Die Rempartstraße und Teile des Holzmarkts am Rand der Altstadt sollen umfassend umgestaltet werden. Anfang Juli hat die Verwaltung in einer öffentlichen Auftaktveranstaltung darüber informiert. Jetzt folgt ein zweiter Dialog.
Interessierte können sich bis Freitag, 2. Oktober, online anmelden.

Bei der Veranstaltung informiert die Stadt über den aktuellen Planungsstand und die künftigen Schritte im Verfahren. Die Bürger*innen sind eingeladen, mit den Projektmitarbeitenden der Stadt Freiburg ins Gespräch zu kommen und ihre Hinweise einzubringen: Im nächsten Jahr entwickeln Planungsbüros im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung Entwürfe für die Umgestaltung der Rempartstraße. Jetzt wird die Aufgabenstellung für die teilnehmenden Büros vorgestellt und worauf diese achten sollen – von der Aufenthaltsqualität bis zur Verkehrsführung. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick zur Aufgabenstellung für die Büros und wie die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft aus der ersten Veranstaltung berücksichtigt wurden.
Eine Mehrfachbeauftragung ist ein wettbewerbsähnliches Planungsverfahren mit mehreren Freiraumplanungsbüros. Am Ende wählt eine Jury das beste Konzept für die Umgestaltung des öffentlichen Straßenraums aus.
Hintergrund
Die Bedeutung der Rempartstraße für den Autoverkehr ist in den vergangenen 30 Jahren gesunken, während Rad- und Fußverkehr deutlich zugenommen haben. Die aktuelle Aufteilung der Flächen spiegelt diese Veränderung aber nicht wider. In Zukunft soll die Straße ein urbaner Ort zum Verweilen und Begegnen werden – und damit mehr als nur eine Fläche für den Verkehr. Im Vordergrund der Umgestaltung stehen Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Begrünung, Gestaltung und Klimaanpassung.


