Neuer Stadtteil Dietenbach
Grünes Licht für Sport- und Bewegungspark
Der Gemeinderat hat mit breiter Mehrheit das Konzept für den Sport- und Bewegungspark im neuen Stadtteil Dietenbach beschlossen. Auf einer Länge von rund 800 Metern zwischen der geplanten Stadtbahntrasse im Westen und der Tel-Aviv-Yafo-Allee im Osten soll ein vielfältiges Angebot enntstehen, das Schul-, Vereins- und Breitensport miteinander verbindet und zugleich einen inklusiven Treffpunkt für die Bevölkerung schafft. Der Park versteht sich auch als Bindeglied zwischen Dietenbach und dem angrenzenden Rieselfeld.
Was ist geplant?
Geplant sind klassische Sportanlagen wie Kunstrasen- und Rasenplätze, eine Leichtathletikanlage mit 100-Meter-Sprintbahn, weitere Tartanflächen für Weit- und Hochsprung sowie eine Speerwurf- und Kugelstoßanlage und ein geschwungener 400-Meter-Rundlauf. Der Verein „Sport vor Ort“, der seit Jahren aufgrund fehlender Kapazitäten kaum mehr neue Mitglieder aufnehmen kann, erhält ein zusätzliches Großspielfeld.
Darüber hinaus setzt das Konzept auf vielfältige Bewegungsangebote für alle Altersgruppen: Ballspielfelder, Boulderfelsen, ein Ninja-Parkour, Fitness-Parcours, Flächen für Trendsportarten und grüne Klassenzimmer. Ein neu entwickelter Jugendfreizeitplatz bietet Platz für Skate-Parcours und einen Tanzbrunnen. Ziel ist es, einen lebendigen Raum zu schaffen, der Sport, Begegnung, Freizeit und Natur miteinander verbindet.
Der neue Sport- und Bewegungspark dient dann neben dem Schul- und Vereinssport allen Menschen.
Welche Fläche ist betroffen?
Zum Planungsbereich gehören neben neuen Sport- und Freizeitanlagen auch die Schulhofflächen der geplanten Gemeinschaftsschule, Waldflächen und die Anlage des Vereins Sport vor Ort (SvO).
Durch eine geänderte Verkehrsführung und eine behutsame Gestaltung kann mehr bestehender Baumbestand erhalten und in die Anlage integriert werden. Damit bleibt der Park nicht nur ein Ort für Bewegung und Begegnung, sondern auch ein grünes Bindeglied zwischen den Stadtteilen.
Wie ist das Konzept entstanden?
Das Konzept wurde in einem breiten Beteiligungsprozess von Vertreter*innen aus der freien und organisierten Sportszene, aus dem Rieselfeld, der Bürgerinitiative „Hände weg vom Dietenbachwald“ und Zufallsbürger*innen entwickelt. Zudem haben in insgesamt 12 Workshops 150 Jugendliche und 90 Kinder ihre Ideen und Vorstellungen eingebracht – darunter den Jugendfreizeitplatz.




