Schneller ins Netz

Glasfaserausbau

Drei rot-gelbe Leerrohre ragen aus einer Glasfaserbaustelle aus der Erde
Mehrere Anbieter bauen derzeit die Glasfaserversorgung in Freiburg aus.

Die Stadt Freiburg koordiniert den Glasfaserausbau im Stadtgebiet. Dieser wird hauptsächlich von den privatwirtschaftlich agierenden Telekommunikationsunternehmen (TKU) geleistet und von der Stadtverwaltung begleitet. Bis Ende 2025 wurde in Freiburg das Zwischenziel der Bundesregierung die Hälfte aller Haushalte mit Glasfaser zu erschließen, erreicht. Die aktuellen Ausbauaktivitäten lassen darauf schließen, dass für die Stadt Freiburg das Ziel der Bundesregierung bis 2030 95 – 100 % aller Haushalte mit Glasfaser versorgen zu können, erreicht werden kann. Es ist allerdings schon absehbar, dass Randgebiete oder Versorgungslücken erst nach 2030 - evtl. nur mit öffentlichen Zuschüssen - angeschlossen werden können. 

Auf dieser Seite können Sie sich zu den in Freiburg ausbauenden TKUs in Ihrem Stadtteil und auch adressgenau auf Kartenebene informieren. Ebenso finden Sie Kontaktmöglichkeiten zu den TKUs und zur Stadtverwaltung, Baustelleninformationen und die Antworten auf häufig gestellte Fragen. Auch kann die Seite abonniert werden um bei neuen Ausbaugebieten frühzeitig informiert zu werden. 

Allgemeine Übersicht

Glasfaser für Privathaushalte

Der eigenwirtschaftliche Ausbau und Anschluss von Privathaushalten erfolgt in Freiburg durch die Anbieter Deutsche Telekom, Cable 4, OXG und Vodafone. Die Besonderheiten der einzelnen Unternehmen sind unter B. Netzbetreiber beschrieben.

In Bereichen in denen der eigenwirtschaftliche Ausbau aufgrund langer Wegstrecken an seine Grenzen stößt, kann die Stadtverwaltung kleine, unterversorgte Gebiete durch ein Förderprogramm ausbauen lassen.

Eine Übersicht Übersicht über den Ausbau in den Stadtvierteln findet sich unter Sachstand Glasfaserausbau in Freiburg - Kapitel A und D. Baustellen

Generell gilt, für die Stadtviertel und Quartiere, für die bislang kein Ausbau angekündigt ist, können die Anwohner*in unterstützend wirken, wenn sie ihr Interesse für einen Glasfaseranschluss auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.

Eine verlegte Glasfaserleitung muss auch anderen Internetdienste-Anbietern offen stehen („open access“). Allerdings müssen dazu Verträge zwischen Netzbetreiber und Dienste-anbietendem TKU abgeschlossen werden. Dadurch existiert weiterhin eine Beschränkung der wählbaren Versorger.   

Tarife für Privathaushalte unterscheiden sich u.a. von Geschäftstarifen durch längere Entstörzeiten, geringerer Anzahl gleichzeitiger Nutzer und geringerer Up- als Downloadgeschwindigkeit. Dadurch sind sie auch günstiger. Häufig werden bei Neuabschluss vergünstige Tarife für z.B. 6 oder 12 Monate angeboten, danach zahlt man einen höheren Preis.

Glasfaser für Gewerbe

Im gewerblichen Bereich sind die folgenden Anbieter eigenwirtschaftlich aktiv: BadenIT, Deutsche Telekom, Deutsche Glasfaser, 1&1 Versatel und z.T. Vodafone.

Diese konnten bereits flächendeckend das Industriegebiet Nord und die Gewerbegebiete Haid, Hochdorf, Haslach-Süd und die Tuniberger Gewerbegebiete in Munzingen und Opfingen mit Glasfaser versorgen (Inbetriebnahme erfolgt aktuell). Ebenso wurden Gewerbegebiete an und rund um die Gundelfinger Straße, Ziegelhofstraße und Heinrich-von-Stephan-Str. ans Glasfasernetz angeschlossen. Die Gewerbe, welche sich in den Geschäftsstraßen der großen, stadtteilweiten Ausbaugebiete befinden, werden nach Möglichkeit von den dort ausbauenden Unternehmen ebenfalls angeschlossen.

Stand Ende 2025 sind so ca. 90 Prozent der Gewerbeflächen Freiburgs mit schnellem Internet in Gigabit-Geschwindigkeit versorgt.

Im gewerblichen Bereich sind gegenüber privaten Anschlüssen andere Anforderungen umzusetzen. So gelten schnellere Entstörungsregelungen und es müssen höhere Uploadraten bereitgestellt werden. Dementsprechend bedarf es spezieller Businesstarife, die höhere Leistungsanforderungen und Entgelte beinhalten.

Sonstige Glasfaserausbaumaßnahmen

Viele Telekommunikationsunternehmen verstärken die Verbindungen zu Mobilfunkantennen mit Glasfaserleitungen, um das Netz für die zunehmenden Datenmengen auszustatten. Für 2026 sind hier einige kürzere Strecken geplant.

Glasfaserausbau in Freiburg: Aktueller Stand

Die Karte ermöglicht einen adressgenauen Überblick über die Verfügbarkeit von Glasfaser im Stadtgebiet nach TKU und Baustand. Beim hovern mit der Maus über der gewünschten Region wird das entsprechende TKU angezeigt. Die Aktualisierung erfolgt monatlich. Sollten Sie in einem Randbereich wohnen, fragen Sie gerne bei dem betreffenden TKU an. Oftmals sind diese Bereiche dennoch erschließbar. Die Beschreibung der Situation innerhalb der Stadtteile findet sich unter der Karte in aufklappbaren Boxen. 

A. Glasfaser in den einzelnen Freiburger Stadtteilen

Altstadt/Innenstadt

Erstmals hat die Deutsche Telekom angekündigt Teile der Innenstadt mit Glasfaser ausbauen zu wollen. Sie plant den Bereich westlich des Rotteckrings, das Sedanviertel und südlich der Rempart-/Wallstraße auszubauen. Als Baubeginn ist das 2. Quartal von 2026 vorgesehen. Die konkretere Bauplanung liegt noch nicht vor. In ersten Vorgesprächen signalisierte die Telekom, dass sie von einem für Anwohnerschaft und Gewerbe verträglichen Ausbau ausgeht. Anwohner*innen können ab jetzt Anschlüsse buchen. Vor Baustart werden sie von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben.

Für Gewerbekunden hat 1&1 Versatel in den Straßen Leopoldring, Auf der Zinnen und Nußmannstraße eine Vorvermarktung gestartet und möchte bei ausreichenden Bestellungen von schnellem Internet dort Glasfaserleitungen verlegen. Interessenten können sich direkt bei 1&1 Versatel oder auch der Stadtverwaltung als Vermittlerin melden.

Bei einer Sanierung der Rathausgasse plant die Dt. Telekom dort Glasfaser zu verlegen. Auch lässt die Stadt beim Fernwärmeausbau, wo möglich, in der Innenstadt Leerrohre für spätere Interessenten mitverlegen. 

Der innere Kern der Altstadt ist bisher noch nicht von einem Telekommunikationsunternehmen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau vorgesehen. Aufgrund der besonderen Lage (Fußgängerzone, viel hochwertiges Natursteinpflaster, Straßenbahnlinien, Freisitzflächen, etc.) ist aus wirtschaftlichen Gründen aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2032 auszugehen. Einzelne Gewerbekunden und die städtische Infrastruktur verfügen allerdings bereits über Glasfaseranschlüsse. Entlang dieser Strecken können weitere Anschlüsse auf Anfrage erfolgen. Als Anbieter kommen hierfür BadenIT, Dt. Telekom, Vodafone und 1&1 Versatel in Frage. 

Vodafone wird das HFC-Netz im nördlichen Teil der Altstadt als Zwischenstufe zum Glasfaserausbau mit Glasfaser teilweise nachrüsten Dies wird vorrangig Vodafone-Kunden nützen, die über einen Anschluss mit Koaxial-Kabel verfügen. Die Maßnahme ist jedoch noch nicht terminiert.

Betzenhausen

Der gesamte Stadtteil ist bis Ende 2023 mit Glasfaser ausgerüstet worden. Die Deutsche Telekom hat dabei im ganzen Stadtteil Glasfaser verlegt, Cable 4 in einigen Bereichen von Wohnbaugesellschaften. Es wird vereinzelt nachträgliche Hausanschlüsse durch die beiden Anbieter geben.

Brühl-Beurbarung

Die Bereiche zwischen Kenzingerstraße und Rennweg sowie Komturstraße, Eichstetter Straße und Kandelstraße (nördlich des Rennweges) sind weitgehend durch Cable 4 mit Glasfaserleitungen ausgestattet worden. Cable 4 versorgt vorrangig Gebäude von Wohnbaugesellschaften. Ein Anschluss ist entlang der Strecken auch für Privathaushalte möglich. 

Auch die Dt. Telekom hat im Bereich von Eichstetterstraße und Komturstraße Glasfaser verlegt.

Im Güterbahngelände-Nord gab es in den ersten beiden Bauabschnitten (Mischgebiet) mehrere kurze Verlegungen von verschiedenen Telekommunikationsanbietern (Vodafone, 1&1), jedoch keine flächendeckende Versorgung des ganzen Viertels. Auch badenIT hat hier Leitungen verlegt, an die sich Interessenten auch nachträglich noch anschließen lassen können. 

Die OXG GmbH (nähere Informationen siehe Abschnitt B. Netzbetreiber) wird den Stadtteil komplett mit Glasfaseranschlüssen ausbauen und ist schon zu einem größeren Teil fertig. Im Güterbahnhof-Nord-Gelände ist der Ausbau erfolgt (hier endet die Ausbaugrenze aktuell in der Eugen-Martin-Straße als nördlichster Punkt). In den noch fehlenden Straßen könnte bis zum 1. Quartal 2026 der Tiefbau abgeschlossen sein. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden, die Inbetriebnahme könnte aus verschiedenen Gründen erst 2027 erfolgen. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Auch die Dt. Telekom plant (parallel) einen Glasfaserausbau des Bereiches zwischen den zwei Fahrtrichtungen der Isfahanallee (Zähringen-West und Brühl). Die Stadtverwaltung wird hier versuchen, eine Kooperation der beiden Telekommunikationsunternehmen zu erreichen, jedoch dürften Mitverlegungen wegen verschiedener ungünstiger Faktoren nur zum Teil möglich sein. Hier käme es zum ersten nennenswerten „Parallelausbau“ von zwei Telekommunikationsunternehmen in Freiburg.
Im Güterbahnhof-Nord-Gelände ergänzt die Dt. Telekom voraussichtlich noch Ende 2025 den Glasfaserausbau in der Zita-Kaiser-Straße, Ellen-Gottlieb-Straße, Berta-Ottenstein-Straße und ein Teilstück der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße. Hier werden auch Gewerbekunden angeschlossen.

Für den Hirtenweg gibt es bisher noch kein Ausbauinteresse eines Unternehmens.

Ebnet

Der Glasfaserausbau in der gesamten Ortschaft ist bis zum Sommer 2024 durch die Dt. Telekom abgeschlossen worden. Nachträgliche Anschlüsse sind möglich.
OXG wird im 1. Halbjahr 2026 die noch zum Stadtteil gehörende Straße „Klein Grün“ auf der Südseite der Dreisam versorgen.

Die Straßen Welchentalstraße, Wildbachweg, Zur Annakapelle und Zum Schwarzen Steg wurden aus wirtschaftlichen Gründen von der Dt. Telekom nicht ausgebaut. Dort ist ein Ausbau nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung hat dazu bei Bund und Land Fördermittel beantragt, welche bewilligt wurden. Die Vergabe für den Ausbau ist im Januar 2026 an die Deutsche Telekom erfolgt. Der Ausbau ist von Frühjahr bis Herbst 2026 geplant, die Feinplanung liegt noch nicht vor. Vor Baustart werden die Anwohner von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben.

Günterstal

Günterstal ist für den Glasfaserausbau bisher noch nicht im Fokus eines Telekommunikationsunternehmens. Um dies zu ändern, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen. Aufgrund der weiten Wegstrecke und der Isoliertheit des Stadtteils ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2027 - 2030 auszugehen.

Haslach

In Haslach existiert noch keine Kompletterschließung, jedoch sind viele kleinere Teilbereiche mit Glasfaser ausgerüstet worden und befinden sich aktuell im Bau.

So hat das Unternehmen Cable 4 (Versorgung von Wohnbaugesellschaften) große Teile Haslachs mit Glasfaser versorgt. Dazu zählen z.B. Uffhauser Straße, Finkenschlag, Drosselweg, Sperlingsweg, Rislerstraße, Raimannweg, Drei-Ähren-Straße, Belchenstraße, Feldbergstraße, Else-Wagner-Straße und in Haslach-Haid Am Lindenwäldle und Ahornweg. Teilbereiche der Gartenstadt, sowie der Haslacher Straße/ Bohlstraße wurden 2024 fertig gestellt.

Die Dt. Telekom hat Teilbereiche wie das Neubaugebiet Gutleutmatten, Teile der Belchenstraße, Uffhauserstraße, Bettackerstraße und Carl-Mez-Straße sowie um die Staudingerstraße erschlossen.

Die OXG GmbH hat im Februar 2025 in Haslach-Haid ihren Glasfaserausbau (siehe Abschnitt B.Netzbetreiber) gestartet, der voraussichtlich im 2. Quartal 2026 abgeschlossen sein könnte. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Vodafone schließt voraussichtlich 2026 alle Bewohner*innen der Wohnbaugesellschaft Bauverein Breisgau im Gebiet des Luckenbachweges, der Matthias-Blank-Straße, Martha-Walz-Birrer-Straße und teilweise an der Markgrafenstraße mit Glasfaser an. Auch die Gebäude des Bauvereins im Bereich der Carl-Kistner-Straße, Körnerstraße und Bauhöferstraße werden im Zuge dieser Baumaßnahme angeschlossen.

Für die verbliebenen Teile von Haslach hat noch kein Unternehmen sein explizites Ausbauinteresse bekundet, dennoch gehen wir von einem Glasfaserausbau zwischen 2027 -2030 aus.

Die zum Stadtteil gehörenden Gewerbeflächen von Haid sind komplett durch die Dt. Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. In Haid hat zudem auch die Dt. Glasfaser einige Glasfaserstrecken verlegt. Der gewerbliche Bereich der Haslacher Straße, östlich der Eschholzstraße wurde von BadenIT mit Glasfaser versorgt werden.

Vodafone hat inzwischen die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern verstärkt (Näheres siehe unter Abschnitte B.Netzbetreiber und C.Gigabitnetze). Damit können in Haslach alle Vodafone-Kunden*innen, welche über ein Koaxial-Fernsehkabel verfügen, ebenfalls Geschwindigkeiten bis max. 1.000 MBit/s erhalten.

Herdern

Die Deutsche Telekom hat angekündigt einen größeren, südwestlichen Teil von Herdern auszubauen. Die Grenze des Ausbaugebietes führt entlang der Stadtstraße, Sandstraße und Richard-Wagner-Straße. Aktuell werden die ersten Trassenanträge eingereicht. Detaillierte Angaben zum Vorgehen der Telekom beim Ausbau sind bis zum Frühjahr zu erwarten. Der Ausbau soll im 2. Quartal 2026 starten. Interessierte Anwohner*innen können ab Anfang 2026 Verträge für einen Ausbau abschließen. Vor Baustart werden sie von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben. 

Ein kleines Projekt in der Okenstraße und Johann-Sebastian-Bach-Straße (Gebäude von Wohnbaugesellschaften) wurde von Cable 4 bereits umgesetzt. Ein weiteres Projekt von Cable 4 ist im Block Rotlaubstraße/ Sautierstraße/ Münchhofstraße/ Habsburgerstraße vorgesehen, welches bereits Ende 2025 begonnen wurde. Entlang dieser Trassen sind Anschlüsse weiterer Haushalte möglich.

OXG wird, voraussichtlich im 1. Halbjahr 2026, das Dreieck Rennweg/ Stefan-Meier-Straße/ Habsburgerstraße mit Glasfaser versorgen. Danach folgt der Einzug des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes. Ein Abschlussdatum kann hier noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 
Cable 4 wird in diesem Bereich die Bewohner*innen von Wohnbaugesellschaften (Stadtbau, Vonovia) versorgen. Die Dt. Telekom hat für diesen Bereich ebenfalls einen Ausbau angekündigt (s.o), so dass es in diesen Straßen zu einem Ausbau von bis zu drei TKUs parallel kommen könnte. Der Ausbau wird auf Bestreben der Stadtverwaltung in gegenseitiger Mitverlegung erfolgen. Es wird aber, auch technisch bedingt, vereinzelt zu mehreren Bautätigkeiten nacheinander kommen. Diese Konstellation ist einzigartig in Freiburg und muss nach gültigem Recht von der Stadt akzeptiert werden.

Vodafone beabsichtigt in der Karlstraße/ Hauptstraße sowie Jacobistraße/ Stadtstraße/ Mozartstraße die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen Abschnitt B.Netzbetreiber und C.Gigabit-Netze). Ein Zeitplan für diese Maßnahme wurde noch nicht vorgelegt, es ist mit einer Umsetzung im Laufe des Jahres 2026 zu rechnen. 

Für den nordöstlichen Teil von Herdern hat sich bislang noch kein Telekommunikationsunternehmen zum Ausbau bereit erklärt. Aufgrund der wirtschaftlich ungünstigen großen Fläche im Verhältnis zu den zu versorgenden Haushalten und Hanglagen, ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2030 auszugehen.

Hochdorf

Vodafone hat sich zusammen mit dem Partner Meridiam bereit erklärt ganz Hochdorf inklusive Benzhausen mit Glasfaser zu versorgen. Meridiam tritt hier als Investor und Bauherr auf, während Vodafone die Internetdienste auf der Glasfaserleitung anbietet. Die Vermarktung läuft vom 30.03. – 30.06.2026. Für den Projektstart ist keine Minimalquote an Voranmeldungen erforderlich. Die Hausanschlüsse sind bei gleichzeitigem Internetvertragsabschluss kostenfrei. Im April wird es eine Informationsveranstaltung von Vodafone in Hochdorf zu den Ausbauplänen geben. Ende des Jahres könnte der Bau beginnen, welcher 2-3 Jahre andauern wird. Das Baugebiet umfasst Waltershofen, Umkirch und Hochdorf.

Für Umkirch hatten sich zuvor bereits die Unsere Grüne Glasfaser (UGG) als Ausbaupartner bereit erklärt, das Bauvorhaben konnten nicht gestartet werden.

Cable 4 plant ein kleines Projekt für Wohnungsbaufirmen in der Straße Alte Ziegelei. 

Das Gewerbegebiet Hochdorf wurde bereits 2019 von der Deutschen Telekom komplett ausgebaut. Andere Telekommunikationsunternehmen wie z.B. BadenIT, haben einzelne Kunden mit kürzere Leitungsstrecken angeschlossen.

Kappel

Die OXG GmbH hat den nördlichen Teil von Kappel zwischen Kirchzartener Straße/ Bahnhofsstraße/ Großtalstraße mit Glasfaseranschlüssen ausgebaut. Die Inbetriebnahme des Netzes hängt mit der weiteren Erschließung des Stadtteils Littenweiler und Waldsee zusammen sowie mit der Zuleitung, welche die Höllentalbahn unterqueren muss und einer Genehmigung durch die Deutsche Bahn bedarf.

Der Anbieter Cable 4 hat eine Vorvermarktung für Kappel durchgeführt. Es hatten sich jedoch zu wenig Hauseigentümer*innen gemeldet, so dass die Vorvermarktungsquote nicht erreicht wurde. Cable 4 wird deshalb in Kappel keinen Ausbau durchführen. Die Stadtverwaltung bemüht sich um einen alternativen Anbieter. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.

Für Kleintalstraße und Großtalstraße inkl. der Molzhofsiedlung ist die wirtschaftliche Anbindung durch ein Telekommunikationsunternehmen nicht gegeben. Dort wird ein Ausbau nur mit Fördermaßnahmen möglich sein, der aber nach aktuellen Förderbedingungen nur stattfinden kann, wenn der Hauptteil von Kappel mit Glasfaser ausgebaut wird, es könnte an diesen aber nahtlos angeschlossen werden. 

Landwasser

Cable 4 hat in Landwasser ca. 90 Mehrfamilienhäuser von Wohnbaugesellschaften in der Auwaldstraße, im Auwaldhof, Moosgrund und Spechtweg mit Glasfaser versorgt. Entlang der Trasse können auch bei Bedarf weitere Häuser angeschlossen werden.
Als nächstes Projekt versorgt Cable 4 den Kindergarten vom Spechtweg her. Auch in der Wirthstraße hat Cable4 Mehrfamilienhäuser angeschlossen und wird in Kürze noch die Strecke um ein weiteres Gebäude ergänzen.

Vodafone hat die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern komplett südwestlich der Elsässer Straße (siehe Erläuterung Abschnitt B.Netzbetreiber und C. Gigabit-Netze) in 2024 ausgebaut.

Für die übrigen Bereiche von Landwasser gilt, dass von einem Ausbau zwischen 2027 -2030 auszugehen ist.

Lehen

In Lehen hat 1&1 Versatel das Gewerbegebiet Ziegelhofstraße mit Glasfaser ausgebaut.

Für das Neubaugebiet „Im Zinklern“ haben die Unternehmen Dt. Telekom, Vodafone und Cable 4 eine Mitverlegung angekündigt, die im Rahmen der aktuell laufenden Erschließungsarbeiten des Baugebietes umgesetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass das Neubaugebiet in 2026 über funktionierende Glasfaseranschlussmöglichkeiten verfügt.

Aktuell hat sich noch kein Telekommunikationsunternehmen für den Ausbau der gesamten Ortschaft bereit erklärt. Hier ist mit einem Ausbau zwischen 2027 – 2030 zu rechnen. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.

Littenweiler

Die OXG GmbH (Siehe Erläuterungen zu B.Netzbetreiber) hat im Juli 2024 mit dem Ausbau in Littenweiler nördlich der Bahnlinie und Ende 2024 südlich der Bahnlinie begonnen. Aufgrund der Ausdehnung von Littenweiler, aber auch um der Großbaustelle in der Kappler Straße auszuweichen, wird der gesamte Ausbau voraussichtlich bis Ende 2026/Anfang 2027 andauern. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Cable 4 hat in der René-Schickele- und Ferdinand-Kopf-Straße ein Glasfasernetz gebaut. Entlang dieser Strecke können sich auch weitere Haushalte anbinden lassen. 

Die Deutsche Telekom hat sich nachträglich entschlossen, Glasfaserleitungen mit dem städtischen Bauvorhaben in der Kappler Straße mitzuverlegen und die Kappler Straße 1 – 80 mit Glasfaserfaserleitungen auszustatten. Für die privaten Wohngebäude handelt es sich um eine Parallelerschließung zu OXG, welche von der Stadt nicht im Rahmen des open access Gedanken nicht gewünscht ist, aber nach geltendem Recht akzeptiert werden muss. Für die Gewerbebetriebe in der Kappler Straße Nr. 52 – 80, welche beim OXG-Ausbau bislang außen vor blieben, stellt dies hingegen eine Ersterschließung mit Glasfaser dar, was die Stadt Freiburg ausdrücklich begrüßt.

Mooswald

Die OXG GmbH (siehe Erläuterungen zu B.Netzbetreibern) wird den Stadtteil Mooswald fast komplett mit Glasfaser erschließen, nicht jedoch die noch zum Stadtteil gehörenden Bereiche östlich der Berliner Allee. Die Baufirma hat bereits mit den Arbeiten begonnen, die bis Ende 2026 andauern werden. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Das Quartier Westarkaden (inkl. Blücherstraße, Yorckstraße, Dunantstraße) wird durch die Deutsche Telekom mit Glasfaser versorgt. Der Ausbaustart soll ab August 2026 erfolgen, die Vermarktung der Telekom startet bereits ab dem 01.02.2026. Interessierte Anwohner*innen können ab jetzt Verträge für einen Ausbau abschließen.

Das Unternehmen Cable 4 (siehe Abschnitt B.Netzbetreiber) hat in verschiedenen Straßen schon Glasfaseranschlüsse gelegt. Dazu zählen Berliner Allee von Elsässer Straße (Südwestseite) bis Schillhof, Elsässer Straße von Berliner Allee bis Mühlhauser Straße, Schillhof, Sessenheimer Straße, Elisabeth-Emter-Weg, Aufdingerweg, Rosbaumweg, Sonnenäckerweg, Elefantenweg von Rosbaumweg bis Riesenweg, sowie Obere Lachen.

Aufgrund der vielen anderen Baustellen im Stadtteil muss der Glasfaserausbau häufig unterbrochen werden und springt daher zwischen den Straßen im Stadtteil hin und her. Deckungsgleiche Bereiche, in denen auch eine Stromsanierung stattfindet, werden in gemeinsamer Verlegung (Mitverlegung) durchgeführt.

Im gewerblichen Bereich (Mischgebiet) zwischen der Ensisheimer Straße und der Elsässer Straße wird OXG auch Glasfaser verlegen, hat aber den Fokus auf Privathaushalte, da keine Geschäftstarife mit den dahinterstehenden Serviceleistungen angeboten werden können. Zusätzlich gibt es Einzelverlegungen für Betriebe durch die Deutsche Telekom und 1&1 Versatel. In der Straßburger Straße existiert es noch eine Lücke, in der kein Glasfaser (für Gewerbebetriebe) liegt. Hier wird die Stadt Freiburg bei Branchengesprächen für eine Versorgung werben.

Mundenhof

BadenIT hat eine Einzelleitung für Gewerbetreibende zum Mundenhof gelegt, an die sich bei Interesse weitere Anreiner (privat auch über Cable 4) anschließen lassen können. Der Mundenhof als gesamter Stadtteil hingegen ist für den Glasfaserausbau bisher noch nicht im Fokus eines Telekommunikationsunternehmens. Aufgrund der Insellage und der weiten Strecken und wenigen Haushalte ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2027 -2030 auszugehen. Eine Verbesserung der Lage ist mit dem Ausbau des neuen Stadtteils Dietenbach zu erwarten.

Munzingen

In Munzingen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort mit Glasfaser ausgebaut. Auch das Gewerbegebiet Große Roos wurde angeschlossen. Der Tiefbau ist abgeschlossen. Vodafone hat den Großteil der Haushalte in Betrieb genommen. Probleme bei wenigen letzten Anschlüssen werden im März behoben werden können. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.

Für Nachzügler, die nach der Erstvermarktung Verträge abgeschlossen haben, ist bereits eine Baufirma durch Vodafone beauftragt und in die Planung eingestiegen. Ab März 2026 wird Primevest diese Kunden anschließen.

Einige außenhalb liegende Gebäude und Höfe wurden nicht angebunden. Dort ist ein Glasfaserausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung rechnet mit der Durchführung einer Fördermaßnahme zwischen 2027 – 2029, sofern dies die dann aktuellen Förderbedingungen des Bundes dies erlauben.

Neuburg

Die Dt. Telekom hat angekündigt, den kompletten Stadtteil Neuburg zusammen mit Herdern mit Glasfaser versorgen zu wollen. Bisher sind lediglich die Wintererstraße (zum größten Teil), Schöneckstraße und Burghaldenring nicht im Ausbaugebiet enthalten. Die Dt. Telekom befindet sich in der Beauftragung eines Bauunternehmens, die Planung ist noch nicht abgeschlossen, so dass sich noch minimale Änderungen ergeben könnten. Der Ausbau soll im 2. Quartal 2026 starten. Interessierte Anwohner*innen können ab Anfang 2026 Verträge für einen Ausbau abschließen. Vor Baustart werden sie von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben. 
Für die verbleibenden, genannten Straßen bemüht sich die Stadtverwaltung um eine Lösung. 

Cable 4, das überwiegend Wohnbaugesellschaften mit Glasfaser versorgt, hat angekündigt in der westlichen Stefan-Meier-Straße Glasfaser zu legen. Die Maßnahme ist jedoch noch nicht terminiert. 

Vodafone plant in ganz Neuburg die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen zu B.Netzbetreiber sowie C.Gigabit-Netze). Die Umsetzung könnte 2026 stattfinden, ein Teil wird voraussichtlich mit dem Fernwärmeausbau der Jacob-Burckhard-Straße/ Bernhardstraße/ Rheinstraße mitverlegt werden.

Oberau

Die Deutsche Telekom hat den Glasfaserausbau in der Oberau Ende 2023 abgeschlossen. Nachzügler können jederzeit noch angeschlossen werden. 

Cable 4 plant aktuell ein kleineres Projekt in der Runzstraße um Wohnungswirtschaften zu versorgen. 

Opfingen

In Opfingen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort inkl. St. Nikolaus mit Glasfaser ausgebaut. Auch das Gewerbegebiet in Opfingen wurde mitversorgt. Der Tiefbau ist abgeschlossen. Vodafone hat den Großteil der Haushalte in Betrieb genommen. Probleme bei wenigen letzten Anschlüssen werden im März behoben werden können. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.

Für Nachzügler, die nach der Erstvermarktung Verträge abgeschlossen haben, ist bereits eine Baufirma durch Vodafone beauftragt und in die Planung eingestiegen. Ab März 2026 wird Primevest diese Kunden anschließen.

Einige außenliegenden Gebäude und Höfe, z.B. Griestal, Ruländerallee, Wippertskirch, wurden nicht angebunden. Dort ist ein Ausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung rechnet mit der Durchführung einer Fördermaßnahme zwischen 2027 – 2029, sofern dies die neu aufgesetzten Förderbedingungen des Bundes erlauben.

Rieselfeld

Die Deutsche Telekom sowie Cable 4 (partiell) haben den Glasfaserausbau im Rieselfeld 2022 abgeschlossen. Nachzügler können jederzeit entlang der bestehenden Trassen angeschlossen werden. 

St. Georgen

Die Deutsche Telekom hat im östlichen Teil von St. Georgen, östlich der Linie Schulstraße und Cardinalweg überwiegend die Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau abgeschlossen. Aufgrund von nachträglichen Hausanschlüssen, sogenannten „Kabelstoppern“ bei den Einzugsarbeiten und einer Vielzahl von nicht ordnungsgemäßer Wiederherstellung, finden voraussichtlich bis ins 1. Quartal 2026 viele Nacharbeiten statt.

Für den westlichen Teil bestehen noch keine konkreteren Ausbauplanungen. Aufgrund der Randlage ist aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2030 auszugehen. Um das Ausbauinteresse der Telekommunikationsunternehmen zu erhöhen, können sich Anwohner*innen auf den Webseiten Ihrer Wunschunternehmen registrieren lassen (siehe B. Informationen zu den Netzbetreibern). Diese Registrierungen werden in die Ausbauplanungen der Unternehmen mit einbezogen.

Das Gewerbegebiet-Haid wurde sowohl komplett durch die Deutsche Telekom als auch zum Teil von 1&1 Versatel sowie der Deutschen Glasfaser erschlossen. Im neuen Teil Haid-Süd liegen ebenfalls schon Glasfaserstränge der Telekom, BadenIT und von 1&1 Versatel.

Einzelne außerhalb der Kernbebauung liegende Gebäude/Höfe wurden bisher nicht angebunden. Dort ist ein Ausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich, in einem noch unbekannten Zeitrahmen.

Stühlinger

Die Deutsche Telekom hat den Teil nördlich der Wannerstraße fertig mit Glasfaser ausgebaut. Südlich der Wannerstraße ist der Ausbau Ende 2024 gestartet und soll bis Frühjahr 2026 abgeschlossen sein.

Cable 4 hat bereits einen Glasfaserausbau südlich der Ferdinand-Weiß-Straße abgeschlossen. Weitere Projekte sind in der Fehrenbachallee und Hohenzollernstraße angekündigt.

Vodafone plant im kompletten Stadtteil die Glasfaserkapazitäten (Koax/HFC-Ausbau) bis zu den Netzverteilern zu verstärken (siehe Erläuterungen B.Netzbetreiber sowie C.Gigabit-Netze). Die Arbeiten
haben Anfang 2025 begonnen und werden bis Anfang 2026 andauern. Zusätzlich versorgt Vodafone im Stühlinger Gebäude der Wohnbaugesellschaft Bauverein Breisgau direkt mit Glasfaser. Dies unter anderem in der Schenkstraße, Eschholzstraße, Hilde-Mangold-Straße, Fehrenbachallee, Lehener Straße, Antoniterstraße, Egonstraße Draisstraße, Stürtzelstraße und Engelbergerstraße.

Das Neubaugebiet Im Metzgergrün wird durch mehrere Gesellschaften ans Glasfasernetz angeschlossen (Deutsche Telekom, Cable 4 und 1&1 Versatel).

Tiengen

In Tiengen hat der Investor Primevest, eine Fondsgesellschaft, für Vodafone den kompletten Ort mit Glasfaser ausgebaut. Der Tiefbau ist abgeschlossen. Vodafone hat den Großteil der Haushalte in Betrieb genommen. Probleme bei wenigen letzten Anschlüssen werden im März behoben werden können. Die noch nicht in Betrieb genommenen Haushalte verweist Vodafone an die Hotline 0800-2030325.

Für Nachzügler, die nach der Erstvermarktung Verträge abgeschlossen haben, ist bereits eine Baufirma durch Vodafone beauftragt und in die Planung eingestiegen. Ab März 2026 wird Primevest diese Kunden anschließen.

Neben dem Ausbau von Vodafone wurde das Neubaugebiet um den Rivanerweg, 16 Jauchert, auch von der Deutschen Telekom versorgt.

Einige außenliegenden Gebäude und Höfe, z.B. Am Rüstlinberg und die Schlatthöfe, wurden bisher nicht angebunden.  Dort ist ein Ausbau voraussichtlich nur mit Fördermaßnahmen möglich. Die Stadtverwaltung rechnet mit der Durchführung einer Fördermaßnahme zwischen 2027 – 2029, sofern dies die dann aktuellen Förderbedingungen des Bundes dies erlauben.

Für das Neubaugebiet „Hinter den Gärten“ ist eine Verlegung von Glasfaserleitungen durch die Deutsche Telekom bereits erfolgt. 

Vauban

Die Deutsche Telekom hat angekündigt, den kompletten Stadtteil Vauban inkl. der zur Wiehre gehörenden, noch nicht versorgten Straßenzüge (Ziegelweg, Josefsbergle, Wippertstraße, Peter-Thump-Straße, Merzhauser Straße, Schlierbergsteige, Birkenweg, Rotdornweg, Akazienweg, Auf der Hardt) mit Glasfaser versorgen zu wollen. Der Ausbaustart soll ab Juli 2026 erfolgen, die Vermarktung der Telekom startet bereits ab dem 01.02.2026. Interessierte Anwohner*innen können ab jetzt Verträge für einen Ausbau abschließen.

Die Anbieterin Cable 4 hat im Bereich der Astrid-Lindgren-, und Lise-Meitner-Straße, sowie Ida-Kerkovius-Straße Glasfaseranschlüsse für Gebäude von Wohnbaugesellschaften hergestellt.

Waldsee

Die OXG GmbH (Näheres siehe Information zu B.Netzbetreiber) plant innerhalb Ihres gesamten Freiburger Ausbauplans auch den Stadtteil Waldsee mit Glasfaser zu erschließen. Bis Ende 2025 ist der Tiefbau bereits zur Hälfte umgesetzt, der gesamte Ausbau wird bis Mitte 2026 andauern. Darauf folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Cable 4 hat die Heinrich-Heine-Straße mit Glasfaser versorgt. 

Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Waldseestraße im Süden und die Kartäuserstraße im Norden ab der Hausnummer 115 bisher nicht für einen Glasfaserausbau vorgesehen. Dort ist ein Ausbau nur mit Fördermitteln möglich. Diese wurden in 2025 beantragt und im November vollständig bewilligt. Aktuell läuft die Ausschreibung für ein Telekommunikationsunternehmen, welches Bau und Betrieb des Glasfasernetzes übernimmt. Mit Beginn der Umsetzung kann bis Sommer/ Herbst 2026 gerechnet werden. Bau und Inbetriebnahme können sich bis 2027 ziehen. Vor Baustart werden die Anwohner von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben.

Waltershofen

Vodafone hat sich zusammen mit dem Partner Meridiam bereit erklärt ganz Waltershofen mit Glasfaser zu versorgen. Meridiam tritt hier als Investor und Bauherr auf, während Vodafone die Internetdienste auf der Glasfaserleitung anbietet. Die Vermarktung läuft vom 30.03. – 30.06.2026. Für den Projektstart ist keine Minimalquote an Voranmeldungen erforderlich. Die Hausanschlüsse sind bei gleichzeitigem Internetvertragsabschluss kostenfrei. Im April wird es eine Informationsveranstaltung von Vodafone in Waltershofen zu den Ausbauplänen geben. Ende des Jahres könnte der Bau beginnen, welcher 2-3 Jahre andauern wird. Das Baugebiet umfasst Waltershofen, Umkirch und Hochdorf.

Für Waltershofen hatten sich zuvor bereits die Dt. Glasfaser und Unsere Grüne Glasfaser (UGG) als Ausbaupartner bereit erklärt. Beide Bauvorhaben konnten nicht gestartet werden.

Weingarten

Das Telekommunikationsunternehmen Cable 4 hat 2021 - 2022 die Krozinger Straße, Teile der Sulzburger Straße (überwiegend Westseite), Hügelheimer Weg und Teile der Bugginger Straße um den Else-Liefmann-Platz, Teile der Laufener Straße und der Badenweilerstraße mit Glasfaser versorgt.

Die OXG GmbH (Näheres siehe Information zu B.Netzbetreibern) plant innerhalb Ihres gesamten Freiburger Ausbauplans auch den Stadtteil Weingarten (östlich der Straße Binzengrün zuzüglich Rohrgraben) mit Glasfaser zu erschließen. Bisher wurden jedoch erst in der Sulzburger Straße, Nordteil, gebaut und es erfolgte eine Mitverlegung mit dem Straßenbau in der Haslacher Str. östlich der Laufener Straße. Laut Baufirma Nuhaj soll in den nächsten Monaten verstärkt in Weingarten weitergebaut werden. Nach Fertigstellung des Tiefbaus folgt das Einziehen des Glasfaserkabels und die Inbetriebnahme des Netzes bis der Glasfaseranschluss für jeden Einzelnen genutzt werden kann. Ein Abschlussdatum hierfür kann noch nicht genannt werden. Über die OXG-Leitung können keine Businesstarife angeboten werden, Gewerbekunden können sich aber über Privattarife anschließen lassen. 

Für den verbleibenden Bereich westlich von Binzengrün (Teile der Bugginger Str., Katharina-von-Bora-Straße, Heitersheimer Weg), der in den o.g. Maßnahmen nicht versorgt wird, ist aufgrund der Randlage aktuell von einem Ausbau zwischen 2028 -2032 auszugehen.

Wiehre

Die Wiehre wurde größtenteils durch die Deutsche Telekom sowie punktuell durch Cable 4 (z.B. Schützenallee und Knopfhäuslesiedlung) 2022/2023 mit Glasfaser ausgerüstet. In 2025 hat Cable 4 ein weiteres Projekt in der Quäkerstraße/ Roseggerstraße/ Peter-Sprung-Straße und Sternwaldstraße umgesetzt. 

Der bisher noch nicht versorgte Teil östlich der Bürgerwehrstraße und nördlich der Schützenallee wird durch die OXG GmbH im Zuge des Ausbaugebietes Waldsee/ Littenweiler ausgebaut. Deren Baufirma hatte Anfang 2025 bereits mit dem Glasfaserbau begonnen, musste aber die Arbeiten unterbrechen, weil andere Versorgungsträger dort ebenfalls bauen wollten. Die Weiterführung des Glasfaserausbaus dort wird erst 2026 weitergeführt werden können.

Die im Ausbau der Telekom noch nicht versorgten Straßenzüge der Unterwiehre südlich der Hölltalbahn (Ziegelweg, Josefsbergle, Wippertstraße, Peter-Thump-Straße, Merzhauser Straße, Schlierbergsteige, Birkenweg, Rotdornweg, Akazienweg, Auf der Hardt) werden im Zuge des Ausbaus des Stadtteils Vauban mit Glasfaser versorgen werden. Der Ausbaustart soll im 3. Quartal 2026 erfolgen, die Vermarktung der Telekom startet bereits ab dem 01.02.2026. Interessierte Anwohner*innen können ab jetzt Verträge für einen Ausbau abschließen. Vor Baustart werden sie von der Stadtverwaltung noch einmal gesondert angeschrieben.
Die Stephanienstraße und wenige Adressen der Mercystraße können aus verkehrlichen und technischen Gründen noch auf voraussichtlich längere Zeit nicht versorgt werden. Für diese Straßenzüge ist die Stadtverwaltung im Gespräch mit Telekommunikationsunternehmen, aber noch ohne verbindliche Zusagen.

Der zu Unterwiehre gehörende Bereich des Gewerbegebietes Süd ist komplett von der Deutschen Telekom mit Glasfaser ausgestattet worden. Teilweise hat dort auch Vodafone Leitungen verlegt.

Zähringen

Für den Stadtteil Zähringen hat die Deutsche Telekom in Zähringen-West, westlich der Bahnlinie, ein Ausbauprojekt gestartet, das bis Mitte 2026 andauern könnte. Zudem wird auch der noch zu Freiburg zugehörige Teil von Wildtal, zusammen mit einem Ausbau in Gundelfingen, voraussichtlich noch in 2025 mit Glasfaserleitungen durch die Telekom angeschlossen werden.

Das Dreieck zwischen Isfahanallee (südliche und nördliche Fahrbahn), Tullastraße und Zähringerstraße wurde z.T. doppelt und auch dreifach durch die Dt. Telekom, OXG und Cable 4 erschlossen. Die Inbetriebnahme des OXG-Anschlusses steht noch aus.

Das Gewerbegebiet Richtung Gundelfingen zwischen B3 und der DB-Bahnlinie ist durch die Deutsche Telekom komplett mit Glasfaser erschlossen worden.

Für den Teil östlich der Hauptbahnlinie gibt es noch keine konkreten Ausbauplanungen, jedoch Interessensbekundungen von Unternehmen. Es kann von einem Ausbau zwischen 2028 – 2030 ausgegangen werden.

B. Informationen zu den Netzbetreibern

Deutsche Telekom

baute und baut ganze Stadtteile sowie Gewerbegebiete via FTTH (Glasfaser bis ins Haus – siehe Erläuterung in Abschnitt C.) aus und bedient dabei sowohl Privat- als auch Geschäftskunden. Zukünftig können auch einzelne Häuser entlang von bestehenden Zuleitungstrassen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Der Glasfaseranschluss von Ein-/Zweifamilienhäusern wird von der Telekom kostenfrei durchgeführt, wenn ebenfalls ein Tarif gebucht wird. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Hausanschluss auch ohne Tarifbuchung kostenfrei, dessen Abschluss beschleunigt den Bau des Anschlusses allerdings. Für Gewerbetreibende können auf Anfrage auch Einzelanschlüsse gelegt werden.
Sind Medienvertreter der Telekom in den Stadtteilen unterwegs, können sich diese über 0800 3309765 verifizieren lassen. 

Vertreten ist die Telekom in den Stadtteilen: Rieselfeld, Betzenhausen, Stühlinger, Zähringen-West, St. Georgen-Ost, Wiehre, Oberau, Ebnet, den Gewerbegebieten Haid, Gewerbegebiet Süd, Gewerbegebiet Hochdorf und Industriegebiet Nord sowie in Teilen von Brühl, Haslach, Tiengen und der Innenstadt. Neu hinzukommen werden 2026 Teile der Innenstadt, ein weiterer Teil von Brühl, Mooswald Westarkaden sowie die Stadtteile Neuburg, Herdern und Vauban.

Anbieterinfos Telekom (Privat und Gewerbe | Ausbaugebiete | Verfügbarkeitscheck | Flyer zum Download (182,2 KB) | barrierefrei) - Hausinstallation (Flyer zum Download (573,6 KB)); Eine Interessensbekundung für noch nicht erschlossene Gebiete können Sie über www.telekom.de/highspeed-interesse tätigen und Ihr Gebiet für einen Ausbau besonders interessant machen.
Shop: Kaiser-Joseph-Str. 203, Freiburg.
E-Mail: glasfaserausbau-suedwest@telekom.de

Als weitere Internetdienstleister sind auf dem Netz der deutschen Telekom 1&1, Telefónica, Vodafone und seit Februar 2026 neu Congstar (aktuell nur in Gebäuden, mit einer bereits installierten, funktionsfähige Glasfaserdose) verfügbar. 

Cable 4

baut vorrangig für mit Ihnen im Vertrag stehende Wohnungsbaugesellschaften Glasfaseranschlüsse inkl. TV-Anschlüssen. Damit werden keine ganzen Stadtviertel erschlossen, sondern punktuell Straßenzüge, dies jedoch in großer Anzahl über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Auch private Wohngebäude können, sofern sie sich entlang der Trasse befinden, über Cable 4 einen Anschluss erhalten. Auch entlang der Trassen von BadenIT ist ein Anschluss via Cable 4 möglich.

Anbieterinfos Cable 4 (Privat, Verfügbarkeitscheck). Shop: Eisenbahnstr. 66, Freiburg. 

Vodafone

hat über den Investor Primevest Glasfaser in den Tuniberggemeinden (Munzingen, Tiengen, Opfingen) verlegt. Im Jahr 2026 plant Vodafone mit dem Investor Meridiam zusammen den Glasfaserausbau für Waltershofen und Hochdorf. Parallel treibt Vodafone neben dem FTTH-Ausbau auch den HFC-Ausbau (siehe Erläuterung in Abschnitt C.) voran, baut aber auch für Wohnungswirtschaften ganze Glasfaseranbindungen bis ins Haus. Im innerstädtischen Bereich kooperiert Vodafone mit seinem Tochterunternehmen OXG, das in Freiburg Netzausbau betreibt und bietet dort Internetverträge an.

Anbieterinfos Vodafone (Privat und Gewerbe), Shop: u.a. Bertoldstr. 43, Freiburg.
Anbieterinfos Vodafone Ausbauprojekt Freiburg – Tuniberg (Munzingen, Tiengen, Opfingen): (Privat und Gewerbe). Nachzügler können sich bei Interesse zu einem Vertragsabschluss an die Vodafone-Glasfaser-Hotline unter 0800 20 30 325 wenden. 

OXG

Die OXG GmbH (Open Access Glasfaser) ist ein Zusammenschluss von Vodafone und Altice (Altice ist eine Holding, zu der Kabelnetzbetreiber und Mobilfunkanbieter in Frankreich, Portugal, Israel, USA gehören). OXG stellt die physische Infrastruktur (Glasfaserleitung mit Anschluss) für die Hausbewohner kostenfrei und ohne vertragliche Bindung für einen Internetdienst her. Die Glasfaser wird – bei Einwilligung des/der Eigentümer*in - bis ins Haus bzw. die Wohnung gelegt. Hierfür haben Marketingaktionen in den Stadtvierteln stattgefunden, um für das OXG-Netz und die Zustimmung der Eigentümer*innen zu werben (Gestattungsverträge).
Internetverträge hingegen schließt OXG nicht ab, die Firma tritt nicht als Anbieter von Telekommunikationsleistungen auf. Das Netz steht prinzipiell allen Anbietern offen (= sogenannter Open Access), diese Anbieter müssen aber Verträge mit OXG abgeschlossen haben. Damit stehen als Internetdienstleister aktuell Vodafone und 1&1 zur Verfügung. Mit weiteren Anbietern steht OXG in Vertragsverhandlung. Die genannten Anbieter führen immer wieder Marketingaktionen in den Ausbauvierteln durch um für Ihre Internetverträge zu werben. Soll das Glasfaserkabel genutzt werden, muss auch ein Internetvertrag abgeschlossen werden. Es besteht aber keine Verpflichtung dies zu tun. 

Vertreten ist OXG in den Stadtteilen: Mooswald, Weingarten, Haslach-Haid, Teil der Oberwiehre, Waldsee, Littenweiler und Brühl. 

Anbieterinfos OXG (Ausbaugebiete, Verfügbarkeitscheck)
Internetdienstleister auf dem OXG Netz: Vodafone und 1&1
Auf dem OXG-Netz können bislang nur Privatkunden Anschlüsse buchen. Geschäftskundenverträge werden leider nicht angeboten, da die dahinterstehenden höheren Serviceleistungen (kürzere Entstörungszeiten, symmetrische Geschwindigkeiten) nicht bereitgestellt werden können. Wer als Geschäftskunde allerdings mit einem Privatkundentarif zufrieden ist, kann sich über OXG anschließen lassen. 

Unsere Grüne Glasfaser

UGG ist ein Joint Venture der Allianz und Telefónica Group, welche deutschlandweit Glasfaserprojekte vor allem in ländlichen Bereich eigenwirtschaftlich (ohne Förderung) für ganze Gemeinden umsetzen. Beispiele im Freiburger Umland sind Offnadingen, Bahlingen am Kaiserstuhl und Gottenheim. UGG stellt die physische Infrastruktur (Glasfaserleitung mit Anschluss) für die Hausbewohner kostenfrei her und legt die Glasfaser – bei Einwilligung des/der Eigentümer*in - bis ins Haus bzw. Wohnung. Hierfür werden Marketingaktionen in den Stadtvierteln durchgeführt, um für Ihr Netz und die Zustimmung der Eigentümer*innen zu werben (Gestattungsverträge). UGG selbst tritt aber nicht als Anbieter von Telekommunikationsleistungen auf. Wie alle Glasfaseranbieter stehen die Leitungen von UGG allen anderen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung, sofern diese bereit sind sich auf deren Netz einzubuchen. Vertragspartner für Internetdienste sind aktuell O2 und Stiegler, weitere können noch folgen. Ein Internetvertragsabschluss ist beim Legen des Glasfaserkabels nicht vorgeschrieben, das bedeutet es kann auch nur das Glasfaserkabel ins Haus gelegt werden, es muss aber nicht genutzt werden.

UGG hat für die Stadtteile Waltershofen und Hochdorf inkl. Benzhausen ein Ausbauinteresse angekündigt, die damit verbundenen Aktivitäten aufgrund innerbetrieblicher Umstrukturierung aber auf 2026 verschoben. Ein endgültiger Stand der Ausbauplanungen und eine Entscheidung der Geschäftsführung wurde für das 1. Quartal 2026 angekündigt, hängt aber auch daran, ob das Gebiet durch ein anderes Telekommunikationsunternehmen ausgebaut wird. Einen doppelten Ausbau schließt UGG aus. 

Anbieterinfos Unsere Grüne Glasfaser (Privat und Gewerbe)
Vertragspartner O2 (Privat und Gewerbe)
Vertragspartner Stiegeler (Privat und Gewerbe)

BadenIT

ist ein Tochterunternehmen der Badenova. Die Firma bedient ausschließlich Geschäftskunden und hat in Freiburg u.a. viele Schulen und Verwaltungsgebäude ans Netz angeschlossen. Einzelanschlüsse für Gewerbetreibende sind auf Anfrage möglich. Das von BadenIT betriebene Glasfasernetz kann auch durch andere Telekommunikationsunternehmen genutzt werden.
Für Privatkunden ist entlang der bestehenden Trassen ein Anschluss über Cable 4 möglich.

Anbieterinfos BadenIT (Gewerbe)

1&1 Versatel

1&1 Versatel bedient beim eigenen, physischen Glasfaserausbau ausschließlich Geschäftskunden sowie die eigenen Mobilfunkantennen. Auf Nachfrage sind Einzelanschlüsse außerhalb ausgewiesener Ausbaugebiete mit Kostenbeteiligung möglich ebenso wie der Anschluss entlang der Zuleitungen.
Für Privatkunden mietet sich 1&1 auf die bestehenden Netze anderer Anbieter ein. In Freiburg bestehen dazu Verträge mit der Telekom, OXG und Vodafone, sowohl im DSL- als auch im Glasfaserbereich. Gespräche mit weiteren Anbietern laufen aktuell. Wird ein Gewerbeanschluss gelegt, können auch private Wohnungen im Haus einen Anschluss erhalten. Bei Hausanschlüssen gilt dann, das das gesamte Haus verkabelt werden muss und nicht nur einzelne Wohnungen. 

Anbieterinfos 1&1 Versatel für Gewerbetreibende (Info, Verfügbarkeit in Freiburg, Anfragen)
Anbieterinfos 1&1 Privatkunden (Info, Verfügbarkeitscheck)

Deutsche Glasfaser

In Freiburg konnten nur Anschlüsse für Gewerbekunden in Teilen des Industriegebietes Nord und Gewerbegebiet Haid realisiert werden. Prinzipiell bietet die Deutsche Glasfaser aber auch Produkte für Privatkunden an und plant einen Ausbau in Waltershofen. 

Anbieterinfos Deutsche Glasfaser (Privat und Gewerbe)

Geförderter Ausbau

Freiburg ist seit 2024 auch in den geförderten Ausbau eingestiegen. Bislang waren die Förderbedingungen so eng gehalten, dass es für Städte schier unmöglich war die bestehenden Fördertöpfe zu nutzen. Seit 2024 besteht allerdings das sogenannte Lückenschlussprogramm. Dieses ermöglicht den Anschluss kleinerer, unterversorgter Gebiete, deren Kernort bereits eine Glasfaserversorgung erhalten hat bzw. diese gerade aufgebaut wird. Ein Antrag ist 1x pro Jahr möglich. Das Fördervolumen war bislang auf 500.000 € im Piloten und 1 Mio. € in den nachfolgenden Förderaufrufen begrenzt. Der Bund fördert hier die Wirtschaftlichkeitslücke mit 50 %, das Land Baden-Württemberg mit 40 % und die Stadtverwaltung Freiburg beteiligt sich mit 10 %. In den Jahren 2024 und 2025 konnten Förderungen für die Randgebiete in Ebnet und in Waldsee beantragt werden. Beide wurden bewilligt und befinden sich nun in Ausschreibung, Planung und Umsetzung. 

Das Glasfasernetz wird dabei nicht von der Stadtverwaltung gebaut, sondern es wird per Ausschreibung ein Telekommunikationsunternehmen gesucht, welches Planung, Bau, Vertrieb und Betrieb des Netzes übernimmt. Der Anschluss muss für die Bürger*innen kostenfrei sein und der Betreiber muss ein für andere Internetanbieter offenes Netz bereitstellen. 

Weitere Förderprojekte sind von der Stadtverwaltung in Planung, allerdings steht und fällt die Möglichkeit der Bewerbung auf Fördermaßnahmen mit den aktuellen Förderbedingungen, welche immer wieder vom Bund angepasst werden. 

C. Glossar Anschlussvarianten der GigaBit-Netze

FTTH

„fibre to the home“ bedeutet, dass die Glasfaserleitung bis ins Haus gelegt wird. Hierfür muss das Kabel auch über das Grundstück des Hausbesitzers gelegt werden. Ein Hausübergabepunkt (HÜB) wird, für gewöhnlich im Keller, installiert. Von dort aus wird das Kabel durch das Haus bis zum Router gelegt. Die Vorteile sind eine geringere Störanfälligkeit auch bei starker Nutzung von Nachbarn, welche über denselben Netzverteilerkasten angeschlossen sind, die bessere Energiebilanz gegenüber Kupfer oder Koaxialkabeln und eine Wertsteigerung der Immobilie, da potentiell hohe Internetgeschwindigkeiten möglich sind. Bei Verträgen müssen nicht 1000 Mbit-Verträge geschlossen werden. Die Unternehmen bieten auch niedrigere Übertragungsraten an (z.B. 100 Mbit/s), welche aber bei Bedarf nach oben hin angepasst werden können.

FTTB

„fibre to the building“ bedeutet, dass nur das Haus über den Hausübergabepunkt (zumeist im Keller des Gebäudes) an das Glasfasernetz angeschlossen wird. Eine Glasfaserneuverkabelung im Haus findet nicht statt. Damit kommt es auf das bestehende Kabelnetz im Haus an, welche Geschwindigkeiten erreicht werden können. Nicht immer ist ein Anschluss von Glasfaser auf das Hauskabelnetz möglich, so dass FTTB häufig auf Vorrat gebaut wird, wenn sich aktuell kein Nutzer im Haus bereit erklärt das Glasfasernetz auch nutzen zu wollen. Ein späterer Anschluss ist anschließend leichter möglich, da nur die Verkabelung im Haus ergänzt werden muss. 

homes passed

homes passed bedeutet, dass vor der Haustüre ein Glasfaserkabel liegt, aber kein Anschluss an und ins Haus gelegt wurde (fehlende Gestattung des Hauseigentümers). Ein Anschluss kann nachträglich relativ einfach umgesetzt werden, da die Anbieter oftmals schon eine Abzweigung zu Ihrem Haus eingeplant haben. Allerdings ist hier oftmals mit Anschlusskosten zu rechnen. 

HFC

wird in Freiburg ausschließlich von Vodafone durchgeführt. Hierbei werden nicht die Häuser mit Glasfaser direkt angeschlossen, sondern lediglich die Netzverteilerkästen mit Glasfaser ertüchtigt, wodurch ohne weitere physische Änderungen die darüber angeschlossenen Häuser ebenfalls höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Mbit/s erreichen können. Dies ist eine Art „Zwischenstufe“ zum kompletten Glasfaserausbau und bietet damit nicht alle Vorteile eines reinen Glasfasernetzes. Die bestehenden Zuleitungen zu den Häusern und die Hausanschlüsse werden nicht verändert, wodurch dies vorrangig Vodafone-Kunden nützt, die bereits über einen Anschluss mit Koaxial/TV-Kabel verfügen. Durch diese Ausbauart werden Bautätigkeiten minimiert und den Kunden steht zügig ein schnelleres Netz zur Verfügung. Die Nachteile durch die höhere Störanfälligkeit, den Kapazitätsverlust bei starker Nutzung weiterer Teilnehmer auf dem gleichen Netz, begrenzte, geringe Uploadraten sowie der höhere Energieverbrauch gegenüber Glasfaser bis ins Haus (FTTH) bleiben hingegen bestehen.
Auch hier müssen bei Verträgen nicht 1.000 Mbit-Verträge geschlossen werden. Vodafone bietet auch niedrigere Übertragungsraten an (z.B. 100 Mbit/s), welche bei erhöhtem Bedarf angepasst werden können. Sobald die Übertragungsraten an Grenzen stoßen, muss in einem 2. Schritt FTTH oder FTTB nachgerüstet werden, so dass erneut Bautätigkeiten in allen betreffenden Straßen notwendig werden.

FTTC

"fiber to the curb" bedeutet, dass ein Glasfaserkabel bis zum Verteilerkasten gelegt wurde. Dahinter verbirgt sich Vectoring DSL (VDSL) und steigert die bestehenden DSL-Anschlüsse auf Geschwindigkeiten bis max. 250 Mbit/s. Welche Geschwindigkeiten letztendlich aber am Haus ankommen, hängt von der Kabellänge und der Anzahl weiterer Nutzer auf dem Netz ab. 

D. Glasfaserbaustellen im Stadtgebiet

Karte mit Markierungen für Glasfaser-Baustellen in Freiburg
Hier wird in Freiburg derzeit das Glasfasernetz ausgebaut (Stand 12.01.2026) 

Weiterführende Informationen

Breitbandatlas

Einen Überblick über die Breitbandversorgung verschafft der Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI):

Gigabitbüro des Bundes

Das Gigabitbüro des Bundes bietet Informationen zu den Bauphasen, dem Ausbau im Haus und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale weist eine lange Liste mit den Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Thema Glasfaserausbau auf.

Häufig gestellte Fragen und Antworten: FAQs

Internetgeschwindigkeit

  • Wie kann ich meine Internetgeschwindigkeit messen?
    Zum Beispiel über die Webseite oder App der Bundesnetzagentur
  • Wo kann ich sehen, welche Internetgeschwindigkeiten bei mir vor Ort möglich sind?
    Zunächst können Sie im Gigabit-Atlas der Bundesnetzagentur nach der generell verfügbaren Bandbreite in Ihrem Viertel suchen. Aber auch die Anbieter Ihrer Wahl bieten auf ihren Webseiten Möglichkeiten zur Verfügbarkeitsprüfung und Übersichtskarten an (Stichwortsuche "Netzabdeckung").
  • Mein Internet ist langsamer als vereinbart, was kann ich tun?
    Die meisten Anbieter haben Service Apps (z.B. O2 my Service App) oder Webseiten, die Sie bei der Behebung der gängigsten Fehlerquellen unterstützen. Diese können veraltete oder nicht passende Router oder auch LAN-Kabel für die gewünschte Geschwindigkeit sein. Weitere Probleme sind, dass zu viele Nutzer über den gleichen Verbindungspunkt laufen. In jedem Fall ist zunächst der Anbieter zu kontaktieren, so dass er Sie bei der Problemfindung und -lösung unterstützen kann. Führt dies nicht zum Erfolg, siehe nächste Frage.
  • Wo kann ich mich beschweren, wenn mein Internet zu langsam ist?
    Hier ist natürlich Ihr Anbieter die erste Anlaufstelle. Dokumentieren Sie die Kommunikation mit diesem. Kann Ihnen so nicht geholfen werden, können Sie Sich bei der Bundesnetzagentur beschweren. Die Bundesnetzagentur wird die Anbieter auf den Missstand aufmerksam machen. Mögliche Konsequenzen sind die Erwirkung einer Verbesserung der Leistung oder eine Preisreduktion Ihres Tarifes.
    Bei einer Verbindung welche konstant unter 10 Mbit/s liegt, können Sie zudem Ihr Recht auf schnelles Internet einfordern ("Internetgeschwindigkeit" anklicken).
    Dieses Verfahren ist jedoch leider langwierig und weist die Tücke auf, dass das Mobilfunknetz über alle Anbieter hinweg an der betreffenden Stelle ebenfalls sehr schlecht sein muss. Gerne melden Sie dies auch den unter Kontakten auf dieser Webseite aufgeführten Personen, so dass dringende Bedarfe in der zukünftigen Planung Berücksichtigung finden.

Neuer Ausbau in meinem Viertel und Verträge

  • Muss ich einen Vertrag an der Haustüre unterschreiben, damit mein Haus/meine Wohnung an das Glasfasernetz angeschlossen wird?
    Nein, das müssen Sie nicht. Hier vor allem wichtig, lassen Sie den Vertreter/Medienberater sich ausweisen, denn hier sind leider auch Betrüger unterwegs, die nicht von den ausbauenden Unternehmen beauftragt sind. Sie können Verträge auch immer in den Shops oder über Webseite oder Hotline der ausbauenden Unternehmen abschließen. Sie sollten darauf bestehen, die Vertragsunterlagen ausgehändigt zu bekommen. Werden Sie über einen bevorstehenden Ausbau informiert, sollten Sie jedoch tatsächlich zeitnah handeln, um in der ersten Ausbauphase dabei zu sein. Erfragen Sie das Ende der Meldefrist, damit Sie nicht unnötig unter Zeitdruck sind.
  • Warum werde ich nicht persönlich informiert über den künftigen Ausbau in meinem Viertel?
    Die Telekommunikationsanbieter dürfen rechtlich nur Bestandskund*innen direkt postalisch kontaktieren und über ihr Ausbauvorhaben informieren. Daneben haben die Firmen nur die Möglichkeit über Flyer und Werbung in Ihrem Viertel auf sich aufmerksam zu machen. Die Stadtverwaltung hat daher begonnen bei sich abzeichnendem Baubeginn die Anwohner*innen in den Ausbaugebieten anzuschreiben. Haus-/Wohnungseigentümer*innen oder Verwalter können dabei leider nicht kontaktiert werden aufgrund fehlender Datenverfügbarkeit. 
  • Kann ich nur einen Anbieter wählen?
    Dies kommt auf das ausbauende Unternehmen an. Einige verlangen eine Vertragsbindung über mehrere Jahre, bevor Sie wechseln können, andere lassen auch von Anfang an andere Anbieter auf ihr Netz. Fragen Sie bei Interesse auch beim Anbieter Ihrer Wahl an, ob dieser mit dem ausbauenden Unternehmen kooperiert und welche Konditionen (Hausanschlüsse) er Ihnen bieten kann. Wer mit wem kooperiert können Sie auch unter B. Informationen zu den Netzbetreibern auf dieser Seite nachlesen. 
  • Ich brauche keine 1.000 Mbit/s, lohnt sich dennoch ein Glasfaseranschluss für mich?
    Vorteile des Glasfasernetzes sind nicht nur die höhere Geschwindigkeit, sondern auch die höhere Stabilität. Beim Kupferkabelanschluss teilen Sie sich das Kabelnetz mit vielen Kunden. Bei hohen Nutzerzahlen und langen Wegstrecken zum nächsten Verteilerkasten kann die Bandbreite einbrechen. Mit einem Glasfaseranschluss sind Sie unabhängig von dem Surfverhalten der Sie umgebenden Nutzer, die Bandbreite bleibt stabil. 
    Zudem haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bandbreiten, Sie müssen nicht die höchste wählen. Möchten Sie weniger nutzen, z.B. lediglich 100 Mbit/s, können Sie dies tun und zahlen auch entsprechend weniger. Sollte Ihr Bedarf steigen, können Sie Ihren Vertrag problemlos aufstocken. Auch sind Gasfasertarife zumeist nicht teurer als die bestehenden DSL-Tarife. Hier können Sie auch ein Vergleichsportal Ihrer Wahl nutzen (siehe auch "Welche Bandbreite benötige ich für meinen Internetvertrag?"). 
    Eine Beteiligung am aktuellen Ausbau bringt den Vorteil mit sich, dass Sie Kosten sparen, da der Hausanschluss in den meisten Fällen kostenfrei oder kostenreduziert ist. Sollten Sie sich erst später für einen Anschluss entscheiden, müssen Sie mit deutlich höheren Kosten für den Hausanschluss rechnen und müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Zudem profitieren Sie von zusätzlichen Möglichkeiten wie einem TV-Anschluss. 
  • Warum sollte ich Glasfaser gegenüber dem bestehenden Kupferkabel bevorzugen?
    Mit den bisherigen Kupfer- oder Koaxanschlüssen (DSL, VDSL, HFC) kann es zu Engpässen bei starker Nutzung kommen, welche zu Probleme bei der Home Office Nutzung, dem Streaming aber auch der ganz normalen Nutzung des Internets führen. Laut Bericht der Bundesnetzagentur erreichen 55 % der Festnetzkund*innen nicht die vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate. Ruckelfrei und flüssig wird es durch das Glasfasernetz, welches Ihnen eine stabile und zuverlässige Internetverbindung unabhängig von der Anzahl weiterer Nutzer die gleichzeitig auf dem selben Netz (am selben Kabelverteiler) angeschlossen sind, bietet. Zudem besticht es durch eine geringe Störanfälligkeit und gleichmäßige Down- und Uploadraten. Damit ist es besonders für Geschäftskunden interessant. Der geringere Stromverbrauch gegenüber den Kupfer- und Koaxnetzen freut hauptsächlich die Betreiber, leistet aber auch einen Beitrag zum Klimaschutz. Auch können TV-Angebote optional hinzugebucht werden, wodurch eine Satellitenanbindung entfällt. Durch einen Glasfaseranschluss erhält Ihre Immobilie eine Wertsteigerung. Selbst wenn Sie als Bewohner*in oder Besitzer*in aktuell kein Interesse an einer Nutzung der Glasfaser haben, so mag dies bei Ihren Nachmieter*innen/ -besitzer*innen anders sein. Zu Bedenken ist auch, dass es sich um eine zukunftssichere Technologie für die nächsten Jahrzehnte handelt, die auf Dauer das Kupfernetz ersetzen wird (siehe auch "Abschaltung des Kupfernetzes/Kupfer-Glasfaser-Migration"). Sie können mit Verträgen mit geringen Übertragungsgeschwindigkeiten starten und diese bei Bedarf aufstocken. Das Kupferkabel ist dagegen stark begrenzt und endet bei Übertragungsraten von max. 250 MBit/s. 
  • An wen muss ich mich wenden, wenn ich Mieter*in bin und einen Glasfaseranschluss buchen möchte?
    Besprechen Sie Ihren Wunsch mit Ihrer*m Wohnungs-/Hauseigentümer*in. Bei einer Eigentümergemeinschaft muss diese hierzu einen Beschluss fassen und Ihre Einwilligung erteilen. Sobald aber nur ein*e Eigentümer*in den Wunsch nach einem Glasfaseranschluss hat, muss die Eigentümergemeinschaft einem Hausanschluss zustimmen. Melden Sie zeitgleich Ihren Anschlusswunsch dem Anbieter Ihrer Wahl, damit Sie von der ersten Ausbauphase profitieren können. Bei einigen Anbieter können Sie als Mieter*in direkt Internetverträge abschließen, die Einwilligungen der Eigentümer*innen wird dann von dem Internetanbieter eingeholt. Dennoch ist ein Gespräch mit dem/r Eigentümer*in immer sinnvoll um diese im Prozess besser mitzunehmen. 
  • An wen muss ich mich wenden, wenn ich Hausbesitzer*in bin und einen Glasfaseranschluss für mein Haus buchen möchte?
    Damit Sie einen Hausanschluss bekommen, müssen Sie dem Anbieter ein Begehungsrecht für Ihr Grundstück erteilen. Denn ohne Ihre Einwilligung darf kein Glasfaseranschluss auf Ihr Grundstück gelegt werden. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften benötigen Sie einen Beschluss der Eigentümerversammlung. Hier unterstützt Sie Ihre Hausverwaltung. Bucht einer Ihrer Mieter*innen einen Anschluss, werden Sie automatisch vom Anbieter kontaktiert. Möchte keiner Ihrer Mieter*innen einen Glasfaservertrag abschließen, können Sie dennoch einen Anschluss ans Haus legen lassen, z.T. auch kostenfrei. Treten sie dazu mit dem Anbieter in Kontakt.
  • Was mache ich, wenn ich den Stichtag zur Anmeldung verpasst habe, nun aber doch einen Hausanschluss buchen möchte?
    Nach diesem Stichtag wird zunächst die erste Ausbaurunde gestartet. Alle Anwohner*innen, welche den Hausanschluss gebucht haben, werden angeschlossen. Dies ist notwendig, damit die Unternehmen aber auch die Bürger*innen sowohl monetäre als auch eine zeitliche Planungssicherheit haben. Ist dieser Ausbau abgeschlossen, folgt oftmals noch eine Nachvermarktung. Läuft die bestehende Glasfaserleitung an Ihrem Haus vorbei, ist der Anschluss einfach zu gestalten, jedoch kann eine Ausbaupauschale anfallen.
  • Wie komme ich an einen Glasfaseranschluss, wenn in meinem Viertel aktuell nicht ausgebaut wird?
    Für die meisten der Freiburger Viertel besteht in den nächsten Jahren die Option, dass ein Anbieter dieses ausbauen wird. Mit Ihrem Bedarf können Sie sich jederzeit an einen Anbieter Ihrer Wahl wenden und Ihr Interesse bekunden. Es besteht auch immer wieder die Chance, dass Einzellagen ausgebaut werden, sollten diese einfach umzusetzen sein. Die Chancen erhöhen sich, wenn Sie mit Ihren Nachbarn gemeinsam auftreten und viele Interessensbekundungen für ein Gebiet eingegangen sind. Auch können Zuleitungen bereits in der Nähe Ihres Hauses liegen. Nutzen Sie hier gerne entweder den Breitbandatlas oder die auf dieser Seite verlinkten Karten um sich zu informieren, welches Telekommunikationsunternehmen bei Ihnen in der Nähe schon aktiv war.
  • Wird das Kupfernetz abgeschaltet sobald das Glasfasernetz in Betrieb geht?
    Nein, der Kupferanschluss kann auch noch eine zeitlang parallel verwendet werden. Das Ziel, ausgegeben von EU und auch dem Bund, ist es aber, das energieintensive Kupfernetz dort in der Zukunft abzuschalten, wo bereits Glasfaser liegt (Stichwort Kupfer-Glasfaser-Migration). Dazu laufen aktuell Debatten und Pilotprojekte. Die Bundesnetzagentur hat am 19.01.2026, auf Grundlage der vielen Vorgespräche und Positionspapiere, ein Regulierungskonzept vorgelegt. Zur Umsetzung liefert eine Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes den Rechtsrahmen dazu. Somit ist eine Abschaltung des Kupfernetzes für die Zukunft angedacht, die Konditionen und der Zeitrahmen hierfür sind aber noch nicht endgültig festgelegt.
  • Welche Bandbreite benötige ich für meinen Internetvertrag?
    Hier kann bei Vergleichsportalen wie z.B. Verivox, glasfaser-tarife, check24 anbieterübergreifend individuell berechnet werden, welche Bandbreite ausreichend ist. 
    Als Faustregel gilt: bei 3 oder mehr Personen mit gleichzeitiger starker Internetnutzung wie VPN-Nutzung für das home office, Streaming und Online-Gaming sollten 250 Mbit/s-Tarife gewählt werden. Bei der Nutzung durch eine Person sind Tarife von 50 Mbit/s ausreichend.
  • Ich habe eine Vertrag abgeschlossen, wann kann ich diesen kündigen, z.B. wenn der Betreiber nun doch nicht ausbaut?
    Verträge gelten ab dem Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung und nicht ab dem Beginn der Anschlussnutzung durch den Kunden. Dies hat nun auch der Bundesgerichtshof in seinem Urteil (Jan 2026) letztinstanzlich klargestellt. Damit können diese Verträge nach der dort angegebenen Vertragslaufzeit oder nach höchstens 2 Jahren gekündigt werden. 

Mein Haus wird angeschlossen

  • Muss ich den Hausanschluss selbst bezahlen?
    Dies hängt vom Ausbauenden Unternehmen ab. Einige Anbieter ermöglichen den Hausanschluss ohne die Notwendigkeit eines sofortigen Internetvertrages, andere verlangen einen Vertragsabschluss. Auch kann die Inhouseverkabelung Teil Ihres Vertrages sein. Andere Anbieter verlangen in der ersten Ausbaustufe keine Anschlussgebühr, für Nachzügler aber schon. Wieder andere fordern eine Beteiligung bei den Hausanschlüssen, dafür sind die Internettarife dann aber günstiger. Informieren Sie Sich dazu vorab bei Ihrem Anbieter. Unter B Netzbetreiber finden Sie weitere Informationen zu den Konditionen für Hausanschlüsse.
  • In meiner Straße wurde bereits ein Kabel verlegt, warum wurde mein Haus noch nicht direkt angeschlossen?
    Für die verschiedenen Bauabschnitte sind unterschiedliche Bautrupps verantwortlich. So unterscheiden sich diese für den Straßenausbau, die Hausanschlüsse und die Verkabelung im Haus selbst. Sie arbeiten aufbauend nacheinander oder auch unabhängig voneinander. So kann Ihr Hausanschluss bereits fertig sein, bevor die Arbeiten in der Straße begonnen haben und andersherum. Generell ist es so, dass auf Ihrem Grundstück und in der Straße zunächst nur Leerrohre verlegt werden. Erst wenn es eine durchgängige Verbindung gibt, wird das Glasfaserkabel eingeblasen und verläuft dann durchgängig vom Verteiler zu Ihnen ins Haus. 
  • Reicht der Glasfaser-Hausanschluss allein für eine schnelle Internetverbindung?
    Das bestehende Kupfernetz im Haus hat ähnliche Limitierungen wie das Kupfernetz auf der Straße. Um den Glasfaseranschluss optimal nutzen zu können, muss die Glasfaser bis in die Wohnung kommen. Oftmals kann die Glasfaser nicht auf das bestehende Hausnetz angeschlossen werden, da die einzelnen Kabel unterschiedlichen Anbietern gehören. Daher empfiehlt es sich auch das Haus selbst neu zu verkabeln. Dies ist oftmals über die ausbauenden Unternehmen möglich, z.T. auch kostenfrei, oder kann durch den Eigentümer/Verwalter an einen Elektriker übergeben werden. In letzterem Fall ist der oder die Eigentümer dann auch Besitzer des Netzes. 
  • Wie erfolgt die Glasfaserverkabelung zum und ins Haus?
    Von der Straße wird durch ihr Grundstück ein Leerrohr gelegt. Dies kann durch eine Erdrakete erfolgen, so dass ihr Grundstück nicht zwingend aufgegraben werden muss. Bei schlechten Bedingungen für die Erdrakete muss aber ein offener Graben gezogen werden. Dabei wird auf bestehende Leitungen geprüft und Rücksicht genommen. Der Anschluss im Haus, meist im Keller, wird durch einen Durchbruch mit anschließender wasserdichter Versiegelung bewerkstelligt und ein sogenannter Hausübergabepunkt (HÜP) installiert. Hiernach wird ein Gerät namens „Optical Network Terminal“ (ONT) im Haus zwischen HÜP und dem Router angebracht, der die über Glasfaser übertragenen Lichtsignale in elektrische Signale umwandelt. Im Haus wird zumeist die günstige Variante eines Aufputz-Kabelkanals durch die Firmen umgesetzt insofern nicht noch Leerrohre im Haus zur Verfügung stehen. Die Verkabelung im Haus führen auf Nachfrage die ausbauenden Unternehmen selbst durch (mit oder ohne Kostenbeteiligung) oder es kann ein Elektriker beauftragt werden. Ist alles vorbereitet, kann das Glasfaserkabel durch die Leerrohre eingeblasen werden. Hierzu existieren viele Erklärvideos im Internet, zum Beispiel die des oben verlinkten GigaBit-Büro des Bundes aber auch die ausbauenden Unternehmen informieren hierzu. 
  • Kann ich meinen alten Router weiter nutzen?
    Die freie Wahl von Modem/Router gilt auch für Glasfasernetze und ist gesetzlich festgeschrieben. Ob der eigene Router kompatibel mit den Anforderungen des Glasfasernetzes ist, kann im Handbuch des Routers eingesehen werden. Hier sind auch die Beschränkungen bei der Übertragungsrate angegeben, die zum gebuchten Vertrag passen muss. Grundsätzlich gilt, dass jeder herkömmliche VDSL- oder Kabelrouter auch für den Glasfaser-Anschluss genutzt werden kann. Allerdings wird hierfür das oben erwähnte ONT-Gerät vor dem Router benötigt. Möchten Sie einen neuen Glasfaser-Router nutzen, kann dieser entweder über den Internetdienstleister bezogen und mit dem monatlichen Vertrag abbezahlt werden oder selbstständig erworben werden. 

Stand: 23.02.2026

Seite abonnieren

Sie möchten informiert werden, wenn es Neuigkeiten gibt? Abonnieren Sie diese Seite und Sie werden künftig per E-Mail benachrichtigt.