Bauen und Wohnen in Kleineschholz

Im Quartier sollen ausschließlich Genossenschaften, private Baugruppen und andere Bauträger zum Zug kommen, deren Ziel nicht die Gewinnmaximierung ist. Für die Vergabe der Bauflächen wird nicht der Preis entscheidend sein, sondern das beste Konzept.

Ziele für die Vermarktung

Welche Kriterien dabei zugrunde gelegt werden, wird im Laufe des kommenden Jahres erarbeitet. Klar ist aber, was auf dem Wunschzettel steht: 

  • Projekte, die Mieterinnen und Mieter im Fokus haben
  • Inklusion
  • preisgedämpfter Wohnbau
  • Bestandhaltung
  • Ökologie und Klimaschutz
  • gemeinschaftliche Nutzung von Flächen, beispielsweise in Cluster-Wohnungen
  • allgemein die Förderung des Gemeinwohls

50 Prozent geförderte Wohnungen

Zwei ganz wichtige Leitplanken sollen Teil des Vermarktungskonzeptes sein: Mindestens 50 Prozent der Wohnungen entstehen als geförderter Wohnraum. Und 100 Prozent der Flächen bleiben in öffentlichem Besitz und werden über Erbpacht dauerhaft der Bodenspekulation entzogen.

Dennoch werden auch die insgesamt rund 500 neuen Wohnungen in Kleineschholz nicht spottbillig. Doch dank der 50-Prozent-Quote für geförderten Wohnraum bleiben die Mieten hier deutlich unter dem Mietspiegel. Gleichzeitig liegen die Einkommensgrenzen für Mietwohnraumförderung so hoch, dass weite Teile der Bevölkerung davon profitieren – Singles ebenso wie Alleinerziehende oder Familien. Sie alle sollen Kleineschholz zu einem bunt gemischten, lebenswerten Quartier machen. 

Bitte beachten Sie, dass das Vermarktungskonzept voraussichtlich im Jahr 2022 vom Gemeinderat beschlossen wird.

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