Freier Blick auf Dietenbach

Neuer Infopavillon am Mundenhof – „Fest für alle“ am 13. Juli

Person steht vor dem Modell von Dietenbach
Stadtentwicklung sichtbar gemacht: Baubürgermeister Martin Haag vor dem Stadtmodell im neuen Infopavillon. Wer mehr über den geplanten Stadtteil Dietenbach wissen will, ist hier an der richtigen Stelle – oder beim „Fest für alle“, das am 13. Juli auf dem ZMF-Gelände stattfindet.
Pflanzenwand

Das erste Dietenbach-Haus steht schon – ­allerdings nicht im neuen Stadtteil, sondern am Mundenhof. Dort hat seit Kurzem ­ganztägig der neue „Pavillon Dieten­bach“ geöffnet. Er gibt in doppeltem Sinne einen Ausblick auf Freiburgs Zukunft: einerseits an interaktiven Terminals, andererseits mit einem Blick auf das Baugebiet durch die große Glasfront.

Auch Veranstaltungen sollen dort stattfinden

Der Pavillon ist aber mehr als eine reine Infostelle. Auf rund 60 Quadratmetern bietet er wettergeschützten Platz für Veranstaltungen – und ist selbst ein Beispiel gelebter Nachhaltigkeit. Denn das Holzgebäude hat schon eine Nutzung hinter sich: Es war auf der Landesgartenschau in Neuenburg für die evangelische und katholische Kirche im Einsatz. „Das war eines der schönsten Plätzchen in Neuenburg“, erinnerte sich Baubürgermeister Martin Haag. Das blieb auch den Verantwortlichen der Projektgruppe Dietenbach nicht verborgen – und die haben nach Ende der Blumenschau Nägel mit Köpfen gemacht.

Gekauft und gespart

Für 55.000 Euro wechselte das in Modulbauweise genial einfach errichtete Gebäude den Besitzer. Weitere rund 160.000 Euro waren nötig, um den Pavillon an seinen neuen Einsatzzweck anzupassen, wie Bastian Gabel vom städtischen Immobilienmanagement erklärte. Der ganzjährige Betrieb, das große Glasschiebefenster und die Elektroin­stallation machten einige Umbauten erforderlich.

„Passt wunderbar“

„Mit dem Baustoff Holz, der Barrierefreiheit und dem nachhaltigen Gesamtkonzept repräsentiert das Gebäude den neuen Stadtteil wunderbar“, findet Ingo Breuker, stellvertretender Leiter der Projektgruppe. Außerdem spart die Zweitverwertung bares Geld: Ursprünglich waren im Haushalt der Entwicklungsmaßnahme Dietenbach anderthalb Millionen für einen Infopavillon eingeplant, so Breuker. 

Holzpodest zum Verweilen

Auch Mundenhof-Leiterin Susanne Eckert ist glücklich über den Neuzugang am Eingang des Tiergeheges – und sammelt schon Ideen, wie der Pavillon weitergenutzt werden könnte, wenn die Infostelle in ein paar Jahren in das Quartiershaus im ersten Bauabschnitt des neuen Stadtteils umzieht. Besonders angetan hat es ihr die Nachhaltigkeit, die auch bei der äußeren Gestaltung sichtbar werden wird. Rund um die Hainbuche vor dem Pavillon gibt es jetzt beispielsweise ein Holzpodest – gebaut aus altem Holz, das bei der Sanierung der Knopfhäusle übrig blieb.

„Das ist ein Angebot“

Eine weitere Besonderheit des Pavillons ist das „Betreiberkonzept“. Täglich von morgens bis abends ist das Haus geöffnet – Personal gibt es vor Ort allerdings nicht, wie Bürgermeister Haag erläuterte. „Das ist ein Angebot – und wir schauen, wie es läuft.“ Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall: Auf interaktiven Terminals und in animierten Videos werden viele Fragen zum neuen Stadtteil beantwortet und visualisiert. Und das große Modell zeigt, wie der Stadtteil einmal aussehen wird – in ein paar Jahren.

Fest für alle am 13. Juli

Deutlich vorher, konkret am Sonntag, 13. Juli, können sich die Freiburger*innen ein Bild davon machen, wie es heute auf dem Dietenbachareal aussieht. Beim „Fest für alle“ auf dem ZMF-Gelände gibt es von 12 bis 18 Uhr Infostände und Führungen über das Baugebiet, dazu ein buntes Bühnenprogramm mit Comedy, Musik und Zauberei.

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 890 vom 28. Juni 2025. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 27. Juni 2025