sie sich an Grundstückseigentümer und Bewirtschafter. Die Durchführung von Maßnahmen aus dem Biotopverbundkonzepten kann nach der Landschaftspflegerichtlinie des Landes Baden-Württemberg bezuschusst werden.

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