Erneuerbare Energien (EE-5)
Fortführung und Weiterentwicklung der PV-Kampagne „Dein Dach kann mehr“
Federführendes Amt:
UmweltschutzamtSo stehts im Klimaschutzkonzept 2018:
In Freiburg besteht weiterhin ein großes Potenzial zur Bereitstellung von erneuerbarem Strom durch Photovoltaik-Anlagen auf Dachflächen. Trotz der kontinuierlichen Verringerung der Einspeisevergütung im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage in der Regelweiterhin wirtschaftlich. Die Wirtschaftlichkeit der Anlage hängt allerdings von einer Vielzahl von Faktoren ab, so dass die Entscheidung zunehmend komplexer wird und Beratungsleistungen einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbreitung leisten können.
Die bereits bestehende Kampagne "Dein Dach kann mehr" soll fortgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt werden zu einer umfassenden Kampagne, in die alle relevanten Akteure eingebunden werden. Insbesondere sollen die Beratungsangebote in folgenden Bereichen ausgebaut werden:
- Verknüpfung mit Beratung zu Energieeinsparmaßnahmen
- Gezielte Kontaktaufnahme mit gewerblichen Gebäudeeigentümer*innen: Derzeit werden durch das Umweltschutzamt anhand des Solarkatasters geeignete Dachflächen von gewerblich genutzten Gebäuden identifiziert. Die Unter-nehmen mit geeigneten Dachflächen sollen im Rahmen der Kampagne direkt angeschrieben werden.
- Erweiterte Beratungsleistungen zur Kombination von eigenerzeugtem PV-Strom mit Elektromobilität und/oder Wärmepumpen:
- Erweiterte Beratungsleistungen zu Mieterstromprojekten
- Rechtliche Beratung, Bereitstellung von Musterverträgen
- Einbezug von PV-Kleinanlagen/"Balkonmodule"
- Einbezug von Beratung zu Solarthermieanlagen
Stand: 2026
Aktueller Stand:
Die bereits bestehende Kampagne „Dein Dach kann mehr“ wird in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Regio Freiburg GmbH über kontinuierlich fortgeführt. Ziel ist die Steigerung des Zubaus von PV-Anlagen in Freiburg. Dies soll durch eine Erhöhung der Sichtbarkeit der Kampagne im Stadtbild sowie durch einen Ausbau der Beratungsleistungen erreicht werden. Weiterer Schwerpunkt ist eine verbesserte Integration und Zusammenführung aller Zielgruppen (EigentümerInnen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Wohnungseigentümergesellschaften als auch Gewerbetreibenden) unter dem Dach der Kampagne.
Mehr Informationen im Klimaschutzkonzept, Kapitel 7.7. Seite 146