umgesetzt
Projekt umgesetzt

Klimafreundliche Lebensstile- Ernährung/ Konsum/ Bildung (LS E 7)

Potenzialanalyse und Konzept zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung

Federführendes Amt:

Umweltschutzamt

So stehts im Klimaschutzkonzept 2018:

In Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung wird untersucht, welche Potenziale zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung in Freiburg vorhanden sind.
Im ersten Schritt wird ermittelt, welche, wie viel und durch welche Akteure in Freiburg Lebensmittel vernichtet werden.
Des Weiteren erfolgt eine Analyse, wie hoch die Bereitschaft und die Möglichkeit für Veränderungen bei den jeweiligen Akteuren sind. Schließlich können Kontakte zur Weiterverwendung von sonst weggeworfenen Lebensmitteln angebahnt oder ausgebaut werden (z.B. zwischen dem Gastgewerbe oder regionalen Landwirten und der Tafel oder der Organisation Foodsharing).


Stand: 2026

Aktueller Stand:

Das Amt für Schule und Bildung hat ein Konzept zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung entwickelt. Wenn bestellte Essen z.B. aufgrund einer Erkrankung nicht mehr rechtzeitg storniert werden können, wird es trotzdem an die Schule geliefert. Damit in solchen Fällen das Essen sinnvoll verwertet wird, gibt es an den Grundschulen bereits verschiedene Möglichkeiten zur Reduktion von Speiseresten, wie z.B., dass Eltern das Essen trotzdem abholen, die Speisen an andere Kinder oder Schulpersonla weitergegeben werden, oder die Speisen durch Foodsharing abgeholt wird. Zusätzlich erfassen die Caterer zwei Mal im Schuljahr die Menge an Produktions-, Ausgabe- und Tellerresten. Mit diesen Ergebnissen können sie die Gerichte und Mengen künftig noch besser planen.

Auch das Amt für öffentliche Ordnung weißt Veranstalter bei Genehmigungserteilung auf die Möglichkeit hin, mit Foodsharing zusammen zu arbeiten, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden.


Mehr Informationen im Klimaschutzkonzept, Kapitel 7.10.1 Seite 175