Kleine Ameise, großer Name, riesige Kolonien
Große Drüsenameise (Tapinoma magnum)

Die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und breitet sich derzeit – auch klimawandelbedingt – rasch in Süddeutschland aus. Sie steht auf der Beobachtungsliste, ist aber nicht als nicht heimische, invasive Art gelistet.
Die Ameise bildet ihre Nester mit mehreren Königinnen und Tausenden von Arbeiterinnen. Daraus entstehen mit der Zeit sogenannte Superkolonien, die sich über große Flächen ausdehnen und sogar Gebäude oder andere Infrastruktur schädigen können. Weil es in einer Kolonie so viele Individuen gibt und diese zudem sehr widerstandsfähig sind, kann die Art nur schwer bekämpft und zurückgedrängt werden.
