Doppelhaushalt 2025/2026



THH 7 Umweltschutzamt

2.07.00.00

Kurzbeschreibung

Das Umweltschutzamt ist für Aufgaben des Umwelt- und Klimaschutzes und der nachhaltigen Stadtentwicklung zuständig. Hierzu zählen

Weitere Informationen

  • die Umweltordnungsbehörden als untere Verwaltungsbehörden inklusive Teilaufgaben der Ortspolizeibehörde zur Abwehr umweltbedingter Gesundheitsgefahren
  • die Erstellung von Fachplanungen wie das Klimaschutzkonzept, den Aktionsplan Biodiversität, die Biotopverbundplanungen, das kommunale Artenschutzkonzept oder wasserwirtschaftliche Konzeptionen
  • die Umweltplanung und Mitwirkung bei allen raumwirksamen Planungen hinsichtlich der ökologischen und energiewirtschaftlichen Aspekte, aber auch zum Themenfeld Anpassung an die Folgen des Klimawandels
  • die Umsetzung und Abwicklung von Förderprogrammen zum Schutz von Umwelt und Natur bzw. des Klimas wie einer energieeffizienten Gebäudesanierung, dem Ausbau Erneuerbarer Energien, der Etablierung eines klimafreundlichen Lebensstils, einer naturnahen Landschaftspflege, zum Artenschutz oder Gebäudegrün in der Stadt
  • die Umsetzung von konkreten Maßnahmen aus städtischen Fachplanungen zur Förderung der biologischen Vielfalt, zum Erhalt des Naturhaushalts, zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel
  • die Entwicklung von Angeboten zum Themenfeld „Nachhaltige Lebensstile" und die Förderung nachhaltiger Lebensstile sowie die Information, Beratung und sonstige Öf- fentlichkeitsarbeit zu Klima-, Umwelt- und Naturschutzfragen

Ein Schwerpunkt der Aufgaben des Umweltschutzamtes in den Planjahren ist die Umsetzung des fortzuschreibenden Klimaschutzkonzeptes und der Zielangleichung im Zuge der Bundes- sowie Landesregelungen (Ziel: Klimaneutralität bis 2035) sowie des Klima- und Artenschutzmanifestes. Dabei stehen neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien Wind und Solar insbesondere die Entwicklung ambitionierter Energiekonzepte für neue Stadtquartiere (z.B. Dietenbach, Kleineschholz) sowie die Realisierung von Nah- und insbesondere Abwärmenutzungskonzepten in der Umsetzung des „Masterplan Wärme 2030" im Fokus. Daneben geht es auch um die Regionalisierung von Beschaffungswegen vor allem auch für Großküchen, um  klimagerechte Ernährungskonzepte und um die intensive Beratung und Unterstützung von Bürger*innen in Energiespar- und Sanierungsfragen. Aufgrund des europaweit anhaltenden Rückgangs der Artenvielfalt und von Insekten- und Vogelbeständen wird ein weiterer Schwerpunkt des Umweltschutzamts im kommenden Doppelhaushalt die Umsetzung des fortgeschriebenen Aktionsplans Biodiversität mit Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt im Stadtkreis sein sowie die Verbesserung des flächenhaften Biotopverbunds mit der Erarbeitung und Umsetzung neuer Biotopverbundkonzepte. Der Fokus im Bereich der Koordination und Steuerung des Themenfelds Klimawandelanpassung wird die Erarbeitung einer umfassenden städtischen Klimaanpassungsstrategie sein.

Weitere Kernthemen des Amtes werden neben den umweltordnungsbehördlichen Aufgaben die Umsetzung der weiteren Maßnahmen aus dem Freiburger Manifest für Klima- und Artenschutz, die Etablierung und Betreuung des KLAR-Checks, die Mitwirkung an der Neufassung von Landschafts- und Flächennutzungsplan 2040, die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowie in 2025 die Verleihung der Umweltpreise der Stadt Freiburg sein.

Personal

Stellen im Amt Beamt*innen Beschäftigte Gesamt 2023/24 Beamt*innen Beschäftigte Gesamt 2025/26
Umweltschutzamt 26,95 39,80 66,75 29,45 43,80 73,25

Neuschaffungen: +6,5 VZÄ (1,0 VZÄ für Umweltplanung/Landschaftsökologie// 1,0 VZÄ für Umweltrecht// 3,5 VZÄ für die Gewerbeaufsicht// 0,5 VZÄ für Sachbearbeitung KLAR-Check// 0,5 VZÄ für Sachbearbeitung Haushalt)
 

Alle Angaben ohne Gewähr