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Eine dauerhafte Sanierung der Echte-Helden-Arena war bisher wegen gravierender baulicher Mängel, vor allem bei der Statik sowie beim Brandschutz, keine Option. Aktuell werden alle Anstrengungen darauf gerichtet, durch bauunterhaltende Maßnahmen einen sicheren Spiel- und Eislaufbetrieb zu erhalten. Die Sicherheit der Nutzer*innen hat dabei oberste Priorität.
Die konzeptionellen Planungen für ein Eisstadion am Standort Messe wurden in enger Abstimmung mit EHC und FWTM planerisch vorbereitet. Hierfür waren im Doppelhaushalt 2021/2022 jährlich 100.000 Euro vorgesehen. Mittlerweile will die Stadtverwaltung mit einem neuen Ansatz erneut prüfen lassen, ob die Echte-Helden-Arena nicht doch grundlegend saniert werden kann. Denn ein Neubau am Standort Messe ist nach aktuellem Kenntnisstand aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar. Festgelegt wurde neben der Bereitstellung von Planungsmitteln zusätzlich ab 2023 ein Ansparbetrag 500.000 Euro.
Mit der Neufassung der Sportförderungsrichtlinien im März 2024 hat der Gemeinderat beschlossen, die räumlichen Voraussetzungen für den Eislaufsport zu verbessern. Mehr dazu in der Drucksache G-24/045.
Eine aktualisierte Experteneinschätzung legt jetzt nahe, dass eine umfassende Sanierung, mit teilweisem Abriss und Neubau am jetzigen Standort möglich sein könnte. Dabei dienen vor allem die Arena in Landshut und die Eissporthalle in Schwenningen als Vorbild. Mehr dazu hier.
Im Februar 2025 hat der Gemeinderat den Zwischenbericht zur Generalsanierung des Eisstadions zur Kenntnis genommen und die Verwaltung einstimmig beauftragt, eine vertiefende Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen, die Möglichkeiten und Kosten eines Neubaus im Bestand detailliert prüft. Bis zum Jahresende sollen die Ergebnisse dem Gemeinderat vorliegen und die Grundlage dafür schaffen, den Eislaufsport langfristig zu sichern. Mehr dazu in der Drucksache G-25/029.
Für die neue Eislaufinfrastruktur sind im Doppelhaushalt 2025/2026 pro Jahr 500.000 Euro hinterlegt.