Hochwasserrückhaltebecken

Um die Hochwassergefahr im Stadtgebiet zu reduzieren, besonders für die Stadtteile Günterstal, Wiehre, Haslach, Vauban und Weingarten, ist ein neues Hochwasserrückhaltebecken im Bohrertal
auf Horbener Gemeindegebiet (HRB Bohrertal) geplant.

Zusätzlich dazu wird das bestehende Becken auf der Breitmatte (HRB Breitmatte) ausgebaut, das sich auf der Wiesenfläche der Breitmatte zwischen den Stadtteilen Wiehre und Günterstal befindet. Es hat ein Rückhaltevolumen von 17.500 m³. Speziell der Bereich Schwimmbadstraße wird durch dieses Becken deutlich besser geschützt.

Zusammen bieten sie den Freiburgern Schutz vor einem sogenannten "Jahrhunderthochwasser". Eventuelle Auswirkungen des Klimawandels sind so weit wie möglich berücksichtigt. Beim HRB Bohrertal können rund 200.000 m³ Wasser mit dem Damm zurückgehalten werden. Die Kapazität vom Becken auf der Breitmatte wird auf 40.000 m³ gegenüber dem Bestand mehr als verdoppelt. 2022 sollen die neue n Becken in Betrieb genommen werden.

Bestand und Planung

So sah es 2016 vor dem Bau des Radweges aus: Das Bohrertal 
Die Planung in der Visualisierung: Damit im Bohrertal die entsprechende Menge Wasser zurückgehalten werden kann, soll ein Damm aufgeschüttet werden, der an der höchsten Stelle 13,5 Meter über dem Ursprungsgelände misst.
Bestand: Der Blick auf das Bohrertal, wie es heute aussieht.  
So sieht das geplante Becken in der Visualisierung aus.
Bestand: Die Vergrößerung des Rückhalteraums auf der Breitmatte mit Blick vom Hölderlebach.
Visualisierung: Auf den ersten Blick sind die Änderungen geringfügig, sorgen aber dennoch für einen deutlich verbesserten Hochwasserschutz.
Bestand: Das Rückhaltebecken Breitmatte, mit Blick von der Schauinslandstraße.
Visualisierung: Die neue Dammachse rückt deutlich von der Wonnhaldestraße ab.
Bestand: Die Breitmatte von der Wonnhaldestraße aus gesehen.
Visualisierung: Von der Wonnhaldestraße wird der Blick ins Bohrertal eingeschränkt; vom Weg auf dem neuen Damm bleibt er erhalten.