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Der 22. Oktober 1940 war der letzte Tag des jüdischen Laubhüttenfestes (hebräisch: Sukkot). In einer konzertierten Aktion der nationalsozialistischen Gauleiter wurden an diesem Tag über 6500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt. Vom Freiburger Bahnhof aus wurden mindestens 379 Freiburger Jüdinnen und Juden deportiert.
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Mit dem Ende der Vegetationsperiode können Pflanzen und Geäst seit dem 1. Oktober wieder gestutzt werden. Wo üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, sind Grundstückseigentümer*innen dazu sogar gesetzlich verpflichtet.
Grillfans aufgepasst: Am Opfinger See gibt es eine neue Grillzone. Hier kann man künftig auch mit selbst mitgebrachten Grills brutzeln.
Die städtischen Friedhöfe stellen sich für die Zukunft neu auf: Aus dem Eigenbetrieb Friedhöfe wird zum 1. Januar 2027 ein städtisches Amt. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 29. September beschlossen.
Am Samstag, 3. Oktober, ist von 10 bis 12 Uhr in der Wiehre eine Versammlung mit dem Titel „Tischdecke(n) für die Demokratie“ angemeldet.
Das Freiburger Playdate war von Beginn an ein echter Erfolg: Mehr als 1.000 Menschen trafen sich bei den ersten vier Veranstaltungen zum gemeinsamen Spielen. Beim Kommunalkongress in Leipzig wurde das Format jetzt mit dem Ko-Pionierpreis ausgezeichnet.
Ab dem 8. September ist die Wanderausstellung „trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“ im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) zu sehen. Um die Ausstellung zu ergänzen, sucht das Museum Menschen aus Freiburg und Südbaden, die ihre Geschichte teilen wollen.
Beim Brändelöschen und Menschenretten müssen alle Abläufe einstudiert sein. Zum 175. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr gibt es deshalb am Samstag, 19. September, ab 16 Uhr eine besondere Übung auf dem Münsterplatz. Wir haben dazu Daniel Hackenjos von der Abteilung 01 Oberstadt befragt.
Die Freiburger*innen sortieren gut und produzieren so deutlich weniger Restabfall als andere Städte und Kommunen. Mit 111 Kilogramm Restabfall und Sperrmüll pro Person im Jahr 2025 liegt Freiburg wieder an erster Stelle unter den kreisfreien Großstädten Baden-Württembergs. Das entspricht einem leichten Anstieg von zwei Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr. Die Abfallverwertungsquote blieb stabil bei 69 Prozent.
Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Ab Donnerstag, 17. September, 18 Uhr bis Sonntag, 27. September, ebenfalls 18 Uhr, läuft die nächste Versteigerung von Fundsachen des städtischen Fundbüros. Bereits ab Donnerstag, 20. August, können Interessierte die Fundräder und -sachen auf der Versteigerungswebseite ansehen.
Grundwasser ist eine besonders wertvolle und eine endliche Ressource – gerade in Zeiten zunehmender Hitze und langer Trockenheit. Deshalb weist das Umweltschutzamt darauf hin, dass Grundwasser nicht beliebig entnommen werden darf. Bei wiederholten Kontrollen wurde festgestellt, dass auf mehreren Grundstücken Grundwasser ohne die erforderliche Anzeige beziehungsweise ohne die nötige Erlaubnis genutzt wird.
Von Montag, 10. August, bis Freitag, 15. August, war der städtische Vollzugsdienst verstärkt unterwegs, um die Einhaltung des Landesnichtraucherschutzgesetzes zu kontrollieren. Insgesamt 32 Verstöße haben die Mitarbeitenden in Schwerpunktkontrollen festgestellt. Seit dem 1. Juni verbietet es unter anderem das Rauchen an Straßenbahnhaltestellen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf achtlos weggeworfenem Müll.
Ein Samstag ohne Münstermarkt? Eigentlich kaum vorstellbar. In dieser Woche ist aber alles anders, denn am Samstag, den 15. August, feiern Christ*innen Mariä Himmelfahrt. Fällt dieser Feiertag auf einen Werktag, finden weder Münstermarkt noch Nachmittagsverkauf statt.
Ausmisten und gutes Tun: Die gemeinnützige Fahrradwerkstatt Schopf 5 des Amts für Migration und Integration benötigt dringend Nachschub an gebrauchten, aber noch fahrtüchtigen Fahrrädern. Die Vorräte sind nahezu aufgebraucht – doch die Nachfrage ist groß.
Lust auf Secondhand-Schnäppchen? Am Samstag, 8. August, ist endlich soweit: In der neuen Fundfabrik kann gestöbert, anprobiert und entdeckt werden.
Im Sommer bringt das Immobilienmanagement den Brandschutz im "Alten Rathaus" (rotes Gebäude) am Rathausplatz auf Stand. Deswegen bleibt die Bürgerberatung dort von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 13. September, geschlossen.
Mit einer neuen Kampagne macht die Stadt zusammen mit Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen auf geschlechtsspezifische Gewalt und Hilfsangebote aufmerksam. „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“ ist Teil des Freiburger Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention .
Ab Donnerstag, 2. Juli 2026, versteigert die Stadt Freiburg über ein Online-Portal Fundsachen, für die innerhalb der gesetzlichen Frist weder Eigentümer*in noch Finder*in Ansprüche geltend gemacht haben.
Seit April testet die Stadt mobile Gastronomie auf ausgewählten Grünflächen. Jetzt startet die zweite Runde: Bis September stehen fünf neue Food Trucks an den bisherigen Standorten Colombi-, Eschholz-, Dietenbach- und Seepark und Stühlinger Kirchplatz.
Rund 750 Feuerwehrmänner und -frauen stellen sich am Samstag, 27. Juni 2026, den Leistungswettbewerben der Freiwilligen Feuerwehr in Bronze, Silber und Gold. Die Übungen sollen dafür sorgen, dass bei Einsätzen alles rund läuft und die allgemeine Einsatzbereitschaft steigt. Die Prüfungen finden ab 7 Uhr rund um den Colombipark und den Platz der Alten Synagoge statt. Zuschauer*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen.
Damit Kinder in Freiburg sicher klettern, schaukeln, rutschen und buddeln können, hat der städtische Vollzugsdienst (VD) von Dienstag, 26. Mai, bis Dienstag, 2. Juni, gezielt Spielplätze im Stadtgebiet kontrolliert. Insgesamt gab es 119 Kontrollgänge auf 86 Spielplätzen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der ordnungsgemäßen Nutzung der Spielplätze. Themen wie Müllbeseitigung, Rauchverbot, adressatengerechte Benutzung der Spielgeräte sowie Jugendschutz standen im Fokus.
Der Gedenkraum im DZNS erinnert an Freiburger*innen, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt wurden. Dank intensiver Forschungsarbeiten können nun rund 170 Namen ergänzt werden – ab Dienstag, 16. Juni, sind sie zu sehen. Für die Recherchen ist Leonie Werle zuständig.
Bisher waren im Gedenkraum des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus (DZNS) die Namen von 1048 Menschen mit Verbindung zu Freiburg zu sehen, die im Nationalsozialismus verfolgt oder ermordet wurden. Ab Dienstag, 16. Juni, sind dort 170 neue Namen zu finden. Zur Erweiterung veranstaltet das DZNS einen Thementag.
Rekordtemperaturen und Tropennächten: Der Klimawandel kommt nicht erst, er ist schon da. Der Hitzeaktionsplan der Stadt soll die Bürger*innen in Hitzeperioden schützen. Deshalb können sich nun alle Freiburger*innen einbringen und online beteiligen.
Das Hobby beruflich nutzen, die eigenen Stärken besser kennenlernen oder neue berufliche Perspektiven erhalten: In Freiburg gibt es viele Sozialprojekte, die Menschen beim (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben unterstützen. Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) fördert viele Projekte in ganz Europa. In Baden-Württemberg unterstützt er gezielt solche mit neuen Ansätzen und Ideen. Ab Montag, 8. Juni , bis Freitag, 31. Juli, können dafür wieder Zuschüsse beantragt werden.
Wie in den vergangenen Jahren hat die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) bis zum 15. September die Möglichkeit, früher mit der Arbeit zu beginnen. Demnach können die Abfallsammelfahrzeuge bereits ab 5 Uhr zur Sammlung aufbrechen, sofern die Wetterprognose einen Hitzetag vorhersagt (Hitze-Index-Stufe 1).
Wer zum Arzt/zur Ärztin geht, will und muss vor allem eins: verstanden werden. Das ist besonders für Menschen mit wenig Deutschkenntnissen wichtig. Deshalb haben die Stadt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Freiburg , jetzt 50 Dolmetscher*innen in 30 Sprachen für den Einsatz in Krankenhaus oder Arztpraxis geschult. Mehr dazu weiß Katrin Werkle vom Amt für Migration und Integration .
Viele Menschen in Freiburg engagieren sich ehrenamtlich. Sie helfen Kindern beim Lesenlernen, sammeln Müll an der Dreisam oder begleiten Geflüchtete bei Behördengängen. Der Aktionsmonat "Engagierter Juni" will dieses Engagement in der Öffentlichkeit sichtbar machen.
Das vielfältige Engagement sichtbar(er) machen und Wertschätzung ausdrücken: dafür veranstaltet die Stadt Freiburg alljährlich im Herbst ein großes Fest, bei dem beispielgebende Projekte und engagierte Personen geehrt werden.
Mit der Neueröffnung des Augustinermuseums im Februar hat die Stadt auch den angrenzenden Spielplatz saniert. Unter anderem gibt es dort jetzt eine neue Wellenbank, mehr Sitzgelegenheiten und sanierte Wege. Mit einem besonderen Projekt schließt die Künstlerin Alice Pasquini die Arbeiten ab: Sie hat in der vergangenen Woche ihr Wandgemälde von 2015 an der Mauer des Spielplatzes erweitert.