Gebäude und Heizung - alles ok?

Handwerker, der Heizung kontrolliert
(Foto: kzenon / istockphoto.com)

Was sagt der CO2-Rechner? Ihr Verbrauch ist zu hoch? Dann werden Sie aktiv! Am Gebäude und an der Heizung lässt sich viel verbessern. Wie? Wir helfen Ihnen mit Antworten zu folgenden Themen:

Gebäudedämmung

Durch die Außenwand eines Gebäudes geht die meiste Energie verloren. Bei älteren Gebäuden können durch eine Außenwanddämmung mehr als 30 Prozent der Heizenergie eingespart werden. Durch nachträgliches Anbringen einer Wärmedämmung von etwa 16 Zentimeter Stärke bleibt die Wand warm. Es fällt kein Tauwasser an und das Mauerwerk ist vor starken Temperaturschwankungen und Regen geschützt.

Lange waren Fenster die energetischen Schwachpunkte der Gebäude. Modernes Wärmeschutzglas dämmt viermal besser als früheres Einscheibenglas und doppelt so gut wie Isolierverglasung aus den siebziger und achtziger Jahren.

Eine schlechte Dachdämmung führt im Sommer zu überhitzten und im Winter zu unbehaglich kalten Dachräumen. Sie können Abhilfe schaffen: Bei ungenutzten oder als Lagerraum dienenden Dachräumen reicht es aus, die Obergeschossdecke mit einer Dämmschicht auszulegen. Bei ausgebauten Dachgeschossen ist eine Dämmung der Dachschrägen mit einer mindestens 20 Zentimeter dicken Dämmstoffschicht und einer Dampfsperre notwendig. Wird gleichzeitig das Dach neu gedeckt, können Sie zwischen und auf den Sparren dämmen, ansonsten bietet sich die Dämmung zwischen und unter den Sparren an.

Die Kellerdecke ist der am einfachsten und preiswertesten zu dämmende Gebäudeteil. Die Energieeinsparung ist geringer als bei einer Dämmung der Außenwand oder des Daches. Der Wohnkomfort erhöht sich allerdings entscheidend, da der Boden im Erdgeschoss nicht mehr fußkalt ist. Bei einem unbeheizten Keller kann die Unterseite der Kellerdecke mit einer mindestens 8 Zentimeter dicken Dämmschicht beklebt werden.

Einen guten Überblick bietet der "Modernisierungsratgeber Energie" der DENA.

Heizungssanierung

Optimierung von Heizungen

Heizpumpencheck

Eine Heizung bietet nur dann den gewünschten Komfort bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch, wenn Wärmeerzeugung, Regelung, Warmwasserpumpe und Heizkörper durch einen hydraulischen Abgleich aufeinander abgestimmt werden. Die Heizungskosten werden damit gesenkt und die ganze Heizung kann wirtschaftlicher betrieben werden. Sie sparen neben Geld auch noch jede Menge CO2. Machen Sie den Heizungscheck !

Qualifizierte Fachbetriebe, die Ihnen beim hydraulischen Abgleich und der Auswahl einer passenden Heizungspumpe helfen, finden Sie zum Beispiel bei der Innung Sanitär, Heizung, Klima in Freiburg

Wärmegesetze in Bund und Land Baden-Württemberg

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz des Bundes heißt offiziell: Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (Erneuerbare Energien-Wärmegesetz . EEWärmeG). Es ist am 1.1.2009 in Kraft getreten und gilt im Land Baden-Württemberg nur für Neubauvorhaben. Es sollte nicht verwechselt werden mit dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes Baden- Württemberg . abgekürzt: EWärmeG BW, das für Altbauten gilt und ab 1.1.2010 neue Auflagen beim Austausch von Heizungsanlagen vorsieht.

Neubau: Bundes-Wärme-Gesetz 2009

Seit dem 1. Januar 2009 müssen auch in Baden-Württemberg Bauherren und Gebäudeeigentümer das neue bundesweite Wärmegesetz 2009 beachten, wenn sie den Bauantrag für ein neues Wohnhaus oder für ein neues Nichtwohngebäude einreichen.
Zum Erneuerbare Energien-Wärmegesetz finden Sie Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Altbau: Landes-Wärme-Gesetz Novelle 2015

Besitzer von Wohn- und Nichtwohngebäuden (auch Wohnungseigentümergemeinschaften) im Bestand, d.h. alle Gebäude in Baden-Württemberg mit Bauantrag bis 31. Dezember 2008, müssen das Landes-Wärmegesetz beachten: Wenn Eigentümer die Heizungsanlage gegen eine neue austauschen, müssen sie mindestens 15 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien decken.

Zum Wärmegesetz BW finden Sie Informationen, Merkblätter und Dokumente auf den Webseiten des Umweltministeriums Baden-Württemberg: www.um.baden-wuerttemberg.de

Neue Heizungsanlage

Nachrüstpflichten

Sie wollen Ihre alte Heizungsanlage ersetzen? Dann müssen Sie die Nachrüstpflicht beachten, die bei Heizungsaustausch nach dem Erneuerbare Wärmegesetz Baden-Württemberg gilt. Ihre neue Heizung muss entweder erneuerbare Energien nutzen oder Sie sind zu Ersatzmaßnahmen verpflichtet: http://um.baden-wuerttemberg.de

Elektroheizung

Sie besitzen eine Elektroheizung? Das ist kein guter Beitrag zum Klimaschutz. Es entstehen zwar bei Ihnen direkt keine Emissionen. Dafür gehen aber zwei Drittel der Energie, also 66 % als Abwärme im Kraftwerk verloren. Andere Energieträger sind bei der Wärmeerzeugung deutlich effizienter, die Verluste betragen z. B. bei Erdgas mit moderner Brennwerttechnik nur ca. 10 %. Wir raten Ihnen deshalb, auf eine andere Form der Beheizung umzurüsten.

Erdöl und Erdgas

Moderne Heizkessel können durch ihren guten Wirkungsgrad je nach Ausgangszustand und Zeitpunkt der Umstellung 10 bis 30 Prozent Energie einsparen. Bei Gasheizungen ist heute die Brennwerttechnik Standard. Dabei wird sogar die Energie im Abgas noch optimal ausgenutzt und der höchste Wirkungsgrad erreicht. Außerdem liegen die spezifischen CO2-Emissionen von Erdgas niedriger als beim Erdöl und es entstehen weniger sonstige Schadstoffe beim Verbrennen.

Solarthermie

Mit Hilfe von Kollektoren wird die Sonnenwärme für den Hausgebrauch verfügbar. Durch eine solare Warmwasserbereitung kann zudem 60 Prozent des Warmwasserbedarfs eines Haushalts nahezu CO2-emissionsfrei erzeugt werden. Das sind immerhin etwa 10 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Gebäudes.

Wärmepumpen

Vor allem im Neubau werden heute wieder vermehrt Wärmepumpen eingesetzt. Dabei nutzt man die Umgebungswärme des Bodens. Die Wärmepumpe ist aber nur unter speziellen Bedingungen umweltfreundlich, da sie mit Strom betrieben wird. Sie ist deshalb nie CO2-frei, kann aber bei optimaler Auslegung effektiv zum Klimaschutz beitragen. Wichtig ist eine Jahresarbeitszahl (eine Kennzahl zur Effizienz der Anlage) möglichst über 4 und der Einsatz von klimafreundlichen (H)FKW-freien Kältemitteln. Wärmepumpen sind recht teuer und eignen sich nur für sehr gut gedämmte Gebäude mit möglichst geringen Heizwassertemperaturen (z. B. Fußbodenheizungen).

Eine weitere regenerative Heizungstechnik ist die Nutzung von Biomasse. Für den Hausgebrauch fallen darunter vor allem Holzpellets und Holzhackschnitzel. Durch die Nutzung von Biomasse fällt kein zusätzliches CO2 an, da beim Verbrennen der nachwachsenden Rohstoffe das während dem Wachstum gebundene CO2 freigesetzt wird.

Kraft-Wärme-Kopplung

Gerade für größere Gebäude wie Mehrfamilienhäuser können Blockheizkraftwerke (BHKW) interessant sein. Sie produzieren sowohl Wärme als auch Strom, der ins Stromnetz eingespeist werden kann. Die Entwicklung von Mikro-BHKWs für Einfamilienhäuser wird mit Hochdruck betrieben und steht vor einer Markteinführung.

Energieausweis

Wem nutzt der Energieausweis?

Der Energieausweis für Gebäude, auch Energiepass genannt, beschreibt dessen Energieverbrauch. Dadurch kann er für Hauseigentümer/innen Einsparpotenziale aufzeigen und bietet Käufern/innen und Mietern/innen die Möglichkeit, künftige Energiekosten abzuschätzen und Gebäude hinsichtlich des Energieverbrauchs zu vergleichen.

Seit 2009 muss für alle Wohngebäude bei Neuvermietung oder Verkauf ein Energieausweis ausgestellt werden.

Den Energieausweis gibt es in zwei verschiedenen Varianten: als bedarfsorientierter Ausweis (Energieausweis auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs) und als verbrauchsorientierter Ausweis (Energieausweis auf der Grundlage des erfassten Energieverbrauchs). Welcher Ausweis verwendet werden kann, richtet sich nach der Größe, dem Baujahr und der energetischen Qualität des Gebäudes:

  • Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die 1977 oder später errichtet wurden, besteht Wahlfreiheit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Ausweis.
  • Für Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten, egal welchen Baujahres, gilt ebenfalls Wahlfreiheit.
  • Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, die vor 1977 errichtet worden sind, ist der bedarfsorientierte Energieausweis zu verwenden. Eine Ausnahme gilt für Wohngebäude aus dieser Zeit, die den energetischen Stand der Wärmeschutzverordnung von 1977 haben. In diesen Fällen besteht ebenfalls Wahlfreiheit.

Wer stellt den Energieausweis aus?

Ausstellungsberechtigt sind nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) nur Fachkräfte mit spezieller Qualifizierung. Zumeist sind es Bauingenieure und Architekten oder sie kommen aus dem Handwerk.

Verbrauchs- und Bedarfsausweis

Verbrauchs- und Bedarfsausweis unterscheiden sich in der Art der Ermittlung des Energiebedarfs eines Gebäudes. Der Verbrauchsausweis wird auf Grundlage der tatsächlichen Heizenergieverbräuche der vergangenen drei Jahre erstellt. Er leitet sich also aus der Heizkostenrechnung ab und zeigt den durchschnittlichen, witterungsbereinigten Verbrauch bei einem bestimmten Nutzer. Der Verbrauch eines anderen Nutzers kann hiervon abweichen.

Beim Bedarfsausweis wird die energetische Qualität vor allem der Außenwände und des Dachs sowie der technischen Anlagen wie z.B. Heizkessel berücksichtigt. Wichtig ist, dass der Energiebedarfswert - gerade weil er frei von individuellen und subjektiven Verhältnissen errechnet wird - einen objektiven Wert über die energetische Qualität eines Gebäudes darstellt. Der konkrete Energieverbrauch kann hiervon abweichen. Falls Sanierungen geplant werden, ist der Bedarfsausweis vorzuziehen, da er Auskunft über die Schwachstellen des Gebäudes bietet.

Was kostet ein Energieausweis?

Die Kosten für die Erstellung des Energieausweises sind nicht gesetzlich festgelegt und insofern zwischen Aussteller und Auftraggeber frei verhandelbar. Je nach Ausweistyp, Gebäude und Erfassungsaufwand kann der Preis erheblich variieren. Verbrauchsausweise sind dabei generell kostengünstiger als Bedarfsausweise und schon für deutlich unter 100 € zu erhalten. Für Bedarfsausweise von großen Gebäuden mit Vor-Ort-Termin können mehrere hundert Euro fällig sein.

Link zu Fördermöglichkeiten: www.energiefoerderung.info

Wer kann helfen?

Benötigen Sie eine weitergehende Beratung? Oder planen Sie schon konkrete Maßnahmen? In Freiburg gibt es viele kompetente Partner:

Energieberater_innen

Eine Übersicht mit Fachkräften, die Ihnen beim Energiesparen im Gebäudebereich zur Seite stehen, finden Sie in der Liste der Energieberater_innen in Freiburg

Handwerksbetriebe

Handwerksbetriebe sind wichtige Partner bei allen Sanierungsmaßnahmen. Sie kümmern sich nicht nur um die Ausführung, sondern helfen auch bei der Planung und Beratung.

Mit der Handwerker-Suche der Handwerkskammer Freiburg finden Sie einen passenden Partner!

Architekt_innen

Architekturforum Freiburg e.V.
www.architekturforum-freiburg.de

Architektenkammer Baden-Württemberg
Kammerbezirk Südbaden
www.akbw.de

Bund Deutscher Architekten BDA
Landesverband Baden-Württemberg
www.bda-bawue.de

Sonstige Initiativen

Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Zweigstelle Freiburg
www.verbraucherzentrale-bawue.de/beratungsstellen/freiburg

fesa e.V.
www.fesa.de

ECOtrinova e.V.
ecotrinova.de

Energieagentur Regio Freiburg GmbH
www.energieagentur-regio-freiburg.eu

Hier gibt es Geld

Bund und Land und die Stadt Freiburg helfen Ihnen dabei, bei Ihrem Haus den Energieverbrauch zu senken und Ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Viele Energiespar-Maßnahmen werden gefördert.

6

%

Energie einsparen

wenn die Raumtemperatur in der Wohnung um 1 Grad gesenkt wird

900

kWh

Heizenergie

kann eingespart werden, wenn zugige Fenster nachträglich isoliert werden.

80

%

der Energie

im Haushalt wird für Heizung und Warmwasser gebraucht.

Energiespartipps fürs Heizen und Lüften

Nicht nur mit der richtigen Technik kann eine Menge Energie gespart werden

Es kommt zusätzlich auch auf die richtige Nutzung an. Wenn Sie die „technischen“ Einsparpotenziale durch ausreichende Dämmung, moderne Heizung und effiziente Elektrogeräte bereits ausgeschöpft haben, gewinnt das Nutzerverhalten eine noch größere Bedeutung.

Raumtemperatur reduzieren

Ein Grad mehr oder weniger führen über das Jahr gesehen bereits zu einer Verbrauchsänderung von 6 Prozent bis 12 Prozent. Besonders in gut gedämmten Häusern kann die Raumtemperatur relativ niedrig sein, da die Innenseiten von Wänden und Fenstern behaglich warm sind. Eine Lufttemperatur von etwa 20 Grad oder niedriger wird hier meist als ausreichend empfunden.

Wenig genutzte Räume nicht voll beheizen

Schlafzimmer, Keller und  Dachräume brauchen keine durchgängigen Temperaturen von 20 Grad. Besonders in Schlafzimmern reichen meist 17 bis 18 Grad, man sollte aber auf die Luftfeuchte achten sowie Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten.

Nachts die Temperatur senken

Nachts kann die Heizung auf 15 bis 16 Grad heruntergedreht werden. Kühler sollte es über Nacht nicht sein, da das Wiederaufwärmen am nächsten Morgen sonst zu lange dauert. Auch bei längerer Abwesenheit tagsüber kann die Heizung heruntergedreht werden.

Stoßlüften statt Fenster auf Dauerkippstellung

Gerade an kalten Tagen reichen weniger als 5 Minuten, in denen unerwünschte Raumfeuchte und verbrauchte Luft nach draußen transportiert werden. Einfach Fenster ganz öffnen und Stoßlüften. Am besten Durchzug machen, ansonsten in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen. Kippstellung ist wirkungslos und verschwendet Heizenergie.

Feuchtigkeit weglüften

Große Mengen Wasserdampf nach dem Duschen oder Kochen möglichst sofort nach draußen ablüften. Auch hier durch Schließen der Zimmertüren verhindern, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet werden muss, weil ein Trockenraum fehlt, dieses Zimmer öfter lüften. Zimmertüre geschlossen halten.

Energiespartipps für Mieter_innen

Sie sind keine Hausbesitzer_in? Und denken nun, Sie könnten nichts tun?

Tatsächlich haben Sie weniger Möglichkeiten als Eigentümer_innen. Trotzdem können Sie aktiv werden! Wir sagen Ihnen auf dieser Seite, wie Sie Ihre CO2-Bilanz in einer Mietswohnung verbessern.

Beim Einzug

Durch den neuen Energieausweis, der Ihnen bei alten Gebäuden ab 1. Juli 2008 vorgelegt werden muss, können Sie beurteilen, ob Sie eine sparsame Wohnung oder in eine Energieschleuder einziehen werden. Auf jeden Fall sollten Sie sich die Verbräuche der letzten Jahre für die zu mietende Wohnung vom Vermieter vorlegen lassen. So können Sie beurteilen, wie hoch die Warmmiete voraussichtlich sein wird.

Durch kleinere Energiesparmaßnahmen

Zieht es in Ihrer Wohnung? Sind die Fenster undicht? Kleinere Maßnahmen können Sie auch selbst durchführen, denn sie sparen Ihnen bares Geld. Dichten Sie Fenster ab oder stoppen Sie Luftzug unter der Haustür durch schnell angebrachte Dichtungen. Sprechen Sie aber bei Problemen auf jeden Fall mit Ihrem Vermieter, denn er kann noch mehr tun!

Sanierung durch Vermieter_innen

Ihre Vermieterin oder Ihr Vermieter weiß nicht, dass durch Sanierung der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden kann? Sprechen Sie Ihn an! Weisen Sie ihn auf die Freiburger Seiten der CO2-Diät hin! Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass nach einer energetischen Sanierung die Kaltmiete übermäßig ansteigt. Viele Beispiele zeigen, dass Sie durch geringere Heizkosten keine Mehrbelastung haben, dafür aber eine Wohnung mit höherem Wohlfühlfaktor als vorher.

Selbst sanieren

In bestimmten Fällen kann es sich lohnen, wenn Sie in Ihre Mietwohnung oder Ihr Mietshaus selbst investieren. Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter, denn er muss natürlich zustimmen. Weitere Informationen finden Sie in einer Mustervereinbarung "Modernisierung durch Mieter", die Sie hier herunterladen können.

Immer richtig ist der sparsame Umgang mit Heizenergie. Das gilt natürlich auch für Mieter. Allerdings müssen Sie aufpassen: Sie sind verpflichtet, auf ausreichende Beheizung und Belüftung Ihrer Wohnung zu achten. So kann es falsch sein, einige Räume gar nicht zu beheizen oder unzureichend zu lüften. Schimmelprobleme sind häufig ein Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern. Hilfe bei Problemen und Antworten auf Fragen erhalten Sie bei der Verbraucherzentrale.