Schulkindbetreuung

Die Schulkindbetreuung ist eine pädagogische Einrichtung und begleitet Kinder vor und nach dem Unterricht in der Schule mit freizeitpädagogischen Angeboten wie Freispiel, Gruppen- und Projektarbeit.

Die Schulkindbetreuung ist eine pädagogische Einrichtung und begleitet Kinder vor und nach dem Unterricht in der Schule mit freizeitpädagogischen Angeboten wie Freispiel, Gruppen- und Projektarbeit.
NEU:
ab dem Schuljahr 2026/2027 ist die Anmeldefrist: 15. März 2026
Anmeldung zur Betreuung und zum Mittagessen in einem Anmeldeformular
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Rechtsanspruch sowie die Anmeldung finden Sie unter
www.freiburg.de/rechtsanspruchgrundschule
Die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr ist jeweils der 15. März. Anträge, die danach beim Amt für Schule und Bildung eingehen, werden nachträglich berücksichtigt.
Nein, der Betreuungsvertrag wird für die gesamt Grundschulzeit (1. – 4. Klasse) abgeschlossen.
Ausnahme: Für Schüler_innen der Vorbereitungs- und Grundschulförderklassen wird der Vertrag für ein Schuljahr geschlossen.
Muss Ihr Kind eine Klasse wiederholen informieren Sie bitte das Amt für Schule und Bildung, damit die Vertragslaufzeit angepasst werden kann.
Bitte schreiben Sie eine Mail mit Ihren neuen Kontaktdaten an schulkindbetreuung@freiburg.de und Informieren Sie die Leitung der Schulkindbetreuung an Ihrer Schule.
Eine Abmeldung an der Schule ist nicht gleichzeitig die Kündigung der Schulkindbetreuung. Bitte informieren Sie die Schulkindbetreuung ebenfalls schriftlich und kündigen die Schulkindbetreuung fristgerecht (siehe unten).
Bis spätestens 31. Mai bekommen Sie Bescheid, ob Ihr Kind einen Platz in der Schulkindbetreuung erhält oder auf der Warteliste steht.
Die Buchung einzelner Tage ist nicht möglich. Der Betreuungsplatz wird für die gesamte Woche zur Verfügung gestellt.
Wir stellen keine gesonderte Aufstellung der monatlichen Elternbeiträge aus. Wir bitten Sie, die Rechnungen, die Sie vom Amt für Schule und Bildung erhalten, aufzuheben. Diese reichen zusammen mit Ihren Kontoauszügen als Vorlage beim Finanzamt aus.
Die Ferienbetreuung ist nur für 3 Wochen (1. Woche der Pfingstferien sowie 1. und 2. Woche der Sommerferien) oder 7 Wochen (Herbstferien, Fastnachtsferien, Osterferien, 1. Woche der Pfingstferien sowie 1. und 2. Woche der Sommerferien) buchbar. Ein flexibles Ändern der einzelnen Wochen ist nicht möglich.
Die Ferienbetreuung ist grundsätzlich nur zu Beginn des Schuljahres für die komplette Grundschulzeit buchbar. Sollte während des laufenden Schuljahres noch Plätze in der Ferienbetreuung frei sein, kann diese nachgebucht werden. Bei nachträglicher Buchung sind die Monatsbeiträge rückwirkend zu entrichten.
Die Ferienbetreuung ist nur für 3 Wochen (1. Woche der Pfingstferien sowie 1. und 2. Woche der Sommerferien) oder 7 Wochen (Herbstferien, Fastnachtsferien, Osterferien, 1. Woche der Pfingstferien sowie 1. und 2. Woche der Sommerferien) buchbar. Ein flexibles Ändern der einzelnen Wochen ist nicht möglich.
Ja, Änderungen der Module der Regelbetreuung sind monatlich bis zum 15. des Monats zum nächsten Monat möglich, sofern freie Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.
Betreuungsplätze können in der Schulkindbetreuung nicht von zwei oder mehreren Familien geteilt werden (Platzsharing). Durch enormen Verwaltungsaufwand in der Abrechnung und den sehr hohen organisatorischen Aufwand in den Einrichtungen, kann dies nicht geleistet werden. Ebenso ist durch das Teilen der Plätze keine kontinuierliche pädagogische Arbeit mit den Kindern durch unser Fachpersonal möglich.
Anmeldefrist für Schulkindbetreuung an allen öffentlichen Freiburger Grundschulen ist der 15. März. Um die Anmeldefrist zu wahren, stellen Sie bitte bei beiden Einrichtungen eine Aufnahmeantrag für die Schulkindbetreuung. Nach Entscheidung über den Schulbezirkswechsel können Sie den hinfälligen Aufnahmeantrag zurückziehen. Eine Zusage über den Betreuungsplatz kann auch erst nach Bestätigung des Schulbezirkswechsels gemacht werden. Die Bestätigung über den Schulbezirkswechsel muss dem zuständigen Träger vorgelegt werden.
Momentan können wir Ihnen leider nur ein kürzeres Modul anbieten. Sie stehen automatisch auf der Warteliste (siehe Punkt „Was bedeutet ein Wartelistenplatz für uns?“) für Ihr Wunschmodul. Sobald es neue Plätze im Wunschmodul gibt, kommen wir unaufgefordert auf Sie zurück. Wir bitten Sie darum, keine eigenständigen Moduländerungen in der Vereinbarung vorzunehmen. Diese können nicht berücksichtigt werden.
Bei einer Zusage für ein kürzeres Modul (als gewünscht) erhalten Sie automatisch einen Wartelistenplatz für das Wunschmodul. Wartelistenplätze sind keine Absage. Durch mehrere unbesetzte Stellen können noch nicht alle Kinder im Wunschmodul aufgenommen werden. Es finden in regelmäßigen Abständen Auswahlgespräche für neues Personal statt. Sobald Stellen besetzt sind, rutschen die Kinder auf der Warteliste nach. Dadurch kommt es regelmäßig zu neuen Zusagen. Wir bitten Sie dementsprechend um Geduld. Sobald ihr Kind einen Platz bekommt, melden wir uns umgehend bei Ihnen.
Das Mittagessen können Sie nicht über die Schulkindbetreuung beantragen und wird auch nicht von der Schulkindbetreuung zugesagt. Infos zum Mittagessen finden Sie unter www.freiburg.de/schulessen.
Bitte laden Sie die unterschriebene Vereinbarung in der bestehenden Vormerkung im Vormerksystem hoch. Eine zusätzliche Zusendung per E-Mail oder Post ist dann nicht mehr notwendig. Falls Sie den Vertrag in der bestehenden Vormerkung nicht hochladen können, schicken Sie diesen bitte per E-Mail an schulkindbetreuung@freiburg.de. Wir fügen den Vertrag dann der Vormerkung hinzu. Bitte erstellen Sie keine neue Vormerkung. Wir bitten Sie zudem darum, keine eigenständigen Moduländerungen in der Vereinbarung vorzunehmen. Diese können nicht berücksichtigt werden.
Eltern, die
beziehen, können beim Amt für Schule und Bildung die Übernahme der Elternbeiträge beantragen.Füllen Sie hierzu bitte den Antrag auf Übernahme aus und geben diesen unterschrieben zusammen mit einer Kopie des Leistungsbescheids an der Schule ab.
Eltern, die über geringes Einkommen verfügen, können beim Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, 79098 Freiburg, einen Antrag auf Übernahme der Elternbeiträge stellen.
Wir stellen keine gesonderte Aufstellung der monatlichen Elternbeiträge aus. Wir bitten Sie, die Rechnungen, die Sie vom Amt für Schule und Bildung erhalten, aufzuheben. Diese reichen zusammen mit Ihren Kontoauszügen als Vorlage beim Finanzamt aus.
Eine Kündigung ist monatlich möglich. Die Kündigung muss schriftlich (per Post oder per E-Mail) gegenüber dem Amt für Schule und Bildung, Berliner Allee 1, 79114 Freiburg erfolgen und bis zum 15. des Monats, für den gekündigt werden soll, eingegangen sein. Bei verspätetem Eingang des Kündigungsschreibens wird die Kündigung erst zum Ende des darauffolgenden Monats wirksam.
| Kündigung zum 30.11.2025 | Kündigung zum 30.11.2025 | |
| Eingang der schriftl. Kündigung | 14.11.2025 | 17.11.2025 |
| Status | fristgerecht | zu spät |
| Kündigung wirksam zum | 30.11.2025 | 31.12.2025 |
Habichtweg 46; 79110 Freiburg
schulkindbetreuung-ASSI@freiburg.de
0761 201 7280
Preise der Module (119,6 KB)
Engelbergerstr. 2; 79106 Freiburg
schulkindbetreuung-hs@freiburg.de
0151 26 78 35 60
Preise der Module (122,4 KB)
Bundschuhstr. 20b; 79110 Freiburg
schulkindbetreuung-jss@freiburg.de
0761 89 75 91 91
Preise der Module (122,4 KB)
Dorfgraben 6 A-B, 79112 Freiburg
Schulkindbetreuung-LBS@freiburg.de
07664 4089810
Preise der Module (122,4 KB)
Am Hägle 5; 79110 Freiburg
schulkindbetreuung-phs@freiburg.de
0761 2018175
Preise der Module (122,4 KB)
Staufener Str. 3; 79115 Freiburg
schulkindbetreuung-pgs@freiburg.de
0761 47 74 98 22
Preise der Module (122,4 KB)
Lindenmattenstr. 2; 79117 Freiburg
schulkindbetreuung-rhs@freiburg.de
0761 201 7158
Preise der Module (120,5 KB)
Moosmattenstr. 16; 79117 Freiburg
schulkindbetreuung-schauinslandschule@freiburg.de
0761 61 29 00 42
Preise der Module (122,4 KB)
Andreas-Hofer-Str. 3; 79111 Freiburg
schulkindbetreuung-sbs@freiburg.de
0761 201 7088
Preise der Module (122,4 KB)
Offenburger Str. 12; 79108 Freiburg
schulkindbetreuung-ts@freiburg.de
0761 50 31 29 54
Preise der Module (122,4 KB)
Am Sportplatz 10; 79112 Freiburg
schulkindbetreuung-tbs@freiburg.de
07664 40 25 951
Preise der Module (122,4 KB)
Schlüsselstr. 5; 79104 Freiburg
schulkindbetreuung-whgs@freiburg.de
0761 201-7574
Preise der Module (122,4 KB)
Stadt Freiburg
Dezernat für Umwelt mit Forst und
Abfallwirtschaft, Jugend, Schule und Bildung
Amt für Schule und Bildung
Berliner Allee 1
79114 Freiburg
Die Teams der Schulkindbetreuung setzen sich aus einschlägig qualifizierten Fachkräften analog den Ausführungen des § 7 des Gesetzes über die Betreuung und Förderung von Kindern in Kindergärten, anderen Tageseinrichtungen und der Kindertagespflege (KiTaG) sowie pädagogischen Mitarbeitenden ohne einschlägige Qualifikation zusammen. Sie werden unterstützt von Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildenden im Anerkennungsjahr.
Das pädagogische Betreuungspersonal ohne einschlägige Qualifikation besucht derzeit eine 2-jährigen Fortbildungsreihe, um sich fachlich weiterzuqualifizieren.
Die Einrichtungsleitungen vor Ort sind für die Führung des Teams und die Zusammenarbeit mit der Schule sowie für die Durchführung und Weiterentwicklung des pädagogischen Angebots verantwortlich. Die Stadt Freiburg beschäftigt Leitungen mit einer abgeschlossenen erzieherischen Fachausbildung oder einer vergleichbaren pädagogischen Qualifikation mit mehrjähriger Erfahrung in der Betreuung und Bildung von Schulkindern.
Die Einrichtungen verfügen über 6 Planungsund pädagogische Tage pro Schuljahr. Diese dienen der Reflexion, der pädagogischen Weiterentwicklung und der strukturellen Planung der Angebote.
Es wird darauf geachtet, dass ein pädagogischer Tag im Schuljahr gemeinsam mit dem Lehrerkollegium der jeweiligen Schule stattfindet. Dieser dient der innerschulischen Vernetzung und der Erarbeitung gemeinsamer Standards und Grundhaltungen.
Durch die Auseinandersetzung mit den individuellen Gegebenheiten vor Ort erarbeiten sich die Teams die pädagogische Umsetzung ihrer Ziele.
Weiterhin nutzen die Fachteams die pädagogischen Tage zur Teamentwicklung sowie der Erweiterung unseres Fachwissens auf dem Gebiet der mittleren Kindheit.
Möglichkeiten der Umsetzung sind zum Beispiel themenspezifische Inhouse-Fortbildungen mit internen und externen Referierenden.
Die Planungstage dienen der Organisation und Strukturierung des Alltags.
Die Schulkindbetreuung findet in der Regel in den Räumlichkeiten der jeweiligen Schule statt. Es sind einzig die Kinder der Schule in der Schulkindbetreuung angemeldet. Für die Raumgröße und Anzahl der Räume in der Schulkindbetreuung gibt es keinen rechtlich verbindlichen Standard. Daher wurde für den Ausschuss für Schulen und Weiterbildung die Drucksache ASW-18/008 erstellt. Am 08.10.2018 wurde darin ein einheitlicher Flächenstandard in der Schulkindbetreuung vorgestellt. Grundsätzlich sind alle Räume der Schule für eine Doppelnutzung gemeinsam mit den Lehrkräften vorgesehen. Dies ist die Idealform, die alle Einrichtungen anstreben. Voraussetzung ist eine gute Kooperation mit den Lehrkräften der Schule. Zudem braucht es auch eigene Räume sowie ein Leitungsbüro.
Jede Einrichtung verfügt über mindestens einen Raum, der nur für die Schulkindbetreuung am Nachmittag vorgesehen ist. Dies erlaubt dem pädagogischen Fachteam ein Mindestmaß an Eigenbestimmung/ -gestaltung. Die restlichen Räumlichkeiten werden von Schule und Schulkindbetreuung doppelt genutzt. Die Räume der Schule werden künftig so genutzt und eingerichtet, dass eine Mehrfachnutzung möglich ist.
Die Einrichtungen streben die maximale Raumausnutzung in der Schule an und auch das direkte Lebensumfeld der Kinder wird mit einbezogen.
Die Schulkindbetreuung hat die Stadt Freiburg als freiwillige Aufgabe gemäß § 2 der Gemeindeordnung (GemO) eingerichtet. Nach § 10 GemO handelt es sich um öffentliche Einrichtungen der Stadt Freiburg.
Die städtische Schulkindbetreuung lehnt sich an die wesentlichen Aussagen der Kinder- und Jugendhilfe nach SGB VIII an, ohne selbst Teil der Kinder- und Jugendhilfe zu sein. Insbesondere sind dies die §§ 1 (Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe), 8 (Beteiligung von Kindern und Jugendlichen), 8b (Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen), 22 (Grundsätze der Förderung) und 22a (Förderung in Tageseinrichtungen). Außerdem richtet sich die Arbeit nach der UN Kinderrechtskonvention, der UN-Behindertenrechtskonvention, dem Grundgesetz, dem Bundeskinderschutzgesetz, dem Schulgesetz, sowie den Erlassen des Kultusministeriums zur Schulkindbetreuung und zur Ganztagsschule.
Dazu stellt die Stadt Freiburg Fachpersonal mit pädagogischer Qualifikation nach § 7 Kindertagesbetreuungsgesetz ein und schult diese besonders im Bereich Kindeswohl.
Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, bedeutet sie in den Mittelpunkt der Pädagogik zu stellen, ihre Stärken ernst zu nehmen und auszubauen. Dafür stehen die Inhalte dieser Konzeption. Es bedeutet auch, Strukturen bereit zu stellen, die ihr Wohl schützen. Strukturen, die es ermöglichen, frühzeitig zu intervenieren, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist.
Wir orientieren uns in unserer Arbeit am Sozialgesetzbuch VIII, dem Kinder- und Jugendhilfegesetz. Der darin formulierte Schutzauftrag ist eine Grundlage unserer Arbeit.
Alle pädagogischen Fachkräfte verpflichten sich, das Wohl des Kindes zu schützen, Eltern frühzeitig auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen sowie mit Fachdiensten und den so genannten insoweit erfahrenen Fachkräften zusammenzuarbeiten. Wir sind als Träger dazu verpflichtet, das Amt für Kinder, Jugend und Familien in Kenntnis zu setzen, falls die Eltern abgesprochene Hilfen nicht in Anspruch nehmen bzw. die Gefährdung vom Kind nicht abwenden können.
Das Sachgebiet Schulkindbetreuung im Amt für Schule und Bildung sowie die pädagogischen Fachkräfte in der Betreuung an den Schulen arbeiten mit den Kindern präventiv, zu ihrem Wohl, ihren Schutz wahrend, wertschätzend und grenzachtend. Dazu unterschrieben alle Mitarbeitenden eine Selbstverpflichtungserklärung.
Die Werte dieser Selbstverpflichtungserklärung spiegeln sich in unserer Konzeption wieder. Wir verzichten auf jegliche Gewaltanwendung, psychisch, physisch und verbal. Wir besuchen weiterhin Pflichtfortbildungen zur Umsetzung des Schutzauftrages.
Die Einrichtungsleitungen tragen die Verantwortung, regelmäßig alle Informationen und Leitfäden zum Schutzauftrag an die pädagogischen Fachkräfte zu vermitteln. Fallbesprechungen dienen dazu, die Vorgehensweise in der Praxis zu reflektieren und zu üben.
Foto: Christian-Schwier/stock.adobe.com