Haushaltsberatungen
Fraktionsanträge
Kultur / Inklusion
Zweitwohnungsteuer
Gegenfinanzierung/Einsparung
Mehreinnahmen
| OZ | Seite im Haushalt | Bezeichnung | Entwurf 2025 | beantragte Veränderung | Entwurf 2026 | beantragte Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| G110 | 510 | Zweitwohnungsteuer | 1.000.000 Euro | 0 Euro | 1.000.000 Euro | 300.000 Euro |
Begründung / Erläuterung
Zweitwohnungsteuer: Ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit und einer lebendigeren Stadt
In einer Stadt wie Freiburg, die unter knappem Wohnraum und hohen Mieten leidet, ist eine effektive Nutzung des vorhandenen Wohnraums unerlässlich. Zweitwohnsitze werden effektiv nur zeitweise genutzt und tragen bisher nur begrenzt zur Finanzierung der städtischen Infrastruktur bei. Die Erhöhung der Zweitwohnungssteuer von 15 % auf 20 % schafft Anreize, den Hauptwohnsitz nach Freiburg zu verlegen und damit aktiv zur Stadtgemeinschaft beizutragen. Ein Hauptwohnsitz bringt der Stadt durchschnittlich 1.450 Euro jährlich durch Schlüsselzuweisungen ? fast viermal so viel wie ein durchschnittlicher Zweitwohnsitz. (390 Euro/Jahr)
Mit dieser moderaten Erhöhung bleibt Freiburg weiterhin unterhalb von Städten wie Konstanz (35 %) und sorgt für zusätzliche Einnahmen von ca. 330.000 Euro jährlich. Diese Mittel stärken die soziale, kulturelle und inklusive Infrastruktur Freiburgs. Für eine gerechtere Lastenverteilung und eine lebendigere Stadt.
Anmerkung der Verwaltung:
Der allgemeine Antrag wurde nun der Liste Gegenfinanzierung/ Einsparungen zugeordnet. Änderungsbetrag entsprechend Berechnung eingebaut.
Abstimmung
mehrheitlich befürwortet in 3. Lesung








