28. Februar und 1. März 2026
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum

Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Konvent und den Gewölbekellern ist die umfassende Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen, das Haus ist komplett. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit ist das denkmalgeschützte Gebäude nun vollständig erneuert, modern ausgestattet, barrierearm zugänglich, interaktiv und partizipativ ausgerichtet. Es präsentiert Kunst- und Kulturgeschichte der Region in einer neuen Qualität. Gefeiert wird die Fertigstellung mit einem Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März. Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. März, kostenfrei.
Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. März, kostenfrei.
Programm am Eröffnungswochenende
Was auf insgesamt 3400 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen und welches Programm in der Eröffnungswoche bei freiem Eintritt geboten ist, steht unter
museen.freiburg.de/museen/am/neueroeffnung-konventgebaeude
"Ein lang ersehnter Festtag"
Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Konventgebäude und den Gewölbekellern ist die umfassende Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen. Es präsentiert Kunst- und Kulturgeschichte der Region in einer neuen Qualität.
Mehr als zwei Jahrzehnte hat es gedauert – jetzt ist das denkmalgeschützte Gebäude vollständig erneuert. Modern, barrierearm, interaktiv und partizipativ präsentiert das Museum auf rund 3400 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Kultureller Leuchtturm
„Heute ist ein lang ersehnter Festtag für Freiburg“, sagte Oberbürgermeister Martin Horn. „Mit der vollständigen Eröffnung des Augustinermuseums kehrt ein kultureller Leuchtturm in unsere Stadt zurück, der weit über die Region hinaus strahlt.“ Auch Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach ist froh und dankbar: „Es war ein langer Weg mit vielen Höhepunkten und auch Tiefschlägen. Aber der engagierte Einsatz der vielen Beteiligten hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.“ Und Baubürgermeister Martin Haag sagte: „Drei Bauabschnitte waren nötig, um aus einem alten, heruntergekommenen, denkmalgeschützten Gebäude ein neues hochmodernes Museum im Herzen von Freiburg zu machen.“
Mit rund 1600 Quadratmetern zusätzlicher Ausstellungsfläche auf vier Etagen verändert sich das Augustinermuseum spürbar. Im Fokus stehen jetzt stadt- und kulturgeschichtliche Themen, die einen deutlichen Gegenpol zur Ausstellung überwiegend sakraler Kunst im ehemaligen Kirchengebäude bilden.
Hinzu kommt der Einsatz neuer Medien wie Präsentationen, Animationen über interaktive Stationen oder ein immersiver Raum. Besucher*innen können sich beteiligen, in Dialog treten oder sogar eigene Objekte für die Ausstellung vorschlagen. Das Museum öffnet sich für Partizipation und wendet sich ausdrücklich an die Freiburger*innen. Da es alle Inhalte dreisprachig in Deutsch, Englisch und Französisch anbietet, etabliert es sich außerdem als feste Anlaufstelle für Tourist*innen.
Neue Bereiche
In dem Gebäudekomplex, der neben der historischen Klosteranlage auch das 2016 eröffnete Haus der Graphischen Sammlung umfasst, spannt das Museum einen weiten Bogen von der frühen Geschichte bis in die Gegenwart. So führt es von der Schatzkammer mit mittelalterlichen Bildteppichen und Goldschmiedekunst über die Bereiche Stadtgeschichte, Religion, Klöster und Schwarzwald bis hin zu „Protest und Revolution“. Hier ist zu erleben, was Menschen auf die Straße trieb und treibt: von der Badischen Revolution über die Studierendenbewegung der 1960er-Jahre bis hin zu aktuellen Protestbewegungen wie Fridays for Future. Hinzu kommen die Welte-Lounge, die Barockgalerie und der neue FREI_Raum. Dort ist mit „Zukunfts-(t)räume ein Museum im Wandel“ aktuell eine erste Sonderausstellung zu sehen.
Mehr zum Augustinermuseum auch in der Amtsblatt-Sonderbeilage.
Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 905 vom 28. Februar 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!