Der Sommer steht im Zeichen der Photovoltaik

Solarsommer 2026

PV-Anlage auf dem Dach des Rathaus im Stühlinger im Sonnenaufgang

Freiburg ist eine der sonnenreichsten Städte in Deutschland. Dieser klimatische Vorteil bringt uns dem Ziel, bis 2035 klimaneutral zu sein, einen Schritt näher - mit Sonnenenergie. Der Solarsommer 2026 dreht sich daher um Photovoltaik, um Energiewende und um Klimaschutz. 

Los geht's

Der offizielle Start des Solarsommers war am Montag, 18. Mai. Bis Oktober gibt es zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet - für Eigentümer*innen und Mieter*innen, für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, für Lehrkräfte und Schüler*innen, für Radelnde und Fußgänger*innen, für Denker*innen und Bastler*innen.

Angebote für Schulen

Ein Anliegen des Solarsommers ist es auch, das Thema Solarenergie in die Schulen zu tragen. Dazu sollen Lehrkräfte geschult werden. Aber es gibt auch Angebote direkt für Schüler*innen unterschiedlicher Klassenstufen.

WandelGestalten: Fantasiegestalten aus Solarmodulen und Recyclingmaterial (Klassen 3 - 6)

Im Rahmen des Solarsommers können Klassen an einem kreativen Bastelevent rund um Solarenergie und Nachhaltigkeit teilnehmen. Mit Recyclingmaterialien, kleinen Solarmodulen und Elektromotoren gestalten Schüler*innen eigene WandelGestalten – fantasievolle Figuren mit Botschaften für eine nachhaltige Zukunft. Spielerisch lernen die Kinder dabei mehr über Klimawandel, erneuerbare Energien und insbesondere Photovoltaik. Das Angebot verbindet kreatives Arbeiten mit Umweltbildung und stärkt Selbstwirksamkeit, Teamarbeit und Problemlösungskompetenz. Die entstandenen WandelGestalten werden fotografiert und anschließend in einer gemeinsamen Galerie präsentiert. Da alle Plätze für dieses Event bereits vergeben sind, ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich. Weitere Informationen zu diesem und zukünftigen Bildungsangeboten finden Sie weiterhin auf: Energiebildung ganz praktisch! - Solare Zukunft Webseite

Auto-Solarrallye: Bau von Solarautos mit Abschlussrennen am 8. Juli (Klasse 7)

Im Rahmen des Solarsommers erhalten Schulklassen aus dem MINT-Bereich ein Starterkit zum Bau eigener solarbetriebener Modellautos. In Zweierteams entwickeln die Schüler*innen kreative oder besonders schnelle Solarautos und setzen sich dabei spielerisch mit Themen wie Klimawandel, Solarenergie und nachhaltiger Mobilität auseinander. Ergänzend gibt es altersgerechte Informationen zur Energiewende und zur Rolle von E-Mobilität. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Rennen der gebauten Solarautos an einem zentralen Ort in Freiburg, bei dem die schnellsten und kreativsten Fahrzeuge ausgezeichnet werden. Da alle Plätze für dieses Event bereits vergeben sind, ist eine Anmeldung leider nicht mehr möglich. Weitere Informationen zu diesem und zukünftigen Bildungsangeboten finden Sie weiterhin auf: Energiebildung ganz praktisch! - Solare Zukunft Webseite

Lehrerkräftefortbildung zur Vermittlung von Themen wie Klimaschutz und erneuerbare Energien

Im Solarsommer können interessierten Lehrkräften an einer praxisnahen Fortbildung zu Unterrichtsformaten rund um Solarenergie, Klimaschutz und Klimakommunikation teilnehmen. Vorgestellt werden konkrete Ideen für den Unterricht, passende Materialien sowie Möglichkeiten, das Thema auch fächerübergreifend einzubinden. Ergänzend können bestehende Angebote wie der Energiesparunterricht oder „Handwerk für den Klimaschutz“ unkompliziert in dieses Angebot integriert werden. Interessierte Lehrer*innen können ihr Interesse per E-Mail an info@solarezukunft.org anmelden. Der Termin für die Fortbildung wird anschließend gemeinsam mit den Teilnehmenden abgestimmt.

DIY- Workshop Balkon-PV (geeignet für Projekttage an weiterführenden Schulen)

Der Solarsommer bietet Projekttage für eine weiterführende Schule zum Thema Steckersolar an. Schüler*innen bauen dabei unter Anleitung kleine Steckersolargeräte aus gebrauchten PV-Modulen und installieren diese anschließend in der Schule oder zuhause. So wird Solarenergie praktisch erlebbar und langfristig im Schulalltag sichtbar. Ergänzend können kreative Unterrichtselemente, etwa Interviews zur Bedeutung von Solarenergie im familiären Umfeld, eingebunden werden. Das Angebot kann im Rahmen schulischer Projekttage stattfinden. Interessierte Schulen können sich per E-Mail an mail@fesa.de melden. Die konkrete Terminabstimmung erfolgt anschließend gemeinsam mit der teilnehmenden Schule.

Schüler*innenworkshops zu berufliche Perspektiven in der Solarbranche (14 bis 18 Jahren)

In interaktiven Workshops an bis zu vier Schulen entdecken Schüler*innen zwischen 14 und 18 Jahren die Welt der Energiewende und lernen ganz praktisch, welche spannenden Berufe hinter der Installation von Photovoltaikanlagen stecken. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Teamarbeit, Zukunftsperspektiven und die Frage, wie das Handwerk aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Besonders wichtig ist es, junge Menschen, insbesondere FLINTA*-Personen, zu ermutigen, handwerkliche Fähigkeiten auszuprobieren und neue Karrierewege kennenzulernen. Ergänzend wird auch das Angebot des Solarcamp Freiburg vorgestellt. Die Workshops sollen neugierig machen, Spaß bringen und zeigen, dass die Energiewende viele spannende berufliche Möglichkeiten bietet. Interessierte Schulen können sich per E-Mail an mail@fesa.de melden. Termine und Umsetzung werden anschließend gemeinsam abgestimmt.

Angebote für alle

Ob am Infostand, auf dem Rad, zu Fuß oder in der Werkstatt - Solarenergie lässt sich auf vielen Wegen entdecken. Entdecken Sie das ganze Programm im Solarsommer 2026.

Das Solarmobil

Das Solarmobil – ein mobiles Info- und Mitmach-Gefährt – bringt die Solarenergie direkt in die Freiburger Stadtteile. Bis Ende Oktober macht der Anhänger an zehn geplanten Stationen bei öffentlichen Veranstaltungen halt, wo unabhängige Expert*innen vor Ort zu Photovoltaik, Fördermitteln und den ersten Schritten zur eigenen Anlage beraten. Ein PV-Quiz bietet zusätzlich Informationen und Spaß für Jung und Alt.

DIY-Workshops zum Bau eigener Photovoltaikanlagen (11. und 12. Juli | 26. und 27. September)

Im Rahmen des Solarsommers werden DIY-Steckersolar-Workshops angeboten, bei denen Teilnehmende eigene kleine Solaranlagen für Balkon oder Terrasse bauen können. Die Workshops verbinden praktisches handwerkliches Lernen mit einem einfachen Einstieg in die Solarenergie und zeigen, wie sich auch mit kleinen Anlagen eigener Solarstrom erzeugen lässt. Besonderer Wert wird dabei auf sichere Umsetzung und ressourcenschonende Lösungen gelegt.

Solar-Radtour (30. Juli)

Im Rahmen des Solarsommers wird eine rund 1,5-stündige geführte Fahrradtour zu markanten und teils historisch bedeutenden Solarbauten in Freiburg entwickelt. Die Tour richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und verbindet spannende Einblicke in die Freiburger Solargeschichte mit aktuellen Beispielen nachhaltiger Stadtentwicklung. Die Teilnehmenden entdecken dabei auf abwechslungsreiche Weise, wie Solarenergie das Stadtbild prägt und welche Rolle Freiburg als Solarstadt bis heute spielt.

Solar-Spaziergang (13. Juli)

Der Solarspaziergang ist eine geführte Exkursion zu markanten und sehr unterschiedlichen Solaranlagen im Quartier. Die Tour führt durch das Holbeinviertel und richtet sich an alle Menschen, die die Vielfalt der Solarenergie direkt vor Ort erleben möchten. Start- und Endpunkt ist das Hohlbeinpferd. Unterwegs werden verschiedene Beispiele der Solararchitektur vorgestellt, Fragen zur Energiewende beantwortet und die Technik anschaulich direkt an den Objekten erklärt. Der Solarspaziergang ist zudem rollstuhlgerecht und damit für möglichst viele Interessierte gut zugänglich.

Beratung am Infostand Photovoltaik (5. August)

Am Infostand können Interessierte jederzeit ohne Termin vorbeikommen und sich unverbindlich zu Solarenergie beraten lassen. PV-Berater*innen stehen für alle Fragen zur Verfügung – egal ob es um erste Informationen, konkrete Planungsschritte oder Detailfragen zu bestehenden Anlagen geht. Sowohl kleine als auch große Anliegen sind herzlich willkommen.

Projektpartner*innen

Front des neuen Rathaus im Stühlinger mit Claim: Ein ausgezeichnetes Rathaus macht noch keine Klimastadt. Deswegen streben wir bis 2030 rund 2/3 weniger CO"-Emissionen an.
Dächer mit Solaranlagen zwischen Bäumen
Infostand im Konzerthaus mit Banner "Freiburger Klimapakt"
Infostand im Konzerthaus mit Banner "Freiburger Klimapakt"
FR2-Radweg und Schienen mit Claim: Zwei Radvorrangrouten machen noch keine Mobilitätswende. Deshalb arbeiten wir stetig am Ausbau des Radnetztes.

Die Klimaschutzkampagne für alle Freiburger*innen

Freiburg kann Klimaschutz. Die Freiburger*innen gelten als Vorreiter*innen in Sachen Nachhaltigkeit. Deshalb steckt sich die Stadt ein großes Ziel: klimaneutral bis 2035. Freiburg ist schon "so weit und so gut".  

Aber um das ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen wir als Stadtgesellschaft in den nächsten Jahren noch eine Schippe draufpacken!

Jetzt alles tun für die Klimaneutralität:

Umweltschutzamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon (Sekretariat) +49 761 2016101
Fax +49 761 2016199

Hannah Kistner 
Klimaschutzmanager
 
T +49 761 201-6143
hannah.kistner@freiburg.de