Sanierung für Umweltschutz
In Kürze
- Gebäudeart: Mehrfamilienhaus mit 4 WE
- Wohn- und Nutzfläche: 285 qm
- Jahr der Sanierung: 2024
- Baujahr: 1951
- Maßnahmen: Dachdämmung, Heizungstausch, PV-Anlage
- Denkmalschutz/Erhaltungssatzung: nein
Endenergiebedarf
vorher: 105 kWh/m2a
nachher: 21 kWh/m2a
in kWh/m²a
Einsparung Endenergiebedarf: 80 %
Maßnahmen
Keller
Dämmung zum Keller durch PUR-Dämmplatte 5cm Bodenplatte
Dach
16 cm PU-Hartschaum WLS 022 + 12 cm PU Hartschaum WLS 022; Zwischen- und Aufsparrendämmung
Fenster
Tausch aller Fenster gegen Dreifach-Wärmeschutzverglasung (U-Wert 0,95)
Heizung
Wärmepumpe/Geothermie (Erdsonde)
Erneuerbare
Photovoltaik-Dachanlage, 8 kWp, kein Speicher
Impressionen
Förderung
BEG Einzelmaßnahme Gebäudedämmung, BAFADie Geschichte dahinter
Das Projekt:
Das Wohnhaus aus dem Jahr 1951 unterteilt sich in insgesamt vier Wohneinheiten, die von sieben Personen bewohnt werden. Anstoß für die Generalsanierung gab vor allem die in die Jahre gekommene und inzwischen unzuverlässige Gasheizung sowie das sanierungsbedürftige Dach des Hauses. Für die Eigentümer, die gleichzeitig auch selbst das Haus bewohnen, war es ein Anliegen durch die Sanierung einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und gleichzeitig durch den Heizungstausch die Unabhängigkeit vom Energieträger Gas zu erreichen. Außerdem sollte die Wohnqualität verbessert werden.
Maßnahmen
Im Zuge der Sanierung des Mehrparteienhauses wurde die Gaszentralheizung gegen eine Wärmepumpe mit Erdsonde ausgetauscht. Hier war es von Vorteil, dass die Bauherren, durch die Begeisterung für neue Heizungstechnologien viel Eigenmotivation für dieses Vorhaben mitbrachten. Im Zuge dessen wurden die alten Heizkörper durch eine Fußbodenheizung in allen vier Wohneinheiten ersetzt, was eine gleichmäßigere Wärmeverteilung in den Räumen fördert und so zu einem angenehmeren Raumklima geführt hat. Darüber hinaus wurde das Dach umfassend saniert und mit einer 8kWp-Photovoltaikanlage versehen. Diese Maßnahmen haben zu einer erheblichen Reduzierung des Energiebedarfs um ca. 75% geführt. Malerarbeiten innen und außen, die Erneuerung von Bädern und Küche sowie Elektroarbeiten rundeten das Gesamtprojekt ab.
Ergebnisse
Das Ergebnis stellt die Bauherren vollends zufrieden, wenn auch die energetische Sanierung in Eigenregie auch Herausforderungen mit sich brachte. Eine große Hilfe war der beauftragte Energieberater, der für Abnahmen hinzugezogen wurde. Die Hälfte des Hauses konnte inzwischen an eine fünfköpfige Familie vermietet werden, was den Eigentümer*innen ein gutes Gefühl vermittelt.
Weitere Infos und Kontakt
- Standort: Freiburg-Wiehre
- Energieberatung: u-sieben Marco Appelgrün Berat-Ottenstein-Str. 11 79106 Freiburg Tel: 0761 / 55 77 57 00 info@u-sieben.de
- Planung: Energetische Sanierung in Eigenregie





