Bekanntgaben

Wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren für den Gewässerausbau des Dietenbaches

Das Garten- und Tiefbauamt hat beim Umweltschutzamt den Wasserrechtsantrag für den Gewässerausbau des Dietenbaches eingereicht.

Die zur Durchführung des Verfahrens eingereichten Antrags- und Planunterlagen liegen in der Zeit vom 14.09.2020 – 16.10.2020 bei der Stadt Freiburg, Bürgerberatung (Rathausinformation), Rathausplatz 2 – 4, 79098 Freiburg, während der üblichen Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht offen aus.

Außerdem wird der Antrag mit den dazugehörigen Planunterlagen hier auf dieser Seite bekannt gemacht.

Das Gebiet des geplanten neuen Stadtteils Dietenbach (städtebauliche Entwicklungsmaßnahme – SEM – Dietenbach) liegt derzeit in einem erheblichen Umfang innerhalb eines kraft Gesetzes gültigen Überschwemmungsgebietes, also innerhalb eines Bereichs, der bei einem Hochwasserereignis, das statistisch gesehen einmal in 100 Jahren auftritt (HQ 100), überflutet wird. Die innerhalb des HQ 100-Bereichs liegenden Flächen des geplanten neuen Stadtteils dürfen erst dann bebaut werden, wenn diese nicht mehr überflutet werden.
Durch die Aufweitung und den ökologisch verträglichen Ausbau inkl. Maßnahmen zur Hochwasseroptimierung im sog. Schildkrötenkopf kann die Situation so verbessert werden, dass die zur Bebauung vorgesehenen Flächen nicht mehr innerhalb der Überflutungsflächen des HQ 100 liegen.
Auf der Basis des städtebaulichen Siegerentwurfs hat die Verwaltung mit fachlicher Unterstützung durch Ingenieurbüros und ökologische Gutachter die Prüfung und Beurteilung von möglichen Varianten durchgeführt und die vorliegende Variante des Ausbaus des Dietenbachs erarbeitet.

Die Stadt Freiburg, vertreten durch das Garten- und Tiefbauamt, hat den Antrag auf wasserrechtliche Planfeststellung beim Umweltschutzamt als untere Wasserbehörde eingereicht.
Der Dietenbach soll auf einer Strecke von insgesamt ca. 1 km Länge zwischen dem Dietenbachpark (Unterquerung Besanconallee) und der Straße Zum Tiergehege so ausgebaut werden, dass insgesamt eine ökologische Aufwertung erreicht wird. Zur Verbesserung des gewässerökologischen Zustands des Dietenbachs sowie dessen derzeit landwirtschaftlich intensiv genutzten Vorländern sind folgende Maßnahmen im Bereich der Ausbaustrecke sowie des Schildkrötenkopfes vorgesehen:

  • Rückbau von Querbauwerken / Abstürzen sowie Sohl-/Uferbefestigungen
  • Aufwertung landwirtschaftlich intensiv genutzter Flächen innerhalb des Ausbaukorridors und dauerhafte Sicherung eines beidseitig mind. 10 m breiten Gewässerrandstreifens
  • Bekämpfung von Neophyten (u.a. japanischer Staudenknöterich) mittels langfristiger Unterhaltungsmaßnahmen

Die Anforderungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) wurden bei der Planung mit berücksichtigt und die Erforderlichkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung im Vorfeld von der unteren Wasserbehörde festgestellt (§ 5 Abs. 1 UVPG). Es wurde eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, welche Bestandteil der Planunterlagen ist.
Für das Vorhaben ist ein wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren erforderlich. (§§ 67, 68 WHG)

Folgende Unterlagen liegen dem Wasserrechtsantrag zu Grunde und werden öffentlich ausgelegt:

  • Zusammenstellung der Ergebnisse aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Erläuterungsbericht
  • Lagepläne
  • Querprofile
  • Längsschnitte
  • Brückenbauwerkspläne
  • Riegelbauwerkspläne
  • Pläne Durchlassbauwerk
  • geotechnischer Bericht
  • landschaftspflegerischer Begleitplan
  • Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung
  • Erläuterungsbericht Natura-2000-Vorprüfung
  • Umweltgutachten

Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich oder zur Niederschrift bis 2 Wochen nach dem Ablauf der Auslegungsfrist, d.h. bis zum 30.10.2020, bei der Stadt Freiburg, untere Wasserbehörde, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, erhoben werden. Bei schriftlichen Einwendungen ist der Tag des Eingangs des Einwendungsschreibens maßgeblich, nicht das Datum des Poststempels.

Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die Entscheidung nach § 74 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) einzulegen, können innerhalb dieser Frist Stellungnahmen zu den Planunterlagen abgeben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen und Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73 Abs. 4 S. 5 VwVfG ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
Es wird darauf hingewiesen, dass nachträgliche Auflagen wegen nachteiliger Wirkungen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene diese während des Verfahrens nicht voraussehen konnte.
Nach Ablauf der Einwendungsfrist werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen gegen das Vorhaben und die Stellungnahmen der Behörden und Vereinigungen mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Vereinigungen, den Betroffenen sowie den Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert.
Der Erörterungstermin wird mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekanntgemacht. Personen, die Einwendungen erhoben haben, werden über den Termin benachrichtigt. Wenn mehr als 50 Personen mit Einwendungen zu benachrichtigen sind, können die Benachrichtigungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
Bei Ausbleiben eines Beteiligten an dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.

Freiburg, den 11.09.2020
Der Oberbürgermeister
der Stadt Freiburg i.Br.

Planunterlagen

Anlage 1 - Erläuterungsbericht Gewässerausbau

Typ Name Datum Größe
pdf Anl01 Anhang 1 LS Dietenbach P6f HQ100 HQExt 04.09.2020 858,3 KB
pdf Anl01 Anhang 2 1 LP NBG HQ100 P6f 04.09.2020 5,46 MB
pdf Anl01 Anhang 2 2 LP SK HQ100 P6f 04.09.2020 6,166 MB
pdf Anl01 Anhang 3 1 LP NBG HQExt P6f 04.09.2020 5,429 MB
pdf Anl01 Anhang 3 2 LP SK HQExt P6f 04.09.2020 5,735 MB
pdf Anl01 Erlaeuterungsbericht GP 04.09.2020 11,017 MB
pdf Anl02-01 UELP 04.09.2020 5,028 MB
pdf Anl02-02 GLP 04.09.2020 3,89 MB
pdf Anl02-03 LP 6+380-7+080 04.09.2020 1,955 MB
pdf Anl02-04 LP 5+800-6+480 04.09.2020 2,839 MB
pdf Anl02-05 LP SKK 04.09.2020 1,397 MB
pdf Anl02-06 LP-HW100 04.09.2020 8,391 MB
pdf Anl02-07 LP Bauablauf 04.09.2020 347,6 KB
pdf Anl03-01 QP 5+931-6+165 04.09.2020 813,8 KB
pdf Anl03-02 QP 6+320-6+560 04.09.2020 592,9 KB
pdf Anl03-03 QP 6+773-6+972 04.09.2020 618,4 KB
pdf Anl03-04 QP SKK 04.09.2020 454,1 KB
pdf Anl04-01 LS 04.09.2020 703,9 KB
pdf Anl04-02 LS SKK 04.09.2020 295,7 KB
pdf Anl05-01 BW-A Bruecke 04.09.2020 459,6 KB
pdf Anl05-02 BW-B Ueberfahrt 04.09.2020 982,4 KB
pdf Anl05-03 BW-F Bruecke 04.09.2020 523,2 KB
pdf Anl05-04 BW-F Anpassungsstr-LP 04.09.2020 1,074 MB
pdf Anl05-05 BW-F Anpassungsstr-QP 04.09.2020 320,2 KB
pdf Anl06-01 BW-B Riegelwand 04.09.2020 324,5 KB
pdf Anl06-02 BW-B Riegeldamm 04.09.2020 702,7 KB
pdf Anl06-03 BW-D Riegelwand 04.09.2020 294,4 KB
pdf Anl06-04 BW-D Riegeldamm 04.09.2020 498,1 KB
pdf Anl06-05 BW-E Riegelwand 04.09.2020 324,4 KB
pdf Anl06-06 BW-E Riegeldamm 04.09.2020 604,8 KB
pdf Anl06-07 BW-F Riegelwand 04.09.2020 335,8 KB
pdf Anl07-01 BW-C Durchlass 04.09.2020 571,9 KB
pdf Anl07-02 BW-C Ueberfahrt 04.09.2020 662,3 KB
pdf Anlagenverzeichnis Mappe1 04.09.2020 7,3 KB
pdf Deckblatt Mappe1 04.09.2020 363,8 KB

Anlage 2 - Geotech LBP UVP

Anlage 3 - Umweltgutachten

Typ Name Datum Größe
pdf Anlage 12-1 faktorgruen Anhang1 04.09.2020 4,513 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang10 04.09.2020 4,532 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang11 04.09.2020 6,369 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang12 04.09.2020 11,885 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang13 04.09.2020 6,368 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang14 04.09.2020 4,514 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang15 04.09.2020 4,514 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang16 04.09.2020 524,1 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang17 04.09.2020 4,596 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang18 04.09.2020 4,522 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang19 04.09.2020 342,8 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang2 04.09.2020 362,4 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang20 04.09.2020 4,553 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang21 04.09.2020 4,523 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang22 04.09.2020 4,572 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang23 04.09.2020 4,513 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang24 04.09.2020 4,523 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang25 04.09.2020 4,603 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang26 04.09.2020 4,564 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang27 04.09.2020 4,507 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang28 04.09.2020 150,1 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang29 04.09.2020 4,508 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang3 04.09.2020 212,6 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang30 04.09.2020 4,503 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang4 04.09.2020 5,047 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang4 legende 04.09.2020 83,5 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang4a 04.09.2020 3,544 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang5 04.09.2020 4,672 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang6 04.09.2020 4,664 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang7 04.09.2020 662,2 KB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang8 04.09.2020 4,645 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang8a 04.09.2020 6,239 MB
pdf Anlage 12-1-faktorgruen Anhang9 04.09.2020 4,559 MB
pdf Anlage 12-1 faktorgruen Erfassung Flora-Fauna 04.09.2020 4,747 MB
pdf Anlage 12-10 Frinat saP Haselmaus 04.09.2020 2,146 MB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 1-1 04.09.2020 6,155 MB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 1-2 04.09.2020 6,46 MB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 1-3 04.09.2020 6,399 MB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 1-4 04.09.2020 6,416 MB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-1 04.09.2020 597,1 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-2 04.09.2020 559,1 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-3 04.09.2020 546,1 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-4 04.09.2020 540,8 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-5 04.09.2020 503,5 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 2-6 04.09.2020 527,1 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 3-1 04.09.2020 523,1 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 3-2 04.09.2020 574,9 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 3-3 04.09.2020 526,9 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 4-1 04.09.2020 559,4 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 4-2 04.09.2020 545,8 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Anlage 4-3 04.09.2020 538,7 KB
pdf Anlage 12-2 OEG-N Erfassung Brutvögel 04.09.2020 5,223 MB
pdf Anlage 12-3 bhm Erfassung Avifauna 04.09.2020 5,177 MB
pdf Anlage 12-4 faktorgruen FFH-Maehwiese 04.09.2020 10,709 MB
pdf Anlage 12-5 dietz Fledermaus 04.09.2020 16,772 MB
pdf Anlage 12-6 Frinat Fledermaus 04.09.2020 5,878 MB
pdf Anlage 12-7 Frinat Quartiere Fledermaus 04.09.2020 1,519 MB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Anhang 4 04.09.2020 2,991 MB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Anhang 5 04.09.2020 2,861 MB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Brutvoegel Offenland 04.09.2020 1,271 MB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Brutvoegel Wald 04.09.2020 1,794 MB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Fledermause 04.09.2020 816,8 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Goldammer 04.09.2020 477,5 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Grauschnaepper 04.09.2020 431,4 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Maeusebussard 04.09.2020 429,4 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Star 04.09.2020 429,9 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt ungefaehrdete Brutvoegel 04.09.2020 177,5 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen Formblatt Waldkauz 04.09.2020 440,3 KB
pdf Anlage 12-8 faktorgruen saP Vogel Fledermaus 04.09.2020 1,523 MB
pdf Anlage 12-9 faktorgruen Anhang 3 04.09.2020 2,992 MB
pdf Anlage 12-9 faktorgruen Formblatt gruene Flussjungfer 04.09.2020 354,6 KB
pdf Anlage 12-9 faktorgruen Formblatt Zauneidechse 04.09.2020 448,2 KB
pdf Anlage 12-9 faktorgruen saP sonstige Arten 04.09.2020 1,08 MB
pdf Anlagenverzeichnis Mappe3 04.09.2020 212 KB
pdf Deckblatt Mappe3 04.09.2020 950,2 KB

Weitere Anlagen

Antragsschreiben (1,334 MB)

Immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von nicht gefährlichen Abfällen (Erdaushub nicht am Entstehungsort) auf einem Teilgebiet des zukünftigen Stadtteils Dietenbach

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) hat beim Umweltschutzamt den Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung von nicht gefährlichen Abfällen (Erdaushub nicht am Entstehungsort) auf einem Teilgebiet des zukünftigen Stadtteils Dietenbach eingereicht.

Die zur Durchführung des Verfahrens eingereichten Antrags- und Planunterlagen liegen in der Zeit vom 14.09.2020 – 16.10.2020 bei der Stadt Freiburg, Bürgerberatung (Rathausinformation), Rathausplatz 2 – 4, 79098 Freiburg, während der üblichen Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht offen aus.
Außerdem wird der Antrag mit den dazugehörigen Planunterlagenhier auf dieser Seite bekannt gemacht.
Für den Bau des neuen Stadtteils Dietenbach werden größere Mengen an Erdmaterial zur Aufschüttung von Geländeteilen benötigt. Hintergrund ist der hohe Grundwasserstand, der im Zusammenspiel mit dem vorgesehenen Entwässerungskonzept die Aufschüttungen nötig macht. Mit der Einrichtung eines Erdaushubzwischenlagers in den hochwasserfreien Bereichen zwischen Dietenbach und B31a im Dietenbachgelände soll das erforderliche Erdmaterial im Vorfeld der eigentlichen Baumaßnahmen generiert werden.
Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) beantragt eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für eine Anlage zur Lagerung von nicht gefährlichen mineralischen Abfällen (Bodenmaterial der Materialqualität Z1.1 nach Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial vom 14.03.2007) mit einer Gesamtlagerkapazität von bis zu 375.000 m³ und einer jeweiligen Lagerzeit teils über einem Jahr sowie die temporäre Aufbereitung von Teilchargen mittels Brechen und Sieben.
Die Gesamtdurchsatzmenge wird sich nach den letztlich noch im Detail festzulegenden Bedarfsermittlungen für die Baugebiete des Dietenbachareals richten und danach festgelegt werden.
Die Gesamtlaufzeit des Lagers wird derzeit auf rund 15 Jahre abgeschätzt.
Das geplante Erdaushubzwischenlager bedarf der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. Es ist hierfür eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Die Anforderungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) wurden bei der Planung mit berücksichtigt und die Erforderlichkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung im Vorfeld von der unteren Immissionsschutzbehörde festgestellt § 5 Abs. 1 UVPG. Es wurde ein Umweltverträglichkeitsbericht erstellt, welcher Bestandteil der Planunterlagen ist.
Für das Vorhaben ist ein immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. (§§ 4, 10 BImSchG) Folgende Unterlagen liegen dem immissionsschutzrechtlichen Antrag zu Grunde und werden öffentlich ausgelegt:

  • Formblätter zum Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung
  • Erläuterungsbericht zum Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung
  • Pläne zum Genehmigungsantrag
  • iMA Richter & Röckle GmbH & Co. KG: Prognose der Staubemissionen und -immissionen
  • SGS TÜV-Saar GmbH: Schallgutachten
  • faktorgruen: UVP-Bericht zum immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren
  • faktorgruen: Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Anlagen
  • Anhang Karten
  • Spezielle artenschutzrechtliche
  • Prüfung VSG-Vorprüfung
  • FFH-Vorprüfung

Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich oder zur Niederschrift bis 2 Wochen nach dem Ablauf der Auslegungsfrist, d.h. bis zum 30.10.2020, bei der Stadt Freiburg, unteren Immissionsschutzbehörde, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, erhoben werden. Bei schriftlichen Einwendungen ist der Tag des Eingangs des Einwendungsschreibens maßgeblich, nicht das Datum des Poststempels.Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die Entscheidung nach § 74 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) einzulegen, können innerhalb dieser Frist Stellungnahmen zu den Planunterlagen abgeben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen und Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73 Abs. 4 S. 5 VwVfG ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
Es wird darauf hingewiesen, dass nachträgliche Auflagen wegen nachteiliger Wir-kungen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene diese während des Verfahrens nicht voraussehen konnte.Nach Ablauf der Einwendungsfrist werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen gegen das Vorhaben und die Stellungnahmen der Behörden und Vereinigungen mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Vereinigungen, den Betroffenen sowie den Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert.Der Erörterungstermin wird mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekannt ge-macht. Personen, die Einwendungen erhoben haben, werden über den Termin be-nachrichtigt. Wenn mehr als 50 Personen mit Einwendungen zu benachrichtigen sind, können die Benachrichtigungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.Bei Ausbleiben eines Beteiligten an dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.
Freiburg im Breisgau, den 11. September 2020Der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau

Planunterlagen

Anlage 1 - Formblätter

Anlage 2 - Erläuterungsbericht

Typ Name Datum Größe
pdf 18F540be01 Erläuterungsbericht Antrag 4.BImSchV 04.09.2020 2,826 MB

Anlage 3 - Pläne

Typ Name Datum Größe
pdf 01-TK 04.09.2020 638,7 KB
pdf 02-Übersichtslageplan 04.09.2020 10,085 MB
pdf 03-Lageplan Juli 2020 04.09.2020 8,106 MB
pdf 04-Schnitt 04.09.2020 169,6 KB

Anlage 4 - Staubgutachten

Typ Name Datum Größe
pdf Staubgutachten 18-08-01-FR Dietenbachgelände 200608 04.09.2020 5,076 MB

Anlage 5 - Schallgutachten

Anlage 6 - UVP

Typ Name Datum Größe
pdf 1 Erdaushubzwischenlager Dietenbach UVP 200716 04.09.2020 1,808 MB

Anlage 7 - LBP mit sAP, VSG- und FFH-Vorprüfung

Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald

Antrag der Verwaltungsgemeinschaft Hexental auf Erteilung der wasserrechtlichen Planfeststellung für den Ausbau des Reichenbaches / Dorfbaches in Merzhausen

Die Verwaltungsgemeinschaft Hexental beantragt mit Schreiben vom 24.07.2018 einen wasserrechtlichen Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Reichenbaches / Dorfbaches in Merzhausen. Die Maßnahme ist Teil des Hochwasserschutzkonzeptes Hexental.
Bereits in den Jahren 2010 bis 2011 (Umbau HRB Bitzenmatten) und 2014 bis 2015 (Bauabschnitt I des Ausbaus Reichenbach) wurden Teile des Hochwasserschutzkonzeptes Hexental umgesetzt. Bauabschnitt II des Ausbaus Reichenbach/Dorfbach soll nun an die beiden vorherigen anknüpfen. Der gut 700 m lange Gewässerabschnitt reicht von der Fußgängerbrücke bei den Kleingärten (Höhe Hexentalstraße 33) bis zur Gemarkungsgrenze der Gemeinde Merzhausen zur Stadt Freiburg. Der Reichenbach/Dorfbach soll in diesem Gewässerabschnitt mit Hilfe von Dämmen, Mauern und Aufweitungen gegen ein 100-jähriges Hochwasser ausgebaut werden.

Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 28.09.2020 bis einschließlich 30.10.2020 während der Dienststunden beim Bürgermeisteramt der Stadt Freiburg zur kostenlosen Einsichtnahme aus.
Bei der Verwaltungsgemeinschaft Hexental werden die Unterlagen ebenfalls ausgelegt.

Außerdem können die Planunterlagen während des Auslegungszeitraums hier auf dieser Seite eingesehen werden.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg oder beim Bürgermeisteramt der Gemeinde Merzhausen oder beim Bürgermeisteramt der Stadt Freiburg Einwendungen gegen das Vorhaben erheben.

Es wird darauf hingewiesen, dass

  1. Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die Entscheidung einzulegen, innerhalb der oben genannten Frist Stellungnahmen zu dem Vorhaben abgeben können (§ 73 Abs. 4 Satz 5 Landesverwaltungsverfahrensgesetz),
  2. mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen für das Verwaltungsverfahren ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
  3. bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann und
  4. a) die Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können,

    b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann,

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
- Untere Wasserbehörde -

Planunterlagen

Typ Name Datum Größe
pdf A10 Baugrundgutachten-Garten Hexentalstr.4 28.08.2020 3,837 MB
pdf A11 Kurzbericht Merzhausen steinkrebs 17 28.08.2020 478,5 KB
pdf A2 Zeitplan 28.08.2020 125,9 KB
pdf A3 Hydraulik HEC-RAS 28.08.2020 44,2 KB
pdf A5 A16-009 Erl-Bericht 180528 28.08.2020 1,764 MB
pdf A6 A16-009 Kostenberechnung Stand 28.05.2018 28.08.2020 352,4 KB
pdf A7 A16-009 Entwurf Sauermatten 180530 28.08.2020 446 KB
pdf A8 was92 Merzhauser Dorfbach BA2 lbp 180613 28.08.2020 5,659 MB
pdf A9 Baugrundgutachten-Brücke Sauermatten 28.08.2020 919,8 KB
pdf F066 eb 01c Zeitplan Stand August 2020-2 28.08.2020 6,294 MB
pdf WB04LP00051f F066 LP Gesamt 500 1-0 28.08.2020 891,1 KB
pdf WB04LP00051f F066 LP IIa 250 1-1 28.08.2020 426,9 KB
pdf WB04LP00051f F066 LP IIb 250 1-2 28.08.2020 375,8 KB
pdf WB04LP00051f F066 LP IIc 250 1-3 28.08.2020 505,7 KB
pdf WB04LP00051f F066 LP IId 250 1-4 28.08.2020 441,5 KB
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pdf WB04LP00051f F066 Profil 3-2 28.08.2020 299,3 KB
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Antrag auf Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Nutzung von Grundwasser aus dem bestehenden Tiefbrunnen in Freiburg-Lehen

Antrag der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH auf Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Nutzung von Grundwasser aus dem bestehenden Tiefbrunnen in Freiburg-Lehen, Flurst.Nr. 1555, zu Beregnungszwecken für das geplante Erdaushubzwischenlager Dietenbach

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH plant, im Gewann Dietenbach zwischen der Mundenhofer Straße, der Besanconallee, der Bundesstraße B31a von der Hermann-Zens-Brücke bis zur Lehener Brücke sowie der Straße Zum Tiergehege die Errichtung eines Erdaushubzwischenlagers. Der entsprechende Antrag auf Erteilung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung wird separat bekannt gemacht.

Zur Brauchwassernutzung für das Erdaushubzwischenlager, insb. zur Befeuchtung der Wege und Mieten zur Minimierung von Staubemissionen ist vorgesehen, den o.a. Tiefbrunnen zu nutzen. Es handelt sich um einen ehemaligen Trinkwasserversorgungsbrunnen für Lehen, der zuletzt als Reservebrunnen fungierte.
Aus verwaltungsrechtlichen Gründen muss das wasserrechtliche Verfahren gesondert durchgeführt werden, da es von der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung nicht umfasst wird.
Die zur Durchführung des Wasserrechtsverfahrens eingereichten Antrags- und Planunterlagen liegen in der Zeit vom

14.09.2020 – 16.10.2020

bei der Stadt Freiburg, Bürgerberatung (Rathausinformation), Rathausplatz 2 – 4, 79098 Freiburg, während der üblichen Sprechzeiten zu jedermanns Einsicht offen aus. Außerdem wird der Antrag mit den dazugehörigen Planunterlagen im folgenden veröffentlicht.

Es ist vorgesehen, das Wasser aus dem Tiefbrunnen zur Bewässerung der Mieten und Umfahrungswege zur Minimierung von Staubemissionen zu nutzen.
Die Wasserentnahme soll max. 20 l/s und 7.000 m³/Jahr betragen.

Für das Vorhaben ist ein wasserrechtliches Erlaubnisverfahren erforderlich. (§§ 8 – 10 des Wasserhaushaltsgesetzes – WHG).

Folgende Unterlagen liegen dem Wasserrechtsantrag zu Grunde und werden öffentlich ausgelegt:

Einwendungen gegen das Vorhaben können schriftlich oder zur Niederschrift bis 2 Wochen nach dem Ablauf der Auslegungsfrist, d.h. bis zum 30.10.2020, bei der Stadt Freiburg, untere Wasserbehörde, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, erhoben werden. Bei schriftlichen Einwendungen ist der Tag des Eingangs des Einwendungsschreibens maßgeblich, nicht das Datum des Poststempels.

Vereinigungen, die auf Grund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen die Entscheidung nach § 74 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) einzulegen, können innerhalb dieser Frist Stellungnahmen zu den Planunterlagen abgeben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen und Stellungnahmen von Vereinigungen nach § 73 Abs. 4 S. 5 VwVfG ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nachträgliche Auflagen wegen nachteiliger Wirkungen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene diese während des Verfahrens nicht voraussehen konnte.

Nach Ablauf der Einwendungsfrist werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen gegen das Vorhaben und die Stellungnahmen der Behörden und Vereinigungen mit dem Träger des Vorhabens, den Behörden, den Vereinigungen, den Betroffenen sowie den Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert.

Der Erörterungstermin wird mindestens eine Woche vorher ortsüblich bekanntge-macht. Personen, die Einwendungen erhoben haben, werden über den Termin be-nachrichtigt. Wenn mehr als 50 Personen mit Einwendungen zu benachrichtigen sind, können die Benachrichtigungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Bei Ausbleiben eines Beteiligten an dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden.

Freiburg, den 11.09.2020
Der Oberbürgermeister
der Stadt Freiburg i.Br.

Antrag auf Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserwärmepumpenanlage

Antrag der Firma STRABAG Real Estate GmbH auf Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserwärmepumpenanlage für das Neubauvorhaben Postareal Baufeld 2, 3 und 5b in Freiburg, Heinrich-von-Stephan-Straße, Flurst.Nr. 3776/23, 3776/24, 3776/25, 3776/27 und 3776/4;
hier: Feststellung nach § 7 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Mit Schreiben vom 17.06.2020 beantragte die Firma STRABAG Real Estate GmbH die Errichtung und den Betrieb einer Grundwasserwärmepumpenanlage für das Baufeld Postareal 2, 3 und 5 in Freiburg, Heinrich-von-Stephan-Straße, Flurst.Nr. 3776/23, 3776/24, 3776/25, 3776/27 und 3776/4.

Es ist vorgesehen, das für die o.g. Nutzung erforderliche Grundwasser über einen Förderbrunnen auf dem Grundstück Flurstück 3776/25 (2261/120-7) zu entnehmen und über einen Versickerungsbrunnen auf dem Grundstück Flurstück 3776/4 (2263/120-8) wieder in den Grundwasserleiter zurückzuführen.

Die gesamte beantragte Entnahmemenge beträgt pro Jahr 229.500 m³. Für dieses Vorhaben ist gem. § 7 Abs. 1 UVPG i.V.m. Ziffer 13.3.2 der dazugehörigen Anlage 1 eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung vorzunehmen.
Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist gem. § 7 UVPG dann durchzuführen, wenn das Vorhaben nach Einschätzung der zuständigen Behörde unter Berücksichtigung der in Anlage 3 zum UVPG aufgeführten Kriterien erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann, die nach § 25 Abs.2 UVPG zu berücksichtigen wären.

Die durchgeführte allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls ergab, dass durch das geplante Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind und für den hier vorliegenden Antrag gem. § 5 UVPG keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Begründung:

Das Vorhaben stellt eine Benutzung des Schutzgutes Grundwasser dar, hat jedoch keine nachteiligen Auswirkungen auf den Grundwasserhaushalt. Da das gesamte geförderte Grundwasser über den Schluckbrunnen wieder zurück geführt wird, ist keine negative Veränderung der Wasserbilanz gegeben. Somit sind keine nachteiligen Auswirkungen in quantitativer Hinsicht für das Schutzgut Grundwasser zu erwarten.

Im Bereich des Förderbrunnens kommt es zu einer lokalen Absenkung des Grundwasserspiegels und im Bereich des Schluckbrunnens zu einer lokalen Erhöhung des Grundwasserspiegels. Im Gefolge der Grundwasserspiegeländerungen sind keine negativen Auswirkungen auf den Naturhaushalt zu erwarten.

Auch in qualitativer Hinsicht sind außer der Veränderung der Grundwassertemperatur im Abstrom der Schluckbrunnen keine negativen Auswirkungen auf das abstromige Grundwasser gegeben, so dass keine nachhaltigen negativen Einflüsse in Bezug auf naturschutzfachliche Belange zu erwarten sind. Es ist daher abschließend festzuhalten, dass keine erheblichen Nachteile auf die Schutzgüter, hier insbesondere Wasser, Boden, Luft, Natur und Landschaft zu erwarten sind.

Auf die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung kann somit verzichtet werden.

Freiburg, den 27.08.2020
Umweltschutzamt

Wasserentnahme aus Freiburger Gewässern eingeschränkt

Grundsätzlich ist das Entnehmen von Wasser aus öffentlichen oberirdischen Gewässern im Rahmen des Gemeingebrauchs in geringen Mengen zulässig.

In Zeiten geringer Wasserführung gilt dies jedoch nicht. Bezugsgröße für die Niedrigwasserführung für alle Freiburger Gewässer ist der Pegel der Dreisam in Ebnet. Sobald ein Pegelstand von 28 cm unterschritten ist, greift das Verbot der Wasserentnahme. Das Wasser für die Gärten und Grünflächen muss in diesen Zeiten aus der öffentlichen Wasserversorgung oder aus Zisternen und Regenwasserfässern entnommen werden.

Die Pegelanlage wird derzeit umgebaut. Es gibt einen Ersatzpegel, der unter der Telefonnummer 01726220380 abgefragt werden kann. Außerdem kann er im Internet unter http://www.hvz.lubw.baden-wuerttemberg.de/ abgerufen werden.

Auch wenn der kritische Pegelstand von 28 cm noch nicht erreicht ist, ist lediglich eine Wasserentnahme in geringen Mengen erlaubnisfrei.
Das längere Laufenlassen von Motorpumpen zur Entnahme von Wasser aus einem Oberflächengewässer fällt somit nicht mehr unter den Gemeingebrauch.

Badegewässerverordnung

In Freiburg sollen in der Badesaison 2020 (wie schon in den vergangenen Jahren) folgende Badestellen als Badegewässer eingestuft werden:

Flückigersee
Tunisee
Silbersee
Moosweiher
kleiner Opfinger Baggersee (Ochsenmoos)
großer Opfinger See
Dietenbachsee

Über die Badesaison verteilt müssen regelmäßig Proben aus diesen Gewässern entnommen werden. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Untersuchungen darf nicht größer als ein Monat sein. Die Proben werden auf Parameter, die auf fäkale Verunreinigungen (Darmkeime) schließen lassen, untersucht. Außerdem werden die Badestellen auf anderweitige Verschmutzungen (z.B. Abfälle, teerhaltige Rückstände) und Massenvermehrung von Algen kontrolliert.

Gem. § 11 der Badegewässer-Verordnung hat die Bevölkerung die Möglichkeit, zu dieser Badegewässerliste (insbesondere hinsichtlich der Erstellung, der Überprüfung und der Aktualisierung) Vorschläge, Bemerkungen und Beschwerden vorzubringen.

Diese sind schnellstmöglich, bis spätestens 21.02.2020, entweder an das Umweltschutzamt, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, oder an das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Gesundheitsschutz, Sautierstr. 28, 79104 Freiburg, zu richten.

Eine digitale Badegewässer-Karte ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/12524/

Freiburg, den 31.01.2020
Umweltschutzamt

Kontakt

Umweltschutzamt
Fehrenbachallee 12 Gebäude A
79106 Freiburg
Telefon 0761 201-6101
Fax 0761 201-6199