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Erläutern den Baustoff Holz

Infoschilder auf Freiburger Holzbänken

Holzbank, daneben Wiese

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Urbaner Holzbau Im Quartiersmaßstab" wirbt die Stadt für den Einsatz von Holz als Baustoff. Künftig informieren neue Schilder an Holzbänken im Stadtgebiet über den Baustoff Holz. 

Schild 1

Verbautes Holz ist ein aktiver CO2-Speicher!

  • In dieser Holzbank sind ca. 0,6 t CO2 gespeichert.
    Hintergrund: Die Maße der Holzbänke betragen 4 m x 0,4 m x 0,4m. Das entspricht einem Holzvolumen von 0,6 m³. Je m³ Holz sind ca. 1 t CO2 gespeichert (Quelle: pro:Holz Austria).
  • Der CO2-Ausstoß pro Kopf liegt in Freiburg durchschnittlich bei ca. sieben Tonnen CO2 pro Jahr. Das entspricht rund zwölf Holzbänken.
    Hintergrund: Im Jahr 2022 lag der CO2-Ausstoß der privaten Haushalte je Einwohner*in bei 6,8 t (Quelle: 6. Freiburger Nachhaltigkeitsbericht)
  • Im Freiburger Stadtwald wächst täglich Holz für 219 Holzbänke nach.
    Hintergrund: Der jährliche Holzzuwachs im Freiburger Stadtwald beträgt ca. 50.000 m³ (Quelle: Forstamt Freiburg)

Schild 2

Holzbau ist gebauter Klimaschutz!

  • Der Bausektor ist für ca. 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. (Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung)
  • Ein Holzgebäude reduziert den CO2-Fußabdruck im Vergleich zum mineralischen Bau um mehr als ein Drittel.
    Hintergrund: Im Rahmen des Forschungsprojekts "Urbaner Holzbau Im Quartiersmaßstab" hat die Projektgruppe Dietenbach den CO2-Fußabdruck der verschiedenen Bauweisen gegenübergestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter "Argumente für den Holzbau".
  • Holz ist ein langlebiger, leistungsfähiger und innovativer Baustoff.

Schild 3

Holz gibt es genug in der Region!

Holz gibt es genug in der Region!
  • Über 90 Prozent des hier erzeugten Holzes bleibt in der Region.
    Hintergrund: Im Rahmen des Forschungsprojekts „Urbaner Holzbau Im Quartiersmaßstab“ hat die Hochschule Rottenburg (HFR) die Holzverfügbarkeit in der Region Freiburg untersucht. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Projekts im Teilprojekt "Regionale Wertschöpfungskette Holz".
  • Allein im Freiburger Stadtwald wird so viel Bauholz geerntet, dass damit jährlich 18 achtgeschossige Holzgebäude gebaut werden können.
    Hintergrund: Grundlage für die Berechnung ist das Freiburger Gebäude „Buggi52“, ein achtgeschossiges Massivholzgebäude im Stadtteil Weingarten. Im „Buggi52“ sind ca. 1.100 m³ Holz verbaut (Quelle: Förderprogramm Holzbau der Stadt Freiburg). Das Forstamt Freiburg verkauft jährlich ca. 20.000 m³ Bauholz an die Sägeindustrie (Quelle: Forstamt Freiburg).
    Berechnung: Holzgebäude: 20.000 : 1.100 = 18,2 "Buggi 52"

Quellenübersicht