Auf dem Weg zur Klimaneutralität
Klimamobilitätsplan

2030 soll es im Verkehr 40 Prozent weniger CO₂-Emissionen geben als noch 2010. Schließlich will Freiburg bis 2035 klimaneutral sein. Um das zu erreichen hat die Stadt zusammen mit Freiburger*innen und verschiedenen Akteuren aus Stadt und Region einen Klimamobilitätsplan erarbeitet - als eine von sechs Pilotkommunen in Baden-Württemberg.
Wichtig für Klima, Mensch und Geldbeutel
Der Klimamobilitätsplan will nicht nur durch klimafreundliche Mobilität zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Stadt für alle beitragen, er hilft auch dabei, das Ganze zu finanzieren. Denn aufgrund des Plans kann die Stadt bei Investitionen in die Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur einen Landeszuschuss von bis zu 75 Prozent (statt 50 Prozent) bekommen.
Konkrete Ideen und Projekte
Heraus kam ein strategisches Handlungskonzept mit 65 konkreten Punkten, wie die städtische Mobilitäts- und Verkehrsplanung entscheidende Impulse für mehr Klimaschutz setzen kann. Das betrifft alle Bereiche, die für die Mobilität relevant sind:
Mobilitätsinfrastruktur
- Radnetz ausbauen
- Stadtbahnnetz ausbauen
- Park & Ride, Bike & Ride ausbauen
- Fußverkehr fördern
- E-Mobilität im Kfz-Verkehr fördern
- VAG-Bus-Flotte elektrifizieren
Mobilitätsangebot
- ÖPNV-Angebote ausweiten
- Attraktivere Preise und digitale Vernetzung
- Carsharing-Angebote erweitern
- Zweirad-Sharing-Angebote erweitern
Regulierung der Kfz-Mobilität
- Parken im öffentlichen Raum neu ordnen
- Verkehrsberuhigung und Steigerung der Aufenthaltsqualität in bestehenden Straßenräumen
Stadtentwicklung und Raumordnung
- Siedlungsentwicklung verkehrssparend planen
- Gewerbeentwicklung verkehrssparend planen
Kommunikation
- Strategische Kommunikation & Umsetzungsbegleitung
- Mobilitätsberatung intensivieren
- Regionale Zusammenarbeit intensivieren

















