Luftbild Ortseingang Opfingen (Foto IBA Umweltplanung – Institut für Biotopverbund und Artenschutz)
In Opfingen entsteht eine neue inklusive Verbundschule mit Gemeinschaftsschule, Gymnasium und gemeinsamer Oberstufe unter einem Dach. Informieren Sie sich über Planung, Zeitplan und wie Sie sich einbringen können.
Kurz erklärt
Die Schulform steht, der Standort ist klar, die Planungen für den Neubau der Verbundschule am Ortseingang von Opfingen sind gestartet. Der Gemeinderat hat am 21. Oktober 2025 den Startschuss für die Bauleitplanung der neuen weiterführenden Schule gegeben. Auf einem rund 3,4 Hektar großen Areal entstehen Schulgebäude, Sport- und Freiflächen, eine neue Sporthalle sowie die nötigen Wege und Parkmöglichkeiten. Mehrere Planungsbüros sollen im Rahmen eines konkurrierenden Verfahrens Entwürfe für Architektur und Freiraum entwickeln. Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres sollen die Ziele, Kriterien und Inhalte dieses Verfahrens durch den Gemeinderat beschlossen werden.
Präsentation Informationsveranstaltung
Am 17. Juni 2026 fand in Opfingen eine Informationsveranstaltung statt, um über den aktuellen Stand der Planung zu informieren.
Eine inklusive Verbundschule mit ca. 1200 Schüler*innen
Dreizügige Gemeinschaftsschule als gebundene Ganztagesschule (verbindliches Profilfach: Naturwissenschaft, Informatik und Technik – NIT, weitere Wahlprofilfächer zur Auswahl)
Schulgebäude mit barrierefreien Wegen und Aufenthaltsbereichen
Frei- und Außenflächen für Lernen, Pausen und Begegnung
Sportflächen und eine neue Sporthalle
Erschließung, Andienung und Parkierung (z. B. Fahrrad- und PKW-Stellplätze)
Wie wird gebaut?
Nach dem „Einfach Bauen“ Prinzip mit dem Ziel eine qualitativ hochwertige Schullandschaft zu schaffen
Lebenszyklusstrategie
Wirtschaftlichkeit bei Investition und Betrieb
klimaneutrales Gebäude
Low Tec
Was braucht es noch um Bauplanungsrecht zu schaffen?
Seit 21. Oktober 2025 läuft das Bebauungsplanverfahren, um an dem Standort eine Schule bauen zu können.
Die Fläche wird heute noch landwirtschaftlich genutzt. Darum wird parallel auch der Flächennutzungsplan (FNP) geändert. In der 34. Änderung des FNP 2020 soll das Gebiet als „Fläche für Gemeinbedarf“ festgelegt werden.
Wie könnte ein Verkehrskonzept aussehen?
Ziele der Planung sind vor allem die Schulwegsicherheit zu gewährleisten, Verkehrsbelastung zu vermeiden und Landwirtschaft zu berücksichtigen.
Anpassung des Busverkehrs
Ausbau der Radwege
Anfahrt und Parkmöglichkeiten sicherstellen
Was sind die nächsten Schritte der Planung?
Wie genau die Gebäude und Freiräume später aussehen werden, ist noch nicht klar. Hier laufen gerade die Vorbereitungen für einen Planungswettbewerb. Die Aufgabenstellung dafür, die sogenannte Auslobung, soll Ende 2026 in den Gemeinderat eingebracht werden.
Geplant ist ein zweistufiges EU-Verfahren mit Teilnahmewettbewerb und dialogischem Verhandlungsverfahren mit Lösungsansätzen.
Mit Ergebnissen der Planungsbüros und Abschluss des Verfahrens ist ca. Ende 2027 zu rechnen. Danach beginnt die Aufnahme der konkreten Planung.
Zum Erwerb der überwiegend in privatem Besitz befindlichen Flächen durch die Stadt Freiburg laufen derzeit Gespräche mit den Eigentümer*innen.
Beteiligung
26.06.2026 bis 03.07.2026: Gesetzlich vorgeschriebene frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden im Rahmen des Bebauungsplans und der FNP-Änderung www.freiburg.de/bauleitplanung
Am 17. Juni 2026 fand eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Tuniberghalle in Opfingen statt