Oasen für die Nachbarschaft

Probelauf für "Parklets" auf Parkplätzen

Parklet als Bank aus Holz mit Pflanzen und Blumen.
Hier kann man es aushalten: So oder so ähnlich könnte ein Parklet aussehen und genutzt werden (Visualisierung: Stadt Freiburg/ Staplanungsamt)

Plaudern statt parken – in Freiburger Quartieren können bald kleine Oasen zur Begegnung der Nachbarschaft entstehen. Die Stadt startet dafür einen Pilotversuch und lädt Vereine und Gruppen ein, ihr Konzept einzureichen – Ziel ist, Parkplätze in begrünte Aufenthaltsorte zu verwandeln.

Die Parklets können mit Sitzgelegenheiten, Pflanzkästen oder anderen Ein- und Aufbauten kreativ gestaltet werden. Sie sind für alle da, jede*r darf sie nutzen und dort spielen, werkeln, gärtnern, malen, tanzen oder einfach sitzen und reden. Private und gewerbliche Nutzungen sind nicht erlaubt.

Die Stadt vergibt die Parklets für die sechs Monate von März bis Oktober. Gruppen und Vereine, die ein Parklet beantragen, müssen eine verantwortliche Person als Pate*in mit Anschrift, Telefonnummer und Haftpflichtversicherung benennen. Und sie sind auch für dessen Bau und den Abbau nach Ende der Saison zuständig.

Für die Umgestaltung infrage kommen öffentliche Parkplätze im Freiburger Stadtgebiet außerhalb der Altstadt. Das Parklet darf maximal zwei Stellplätze einnehmen.

Mehr Infos gibt es auf: www.freiburg.de/parklets

Dieser Artikel erschien im Amtsblatt Nr. 905 vom 28. Februar 2026. Wer auf dem Laufenden bleiben will, wird alle zwei Wochen per Newsletter über das neue Amtsblatt informiert. Jetzt anmelden!

Veröffentlicht am 03. März 2026