Pressemitteilung vom 20. August 2025

Wasserschaden behoben, Hunderte von Handgriffen und Neuheiten – das Immobilienmanagement hat die Kita Landwasser saniert

Eine weitere Baustelle des städtischen Immobilienmanagements (IMF) ist die Kita Landwasser. Anfang August 2024 hat ein Wasserrohrbruch die Kita lahmgelegt. Nun, ein Jahr und 2,2 Millionen Euro später, ist der Schaden behoben. Bei einem Pressetermin haben Manuela Riesterer (Leiterin Produktmanagement), Michael Kopf (Projektleiter) und Sebastian Hüttl (Produktmanager), alle vom IMF, heute den aktuellen Stand vorgestellt.

Die Kitagruppen waren während der Bauzeit auf vier andere städtische Kitas verteilt, in Landwasser, Rieselfeld, am Eschholzpark und am Seepark. Nach den Ferien können die rund 100 Kinder nun in ihre angestammte Kita zurückkehren. Die wurde in der Zwischenzeit einmal komplett umgekrempelt, weil so ein Wasserschaden deutlich mehr Arbeit (und Kopfzerbrechen) bereitet als eine "normale" Sanierung. Da sich die Wände vollgesogen und sich umfangreich Schimmel gebildet hatten, musste das IMF die gesamte Inneneinrichtung fachmännisch reinigen und im gereinigten Zustand auslagern. Dies erwies sich als sehr zeitintensiv. Darüber hinaus waren die Arbeiten derart umfangreich, dass die Maßnahmen entsprechend auszuschreiben waren, was weitere Zeit kostete.

Erstmal mussten die Gruppen ausgelagert und in den Auslagerungskitas zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden. Parallel begannen die Arbeiten an der Auwaldstraße. Das Gebäude wurde in großen Teilen entkernt, samt Entnahme des Estrichs und Rückbau der Wände. Da beim Rückbau gebundene Schadstoffe gefunden wurden, wurde die gesamte Einrichtung saniert. (Für Kinder und Personal bestand zu keiner Zeit Gefahr, da diese Stoffe gebunden waren und erst beim Rückbau frei wurden.) Sodann kamen neue Wasserleitungen ins Haus, neue Heizungsleitungen, neue Elektroleitungen, neue Fenster in den Gruppenräumen und neue elektrische Rollläden. Die Kita wurde für die Digitalisierung passend verkabelt. Gruppenräume und WCs erhielten Lüftungsanlagen. Das Dach der Gruppenräume wurde von innen neu gedämmt.

Dann ging es an die Inneneinrichtung: Schränke und Kautschukboden, Türzargen und Türblätter, Deckeneinbauten und Beleuchtung – alles neu. Alle Sanitärbereiche wurden erneuert und die Heizungsverkleidungen in den Gruppenräumen überarbeitet. Zu guter Letzt wurde alles frisch gestrichen, so dass es diese Woche endlich soweit sein kann: Die Gegenstände der einzelnen Gruppen, die ausgelagert wurden, ziehen nun wieder in "ihre" Kita zurück.

Auf der Zielgeraden wird sich das IMF in den nächsten Tagen noch Abschlussarbeiten vorknöpfen, die feste Möblierung einbauen, die Digitalisierungsmaßnahmen abschließen, bei der Grundreinigung alle Spuren des Baustellenbetriebs beseitigen und schließlich das Außengelände wiederherstellen. Ab nächster Woche kehren die Erzieherinnen und Erzieher in die Einrichtung zurück und können die Gruppenräume wieder nach Gusto ausstatten. Im Idealfall jubeln dann die jungen Rückkehrer "Oh wie schön ist unsere Kita", bevor sie sich angewohnter Stätte wieder ihrer Vollzeitbeschäftigung widmen – dem Kindsein.

Die Sanierung hat das IMF insgesamt 2,2 Millionen Euro gekostet.

Veröffentlicht am 20. August 2025