Pflanzen in der Stadt haben eine vielfältige Funktion: Sie sorgen für Abkühlung, bieten Lebensraum und Nahrung für Tiere, manche können uns mit Lebensmitteln versorgen, andere sind einfach nur schön anzuschauen. Und sie wachsen (fast) überall: in Parks und Gärten, auf Balkonen und Baumscheiben, auf Dächern und an Fassaden.
Im Klimaquartier Zähringen | Freiburg Nord haben sich Menschen zusammengetan, die ihren Fokus auf klimafreundliches Gärtnern richten. Mitmachen kann jede*r.
Nächstes Treffen
Die Aktionsgruppe plant konkrete Projekte für klimafreundlicheres Gärtnern in Zähringen. Alle, die sich einbringen möchten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Garten & Natur gemeinsam gestalten: Wer gemeinsam auf Baumscheiben oder öffentlichen Flächen gärtnern möchte, ist herzlich zum nächsten Treffen der Garten-Aktionsgruppe eigeladen.
Freitag, 12. Juni 2026 Uhrzeit: 17:00 - 19:00 Uhr Ort: Pfarrgarten St. Blasius (Wildtalstr 8)
Kinderbetreuung / Übersetzung: Wenn Sie bei den Aktionsgruppentreffen Bedarf an Kinderbetreuung oder Übersetzung haben, melden Sie sich bitte vorab unter klimaquartier@allwedo.eu. Wir versuchen dies dann zu ermöglichen.
Was jede*r tun kann
1 Lebensraum
Unsere Gärten & Balkone spielen eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt:
Sie bieten Nahrung und Unterschlupf für Insekten, Vögel und Fledermäuse.
Nisthilfen, Steinhaufen und Totholz machen es für Tiere einfacher, ein Zuhause zu finden.
2 Pflanzenvielfalt
Heimische Wildpflanzen werden häufig als Unkraut wahrgenommen, dabei sind sie die Grundlage für Biodiversität in unseren Gärten. Es lohnt sich, die heimische Artenvielfalt kennenzulernen und die vielfältigen Eigenschaften der Pflanzen zu nutzen. Zudem bereichern sie unsere Teller!
3 Unser Gemüse
Selber Nutzpflanzen anzubauen, fördert die heimische Flora & Fauna, reduziert Transportwege, spart Verpackungsmaterial – und macht Freude!
Hochbeete und Kräuterspiralen machen’s uns leicht.
Alte, heimische Sorten sind meist robuster, benötigen weniger Dünger, Wasser und Pflanzenschutzmittel.
Bewahren wir alte Sorten, zum Beispiel hier: www.kaiserstuehler-garten.de und tauschen wir heimisches Saatgut über sogenannte Saatguttauschbörsen.
4 Nutzbare Erde
Für die Herstellung von künstlichem Mineraldünger wird viel Energie benötigt, hinzu kommt der Transport. Dabei können wir Kompost ganz einfach selbst herstellen. Das gefällt auch dem Geldbeutel!
Kompost verbessert die Struktur und Fruchtbarkeit des Bodens.
Humusaufbau bindet CO₂ im Boden
Passende Angebote im Klimaquartier
In Zähringen und Freiburg Nord gibt es dauerhaft Möglichkeiten, ganz lokal mit seiner Ernährung etwas für den Umweltschutz zu tun, aber auch zeitlich befristete Angebote.
Freiburg kann Klimaschutz. Die Freiburger*innen gelten als Vorreiter*innen in Sachen Nachhaltigkeit. Deshalb steckt sich die Stadt ein großes Ziel: klimaneutral bis 2035. Freiburg ist schon "so weit und so gut".
Aber um das ambitionierte Ziel zu erreichen, müssen wir als Stadtgesellschaft in den nächsten Jahren noch eine Schippe draufpacken!