Neuer Stadtteil Dietenbach

Grafik eines Marktplatzs mit Brunnen und Bäumen, dahinter Häuser und Berge

Dietenbach liegt im Freiburger Westen in Nachbarschaft des Stadtteils Rieselfeld. Im neuen Stadtteil sollen gut 6.900 vor allem bezahlbare Wohnungen für etwa 16.000 Menschen entstehen (Stand: Juli 2021). Dietenbach soll ein klimaneutraler und bunter Stadtteil werden mit kurzen Wegen, Freiflächen, Schulen, Sportangeboten, Kitas und Einkaufsmöglichkeiten. Nachdem sich beim Bürgerentscheid über 60 Prozent der Freiburger_innen für den neuen Stadtteil Dietenbach entschieden haben, gehen die Planungen und Vorbereitungsarbeiten mit Hochdruck weiter.

Aktuelles

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Derzeit laufen die Vorbereitungsmaßnahmen für den neuen Stadtteil auf Hochtouren. Hier geht es vor allem um das Vermarktungskonzept, den Gewässerausbau und die Verlegung der Hochspannungs- und Erdgasleitungen. Außerdem hat der Gemeinderat den ersten von sechs Bebauungsplänen zur Offenlage beschlossen.

Da die Dietenbachniederung momentan noch als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen ist, muss das Gewässer Dietenbach bis zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplans umgebaut werden. Dabei müssen Hochwasser- und Naturschutz berücksichtigt werden. Die Arbeiten daran sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Dialog mit der Bürgerschaft

Schon früh wurden die Freiburger_innen in die Planung des neuen Stadtteils eingebunden. Als letztes fand ein Dialogprozess zur Vorbereitung für das Vermarktungskonzept statt. Mehr...

2012

Der Gemeinderat beschließt vorbereitende Untersuchungen für einen neuen Stadtteil auf Gemarkung Freiburg.

2014

Aus einer Untersuchung des Büros empirica geht hervor, dass in Freiburg ein Bedarf von zusätzlich 14 600 Wohnungen bis zum Jahr 2030 besteht.

2015

Die Untersuchungen konzentrieren sich jetzt auf die Dietenbachniederung, Flächen in St. Georgen sind nicht mehr im Gespräch.

2018

Der Gemeinderat beschließt bei nur vier Gegenstimmen eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für den neuen Stadtteil Dietenbach durchzuführen, genehmigt den Rahmenvertrag mit der Sparkassengesellschaft und leitet das Bebauungsplanverfahren ein

2018

Mit der Entscheidung über den Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs steht die künftige Siedlungsstruktur des neuen Stadtteils fest.

2018

Der Gemeinderat nimmt mehrheitlich den interfraktioneller Antrag zur Festlegung auf 50 Prozent geförderten Mietwohnungsbau
für den neuen Stadtteil Dietenbach an.

2019

24. Februar: Bürgerentscheid über die Bebauung des Dietenbachgeländes. 60 Prozent der Wähler_innen antworteten auf die Frage "Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben?" mit Nein.

2019

Seit Anfang 2019 wird der Siegerentwurf zu einem Rahmenplan weiterentwickelt. Dabei werden auch die Behörden und die Öffentlichkeit beteiligt.

2019

Der Dialogprozess "Wer baut Dietenbach für wen?" hat im November begonnen und soll bis Mitte 2021 abgeschlossen sein.

2020

Ab hier wird ein Bebauungsplan erstellt, der die bisherigen Planungen konkretisiert und skizziert, wie Dietenbach in Zukunft genutzt wird. Die Planreife wird Ende 2022 angestrebt.

2020

Der Gemeinderat beschließt den Rahmenplan für den Stadtteil.

2021

Der Dialog "Wer baut Dietenbach für wen?" mit zufällig ausgewählten Bürger_innen wird abgeschlossen.

2022

Die Offenlage des ersten Teilbauungsplans wird im Juli beschlossen.

2023

Das bis dahin erstellte Vermarktungskonzept bietet die Grundlage für den hier voraussichtlich beginnenden Verkauf erster Grundstücke.

2023

Der erste Teilbebauungsplan wird als Satzung beschlossen. Es erfolgen die Erschließung des Geländes und die Baufeldfreimachung.

2025

Die Hochbaumaßnahmen beginnen. Ende 2025 sollen die ersten Wohngebäude bezugsfertig sein.

2040

2040 sollen die letzten Gebäude des neuen Stadtteils fertig sein.

Bauen und Wohnen in Dietenbach

Bewerbungen für Grundstücke oder Wohnungen sind noch nicht möglich. Weitere Infos...

Bekanntmachungen

Derzeit keine Bekanntmachungen.

Materialien

Gutachten, Drucksachen, Pressemitteilungen und mehr Materialien zum neuen Stadtteil gibt es hier...

Grafik: K9 Architekten