Nachhaltige Wärmeversorgung (NW 3)
Umsetzung eines Konzepts zur Wärmeversorgung mittels Tiefengeothermie
Federführendes Amt:
UmweltschutzamtSo stehts im Klimaschutzkonzept 2018:
Die Stadt Freiburg weist mit ihrer Lage am Rande des Oberrheingrabens Potenziale für die Nutzung von hydrothermaler Tiefengeothermie auf, welche zur grundlastfähigen Wärmeversorgung ganzer Stadtteile geeignet ist.
Aufbauend auf bereits durchgeführten Analysen der Vergangenheit (z.B. Industriegebiet Nord, Neubau SC-Stadion) werden weitere wirtschaftliche und technische Bemessungen dazu durchgeführt, ob und wie eine theoretische hydrothermale Quellschüttung den Wärmebedarf eines Stadtteils im westlichen Randbereich der Stadt bedienen kann.
Im positiven Fall wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet (inkl. Durchführung seismischer und geophysikalischer Erkundungen) bis hin zur Abteufung einer Bohrung und der Evaluierung der Quellschüttung sowie Planung der notwendigen Netze. Das Projekt wird umfassend durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet, um die Bevölkerung einzubinden und Akzeptanz zu schaffen.
Stand: 2026
Aktueller Stand:
Ein geeigneter Standort für ein geothermisches Heizwerk ist gefunden. Badenova Wärmeplus plant in der Nähe des Autobahnparkplatzes Hardt bei Hartheim an der A5 den Bau einer Anlage zur Nutzung tiefer Erdwärme. Ziel ist es, langfristig bis zu 20.000 Menschen mit klimaneutraler Wärme zu versorgen. Als erste Abnehmerin ist die Stadt Freiburg vorgesehen, die über ein ausbaufähiges Fernwärmenetz verfügt.
Zeitplan/Termine:
laufendes Verfahren, Umsetzung ab 2029 möglich
Mehr Informationen im Klimaschutzkonzept, Kapitel 7.8. Seite 154