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Was wird beim Zensus 2022 erhoben?

Ausfüllen des Online-Fragebogens auf einem Smartphone
Die meisten Daten werden von den Bürger_innen selbst über einen Online-Fragebogen erfasst.

Beim Zensus gilt das Prinzip der Datensparsamkeit: Es sollen nur so viele Daten neu erhoben werden, wie unbedingt notwendig. Im Wesentlichen gibt es drei Erhebungsteile:

  • Stichprobenerhebung der Bevölkerung
    Da die Angaben im Melderegister immer nur so gut sind wie die Meldemoral der Einwohner_innen, wird ein Teil der Bevölkerung befragt, um die Zahl der Karteileichen und Fehlbestände im Melderegister zuverlässig hochrechnen zu können.
  • Vollerhebung der Bevölkerung in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften
    Da die Melderegisterangaben insbesondere in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften wie z.B. in Studierendenwohnheimen am unzuverlässigsten sind, werden dort alle Bewohner_innen befragt. In Gemeinschaftsunterkünften wie Justizvollzugsanstalten oder Krankenhäusern gibt die Einrichtungsleitung stellvertretend Auskunft.
  • Vollerhebung der Gebäude und Wohnungen
    In Deutschland gibt es keinen einheitlichen Datenbestand zu den Gebäuden und Wohnungen. Deshalb werden alle privaten Eigentümer_innen von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum befragt, ebenso gewerblich tätige Mehrfacheigentümer_innen und Verwalter_innen, sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden oder Wohnungen.
Darstellung von Gebäuden
Quelle: Statistisches Bundesamt