Rückblick

Erfolgreiche Vorschläge

In den vergangenen Jahren fanden sich zahlreiche Vorschläge aus dem Online-Forum zum Beteiligungshaushalt in Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen wieder, viele davon wurden schließlich in den Haushalt übernommen. So schafften es auch immer wieder Themen und Einrichtungen auf die städtische Zuschussliste, die ursprünglich nicht im Haushaltsentwurf vorgesehen waren.

Vorschlag: Gymnasium am Tuniberg

Der Vorschlag wurde im Forum 90 mal unterstützt

Kurzbeschreibung

Im Mai 2020 wurde im Gemeinderat über einen weiteren Standort für ein Gymnasium in Freiburg diskutiert. Die Stadtverwaltung hatte sich für einen Standort in den Tuniberg-Gemeinden ausgesprochen, das Gremium schloss sich dieser Empfehlung an.

Mit der Erweiterung des Berthold-Gymnasiums sowie der geplanten Gemeinschaftsschule im neuen Stadtteil Dietenbach mit einer zweigzügigen gymnasialen Oberstufe wird jedoch nur die Hälfte des langfristigen Raumbedarfs ab dem Schuljahr 2031/32 gedeckt. Für die weiteren benötigten Klassenzüge soll daher eine neues Gymnasium gebaut werden.

Als möglicher Standort waren von Beginn an die Tuniberg-Gemeinden im Blick: Der Gemeinderat hatte im Februar 2017 beschlossen, die Haupt- und Werkrealschule (Tunibergschule) in Opfingen wegen geringer Schülerzahlen zum Schuljahr 2017/2018 aufzulösen. Die Verwaltung wurde beauftragt, so rasch wie möglich die Einrichtung einer weiterführenden Schule am Tuniberg zu prüfen. Die betroffenen Ortschaften begrüßten diese Entscheidung und favorisierten ein Gymnasium.

Stand

Am 15. Juni 2021 hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass eine weiterführende Schule für die Ortschaften am Tuniberg in Opfingen gebaut werden soll. Entschieden haben sich die Rät*innen für die von der Verwaltung vorgeschlagenen Variante, die eine Kombination von zwei Standorten vorsieht: Zum einen den bestehenden Schulstandort mit der Tunibergschule, der Tuniberghalle, einer Sporthalle und einem Kinder- und Jugendhaus. Die zweite Fläche liegt am östlichen Ortsrand. Durch den angrenzenden Sportplatz und das westlich des Mühlbachs angrenzende bestehende Schulzentrum könnten Synergien entstehen.

Am 7. März 2023 hat der Gemeinderat erneut über die Schulform der weiterführenden Schule diskutiert und beschlossen, dass am Tuniberg eine Gemeinschaftsschule und kein Gymnasium entstehen soll.

Bereits während der Erarbeitung der Rahmenplanung Tuniberg entstanden erste Projekte. So wurde in Freiburg-Opfingen eine Erweiterung des Schulcampus beschlossen, um die Bildungssituation in den Tuniberg-Ortschaften zu verbessern. Mehr dazu hier.

Es ist geplant, eine neue Schule auf die östlich des Baches gegenüber dem aktuellen Schulstandort gelegene landwirtschaftlich genutzte Fläche zu bauen. Die Verwaltung führt aktuell für die am Standort der Tunibergschule vorhandenen Gebäude eine baufachliche Analyse durch, um die vorhandene Bausubstanz hinsichtlich der weiteren Verwendbarkeit zu untersuchen. Außerdem sind derzeit mehrere Ämter in der Vorbereitung zur Erstellung der Auslobungsunterlagen für einen städtebaulichen und hochbaulichen Planungswettbewerb in 2026. Parallel hierzu wird ein Bebauungsplan vorbereitet.

Im September 2024 forderten Fraktionen die Verwaltung dazu auf zu überprüfen, ob man die geplante Gemeinschaftsschule um ein Reform-Gymnasium erweitern kann. Im Mai 2025 empfohl die Verwaltung dann einen Verbund aus Gemeinschaftsschule und dreizügigem Gymnasium. Das macht ein neues Schulgesetz, beschlossen vom Land, nun möglich. Mehr dazu hier.

Im Doppelhaushalt 2025/2026 sind für die Erweiterung der Tunibergschule pro Jahr 500.000 Euro eingeplant. Mittel aus 2024 in Höhe von 500.000 Euro müssen noch im Haupt- und Finanzausschuss bewilligt werden. Für 2027 sind bereits weitere 500.000 Euro angedacht (Verpflichtungsermächtigung).